Das ewige Licht

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P6
07.02.2012
12.02.2012
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07.02.2012 949
 
Ich liege friedlich in meiner Höhle und schlummere vor mich hin, ich habe die Augen zu Schlitzen verengt und denke daran, wie gut es mir hier doch geht, alles ist friedlich und ein paar Sonnenstrahlen lugen in die Höhle hinein. Ich heiße Yorotau und bin ein rubinroter Drache aus dem Rubin Clan. Ich bin 378 Jahre alt und noch ein Jungdrache. In meinem Clan, eigentlich ist es nur meine Familie, aber jede Familie ist ein so genannter Clan, sind alle rubinrot. Wir haben alle kräftige Beine, einen langen Schwanz und einen langen Hals mit einem mächtigen Kopf, und eine lange, goldene Mähne. Bei meinem Vater ist sie schon sehr lang, fließend, während meine kurz und borstig ist. Wir haben 2 lange goldene Fühler und zwei Hörner, zwei goldene Augen und Stacheln am Schwanz. Heute dienen mir die Stacheln nicht zur Verteidigung, sondern als Fächer. Draußen kämpfen meine Brüder in einem Übungskampf, während mein Vater sie verbessert, meine Schwester sitzt bei meiner Mutter und sie sprechen über das was alles so passiert, was meine Brüder alles falsch machen und so was halt. Oben auf dem Feuerfelsen, sitzt unsere Anführerin Vervada und schaut auf alle herab. Sie ist die Mutter von meinem Vater und eines Tages wird er ihre Stelle einnehmen. Ich beobachte sie eine Weile, na ja, genauer gesagt ihre Tochter Nagori, sie ist ungefähr so alt wie ich und sie ist nun ja…einfach wundervoll! Sie streckt ihren Schuppenleib der Sonne entgegen. Plötzlich dreht sie sich ganz schnell herum und ist im Nu auf den Beinen. Sie starrt in eine gewisse Richtung. Ich folge ihrem Blick erstaunt und bin ebenfalls im Nu auf den Beinen vor meiner Höhle. Vervada ist aufgestanden und ihre Augen leuchten Silber auf. Ein Zeichen dafür das sie eine Nachricht von Terrador bekommt, Terrador ist der der Anführer aller Drachen Clans und der weiseste Drache den es je gab, ausgenommen Der Weise, der anscheinend in einer Höhle im Himalaja lebt, uralt ist und das ist alles nur eine Legende. Jedenfalls können die Anführer der Clans Nachrichten von ihm erhalten die wichtig sind, zum Beispiel für den Schutz der Clans. Inzwischen haben alle gemerkt was passiert, haben ihre Tätigkeit unterbrochen und versammeln sich unter dem Feuerfelsen. Auch Nagori kommt nun zu uns den wenn Vervada eine Nachricht verkündet müssen sich alle unter ihr versammeln. Aufgeregt tuscheln alle was denn passiert sein könnte. Jeder sagt viele Kleinigkeiten doch keiner traut sich die eigentliche schreckliche Vermutung auszusprechen, nämlich die Vermutung, dass Thyzor, der Sohn des Terrador seinen Vater angegriffen hat um selber die ganze Macht über die Drachen Republik zu übernehmen. Wir warten ab, und warten, und warten…endlich verschwindet das Silber aus Vervadas Augen und das Gold kehrt zurück. Es ist totenstille. Es scheint als hören alle auf zu atmen. Schließlich ruft Vervada:,, Es ist geschehen, Thyzor hat seinen Vater angegriffen und die schwarze Schuppenfarbe angenommen!“ Alle schreien auf! Wenn Thyzor sogar die schwarze Schuppenfarbe angenommen hat, war er endgültig böse geworden! ,, Wie ist das möglich?“ frage ich meinen Vater der neben mir steht.,, Ich weiß es nicht mein Sohn! Es scheint sogar noch schlimmer, denn er hat 12 Abtrünnige mit ins böse gezogen! 5 aus dem Saphir Clan, 2 aus dem Smaragd Clan und noch mal 5 aus dem Kristall Clan.“ antwortet er. Ich muss schlucken, das hieß es hatten nun 13 Drachen die schwarze Schuppenfarbe angenommen und waren auf die böse Seite verführt worden. ,,Was werden wir jetzt tun?“ fragte meine Schwester mit etwas zitternder Stimme, was man gar nicht von ihr kannte. Vervada wird das mit den Ältesten besprechen.
Die Sonne geht bereits hinter unserem Gebirge unter und nimmt das Licht mit. Im Dämmerlicht sehe ich aus der großen Ältestenrat Höhle, ein Feuer schimmern. Und eine kleine Welle des Neides überkommt mich. Denn Drachen können erst mit 380 Jahren Feuer spucken, das heißt ich muss noch ganze 2 Jahre warten! Und das war meines Erachtens zu lang! Endlich als es bereits dunkle Nacht ist sehe ich Vervada aus der Höhle treten, hinter ihr die 3 Ältesten. Ich krieche wieder einmal aus meiner Höhle und schaue mich um, um den Feuerfelsen herum waren in einem Kreis überall, alle 2 Meter eine Höhle für jeweils eine Familie, das heißt Eltern und Kinder. Es gibt insgesamt 10 Höhlen. Direkt neben uns wohnt die Familie von meinem Cousin Glaedr. Er ist gleichzeitig mein bester Kumpel. Direkt gegenüber dem Feuerfelsen liegt die Ältestenrat Höhle die gleichzeitig auch Vervadas Höhle ist die sie sich mit ihrem Gefährten Murau teilt. In der Mitte dieses Kreises ist ein Quelle mit klarem, frischem Wasser. Drumherum überall Übungskampf Plätze und Sonnplätze. Wieder einmal versammeln wir uns unter dem Feuerfelsen. Vervada fängt mit klarer Stimme an zu sprechen:,, Terrador hat erneut mit mir gesprochen, er konnte Thyzor dieses eine Mal noch besiegen, aber Thyzor hat sich zurückgezogen, nur um mächtiger zu werden. Und er hat seinem Vater gedroht sämtliche Drachen dazu zu zwingen ihr Herz zu geben, er die Energie und die Weisheit daraus ziehen wird und diese Drachen zu seinen Sklaven und willenlosen Dienern zu machen! Das heißt er wird sie zu Stein machen und wenn er die Herrschaft übernommen hat sie wieder leben lassen um sie als Sklaven zu nutzen!“ Erneut bricht ein Geschrei aus und jeder redet mit jedem und die Stimmen schwollen immer weiter panisch an, bis ein gewaltiges Brüllen von Vervada sie zum Schweigen bringt. Mit sanfterer Stimme fährt sie fort:,, Ich verstehe eure Aufregung und das ihr denkt wir sind verloren, aber es gibt eine letzte Hoffnung an die wir uns klammern müssen, wir müssen das ewige Licht zum Glühen bringen!“ endet sie und ihre Augen flackern wild auf als sie erkennt was für eine Herausforderung das ist!