The Truth Is So Cold

GeschichteRomanze / P18 Slash
09.02.2012
30.06.2014
142
272683
 
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
Hey Ho Leute :D

Ich hab am Tag vor dem Konze nix hochladen können, weil ich den Computer nicht mehr anschalten wollte ^^' Hoffe, ihr versteht das :)

Das Konzert war, um es so auszudrücken,
SUPER HAMMER OBER GEIL :D
Ich hab zwar kein Plek gefangen, aber dafür hab' ich einen halbnackten Arin gesehen xD Hmmm :D
Und als sie Fiction gespielt haben, habe ich einfach Gänsehaut und Tränen in die Augen bekommen... Fuck...
Whu..

Naja, dafür gibt's für das Kapi sogar 2 Extra-Chaps ;)
Heute kommt das erste, beim nächsten Chap das zweite :D

Hier:
http://www.fanfiktion.de/s/5035222e0002392906d00bc8/6/Let-039-s-Built-A-Little-Piece-Of-Heaven

Viel Spaß beim Lesen,
und ooooh ja xD
Keep Running
xxo Franky und L

113. Kapitel
Zacky POV

„Okay, wir fahren jetzt noch mal hoch, und wenn ihr alle oben seid, wartet ihr auf mich, verstanden?“, meint mein Begleitlehrer alias Mr. Fenders –ja, im ernst- und lässt uns zum Lift.
„Warum sagt der uns das jedes Mal? Alter, wir haben keinen Alzheimer“, raune ich, Brian kichert.
„Das solltest du nicht in Begleitung des Wortes ‚Alter’ sagen, Zacky. Und wer weiß, vielleicht nicht wir, sondern er?“, grinst er, reiht sich schnell ein und hält die Liftkarte an den Sender. Ich mache es ihm gleich, genau wie zwei andere Typen aus unserer Gruppe, und wir landen alle vier im gleichen Sessellift.
„Geil wäre ja mal, wenn er uns alleine runterfahren lässt“, meint einer der beiden plötzlich. Ich starre geradeaus, während Bri sich vorbeugt, um ihn anzusehen.
„Wäre echt geil, wir sollten ihn mal fragen. Ich meine, Fenders ist eh so bequem, der lässt uns das vielleicht sogar machen“, sagt er begeistert. Durch Brians Reaktion bestärkt fangen die anderen beiden an, Pläne zu schmieden wie sie ihn am besten fragen sollten.
Als dann alle am Gipfel versammelt sind und auch unser Lehrer ankurft, schießt sofort die Hand eines der beiden hoch und er grinst ihn gewinnend an.
„Herr Professor?“, fragt er und macht eine kleine Pause, sodass der Lehrer reagieren kann.
„Was denn, Jacoby?“, fragt er.
„Wissen Sie, dass wir Sie lieben?“, fragt der Junge und grinst. „Und weil Sie uns auch lieben... na ja, würden Sie uns dann mal alleine fahren lassen?“ Erwartungsvolle Stille am Hang des Todes... Haha, der war jetzt nicht mal so schlecht.
Fenders überlegt. Und überlegt. Und überlegt. Himmel Herrgott noch mal, wie lange denkt der Kerl eigentlich?
„Na, von mir aus“, sagt er schließlich, und ein Grölen geht durch die gesamte Gruppe. Aber ehe der Erste losfahren kann, hält er uns noch mal zurück. „Wartet. Also, die Regeln. Ihr dürft euch und sonst keinen schaden, passt auf, dass ihr nicht in einen Baum brettert und bringt euch nicht um. Sonst habe ich ein ernstes Problem. Ansonsten: wir sehen uns alle wieder bei der Liftstation. Wer sich verirrt- ihr habt meine Nummer“, meint Fenders, dreht sich dann um und gibt sich den Stoß über die Kante. Meine Güte, wie DAS wieder klingt... Wie auch immer.
Nach ihm fahren die anderen los, nur Brian und ich warten, bis wir alleine sind.
„Lust, auf ein Wettrennen?“, frage ich herausfordernd.
„Mit dir immer“, lacht er auf. Dann wirft er einen Blick über die Piste, sieht dann, dass alle unserer Gruppe aus dem Blickfeld verschwunden sind und lehnt sich kurz vor, um mir einen Kuss auf die Wange unter meine Schibrille zu drücken.
„Viel Glück, du wirst es bei einem Rennen mit mir brauchen“, lächelt er.
„Bri, präge dir doch mal mein Gesicht ein“, sage ich genauso lieb wie er.
„Warum sollte ich das machen? Ich kenne jeden Zentimeter davon auswendig...“
„Na ja, du wirst mich jetzt eine lange Zeit lang nur noch von hinten sehen“, hauche ich liebenswürdig, drehe mich dann schnell zum Rand und stoße mich ab. Wie ein Blitz schieße ich los, höre noch das empörte ‚Hey’ und fange an zu lachen. Was nicht förderlich ist, wenn man wie ein Idiot einen Hang hinunterbrettert, aber egal.
Brian scheint aufzuholen, da ich immer wieder meinen Namen höre, doch ich gehe nicht drauf ein, stoße mich noch ein paar Mal ab und werde noch schneller. Ha, jetzt zeige ich’s dem Großmaul.
Als ich dann verdammt nah an einem Baum vorbeischramme, scheint das Bri etwas aus der Fassung zu bringen und er wird langsamer, da er eine Zeit lang sogar neben mir gefahren ist. Doch der Kanadier –meine Güte okay, Viertelkanadier, jetzt besser?- ist wie von Anfang an klar war der Schnellere und ich warte dann lachend neben Jacoby an der Liftstation auf Brian, der mit einem leicht angefressenen Gesicht neben mir stehen bleibt.
„Das mit dem Baum war unnötig, ich dachte ich müsste dich da jetzt wieder hinunterkratzen“, meint er leicht angesäuert, woraufhin ich lachen muss.
„Du bist einfach ein verdammt schlechter Verlierer“, grinse ich.
„Klappe Baker“, sagt er nur und scannt seine Karte wieder ein. „Das erfordert Revanche.“
„Und du wirst trotzdem wieder verlieren“, lache ich und folge ihm.

„Woa, was für ein geiler Vormittag, findest du nicht auch?“, plappere ich dann aufgeregt, als wir wieder im Hotel angekommen sind. Wir haben heute eine Stunde früher frei bekommen da schon Mittwoch ist und auf Schikursen bekanntlich am Mittwoch immer die meisten Unfälle passieren. Vielleicht ist es da eh besser, dass Vic heute mit ihrem vermeindlichen ‚verstauchten’ Knöchel im Hotel geblieben ist. Vermutlich hat sie den ganzen Tag nur den Fernseher angehabt oder mal wieder ihr Lieblingsbuch gelesen. Zum siebten Mal, aber okay.
„Sage ich auch. Das reibe ich Jimmy heute schön unter die Nase, das kannst du mir aber glauben“, lacht mein bester Freund, da auch der Drummer zu Hause geblieben ist, weil er meinte es wäre ihm schlecht. Klar.
„Ich hoffe ja nur, dass Johnny sich nicht wehgetan hat“, lache ich und ziehe meine Schischuhe aus, um sie in mein Fach im Keller zu stellen.
„Er ist zwar unbeholfen auf Schiern, aber er hat sich schon verbessert, das habe ich gesehen, als er mal an der Liftstation vorbeigerast ist. Mann, der Kerl steht auf Geschwindigkeit“, grinst mein Freund und stellt sein Snowboard in die dafür vorgesehene Halterung.
„Na ja, wird er uns heute Nachmittag sicher erzählen“, meine ich, nehme den Helm ab und wuschele ein paar Mal durch meine Haare, ehe ich die Jacke aufmache und an Brian vorbei zum Lift watschele.
„Hast du eigentlich schon was vor, so, heute Nachmittag oder so?“, fragt Bri und wackelt bedeutungsvoll mit den Augenbrauen. In dem Moment schließt sich die Lifttür hinter uns und ich sehe ihn an.
„Bri, nein. Wir haben das ausgemacht, schon vergessen? Nicht hier, am Schikurs. Keinen Sex, wenn Lehrer hineinplatzen könnten. Kannst du dir vorstellen, was das für ein Chaos wäre? Und wie tief wir dann in der Scheiße stecken würden?
Wenn wir daheim sind, dann von mir aus. Aber nicht jetzt!“
„Aber...“
„Bri, ich bitte dich, mach mich nicht schwach“, seufze ich und starre mich im Spiegel an, der im Aufzug hängt.
„Aber Zee... mir ist langweilig.“
„Na, dann schau dir eine Folge ‚How I Met Your Mother’ an“, lache ich, und in dem Moment geht die Lifttür zu unserem Stockwerk auf. Ich hab die Zimmernummer 44, Bri und Jimmy teilen sich Nummer 41. Sprich, wir sind im gleichen Stockwerk, nur liegt sein Zimmer um die Ecke und hat keinen Balkon. Und ja, es ist auch kleiner als meines. Haha, jetzt komme ich mir gut vor!
„Hey, willst du vielleicht auf nen Sprung mit zu mir kommen? Vic hat vermutlich in der Zwischenzeit unseren halben Vorrat weggefressen, aber vielleicht finde ich noch ein Stück Pfefferminzschoko?“, ködere ich ihn.
„Ach, diese verdammte Schoko! Die könnte ich fressen bis ich fett werde. Oder Diabetes bekomme, aber ganz unter uns, ich würde die dann immer noch futtern. Bin dabei!“, meint er begeistert und folgt mir den Flur entlang.
Ich ziehe die Keycard hervor, stecke sie in die Tür und mache die dann schließlich auf, nur um fast in die Badezimmertür zu rennen. Mit dem Gesicht voraus. Na, ein Mal eine gebrochene Nase im Schuljahr reicht mir...
„Sie ist so schlampig“, murmle ich, was ja eigentlich gar nicht stimmt, da Vic die ordentlichste Person ist, die ich kenne. Eine offene Tür sieht ihr gar nicht ähnlich.
„Na, dafür sieht’s bei euch ziemlich aufgeräumt auf“, meint Bri und schließt die Tür hinter sich. Schnell ziehe ich mir die verdammt heiße Schihose aus, werfe meinen Anorak auf den Haken und mache mich auf den Weg zur Heizung. Hinter mir schlüpft auch Bri aus seiner Jacke und Hose.
„Hast du ja nix vergessen?“, fragt er, als er genau wie ich in Unterhosen im Raum steht, da ich gestern tatsächlich mein Handy im Schiraum vergessen habe. Ich sehe mich um.
„Hm, Liftkarte, Handschuhe, Handy, Vic und Jimmy, die irgendwie nackt im Bett liegen, meinen Helm... nö warum?“, frage ich. Er zuckt nur die Schultern, ehe uns beiden auffällt, was ich gerade gesagt habe.
„WAS?!“, fragen wir gleichzeitig und starren wie die Spanner vom Dienst ins Vics Schlafzimmer. Neben ihr liegt eindeutig Jimmy. Und neben dem Bett liegen eindeutig die Klamotten der beiden. Und ich bekomme gleich eindeutig einen Anfall.
„Oh mein GOTT!“, platzt es mir hinaus, Brian starrt nur mit offenem Mund weiter in der Gegend herum. In dem Fall ist es egal, dass wir nur Unterhosen anhaben. Wir HABEN wenigstens was an, verdammt noch mal!
In dem Moment scheint Vic wach zu werden, blinzelt kurz an die Decke und lässt dann ihren Blick durch den Raum gleiten. Der dann an mir hängen bleibt. Und ihre Augen werden immer größer.
„Ach du scheiße!“, schreit sie entsetzt, fährt hoch und zieht sich die Decke mit einer Hand noch weiter hoch. Gesehen hat man eh nix, aber es scheint ihr trotzdem peinlich zu sein. Mit der anderen Hand streicht sie sich hektisch die Haare aus dem Gesicht.
„Was macht ihr zwei Pfosten schon da?!“, fragt sie entsetzt.
„Wir haben heute früher frei gehabt und...“, fängt Brian an, wird aber von mir unterbrochen.
„Was macht IHR da?!“, frage ich gleich entsetzt wie meine beste Freundin. Die läuft knallrot im Gesicht an, als Jimmy sich hinter ihr rührt.
„Wonach sieht’s denn aus?“, murmelt er an die Decke. Ich glaube, er hat noch nicht wirklich gecheckt, dass er Publikum hat.
„Jimmy, halt die Klappe“, rutscht es Vic heraus und sie will ihm mit der einen Hand den Mund zuhalten. Dummerweise vergisst sie, dass sie sitzt und sich mit genau der Hand die Decke vor den Oberkörper gehalten hat.
Und da wir ja immer noch so was wie Gravitation haben, rutscht ihr die Decke hinunter und äh ja, den Rest kann man sich denken. Jetzt liegt es an Brian und mir, große Augen zu bekommen. Und irgendwie... scheiße, warum muss ich meiner besten Freundin gerade auf die Oberweite gaffen wie ein Heterokerl? Na ja, da geht die These wieder auf. Brüste sind Brüste. Ich glaube man kann gar nicht schwul genug sein, um das zu ignorieren.
Mit einem spitzen –und piepsigen- Schrei reißt Vic die Decke wieder hoch und wird noch einen Ton... farbintensiver.
„Warum gafft ihr mir auf die Titten?!“, fragt sie entsetzt. „Ich dachte ihr seid schwul?!“
„Sind wir auch“, meint Bri, ich nicke schnell zur Bestätigung.
„Gut, das ist nämlich mein Eigentum“, kommt es wieder von Jimmy, der sich auch aufrichtet, von hinten Vic unter die Arme greift und sie an sich zieht.
„Oh Gott ich will’s nicht sehen“, mache ich hysterisch und ziehe so schnell es geht die Tür vor meinen Augen zu. „Scheiße, was haben sie getan? WAS HABEN SIE GETAN?!“, frage ich und fange gleich an zu hyperventilieren, wenn Bri mir nicht in den Hinter zwicken würde. „Au, was soll das?“, frage ich verwundert.
„Du drehst gleich durch, ich glaube ich muss dich irgendwie runterbringen“, lacht er auf, ich schüttele nur entgeistert den Kopf und lasse mich am Türpfosten hinuntergleiten, ehe ich wieder aufspringe und in mein Zimmer hechte, Bri mir hinterher.
„Was denken die sich nur? Das ist ne Schiwoche? Wir können uns doch auch zusammenreißen! Stell dir vor die wären nicht von uns, sondern von nem Lehrer gefunden worden! Scheiße Brian!“, meine ich aufgeregt und bekomme irgendwie das Bild von Vic nicht mehr aus dem Kopf. Mein Freund allerdings scheint die Ruhe in Person zu sein. „UND WARUM FLIPPST DU NICHT AUS?!“, rufe ich und starre ihn an.
„Na ja, sieh’s so. Die zwei sind wieder zusammen. Und wie’s aussieht nicht unglücklich, was?“, grinst er. Und das erste Mal halte ich inne. Irgendwie... hat er Recht.
„Ja, das schon, aber...“
„Es ist ja nichts passiert. Ich wette, die zwei haben aufgepasst und außerdem sind wir die ersten, die sie gefunden haben. Alles nicht so schlimm, geh nicht gleich an die Decke“, kichert er, ich atme hektisch ein und aus. Dann scheint ihm aber noch was aufzufallen.
„Du, sag mal... was sind das denn für Narben an Vics Armen?“, fragt er leise, ich erstarre. Scheiße, klar, die wird er gesehen haben. Was heißt das Vic und Jimmy sich klarerweise ausgesprochen haben. Was allerdings auch verdammten Erklärungsbedarf fordert...
„Ach die... Na ja, wir hatten beide nen Unfall mit einem Rad, einem Pfeiler und dem Rosenbusch daneben. Vic ist im Rosenbusch gelandet und hat sich die gesamten Arme aufgerissen und ich bin gegen den Pfeiler geknallt. Hat irre gut ausgesehen“, rede ich uns raus und tätschele im Prinzip geistig meinen Kopf. Wow, geile Ausrede.
Trotzdem scheint Brian nicht so überzeugt zu sein.
„Na... wenn du das sagst?“, meint er leise, wirft sich dann aber neben mich. „Ich find’s gut, dass die zwei wieder zusammen sind!“
„Und ich find’s verdammt bescheuert, wie sie das gefeiert haben. Scheiße, ich kann den zweien nie mehr anständig ins Gesicht sehen“, sage ich verzweifelt, Brian lacht leise.
„Ich denke, daran gewöhnt man sich“, grinst er. „Und wir haben wieder unseren Frieden.“
„Ich glaube, ich muss mit Vic noch mal drüber reden“, murmle ich.
„Ja, aber nicht jetzt, sonst findest du sie womöglich auf Jimmy drauf“, lacht Bri leise auf.
„Oh Gott! Bilder in meinem Kopf“, jammere ich, während mein Freund anfängt zu lachen. Der Mistkerl, der fiese...