The Truth Is So Cold

GeschichteRomanze / P18 Slash
09.02.2012
30.06.2014
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
Guten Abend, Freunde der FanFiction :D
Heute gibt es wieder ein Chap, obwohl NICHT Dienstag ist.
Und wieso?
Naja... Heut' hat Zackys Mom (also meine xD) Geburtstag und da sie ja auch ein Bestandteil der Story ist (Und  meine Mom verdammt xD) widme ich ihr heute dieses Kapi :3
Schade eigentlich, dass sie darin nicht vor kommt ^^

Nun denne,
ich wünsche euch viel Spaß hiermit
Keep Running and kill Walkers
xxo Franky und L

109. Kapitel
Zacky POV

„Woa, wo bleibt denn schon wieder Jimmy? Der Kerl braucht immer doppelt so lange wie der Rest von uns“, murrt Matt und läuft vor uns im Kreis herum, während ich auf der Motorhaube von Carrie sitze, Brian sich an die Wand gelehnt hat und Johnny neben ihm am Boden sitzt.
„Vielleicht wäre er pünktlich, wenn du ihn mitgenommen hättest“, meint Johnny.
„Oder wenn du ihm wenigstens gesagt hättest, dass du ihn NICHT mitnimmst“, schlägt Bri vor. „Warum hast du das überhaupt getan?“
„Keine Ahnung, hab’ vergessen.“
„Du hast auf deinen Drummer vergessen?“, frage ich ein wenig ungläubig.
„Na gut, nein. Aber mit Mom’s Einkäufen auf der Rückbank habe ich keinen Platz mehr für den zwei Meter Mann gehabt. Außerdem HABE ich ihm eine SMS geschickt, keine Ahnung was ihr Ärsche von mir denkt!“
„Bei dir kann man nie wissen“, wirft Bri ein.
„Außerdem... Wozu die Eile? Wir wollen heute doch auch nur was trinken gehen, oder?“, fragt Johnny.
„Nein. Okay, doch. Aber es geht ums Prinzip.“
„Du... und... Prinzipien“, kommt es plötzlich hinter Matts Rücken. Der dreht sich um und bemerkt, wie sein Drummer etwas aus der Puste vor ihm stehen bleibt. „Du hättest mir... die scheiß SMS... auch früher schicken können, du Arschloch“, keucht er und funkelt den Sänger ein wenig an.
„Äh. Ja, tut mir leid“, meint der entschuldigend. Jimmy sieht ihn nicht überzeugt an und versucht, wieder zu Luft zu kommen.
„Na, wie auch immer“, kommt es von Bri, der sich in dem Moment von der Mauer abstößt. Dann marschiert er zu mir, zieht mich von der Motorhaube und grinst mich an, ehe er mir einen flüchtigen Kuss auf die Wange drückt und sich bei mir einhängt. Dann zieht er mich mit sich, hängt sich auch bei Jimmy ein und zieht uns Richtung Clubeingang.
Im Club selbst ist es wieder dunkler, ein paar Leute stehen schon an der Bar oder hängen auf den Couchen herum, während wir auf unserem üblichen Tisch zu stolpern. Da es im ganzen Club nur zwei Tische mit Stühlen gibt, ist der Platz echt hart zu verteidigen, aber die Jungs scheinen das jedes Mal zu schaffen...
Dort angekommen teilen wir uns allerdings alle mal auf. Matt geht Dean suchen, Brian muss aufs Klo und Johnny holt uns was zu trinken. Also sitzen Jimmy und ich allein am Tisch und weichen unseren Blicken aus.
Irgendwie ist das Verhältnis zwischen mir und Bri’s bestem Freund immer noch ziemlich frostig. Und ich weiß nicht so recht, woran das liegt.
Ich meine, wegen der Sache, dass ich mit Bri zusammen bin... da hat er nie mehr auch nur ein einziges schlechtes Wort verloren. Entweder es ist ihm wirklich egal, oder aber er kann einfach gut verdrängen.
Wobei er mich ja noch nicht mal finster angsehen hat, als er und Bri sich wieder vertragen haben. Jedoch haben wir weder viel mit einander geredet, noch miteinander zu tun gehabt. Nur ein einziges Mal haben wir anständig miteinander geredet, und das war damals, als Vic im Krankenhaus gesessen ist wegen ihrem Knöchel. Wo er mich so merkwürdig angesehen hat und meinte, ich soll auf sie aufpassen. Na, das war dann auch der einzige Moment, in dem Jimmy sich anders benommen hat. Jedenfalls mir gegenüber.
Und als er dann auch noch mit Vic zusammen gekommen ist, war das Thema ‚Brian und Zacky sind zusammen’ auch nicht mehr so interessant.
Nur dumm, dass sie sich jetzt getrennt haben. Denn wenn Jimmy Frust auf wen hat, dann hat er den auch auf die Leute, die mit dieser Person öfter als zwei Mal die Woche kommunizieren. So viel habe ich schon mal von seinem Verhalten gelernt. Hey, ich könnte Verhaltensforscher werden, wenn ich sonst nichts zu tun habe... Okay, vergessen wir das.
Stumm sitzen wir weiter da, ich sehe auf den Tisch, Jimmy zur Bühne. Na, da fühlt man sich echt sehr wohl. Wo bleibt nur mein verdammter Freund, so lang kann der doch nicht am Klo brauchen! Ich habe gar nicht gemerkt, dass Matt, Johnny und Brian so einen großen Unterschied machen...
Plötzlich dreht sich der Drummer zu mir, mustert mich kurz.
„Sag mal, Zack, hast du dich jetzt eigentlich schon entschieden, ob du bei uns mitmachen willst oder nicht?“, meint er, ich weite die Augen. Und das werde ich ausgerechnet von IHM gefragt? Ach du Scheiße.
„Ich... äh... weiß noch nicht... Ich meine... ich hab überlegt und... äh...“ Jimmy fängt an zu grinsen und hebt amüsiert die Augenbraue.
„Stammelst du eigentlich immer so rum?“, fragt er, ich werde rot.
„Nein, natürlich nicht! Ich will nur sagen, dass ich mir noch nicht sicher bin, ob ihr euch bewusst seid, ob ihr mich wirklich dabei haben wollt oder nicht. So“, sage ich.
„Na, lange Zeit hast du ja nicht mehr. Musst wissen, Bri zickt schon ewig deswegen rum“, lacht er leise. Wow, er lacht in meiner Gegenwart. Was geht denn hier ab?
„Tja, weißt du, ich hab halt so viel um die Ohren mit Schule und so, da bin ich noch nicht anständig zum Nachdenken gekommen...“
„Keinen Stress“, meint er, hat das Lächeln immer noch im Gesicht, ist aber ruhiger. Ich sehe ihn etwas perplex an, senke dann aber schnell wieder den Blick. So ganz geheuer ist mir das ja doch nicht...
„Äh, okay“, murmle ich. Warum hilft mir denn niemand? Johnny, wenigstens du!
„Zack?“, fragt Jimmy noch mal, diesmal allerdings leiser.
„Jep?“
„Wie geht’s ihr?“
„Wie geht’s wem?“, frage ich leicht verpeilt, checke denn Sinn der Sache aber, während ich vor mich hin quatsche. „Ach so. Ja. Äh. Es geht so, würde ich sagen. Nicht gut. Aber auch nicht schlecht. Jedenfalls nicht ganz so… Aber doch ein wenig mies.“
„Ah, okay. Danke“, dann wendet er sich wieder zur Bühne zu. In dem Moment kommt Brian wieder, im Schlepptau Johnny, der mit fünf Bier in der Hand ziemlich unbeholfen aussieht. Wenigstens ist Brian so schlau und trägt die Gläser.
„Ist Matt noch nicht zurück?“, fragt Bri, wirft sich dann mitsamt den Gläsern neben mich und schiebt mir eines hin.
„Nee, der flirtet wieder ne Runde mit Dean“, lacht Jimmy, schnappt sich dann mit der einen Hand auch ein Glas und mit der anderen ein Bier von Johnny.
„Solange er uns nen Auftritt aufreißt, darf der flirten mit wem er will“, murmelt der Bassist, schraubt sich dann sein Bier auf und trinkt gleich aus der Flasche.
„Wie auch immer. Habt ihr euch schon seelisch auf die Schiwoche eingestellt?“, fragt Bri, rückt näher an mich ran und grinst.
„Nicht wirklich. Mich verstört das ja noch immer, dass wir das überhaupt haben. Jetzt“, meint Jimmy und starrt in seine Bierflasche. Ich kann mir einen leichten Lachanfall nicht verkneifen, doch als ich merke, dass er mich deshalb nicht umbringen würde, wird mein Lachen etwas lauter.
„So was schreibt man sich bekanntlich in den Kalender“, sage ich, er schüttelt nur den Kopf.
„Ich war gerade erst gestern ein Paar Ski kaufen“, meint Johnny. „Ich bin erst zwei Mal auf solchen Brettern gestanden, ich hoffe, ich fahre da niemanden nieder“, meint er besorgt, ich winke nur ab.
„Hat man das ein Mal draußen geht’s eigentlich. Die ersten zwei Tage werden vielleicht schwer, aber wenn du erst mal drin bist, geht’s ziemlich einfach“, sage ich, schraube dann meine Flasche auf.
„Zee, ganz ehrlich. Wie oft warst du schon in Kanada?“, fragt Bri skeptisch.
„Was weiß ich? Bis jetzt jeden Winter, ungefähr zwei Wochen. Nur das Jahr haben wir ein wenig Stress gehabt, weil meine Mom so viel zu Arbeiten gehabt hat und so.“
„Jedes Jahr, zwei WOCHEN?! Ich sage doch, dass du was Einheimisches hast! Ich wette, du kennst da oben jeden!“, meint mein Freund mit großen Augen.
„Alter, Kanada ist größer als die USA, wie soll ich da oben jeden kenne?!“, frage ich, er schüttelt lediglich den Kopf.
„Kanadier schaffen alles.“
„Du bist ein Idiot.“
„Ich liebe dich auch“, meint er dann verzückt, lehnt sich vor und drückt mir einfach so einen Kuss auf den Mund. Mitten im Club. Aber es scheint ihn jetzt nicht so zu interessieren, also gehe ich einfach drauf ein.
„Leute, hört auf zu knutschen, ich muss mit euch reden“, kommt es plötzlich von Matt, der sich neben uns hin wirft. „Also, ich habe jetzt mit Dean geredet, der meint, dass er uns –also sprich mir- nächste Woche mal ne SMS schreibt, ob wir wieder einen Auftritt haben oder nicht. Aber hey, die Chancen stehen verdammt gut, da sie mal wieder einen kleinen Bandabend machen wollen. Und da wir ja so gut ankommen...“
„Ich liebe mein Leben“, lacht Brian, Johnny sieht auch zufrieden aus, Jimmy nickt Matt zu. Nur ich sitze ein wenig verlassen in der Gegend herum. Jimmy hat Recht. Ich muss mich verdammt noch mal bald entscheiden...

„Seht ihr die Braunhaarige da drüben? Sie sieht süß aus, die hol ich jetzt her“, flüstert Johnny in die Runde. Wir sitzen jetzt schon über drei Stunden im ‚Fallen’ und haben alle schon ein paar Bier getrunken, aber niemand ist wirklich betrunken. Na ja, niemand außer Johnny.
Noch ehe irgendwer was sagen könnte, ist der Bassist schon weg und fängt an, mit dem Mädchen zu reden. Nach einer Weile nickt sie schließlich und folgt Johnny zu unserem Tisch.
„Meine Herren, das ist Taylor. Taylor, das sind Jimmy, der hat sich gerade von seiner Freundin getrennt, Matt, der ist solo, genau wie ich, und Brian und Zacky. Die zwei sind zusammen“, rattert er hinunter, während wir alle große Augen machen. Allein Jimmy sieht aus, als würde er dem Bassisten gerne den Kopf abreißen und ihn als Basketball benutzen.
„Hallo?“, meint Taylor kleinlaut, während sie sich zwischen Matt und Johnny setzt.
„Ach ja. Und schau mal, was ich auch habe“, meint Johnny in einem leicht angeberischen Tonfall und zieht unter seinem T-Shirt eine silberne Medaille hervor. „Zweiter Platz“, raunt er und nickt gewinnend.
Ich kann nicht anders, fange in dem Moment einfach an zu lachen und lehne mich über den halben Tisch.
„Du hast die dabei?!“, lache ich. Da gestern ja der Kochwettbewerb war, waren Vic und Johnny den ganzen Tag nicht anwesend. Jedoch haben wir alle mitbekommen, dass die beiden für unsere Schule den zweiten Platz ergattert haben. Keine Ahnung, wie sie das gemacht haben, wirklich...
Aber dass Johnny damit Frauen aufreißen geht?
„Hey, ich glaube mir ist schlecht. Zee, komm mit mir die Haare halten“, meint Brian schnell, springt auf, hält mich bei der Hand und zieht mich mit sich zum Klo.
„Scheiße, ist dir echt schlecht?“, frage ich leicht hysterisch, während er mich schnell in eine der Kabinen zerrt und die Tür hinter uns abschließt.
„Nein, natürlich nicht. Aber so kann ich mir sicher sein, dass sonst niemand nach uns sehen wird. Und eigentlich geht mir Johnny ein wenig auf den Keks“, lacht er, ich atme auf.
„Na dann... Aber was genau hast du... vor“, kiekse ich leicht, als er mich an die gefließte Wand drückt und mir tief in die Augen sieht.
„Wirst du schon sehen“, haucht er, fängt dann an mich zu küssen. Doch der Kuss ist anders, als alle die wir zuvor hatten. Dieser Kuss ist... fordernd. Aber mich soll’s bekanntlich nicht stören, oder?
Er drückt mich an die Wand hinter mir, ich vergrabe meine Hände in seinen kürzeren Haaren am Hinterkopf. Mit schnellen Bewegungen fährt Bri mir unter das T-Shirt, streicht mir über den Bauch und schließt die Hände dann ganz um meine Taille. Woa, hier?! Im ernst?
Mühsam löse ich mich leicht von ihm, sehe ihm tief in die Augen. Okay, was sollte ich jetzt bitte machen?
„Echt jetzt?“, frage ich leise, er sieht etwas beschämt zur Seite.
„Sorry Zee, irgenwie ist das gerade total mit mir durchgegangen“, meint er leise und wird etwas rot um die Wangen. Und dann sage ich etwas, was uns beide zu überraschen scheint.
„Scheiß drauf. Nur nicht hier, okay?“