The Truth Is So Cold

GeschichteRomanze / P18 Slash
09.02.2012
30.06.2014
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Dieses Kapitel
1 Review
 
 
N'abend meine Lieben und ein herzliches Hey-Ho zu Truth :D

Heute ist ein ganz besonderer Abend, heute gibts vieles zu 'feiern'!

1.) Das hier ist es. Wie wünschen Dir nachträglich alles Gute zum Geburtstag, Pixie. Ich schäme mich noch immer, dass ich das vergessen habe. Aber wie heißt's doch so schön? Spät aber doch? Das hier ist deines :)

2.) Pixie, du musst dir das Chap hier aber noch mit einer Person teilen. Und diese Person ist niemand anders als Mikey Way, der ehemalige Bassist von My Chemical Romance! Happy Birthday euch beiden :D

3.) Heute ist Freitag der 13te, das ist awesome. Und ich hatte keine Zeit, am Mittwoch was hoch zu laden, ich sitze wieder an einer Zeichnung :)

4.) Ein Blogeintrag, omfg! Genau HIER: http://insidethetruthissocold.blogspot.co.at/2013/09/101-ich-vermiss-die-alten-zeiten-so.html

Wie man sieht, einiges zum Nachholen hier :D
Und da ich wieder Lust auf Seize habe und noch ein wenig lernen sollte, lasse ich euch jetzt mit einem zuckersüßen Chap hier und wünsche Euch viel Spaß :)

Keep Running,
xxo Franky und Lee


101. Kapitel
Zacky POV

„Und heute, liebe Leute, bin ich mit Mom’s Auto da!“, raunt mein Freund in die Runde und erwartet wie’s aussieht so was wie ein ‚Oh’ oder ‚Ah’.
„Wow, das ist total interessant und ich glaube, ohne diese Information wäre ich gleich gestorben und oh mein Gott, ich kann mich nicht mehr halten vor Begeisterung“, meint Jimmy emotionslos und schnappt sich dann zwei Pommes, nur um mit denen am Tisch herumzuklopfen.
„Hallo, ist hier das Fundbüro? Ja, ich wollte mich nur melden um zu fragen, ob Sie schon den Enthusiasmus meines Bruders gefunden haben. Nein? Oh, trotzdem danke, ich rufe später noch Mal an“, murrt Brian zurück und hält seine Hand an sein Ohr, sodass es aussieht als würde er telefonieren.
„Halt die Fresse, Haner“, raunt Jimmy zurück. Wir anderen sitzen um die zwei herum und stopfen gerade den Cantinenfras in uns hinein, während Jimmy weiter mit den Pommes den Tisch verschmiert. Vic sitzt neben ihm und hat heute schon den ganzen Tag kein Wort von sich gegeben. Noch nicht mal zu mir. Außerdem hält sie sich immer wieder verräterisch den Arm, was darauf schließen lässt, dass es wieder väterliche Probleme zu geben scheint. Aber da ich seit Wochen bis tief in die Nacht hinein büffele, kann ich sie nicht mal mehr zu mir holen. Gott, bin ich ein Esel…
Schuldbewusst senke ich den Kopf und starre auf mein Tablett vor mir. Hm, irgendwie ist zurzeit echt alles mies. Ich bekomme kein Stück Stoff mehr in meinen Schädel, Vicimmy streiten andauernd, und dann verbreitet Jimmy furchtbar schlechte Laune, ich sehe Brian kaum mehr... tja, alles scheiße.
„Das heißt also, dass ich dich heute nicht mitnehmen muss“, nimmt Matt das Thema wieder auf. Brian schnipst in seine Richtung und nickt.
„Du sagst es. Wollte ich nur mal so angemerkt haben“, meint mein Freund, schon besser gelaunt, und spießt dann seine Pommes auf, um sie im Ketchup auf seinem Teller zu ertränken.
„Das sieht echt verdammt ekelhaft aus, wenn ich das so anmerken darf“, meint Johnny etwas angewidert und steckt sich nicht gerade lustvoll ein Stück Fleisch in den Mund, woraufhin ich grinsen muss. Ach ja, unser Meisterkoch.
„Tja, Judas, nicht jeder kann so ein Kochgenie sein wie du“, grinst Vic und stupst ihn leicht an.
„Vic, ich heiße Johnny!“, erwidert der nur, grinst sie dann aber an und stößt sie etwas mit seiner Schulter an, woraufhin Matt grinsen muss. Ich lächle nur, da ich merke, dass es meiner besten Freundin schon besser geht. Na, und wenn das so ist, bekommt sie auch das mit Jimmy wieder hin.
Aber irgendwie habe ich es von Anfang an gewusst. Die zwei passen zusammen wie die Faust aufs Auge. Allerdings tut’s dann manchmal echt weh, wenn sie zusammen sind. Oder eben nicht. Aber an so einen Fall will ich bei Gott nicht denken.

„Zacky, soll ich dich nach Hause bringen? Wenn ich schon mit Mom’s Karre da bin, kann ich mich ja auch mal nützlich machen“, schlägt Bri nach der Schule vor und lächelt mich abwartend ab.
„Na ja, ich weiß nicht so recht... Wenn du mitkommst, lenkst du mich sicher vom Lernen ab und so...“, murmle ich zögernd, verziehe das Gesicht.
„Zee, wenn du so weiterlernst, wird irgendwann mal dein Hirn schmelzen und wenn du dann schläfst, läuft dir der ganze rosa Matsch aus dem Kopf und versaut deine Lieblingsbettwäsche“, sagt Vic hinter mir. Ihr zweiter Spruch an dem Tag, und schon kommt wieder nur Schwachsinn aus ihr raus.
„Na danke auch“, grinse ich, wende mich dann aber wieder zu Bri.
„Ja, von mir aus, ich komme mit“, meine ich. „Oder du kommst mit, wie auch immer.“
„Vic, willst du auch mitfahren? Ist kein Umweg, musst nur sagen“, sagt Brian dann zu meiner besten Freundin. Die schüttelt nur schwach den Kopf.
„Danke, nein, ich gehe lieber zu Fuß. Zee, man hört sich“, meint sie und geht mit gesenktem Kopf an uns vorbei, die Treppen hinunter und überquert hastig im Laufschritt den Schulhof, nur um das Schulgelände so schnell wie möglich zu verlassen, wie mir scheint.
In dem Moment rennt Jimmy aus der Schule und sieht sich um.
„Bro, wo ist sie hin?“, fragt er an Bri gerichtet und sieht ihn etwas gehetzt an. Mein Freund zeigt nur in die Richtung, in die Vic verschwunden ist, Jimmy nickt und hetzt ihr hinterher.
„Na, wie auch immer“, lächele ich und folge Brian dann zu ‚seinem’ Wagen. „Aber nicht trödeln, ich muss wirklich wieder lernen!“
„Zacky, für was für einen Freund hälst du mich? Klar, ich mache keinen Blödsinn, und jetzt steig in den Wagen.“
„Du klingst wie Pedobär“, grinse ich. Bri verzieht das Gesicht zu einer Schnute und sieht finster drein.
„Free Candy!”, posaunt er dann los. Ich kann mir mein Lachen nicht mehr halten und lache schallend los. Himmel, wie das aussieht!
„Okay“, kichere ich und werfe mich dann neben ihn auf den Beifahrersitz.
„So so, mit Süßem kann man dich immer in irgendein Auto befördern, gut zu wissen. Das merke ich mir“, grinst er und wirft den Motor an. Dann steuert er den Wagen auf die Straße und fährt in meine Richtung.
„Sag mal, warum fängst du plötzlich wieder an, Auto zu fahren?“, will ich nach ein paar Minuten wissen und sehe ihn an.
„Na ja... wenn ich mal studieren gehe und mir dann die Chips ausgehen, muss ich mich ja auch irgendwie zum Supermarkt befödern, oder?“, meint er ernst. Ich grinse nur vor mich hin, schüttele dann den Kopf und starre aus dem Fenster.
Vor meinem Haus (oder besser: vor dem Haus meiner Mutter) bleibt er stehen, sieht dann zu mir.
„Und ich darf echt nicht rein?“, fragt er und sieht mich mit Welpenaugen an.
„Briii... ich bitte dich...“, sage ich verzweifelt. „Wenn du mitkommst, lenkst du mich ab, das weiß ich. Und ich brauche die Übung, sonst rassele ich durch die Prüfungen“, sage ich zögernd, mit verzogenem Gesicht.
„Schon gut... Aber ich darf dich wenigstens zur Haustür bringen?“, fragt er erwartungsvoll.
„Äh... ja... warum... nicht“, sage ich stockend, da mich das alles eigentlich nur an einen schlechten Liebesfilm erinnernt. Oder an Supernatural, wenn das Mädchen zur Haustür begleitet wird und dann der Lover abgeschlachtet wird. Super, Zacky!
Vor meiner Tür umarme ich ihn noch mal, küsse ihn dann auf den Mund und versinke für ein paar Sekunden in meiner eigenen Welt. In meiner eigenen Bri-Welt. Und da ist es echt schön, wenn ich nicht schon wieder gehen müsste...
Extrem widerwillig löse ich mich von ihm, sehe ihn ins Gesicht.
„Ich hasse mein Leben“, nuschele ich nur unzufrieden, Bri schüttelt lächelnd den Kopf, drückt mir dann noch mal nen Kuss auf die Wange.
„Ich liebe es“, sagt er leise. Ich umarme ihn noch mal, löse mich dann langsam und mache die Tür zu. Dann werfe ich meinen Rücksack neben die Treppe und stelle gerade den Fuß auf die erste Treppenstufe, als es an der Tür klingelt. Woa, Leute, ich bete zu Gott dass es nicht die Mumie von nebenan ist, die sich aufregen will, weil sie gesehen hat, dass ich vor der Tür mit einem Mann knutsche...
„Wenn die jetzt auch noch homophob ist...“, murmele ich, öffne dann die Tür und sehe Gott sei Dank wieder Brian vor mir stehen. Jetzt allerdings hat er ein anderes T-Shirt an und hält mir mir eine Blume entgegen.
„Happy Valentinsday“, sagt er mit einem Strahlen in den Augen, das man gar nicht übersehen kann. Dem Gefühl nach zu urteilen laufe ich gerade knallrot an und starre auf meinen Freund.
„Ich...“, stammele ich los. „Wie hast du dich so schnell umgezogen?!“ Bri lacht und sieht schnell zu Boden. Als er wieder auf sieht, grinst er verstohlen, schlängelt er sich an mir vorbei ins Haus, schnappt sich meine Jacke vom Kleiderhaken und kommt dann zu mir zurück. Ohne ein Wort zieht er mich mit sich vor die Tür und grinst mich an.
„Sperrst du mal ab? Bitte?“, fragt er in seinem liebsten Ton. Ich schüttele etwas verwirrt den Kopf, gehe dann aber seiner Bitte nach, und als die Tür verschlossen ist, schnappt sich Bri meine Hand, zieht mich zurück zum Auto und macht die Tür auf.
Noch bevor ich protestieren kann, lande ich erneut am Beifahrersitz und Bri sprintet um den Wagen, damit ich ja nicht ausbüchsen kann. Als er dann neben mir sitzt und den Motor startet, ist sein Grinsen so fett geworden, dass es inzwischen die Ausmaße vom Mond haben dürfte.
„Hilfe, ich werde entführt?!“, frage ich mit geweiteten Augen, Brian lacht los. „Aber jetzt mal im ernst. Wie hast du dich so schnell umgezogen?“
„Ich hatte einfach zwei Shirts an“, grinst mein Freund vor sich hin und gibt anständig Gas.
„Und sind das die Blumen aus unserem Vorgarten?!“, frage ich, als ich mir die gelben Blüten mal genauer ansehe.
„Äh...“, sagt Brian nur und biegt um die nächste Ecke.
„Und was wird das eigentlich? Machst du das nur, um mich vom Lernen abzuhalten? Bri, du weißt, wie wichtig das ist, wenn ich durchrassele...“, schnattere ich weiter.
„Jetzt halt mal den Mund hier“, meint Brian mit einem Lächeln im Gesicht. „Weißt du, es bringt dir rein gar nichts, wenn du Tag und Nacht durch nur lernst, da merkt man sich mal nichts mehr. Außerdem wirst du nicht durchfallen. Und ich mache das nicht, um dich zu ärgern, im Gegenteil. Heute, mein Lieber, holen wir unser erstes Date nach. Das Valentinstag ist, macht die Sache nur besser“, meint er.
„Ich...“, stammele ich, verstumme dann aber. Und dann schleicht sich ein Lächeln auf mein Gesicht, was aber sofort wieder weggewischt wird, als mir was einfällt.
„Aber Bri, das geht ja nicht. Wir können uns doch nicht in der Öffentlichkeit zeigen! Vor allem nicht hier. Wenn uns die von der Schule irgendwo sehen...“, sage ich wenig begeistert, was Brians Freude aber nicht abschwächt.
„Lass das nur mal mein Problem sein“, lacht er. Nach einer Weile sehe ich immer wieder aus dem Fenster und betrachte die Schilder. Erst Westminster, dann Fountain Valley... Wo will er nur hin?
Bis ich dann ein Schild mit ‚Willkommen in Costa Mesa’ entdecke und ihn anstarre.
„Wir sind bis nach Costa gefahren, nur um mal nen Nachmittag für uns zu haben?“
„Ist der beste Ort, der mir eingefallen ist“, sagt Bri und sieht mir dann ins Gesicht. „Macht’s dir was aus?“
„Willst du mich verarschen? Das ist so... oh mein Gott“, lache ich begeistert. Das Lernen ist inzwischen eh schon vergessen, und er hat Recht. Groß Lust hatte ich heute sowieso keine gehabt.
Als wir geparkt haben, schlendern wir erst mal zum Strand, wo wir uns in den Sand werfen und aufs Meer sehen.
„Was steht denn so an für heute?“, frage ich ihn dann und lehne meinen Kopf an seine Schulter. Er schließt den Arm um meine Taille und seufzt glücklich auf.
„Na ja, wir haben jetzt noch Zeit. Ich hab uns für später noch einen Tisch reservieren lassen und dann noch ins Kino, wie wärs? Und um spätestens zwölf sind wir so oder so wieder zu Hause.“
„Hört sich klasse an!“, sage ich begeistert, lehne mich dann vor und küsse ihn auf den Mund. Dass die Leute neben uns starren, das ist mir echt scheiß egal. Hier kennt man uns nicht, hier kann ich machen, was ich will, und niemanden wird etwas auffallen! „Danke!“, lache ich noch mal und umarme Brian von der Seite.
„Ich dachte mir, dass wir das einfach mal nachholen müssen“, grinst er.
„Gut gedacht!“ Nach ungefähr einer halben Stunde gehen wir dann ins Restaurant, das Brian ergoogelt hat und bestellen was zu essen.
„Ich komme mir irgendwie vor wie so ein verliebter Teenie, der mit seiner Liebe essen geht“, sagt Bri und nippt an seiner Cola.
„Ey, du BIST ein verliebter Teenie, der mit seiner Liebe essen geht“, lache ich und fange dann an, in meinem Getränk herum zu blubbern. Brian lacht nur in sich hinein und sieht mich dann fasziniert an.
„Zez, ich liebe dich“, sagt er dann plötzlich und ich verblubbere mich. Nachdem ich aufgehört habe zu husten, sehe ich ihn an.
„Das ist so ungewohnt, das mal in der Öffentlichkeit sagen zu können, findest du nicht auch?“
„Total, aber es fühlt sich auch genial an“, raunt er.
„Stell dir mal vor, das könnten wir in der Schule machen, ohne dass uns wer auslacht! Von so was kann man ja nur träumen!“
„Du sagst es. Wenn alle so reagieren wie Jimmy...“
„Aber hey, Jimmy ist auch nur so ausgetickt, weil du’s ihm nicht als erstes erzählt hast“, nehme ich seinen besten Freund in Schutz. Brian zuckt mit den Schultern, nickt dann aber.
Im nächsten Moment kommen unsere Bestellungen und wir fangen an zu essen. Ich meine Calamari, Brian sein Steak.
„Zacky, wie kann man nur so was Glitschiges essen? Himmel, das sieht aus als würde es noch leben!“ Ich spieße einen Calamar auf und fuchtele dann mit der Gabel vor Bri’s Gesicht herum.
„Whuu“, sage ich, stopfe mir das Zeug dann aber in den Mund. Brian verzieht nur etwas angeekelt den Mund, woraufhin ich lachen muss. „Du musst das mal kosten! Am Anfang hab ich auch gedacht, dass es ekelhaft ist. Bis Vic mich gezwungen hat“, sage ich grinsend, durchlöchere noch einen Ex-Meeresbewohner und halte ihn Brian hin.
„Ich denke, ich passe. Aber danke“, sagt er und schiebt meine Hand leicht weg, ich hingegen drücke sie ihm noch energischer entgegen.
„Iss“, sage ich fachmännisch.
„Aber ich finde das so ekel...“
„ISS!“ Mit einem Quieken macht Bri den Mund auf und der Calamar verschwindet. Nachdem er ewig daran herumgekaut hat, schluckt er hinunter und sieht mich an. „Und?“, frage ich, er schüttelt nur den Kopf, nimmt wieder seine Gabel und schnappt sich einen weiteren Calamar von meinem Teller. „He, das war jetzt aber kein Freibrief zum Fressen!“, sage ich empört, kann mir mein Lachen aber nicht verkneifen.