The Truth Is So Cold

GeschichteRomanze / P18 Slash
09.02.2012
30.06.2014
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
Hey Leute :D
Ich meld mich heute weil Dienstag ist, aber viel lieber würde ich mich morgen melden, da morgen ZEEZEE GEBURTSTAG HAT *_______*
Voll awesome und so :D
Und weil ich grad glücklich bin weil ich awesome Jimmy Singing Parts gefunden habe, möchte ich mein Glück mit euch teilen xD

http://www.youtube.com/watch?v=kn3cULMX1og

Habe ich schon mal erwähnt, wie sehr ich ihn liebe?! *sfz* Er war einfach das, was ich auch beim Konzert sooo vermisst habe...

Aber ich wünsch euch jetzt einfach mal viel Spaß mit dem Kapi und setze die Rädchen in Bewegung, dass es morgen weitergeht ;)

Und ach ja, ich möchte ein fettes DANKESCHÖN an alle aussprechen, die in letzter Zeit unsere Story geliked haben und ihr, die in letzter Zeit so awesome Revs schreiben- ich liebe euch :D

Keep Running
xxo Franky und L


115. Kapitel
Zacky POV

„Okay, aber verlauf dich nicht“, sage ich grinsend, als Brian hinter Jimmy unser Zimmer verlässt. Die beiden haben heute bei uns übernachtet –ganz heimlich natürlich- und wir sind wundersamerweise nicht aufgeflogen. Das hätte auch ziemlichen Stress gegeben. Vor allem für Vic, da ich mich ja noch eventuell rausretten könnte. Jedenfalls müssen die beiden jetzt doch wieder zurück in ihr Zimmer, um sich was Neues anzuziehen, und ich sollte mich vielleicht auch mal fertig machen.
„Wie soll ich mich verlaufen, ich muss nur um die Ecke“, mault Brian, piekst seinem besten Freund dann in die Seite und schlendert neben ihm her.
„Dann bis später“, rufe ich ihm noch nach.
„Jep, beim Essen“, lacht er, verschwindet dann um die Ecke. Mit einem leisen Auflachen mache ich die Tür wieder zu und sperre sie sicherheitshalber noch mal ab. Dann gehe ich ins ‚Wohnzimmer’ und werfe mich auf einer der beiden Couchen. Vic hockt noch in ihrem Zimmer und wir haben noch eine dreiviertel Stunde Zeit, bis wir erst mal beim Frühstück erscheinen müssen. Tja, das hat man davon, dass ich den Wecker immer zu früh einstelle.
In dem Moment streckt Vic ihren Kopf aus dem Zimmer, beißt sich auf die Lippen und kommt dann auf mich zugetapst. Und das sehe ich alles duch die Spiegelung am Fernseher, da ich ihr ja den Rücken zugedreht habe.
„Hey Zee“, meint sie langsam, setzt sich dann zu mir und betrachtet mich kurz. Ich sehe sie auch an, wir schweigen. Denn seit ich sie gestern... na ja, gefunden habe, ist die Stimmung irgenwie gedrückt. Keine Ahnung warum. Vermutlich weil ich so an die Decke gegangen bin.
„Hey Vic“, sage ich dann nach einer kleinen Ewigkeit. Sie nickt, wir sitzen weiter da und starren an die Wand.
„Okay, lass uns reden, auch wenn das jetzt echt peinlich wird. Aber ich habe das ungute Gefühl, dass wir das durchreden müssen“, sagt sie schnell. Ich nicke abgehakt, beiße mir dann auf einen meiner Ringe.
„Was hast du dir nur dabei gedacht?!“, frage ich dann entsetzt, sie zuckt mit den Schultern.
„Ja was weiß ich? In so einem Moment denkt man doch nicht, oder?“ Ahm okay, da hat sie irgendwie Recht, glaube ich... Aber nichts anmerken lassen, sie weiß ja nicht, dass ich schon mit Brian geschlafen habe. Und ich glaube, sie muss es auch nicht wissen. Jedenfalls nicht in naher Zukunft.
„Stell dir vor, dich hätte wer gefunden. Was glaubst du, was du da für einen Ärger bekommen hättest!“
„Na ja, sie hätten mich nach Hause geschickt“, meint sie und zuckt mit den Schultern.
„Und sie hätten deine Eltern kontaktiert“, sage ich ernst.
„Ja und?“
„Deine Eltern sind deine Mutter UND dein Vater“, erkläre ich ihr, als würde ich ihr gerade sagen, dass der Himmel hellblau ist. Sie weitet die Augen, als sie versteht.
„Ach du scheiße“, meint sie dann leise.
„Sag ich doch“, nicke ich, während sie sich an den Kopf greift.
„Woa, da bin ich ja richtig froh, dass ihr uns zuerst gefunden habt“, raunt sie. Denn ungefähr zehn Minuten nachdem wir die zwei ertappt haben, hat es plötzlich an der Tür geklopft und eine unserer Begleitlehrerinnen, Miss Hilton, ist in der Tür gestanden. In dem Moment hat Brian gerade geduscht und Jimmy war am Klo gewesen, weshalb wir nicht allzu viel erklären mussten. Nur, warum die Brause geht. Aber das war auch leicht erzählt.
„Er war zu faul, um zu sich zu gehen.“ Und sie hat es uns abgekauft. Aber Gott sei Dank hat sie nicht die Zimmern inspiziert, da Vic noch ziemlich k.o. (zwar mit Unterwäsche, aber na ja) im Bett gelegen ist und Jimmy auch ziemlich... fertig ausgesehen hat. Ich will ja gar keine Details wissen, ehrlich.
„Wozu hast du mich denn?“, frage ich, kann mir ein Lachen aber nicht verkneifen. „Aber ehrlich, am Anfang hab’ ich nur gedacht mich trifft der Schlag.“
„So hast du auch ausgesehen. Warum eigentlich?“, fragt sie, ich hebe eine Augenbraue.
„Wie hättest du reagiert, wenn du mich und Brian in einem Bett gefunden hättest?“
„Ganz normal. Ich hätte ‚Hallo’ gesagt.“
„Und was hättest du getan, wenn du gesehen hättest, dass wir nix mehr anhaben?“, frage ich leicht amüsiert, da ihr in dem Moment alles aus dem Gesicht fällt.
„Äh...“, sagt sie nur, ich nicke.
„Hätten wir das auch“, sage ich nur, halte dann inne und beiße mir auf die Lippen. „Ähm, und habt ihr...“, fange ich dann an, muss den Satz gar nicht zu Ende reden.
„Klar hatten wir Spaß, obwohl das am Anfang echt ungewöhnlich ist, wenn da was in dir drinnen steckt“, meint Vic gelassen, als würde sie gerade davon reden, wie man rückwärts einparkt. Ich hingegen reiße die Augen auf und die Kinnlade kippt mir vermutlich bis zum Boden.
„Scheiße Vic, das wollte ich nicht wissen!“, rufe ich und laufe dann aber knallrot an, da ich in dem Moment irgendwie an Brian denken muss... Ich meine, Recht hat sie ja, es IST ungewöhnlich, aber ich will das echt nicht von meiner besten Freundin hören. So sehr ich sie liebe, aber das... geht echt zu weit.
„Du wirst ganz rot im Gesicht“, stellt sie dann fest und mustert mich.
„Werde ich gar nicht“, sage ich und spüre, wie meine Haut immer heißer wird. Und ich kann lügen, genau. Sarkasmus ahoi!
„Doch wirst du. Man könnte meinen, du wüsstest, wovon ich re... oh Gott, echt jetzt?!“, fragt sie, als ich peinlich berührt den Blick senke und mir eigentlich nur wünsche, dass sich ein Loch unter mir auftut und ich verschwinden kann.
„Äh...“, bekomme ich heraus. So viel zur nahen Zukunft.
„Okay“, meint Vic dann verwirrt. „Dir ist es peinlich, dass ich mit Jimmy geschlafen habe, aber du selbst hast es auch schon mit Brian getan, seh ich das richtig?“, fragt sie, ich laufe nur weiter rot an.
„Wenn du das so sagst, klingt das ja irgendwie voll bescheuert“, stammele ich, versuche, mich etwas zu beruhigen. Ich muss mich gar nicht rechtfertigen, dass ich das getan habe, ich meine, ich bin ja auch schon seit drei, vier Monaten mit ihm zusammen. Vic hingegen... „Außerdem war’s ja bei mir kein Versöhnungssex“, sage ich dann etwas trotzig.
„Weißt du, wie geil so was ist?“, fragt sie und hebt belustigt die Augenbraue. Ich greife mir nur an den Kopf.
„Vic, warum reden wir über so was?“, frage ich, merke immer noch, dass meine Wangen heiß sind.
„Wir sind beste Freunde, wir können uns alles sagen“, meint sie verzückt.
„Alles, aber nicht so was“, murmle ich dann verstört, sehe sie nicht an. „Aber du hast Recht, es ist echt ungewohnt“, setze ich dann doch einen drauf. Eigentlich will ich sie damit verstören, aber Vic ist nun mal Vic. Sie reagiert genau so, wie man es sich nicht erwartet.
„Sag ich ja!“, bestätigt sie. Klasse. Na, jetzt ist eh schon alles zu spät... Ich seufze auf, nehme die Hand von den Augen.
„Also, habt ihr wenigstens was benutzt?“, frage ich dann, merke, wie die Farbe etwas zurückgeht. Warum auch immer. Wahrscheinlich, weil mir das ganze Gespräch schon so verdammt peinlich ist, dass es im Prinzip eh schon egal ist.
Vic scheint aber wieder etwas zu zögern. Oh-oh...
„Ja, äh, schon“, meint sie, sieht mir dann aber nicht mehr in die Augen. „Nur, äh, wie soll ich das sagen... Er hatte nix dabei, und ich auch nicht, und da ich wusste, dass du...“, meint sie, bricht dann aber ab.
„Du hast... meine...“, frage ich dann entsetzt, sie läuft rot an, nickt dann aber schnell. Himmel, was ist das hier, Versammlung der Tomaten?
„Was hätte ich denn sonst tun sollen?“, fragt sie.
„Nicht mit ihm auf ner Wintersportwoche schlafen, wie wäre es?“, frage ich. „Brian und ich schaffen das ja auch!“
„Brian und du, ihr habt aber auch so was wie Prinzipien. Und ich hab das nicht.“
„Wahre Worte“, murmle ich. „Und ihr habt die ganze Packung...“ Sie reißt die Augen auf, zeigt mir einen Vogel.
„Spinnst du? Für was hälst du mich?“, fragt sie, kann sich aber ein Lachen nicht verkneifen. „Woa scheiße, das ist echt ein bisschen... peinlich“, raunt sie, steht dann auf, nur um in ihr Zimmer zu gehen. Ich sehe ihr hinterher, bemerke, dass sie sich etwas verwirrt umsieht und sich schließlich bückt, um unter das Bett zu sehen. Ich höre ein erleichtertes ‚Ah’, bevor sie kurz verschwindet und mit der aufgerissenen Packung wieder zu mir marschiert.
„Ich hoffe, es macht dir nix aus, dass der Verschluss ein wenig destroyed ist?“, fragt sie und wirft mir dann die Packung in den Schoß.
„Vic, das lassen wir jetzt sofort verschwinden“, murmle ich verstört, springe dann auf um sie zu verstecken. „Aber schön, dass du weißt wo ich das verstecke“, meine ich dann leicht verärgert, als ich wieder zurückkomme.
„Sieh’s so. Sie froh, sonst würde dir die Gefahr drohen, bald mal Onkel zu werden“, sagt sie.
„Onkel?“
„Na ja, äh... du weißt schon“, meint sie dann langsam, während ich mir ein Grinsen nicht verkneifen kann und ihr durch die Haare wuschele.
„Schon klar“, sage ich, krame dann schnell ein T-Shirt und eine Hose hervor und ziehe mich an, während Vic noch mit angezogenen Beinen am Sofa sitzt und aus dem Fenster starrt.
„Aber weißt du, was irgendwie peinlich war?“, fragt sie dann langsam, dreht ihren Kopf in meine Richtung.
„Will ich es wissen?“, frage ich, wenig begeistert.
„Na ja. Jimmy hat rosarote Boxershorts mit Enten drauf“, lacht sie dann los, während mir das T-Shirt aus der Hand fällt und ich sie entsetzt anstarre.
„Gott, der auch?!“, frage ich, Vic hört auf zu lachen.
„Wie ‚der auch‘?“
„Na ja, drei Mal darfst du raten, was Brian in hellblau hat...“ Wir sehen uns an, kurz ist es still, ehe wir beide anfangen zu lachen. Entweder sind wir so verzweifelt, haben zu wenig Schlaf abbekommen oder die Ereignisse des gestrigen Tages verstören uns noch zu sehr, aber wir können gar nicht mehr aufhören zu lachen.
„Stell dir vor, wir hätten auch ‚beste Freunde’ Unterwäsche“, kichert Vic dann, während sie sich ihren Pyjama auszieht, um sich schnell in ein Kleid zu werfen.
„Die wäre dann schwarz, hätte rote Waschbären drauf und ne Schleife an der Seite, oder was?“, frage ich grinsend, gehe dann ins Bad, um mir die Haare zu kämmen.
„Klar, wäre doch mal ne Überraschung für unsere Freunde“, höre ich sie rufen. Ich verdrehe die Augen, mache mich fertig, warte darauf, dass auch Vic fertig ist und dann gehen wir gemeinsam zum Frühstück.
Wir zwei sind die Letzten, unser gesamter Tisch ist schon mit unseren Freunden besetzt. Meine Güte, ich liebe das so sehr. Wir zwei haben endlich Freunde gefunden. Auch, wenn Vic sich noch ein wenig schwer tut, aber mit Johnny, Jimmy und G scheint sie sich echt gut zu verstehen, und auch Matt und Bri scheinen nicht so schlimm zu sein, wie am Anfang alle gedacht haben.
„Schau mal, da sind unsere Gebrüder Entenboxershorts“, flüstert Vic mir leise zu, bevor wir zum Tisch kommen. Ich verschlucke mich, huste dann kurz und lache los.
„Sag das bitte nicht noch mal“, lache ich, während ich mich setze.
„Was nicht noch mal?“, fragt Bri und steckt sich einen Löffel voller Müsli in den Mund.
„Untersteh dich“, sage ich nur in die Richtung meiner besten Freundin, die mit den Schultern zuckt und sich ihren Teller schnappt, um sich was zu essen zu holen.
Als wir dann alle essen, sieht Matt plötzlich auf.
„Hey Vic, kommst du heute wieder mit?“, fragt er, sie nickt.
„Denke schon. Vorletzter Tag und so. Außerdem geht’s meinem Knöchel schon viel besser“, sagt sie mit einem merkwürdigen Unterton und grinst zu Jimmy. Der grinst zurück.
„Tja, warum wohl“, lacht er leise, ich verdrehe die Augen. Diese Säcke... Können sie nicht wo anders rummachen, nicht wenn ich esse und nicht selber was machen darf. Brian, wir müssen daran was ändern! Mach was.