The Truth Is So Cold

GeschichteRomanze / P18 Slash
09.02.2012
30.06.2014
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Dieses Kapitel
1 Review
 
 
Hey Ho Leute :D
Ja, jetzt bin's schon wieder ich xD
Unglaublich, Lina kommt auch gar nicht mehr zum Zug hier xD (hoffe das macht euch nicht zu viel aus wenn ich euch hier 'bewirte' ^^).
Heute gibt's wieder was zu feiern :D
Chris Wolstenholme, der Bassist von MUSE, hatte gestern Geburtstag und deswegen bekommt er das Kapitelchen hier überreicht xD
Und Anlass Nummer zwei... bekommt ihr im Blog zu lesen ;)

Hier:
http://insidethetruthissocold.blogspot.co.at/2013/12/forever.html

Ach ja, das hier ist eines meiner Lieblingskapitel, weil ich mich immer halb tot gelacht habe bie den geilen Nudeln xD Wartets ab xD
Bestes Kapi xD

So, dann lass ich euch mal lesen ;)
Keep Running,
xxo Franky und L

PS.: Bevor ich's vegess: es gibt auch wieder ein neues Zusatzkapitel :)
Wer lesen will, nur zu, hier ist der Link:
http://www.fanfiktion.de/s/5035222e0002392906d00bc8/7/Let-039-s-Built-A-Little-Piece-Of-Heaven


114. Kapitel
Brians POV

„Wie spät ist es?“
„Keine Ahnung“, grummle ich und vergrabe mein Gesicht in Zackys Nacken. Dass der Typ auch so abartig gut riechen muss… ich werd noch zum Fetischisten hier!
„Kurz vor halb sieben“, lächelt G zu uns herüber, und mein Freund nickt ihr lächelnd zu. Nach dem ersten Schock – wie schwer oder leicht er auch ausgefallen ist – haben wir uns eigentlich recht schnell damit abgefunden, dass wir nie wieder auf Vics Bett sitzen können, und uns nach einer schnellen Dusche – jeder für sich, wohlgemerkt – auf die Couch geworfen, um fernzusehen. Irgendwann sind Johnny und G auch dazugekommen, wobei ersterer nicht gerade glücklich darüber aussieht, dass er hier komplett von Pärchen umgeben zu sein scheint… und wo Matt sich herumtreibt, weiß irgendwie keiner. Ein Fall für Galileo Mystery!
„VIC, WIR GEHEN BALD ESSEN. KOMMT IHR?“, brüllt Zacky auf einmal in Richtung Vics Zimmertüre, hinter der Jimmy und sie… keine Ahnung was machen. Und nein, ich will nicht wissen, ob sie gerade was anhaben oder nicht.
Ohne es wirklich zu beabsichtigen fange ich an, in Zacks Rücken leise über seine etwas unglückliche Wortwahl zu lachen, und kurz danach begreift er anscheinend auch, was er da gerade gesagt hat.
„NICHT SO, VERDAMMT!“, gibt er panisch in der gleichen Lautstärke wir zuvor von sich, und ich lache nur noch lauter. Was aber natürlich G Holmes auf den Plan ruft…
„Hab ich irgendwie was verpasst?“
„Na ja, die zwei haben sich wieder vertragen… und das… sehr ausgiebig gefeiert“, gebe ich vieldeutig von mir und schlinge meine Arme fester um Zackys Mitte.
„Nein, echt jetzt?“, lacht G los, und ich nicke nur.
„Die können froh sein, dass nur wir sie gefunden haben und nicht Fenders oder so“, mache ich amüsiert, als gerade die Tür aufgeht und mein bester Freund sich zu uns gesellt.
„Du bist nur eifersüchtig, weil ich ein existentes Sexleben hab“, grinst Jimmy mich überlegen an, und ich wende mich mit einem fragenden Gesichtsausdruck zu meinem Freund.
„Zee, was sagst du zum aktuellen Status unsres Sexlebens?“, frage ich ihn dann in einem Tonfall, in dem man Nachbarn fragt, ob sie während einem Urlaub auf diverse Katzen, Goldfische oder Kinder aufpassen können, und er wird etwas rötlich im Gesicht.
„Also dem Rotton nach zu urteilen ist das sehr wohl existent“, kommentiere ich die Reaktion des schwarzhaarigen Individuums, das mich im Gegenzug in den Bauch boxt, und Jimmy starrt uns verwundert an.
„Okay, okay, ich will nichts weiter hören“, mischt Johnny sich etwas sehr verstört in die Diskussion ein, und ich lache auf.
„Ja klar, aber sobald jemand in der Beziehung Titten hat ist alles spannend. Säcke!“
„Sieh’s ein, Bri, jeder steht in irgendeiner Weise auf Brüste. Auch schwule Männer und Hetero-Frauen“, gibt G grinsend von sich, als Vic gerade die Zimmertür hinter sich schließt und Jimmy geht, der hinter Johnnys Sofasessel steht und ihr sofort einen Arm um die Taille legt.
„Sag ich ja, V!“, mache ich provokant, woraufhin sie eine ähnliche Gesichtsfarbe bekommt wie ihr bester Freund, der immer noch etwas peinlich berührt zwischen meinen Beinen sitzt und sich gerade faul gegen meinen Bauch lehnt.
„Halt die Klappe, Brian!“

Ungefähr zehn Minuten später, in denen wir einen halb in der Badewanne ersoffenen Matt aufgeklaubt und uns in einem komplett geraden Gang verlaufen haben, sitzen wir alle einträchtig bei unserem Abendessen. Nur mit dem Unterschied, dass Jimmy und Vic die Plätze so durchgetauscht haben, dass sie nebeneinander sitzen und für alle offen sichtbar zwischen ihren nahe zusammengeschobenen Tellern Händchen halten.
Manchmal hasse ich die zwei wirklich…
„Ach ja, BRIAN ELWIN HANER JUNIOR!“, bricht Matt nach einigen einträchtigen Wir-futtern-alles-was-wir-kriegen-können-Minuten die Stille am Tisch, und ich sehe ihn überrascht an. Okay, an was für einem Ort habe ich meine Unterwäsche liegenlassen können, dass er so einen vorwurfsvollen und leicht geschockten Tonfall auspackt?
„Hättet ihr euch nicht einmal ein bisschen zurückhalten können?!“, zischt er Zacky und mir mit gehobener Spaghettigabel gerade so laut zu, dass man ihn an unserem Tisch gerade versteht.
„Äh, was?“ Gut, mein Freund scheint genauso wenig Ahnung zu haben wie ich, was er da gerade redet.
„Tut nicht so unschuldig! Ich hab euch ganz genau gehört! Irgendwer von euch hat sich da aber auch wirklich nicht zurückhalten können, ja bist du blöd…“ Mit meinem besten ausdruckslosen What-The-Fuck-Blick starre ich ihn an, während Vic sich mir gegenüber an ihren Spaghetti verschluckt und lautstark zu husten anfängt.
Doch erst als Jimmy neben ihr einen ziemlich… ziemlich roten Kopf bekommt, begreife ich die Situation.
„Mattie, es tut mir leid, dir irgendwie Unrecht geben zu müssen, aber… wir waren’s nicht. Wir haben nämlich Prinzipien und Anstand, im Gegensatz zu zwei anderen Leuten hier…“ Von denen mich einer gerade nicht besonders locker gegen das Schienbein getreten hat. Jimmy, du elende Pottsau!
„Och bitte, Bri. Wer soll das denn sonst-“, setzt Matt klugscheißerisch an, bemerkt dann aber anscheinend Zackys Bemühungen, seine beste Freundin vom Erstickungstod zu retten. „Oh.“
„Ja, oh. Sonst noch was?“, zischt Jimmy leise, und ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen.
„Vielleicht noch ein paar Spaghetti. Die waren heute besonders geil…“
„Mein Gott, Haner, was hast du eigentlich heute genommen?“
„Eine kleine Auszeit vom Schifahren, um ein bisschen Bettsport zu betreiben… Ups, das warst ja du“, grinse ich ihn nur an, hebe aber abwehrend die Hände, als mein bester Freund Anstalten macht, aufzuspringen und mich wahrscheinlich mit dem Gesicht voraus in meine geilen Nudeln zu drücken. Ha, ha.
„Meine Güte, jetzt hört mal auf damit“, macht Johnny aus seiner Ecke beim Fenster, doch G legt ihm nur beschwichtigend eine Hand auf die Schulter.
„Nimm’s locker, Johnnyboy. Das haben pubertierende Leute so an sich… da kommst du auch noch rein“, macht sie dann mit ernstem Gesichtsausdruck, und ihm fällt alles aus dem Gesicht.
„Uh, BURN!“, lache ich auf und strecke ihr über den Tisch meine Hand hin. Sie schlägt lachend ein, schiebt dem Bassisten dann aber ihre Nachspeise hin. Tiramisu als Friedensangebot, auch nicht schlecht… Hey, G, hast du auch was Gemeines über mich zu sagen?
„Und jetzt schluck deine Hormone runter und iss weiter“, weist die Italienerin mich an, was allgemeines Nicken und hinterhältiges Grinsen am Tisch auslöst. Und natürlich bekomme ich keinen Nachtisch.

„Hey, Bri“, macht Zacky leise auf sich aufmerksam, als wir nach dem Essen im Lift stehen und darauf warten, dass er endlich unser Stockwerk erreicht. Ehrlich, wie langsam kann so ein Ding eigentlich sein? Die Schnecke auf der Treppe überholt uns gleich!
„Ja?“
„Sag mal… hast du Lust heute bei mir zu pennen? Ich denk irgendwie, dass Jimmy und Vic mich nicht besonders gern bei sich haben wollen“, fragt er mich hoffnungsvoll, doch ich hebe nur die Augenbrauen.
„Bei dir oder mit dir?“
„BEI mir. Scheiße, warum war der Kommentar jetzt nur so klar?“, lacht er auf, und ich piekse ihn leicht in den Bauch.
„Weil ich so blöd bin, auch wenn’s bei meiner Erscheinungsbild schwer zu glauben ist.“
„Also?“
„Soll ich einfach nach den Kontrollen kommen?“, schlage ich vor, fange aber schon im gleichen Moment an, über meine eigenen Worte zu lachen. Fuck, da war echt irgendwas im Essen, glaub ich…
„Wär gut, ja. Bettzeug und so hab ich da, also… du brauchst gar nichts, außer vielleicht was zum Anziehen fürs Frühstück.“
„Ach Mist, dabei wollte ich nackt meinen Nutellatoast holen“, gebe ich gespielt enttäuscht von mir, als sich gerade die Lifttüren öffnen und ein Mädchen, das anscheinend die Treppe genommen hat, mich im Vorbeigehen seltsam anstarrt.
„Das machst du sicher NICHT!“, lacht Zacky auf, nur um sich etwas zu mir zu beugen und mir am Weg in unsere Zimmer etwas ins Ohr zu flüstern.
„Ich hab nämlich nicht vor, dich mit ein paar sabbernden, hormongestörten Teeniemädchen zu teilen!“
Und wer weiß, vielleicht… ist Jimmy heute nicht der Einzige, der Glück hat.