Was dann geschah...

von liz-mary
GeschichteAllgemein / P12
Lex
08.02.2012
11.03.2014
2
3317
 
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Tage waren vergangen seit die Mallrats und ihre Freunde die Stadt verlassen haben.
Allgemeine schlechte Stimmung machte sich auf dem Schiff breit.
Jeder hatte Hunger, und viele hatten Freunde von sich zurückgelassen.
Doch hatten viele auch die Hoffnung auf der Insel, die sie ansteuerten alte Freunde wieder zu sehen.
Ram hatte ihnen erzählt das das Flugzeug viele Gefangene dorthin gebracht haben.

„Wann sind wir endlich da?“ fragte Gel und saß gelangweilt auf dem Deck und lackierte ihre Nägel.
„Halte endlich die Klappe“ fluchte Ram der nur ein paar Meter entfernt stand und in die Ferne blickte.
„Ich dachte du wärst einer von uns. Warum bist du immer noch so gemein?“ meinte Gel und schaute ihn trotzig an.
Ram gab keine Antwort stattdessen seufzte er laut und verdrehte die Augen.
Er wandte sich seinem Computer wieder zu, auf dem Bildschirm war ein Navigationsgerät das sie alle hoffentlich in die richtige Richtung führen soll.
Trudy kam hinzu und lachte „An sie muss du dich noch gewöhnen was?“
Ram nickte „Schrecklicher kleiner Vird“
„Ram du bist nun auch ein Vird falls du es schon vergessen hast“
Der angesprochene nickte „Ja tut mir Leid ich…“
Er wollte lauthals fluchen, jeder einzelne auf dem Boot nervte ihn, und niemand sprach nur einmal seinen Dank aus. Er hatte doch die Stadt gerettet vor diesem widerlichen Mega.
„Schon gut. Hast du schon was gesehen?“ fragte Trudy schließlich.
Er schüttelte den Kopf „Nein und wie sieht’s auf der anderen Seite aus? Hat Lex schon etwas entdeckt?“
Trudy sah auf die andere Seite. Dort sah sie den schwarzhaarigen gedankenverloren in die Ferne blicken.
„Lex?“ Trudy schritt langsam zu ihm.
„mhh?“ kam es neben ihr.
„Alles okay?“ sie versuchte mitfühlend zu klingen denn sie wusste das er immer noch sehr unter dem Verlust von Siva litt.
Doch Lex wandte sich ab „Alles in Ordnung“ schnitt er ab, und wandte sich wieder der Ferne zu.
Trudy machte sich Sorgen seitdem sie auf dem Schiff waren hatte Lex kaum gesprochen.
Er würde es nie zugeben wie dreckig es ihm ging doch man sah es in seinen Augen.
Lex hatte sich verändert. Trudy hoffte inständig das er sein Herz nicht in der Stadt gelassen hat.
„Land in Sicht, Land in Sicht“ von ihren Gedanken gerissen rannte Trudy zur anderen Seite „ist das wahr?“
Amber kam neben sie „Ja sieh nur eine Insel. Sieht sie nicht toll aus?“
Jay kam hinter er und streichelte sie zart über die Schultern.
„Endlich ein Lichtblick“ lächelte er. Auch er gehörte zu denen die Hoffnung haben. Hoffnung seinen kleinen Bruder wieder zu sehen. Ist er jetzt einer von ihnen? Er hoffte es.
Auch die anderen kamen hinzu „Endlich wurde auch Zeit“ meinte Ebony.
Sie stand meist weiter weg von den anderen. Viele hatten ihr noch nicht verziehen dass sie Zoots Braut war und verspotteten sie.
Ebony fühlte sich alleine. Sie hatte zwar Slade, doch er trauerte um seinen Bruder. Sie wusste wie es war und versuchte ihm so gut es ging beizustehen. Doch Slade hatte sich von ihr entfernt, die einzige die an ihn ran kommt war Ruby. Sehr zum Missfallen von Ebony.
Doch wollte sie sich darüber den Kopf nicht zerbrechen. Jetzt nicht.
Wenn sie auf der Insel sind wird sie einen Weg finden diese blöde Kuh aus dem Weg zu räumen.
Sie blickte wie all die anderen gespannt zur Insel.
Amber hatte recht sie sah wirklich wunderschön aus.

Doch Plötzlich war ein lauter Knall war zu hören und die ganze jubelnde Menge wurde nach vorne gestoßen.
„Aahh geh runter von mir“ schrie Gel.
„Sorry aber ich konnte mich nicht mehr halten“ meinte Samy der geradewegs auf sie gestürzt war.
„Was zum Henker war das?“ meine Jack der ebenso mit Ellie am Boden lag.
„Wir haben einen Felsen gerahmt“ meinte Darryl der nervös um sich schaute.
„Leute schnell das Wasser steigt ins Boot“ schrie Salene.
Der Stoß war so gewaltig dass ein riesiger Riss an Deck zu sehen war.
„Verdammter Mist. Was machen wir jetzt?“ meinte Ebony und rappelte sich langsam auf“
„Schwimmen“ meinte Amber und sah ernst zu den anderen.
„Bist du verrückt. Amber was ist mit Brady? Was ist mit Bray? Denk an unsere Kinder“ schrie Trudy.
„Das tue ich Trudy. Aber sollen wir alle untergehen?“
Es gab keine andere Möglichkeit, sie würden sonst alle draufgehen.
Gerettet von der Stadt und dann im Meer ersoffen.
„Siehst du wie weit das ist?“ warf nun auch Salene dazwischen.
„Ich weiß aber ich sehe keine andere Möglichkeit“ antwortete Amber.
„Auch wenn ich es nicht gerne zugebe hat Amber Recht. Wir müssen schwimmen“
meinte nun Ebony. „Leute wollt ihr alle draufgehen? Also ich bin nicht von der Stadt geflohen um dann zu ertrinken. Dann wäre ich doch lieber an dem Virus gestorben“
Amber lächelte dankend kurz zu.
Trudy begann zu schluchzen „Aber ich kann kaum schwimmen und dann noch mit Brady schaffe ich das nie“
Jay streichelte ihr über den Arm „Keine Sorge ich nehme die Kleine“
Trudy strahlte und umarmte ihn „Oh Danke Jay“
Amber sah zu den zwei und ihr wurde etwas schwer ums Herz. Seitdem Jay seine Erinnerung wieder hat ist er mehr bei Trudy als bei ihr.
Außerdem muss sie zurzeit viel an Bray denken, was ist wenn er auch auf dieser Insel ist. Amber liebte Bray immer noch und wenn sie sich zwischen den beiden entscheiden muss?
„Aber ich kann auch nicht schwimmen und Sammy auch nicht“ meinte Gel und schluchzte.
„Keine Sorge ich helfe dir“ meinte Slade.
Gel sah zu Lex der teilnahmslos zu den anderen schaute. „Kann das nicht Lex machen?“
„Gel. Sie wollen dir helfen. Ist das nicht egal wer?“ schrie May die Kleine an.
„Schon gut. Okay Slade rette mich“
Sie wollte noch etwas erwidern doch Jack kam ihr zuvor „Keine Sorge Ellie und ich kümmern uns um Sammy“
„Danke“ erwiderte der Kleine. Und stellte sich in die Mitte von ihnen.
Jack der selbst ein wenig Angst hatte legte seine Hand auf seine Schultern und die andere Hand gab er Ellie.
„May und Darrys könntet ihr ein wenig Ram unterstützen?“ fragte Jay.
Ram sah erstaunt neben sich.
„Wann bist du das letzte Mal geschwommen Ram? Komm schon nimm die Hilfe an“
Ram nickte. Schnell packte er seinen Laptop in eine Tasche „Zum Glück ist diese Tasche Wasserfest“
„Ja zum Glück anders müssten wir ihnen auch noch das Schwimmen beibringen“ meinte May und stellte sich neben Ram.
„Salene kommst du zurecht?“ sie sah traurig zu ihrer Freundin.
„Ich kann gut auf mich aufpassen“ meinte diese und lächelte.
„Nun kommt schon, wir müssen los“ drängte Slade und stellte sich nun ans Deck.
„Okay ihr wisst was zu tun ist. Passt gut auf euch auf. Bei 3 Springen wir.
1 2 3
Alle sprangen ins Wasser bis auf einer.

Lex stand noch an Deck und sah zu seinen Freunden. Wollte er wirklich springen würde er hier bleiben würde er ertrinken. Dann wäre er bei ihnen bei Zandra seinem Baby, bei Siva und wer weiß vielleicht auch bei Tai San.
Er konnte sich jetzt einfach wieder zurück ins Boot verstecken und warten bis das Wasser kommt. Keiner von denen die da unten sind würden ihn vermissen.
Sie wären vielleicht sogar glücklich darum.
„AAhhh“ Lex wurde aus seinen Gedanken gerissen und sah nach unten.
Dort sah er Amber mit dem kleinen Bray im Arm „Ich habe einen Krampf. Mein Bein. Hilfe ist noch jemand da“
Die anderen waren schon weit voraus und konnten sie nicht hören.
Lex sah zu ihnen er wollte schreien sie zurückfordern, jemand musste Amber helfen. Auch wenn sie eine ziemlich dumme Kuh seiner Meinung nach sein konnte konnte er sie doch irgendwie leiden.
„Hilft mir doch jemand. Ich kann nicht mehr“ schrie Amber.
„Verdammt Amber“ fluchte Lex, atmete  dann tief durch und sprang nun ins Wasser.
„Amber komm gib mir deine Hand“ schrie er.
„Lex?“ Amber konnte nicht glauben was sie sah griff aber nach der Hand.
Lex packte ihre arme und legte sie um seine Schultern. „Halte dich und Bray gut fest“ Er schaffte es sie auf sich zu ziehen.
Krampfhaft hielt sich Amber mit einem Arm um seinen Hals fest mit der anderen umklammerte sie ihren Sohn.
„Lex Danke“ meinte Amber und zog Bray noch höher das sein Kopf komplett über Wasser war. Der kleine Bray schrie aus allen Kräften.
Lex wusste nicht ob er sich freuen sollte dass sein Kopf die meiste Zeit unter Wasser war und er so das Schreien des Kleinen kaum hören konnte.

Die anderen waren inzwischen sicher an Land angekommen
„Wo ist Amber. Jay? Amber und Bray fehlen noch“ Trudy sah sich um.
Sie hatte Brady fest umklammert.
„Lex fehlt auch noch“ meinte Gel.
„Mist Verdammter Mist“ meinte Darryl und lief nervös auf und ab.
„Ohne Lex sind wir verloren. Könnte ihr sie nicht irgendwo sehen?“
Gel schluchzte.
„Jetzt mal halblang. Lex und Amber können gut auf sich aufpassen“ meinte Ebony und sah zum Meer.
Doch auch sie machte sich Sorgen. Wo bleiben sie nur.
„Ebony. Amber hat noch ein Baby dabei“ meinte Ellie.
„Ich weiß aber was wollt ihr tun? Wollt ihr alle ins Meer springen?“
Ebony sah ernst zu den anderen. Die anderen schauten zu Boden.
Ebony hatte Recht. Die Wellen waren stark und sie waren völlig erschöpft und wenn sie nochmals ins Wasser gehen würden, würde womöglich einer von ihnen ertrinken.

Lex atmete schwer. Jede einzelne Bewegung schmerzte.
Ihm war schlecht von dem vielen Wasser das er mittlerweile schon getrunken hatte. Wo waren die anderen. Konnte ihm den keiner jetzt helfen?
„Land ich sehe Land“ meinte Amber „Lex da vorne es ist nicht mehr weit“
Mit letzter Kraft schwamm Lex weiter voran.
„Amber“ schrie Slade und sprang ins Wasser und schwamm auf sie zu.
„Helft mir, schnell helft mir“ Jay kam ebenso hinzu und griff nach Bray.
Slade packte Amber.
Völlig erschöpft erreichte Amber das Land und lies sich auf den Sand fallen.
„Amber alles in Ordnung“ Salene kniete sich neben sie.
„Ja alles in Ordnung. Ich hatte einen Krampf im Bein. Wo ist Bray?“
„Er ist in Sicherheit“ Jay kniete sich neben sie und gab ihr Bray in die Hand.
Ihr Bein schmerzte doch sie war gerettet
„was ist mit Lex?“ fragte sie die anderen
„Er ist okay“ meinte Trudy und setzte sich neben ihre Freundin.

„Lex alles okay?“ Ebony rannte zu dem Schwarzhaarigen.
Kraftlos lies sich Lex in den Sand fallen und rang nach Luft.
Er musste stark husten und immer wieder erbrach er Wasser, welches sich in seinen Lungen gesammelt hatte.
Ebony strich ihm zart über den Rücken „Komm schon Lex“
Der Angesprochene lies sich nun mit letzter Kraft in den Sand fallen und schloss die Augen
Ebony kniete sich zu ihm „Alles in Ordnung Lex?“
Er nickte. Ebony atmete tief durch.
„Geht es Amber und Bray gut?“
Ebony lächelte „Ja beide sind in Ordnung. Du hast sie gerettet Lex. Du bist ein wahrer Held“
„Wenn du meinst“ meinte Lex und versuchte nun aufzustehen. Sein Körper schmerzte und er schaffte es nur sich aufzusetzen.
Eine Hand die ihm entgegen gestreckt wird nahm er dankbar an.
Es war Slade „Komm hoch du Held“
Schließlich mit der Hilfe von Slade und Ebony schaffte es Lex aufzustehen.
Alle klatschten begeistert in die Hände.
„Bravo Lex“
„Super“
„Spitze“
kam es von den anderen.
Amber kam auf ihn zu „Danke Lex. Ich bin dir so dankbar“
Sie drückte ihn fest an sich. Auch wen es ihn schmerzte tat es doch irgendwie gut.
Lex strich ihr leicht über den Rücken „Schon okay Amber“
„Dass du zurück geschwommen bist um mich zu retten das werde ich dir nie vergessen Lex.“
Lex begann „Ich…“ brach jedoch ab.
Der stolze Lex würde er jetzt nicht vor Stolz platzen und sich vielleicht noch ein paar Kleinigkeiten überlegen die diese Geschichte noch spannender machen.
Doch Lex schaute weg er wollte nicht als Held behandelt werden, denn als Held fühlte er sich überhaupt nicht.
Review schreiben