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Sister of Death

von Eissaphir
GeschichteLiebesgeschichte / P16
Benjamin Barker Mrs. Lovett Richter Turpin
06.02.2012
02.08.2012
5
3.932
 
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
06.02.2012 1.430
 
ICH WERDE DIESES KAPITEL NOCHMAL ÜBERARBEITEN!
ALSO HEBT EUCH EURE REVIEWS FÜR SPÄTER AUF.
DIESEM KAPITEL WERDE ICH NOCH EIN PAAR WICHTIGE INFORMATIONEN HINZUFÜGEN,
DESWEGEN, WENN IHR DAS HIER LEST, MÜSST IHR NICHT REVIEWEN. DANKE.
Vielen Dank an meine zwei Kritikerinnen die mir gute Tipps für das verbessern dieses Kapis gegeben haben: Evana Snape und Miss RedVines!
Danke ihr beiden :DD


Und hier kommt endlich ein neues Kapitel!
Ich werde versuchen demnächst noch längere Kapis zu schreiben,
aber das hier ist erstmal so lang wie das Letzte,
da ich mich mit diesem Kapi sehr schwer getan habe.
Ich habe auch die Kapitelnamen geändert,
so, dass zuerst der englische Titel und dann die deutsche Übersetzung steht.

~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Kutsche brachte Victoria nach Hause und sie schlief glücklich und zufrieden ein.

Am nächsten Morgen fühlte sie sich ausgeruht und energiegeladen.

Als könnte sie Bäume ausreißen.

Sich anziehend bemerkte sie, dass sie Hunger hatte, in Form eines Knurren, dass sich wie ein Bär anhörte.

Deswegen machte sie sich schleunigst auf zu Nellie‘s Pasteten-Laden.

In der Fleet Street angekommen öffnete Victoria die Ladentür und ein Lächeln umspielte ihre Lippen.

Durch das Klingeln der Glocke über der Tür, sah Mrs. Lovett auf und eine strahlende Victoria an.

„Du bist ja gut drauf heute.
Dein Besuch bei Johanna war wohl erfolgreich?“, fragte sie.

„Oh ja.
Du glaubst ja gar nicht wie hübsch sie geworden ist, Nellie!“, sagte Victoria begeistert.

„Wenn sie auch nur halb so hübsch ist wie ihre Mutter, ist sie wunderschön.“, meinte Mrs. Lovett mit einer leicht herablassenden Stimme.

Victoria sah die Bäckerin erstaunt an und stellte fest: „Du scheinst sie nicht sehr zu mögen.“

„Nein.“, antwortete Mrs. Lovett knapp.

„Wieso denn, Nellie?“, wollte die Zwillingsschwester von Benjamin wissen und sah neugierig zu ihrer Freundin.

Lange Zeit schwieg die Pastetenbäckerin.

Doch dann fragte sie leise, obwohl niemand anderes im Laden war: „Kannst du ein Geheimnis für dich behalten?“

„Aber selbstverständlich.“, sagte die junge Frau mit einem aufmerksamen grünen Blick.

„Also... Seit dem ich deinen Bruder das erste Mal gesehen habe, bin ich in ihn verliebt.
Doch dann kam Lucy, die damals noch meine beste Freundin war, daher und die beiden waren sofort zwei kleine Turteltäubchen.
Ich war am Boden zerstört und habe Lucy seit diesem Augenblick gehasst.
Dann bekamen sie auch noch ein Kind, dass genauso aussah wie SIE.
Als der Richter Benjamin verbannte brach für mich nochmal eine Welt zusammen.
Er war meine Liebe und mein Leben gewesen.
Und da weint diese Blondine jeden Tag und denkt sie wäre arm dran.
Nach kurzer Zeit vergiftete sich dieses dumme Ding mit Arseen.
Denkt nicht an ihr Baby, Johanna.
Was würde mit ihr geschehen?
Würden ihre Adoptiveltern nett sein?
Es war ihr egal.
Dachte nur an sich selber, egoistisches Weib.
Da vergiftete sie sich und es war aus.“, beendete die Nellie ihren Vortrag.

Victoria starrte sie mit großen Augen an.

Ihre beste, und einzige, Freundin war in ihren Zwillingsbruder verliebt!

Sie konnte es nicht fassen.

Mit offenem Mund schaute sie ihre Freundin an, als hätte sie einen Geist gesehen.

Ungläubig saß Victoria einfach nur da und glotzte Mrs. Lovett an wie ein Auto.

„Victoria?
Geht es dir gut?“, leicht ängstlich über Victoria‘s Reaktion sah Nellie in das Gesicht ihres erstarrten Gegenübers.

Mit den Augen blinzelnd, als wäre sie aus einem Traum erwacht, besah Victoria die verunsicherte Bäckerin und sagte überfordert: „Ja... Ja, mir geht es gut, keine Sorge.“

Für Mrs. Lovett klang ihre beste Freundin zwar nicht sehr überzeugend, aber ging sie nicht weiter darauf ein.

Nach einiger Zeit hatte Victoria sich wieder beruhigt und fragte: „Was ist mit Lucy?“

Nellie schaute sie verunsichert an und druckste herum: „Lucy... Hat sich vergiftet.“

Als Victoria aber mit ihrem Blick löcherte und die linke Augenbraue hochzog sagte Mrs Lovett knapp: „Sie ist tot.“

Obwohl Victoria es erwartet hatte klatschte die Wahrheit ihr wie eine riesige Welle ins Gesicht.

Tränen traten in ihre Augen, sie blickte mit leerem Blick die Wand an und die Trauer in ihrer Stimme war nicht zu überhören: „Die arme Johanna...“

Nellie blickte sie mitleidend an und legte ihr eine Hand auf die Schulter.

Mehrere Minuten schwiegen die beiden Freundinnen und hingen ihren eigenen Gedanken nach.

Ab und zu seufzte eine der Beiden oder eine Träne fiel auf den staubigen Ladenboden.

Doch plötzlich stand Victoria kerzengerade auf und sagte: „Ich seh mich mal nach Arbeit um. Bis später, Nellie.“

Diese nickte verstehend und machte sich wieder daran Pasteten zu machen.

Victoria ging raus, ließ die Ladentür zufallen und schlenderte durch die dreckigen Straßen Londons.

Sie fragte an einigen Ständen ob sie Aushilfe bräuchten.

Doch weder die Obst-, noch jegliche andere Stände brauchten eine Angestellte.

Es brauchte auch keiner jemanden, der den Laden säuberte.

Schon fast die Suche aufgebend, ging sie am Hafen entlang und sah eine Fischfabrik.

Victoria ging zu einem Mann vor der Fabrik, der gerade wahrscheinlich seiner Frau einen Kuss auf die Wange drückte, welche dann, mit pechschwarzem, wehendem Haar, zu einem Haus in der Nähe ging: „Entschuldigen sie.
Ich suche den Inhaber dieser Fabrik.“

Der Mann drehte sich um.

Er hatte dunkelblonde Haare, grüne Augen und ein freundliches Lächeln.

Seine Kleidung schien nagelneu zu sein:
Ein schlichtes weißes Oberteil, eine blaue Jacke mit einer schwarzen Krawatte, einer ebenfalls schwarzen Hose und schwarzen Schuhen.

„Gesucht und gefunden.
Fabian Goldbridge, stets zu ihren Diensten.“, lächelnd sah er Victoria an.

„Schön sie kennen zu lernen.
Mein Name ist Victoria Barker.
Ich suche einen Job.
Hätten sie noch eine Stelle frei?“, fast schon bittend sah sie ihn an.

„Hmm...
Ich bräuchte noch jemanden, der die Listen der Fische aktualisiert.
Die Männer sind zu sehr damit beschäftigt die Fische in die Fabrik zu befördern.“, meinte Fabian.

„Das wäre perfekt.
Wann kann ich anfangen?“, Victoria strahlte über das ganze Gesicht.

Es sah so aus, als würde der Inhaber der Fischfabrik noch breiter lächeln, als schon zuvor: „Morgen, um 8:00 Uhr morgens können sie kommen.
Gegen 10:00 kommt die erste Ladung.
Bis dahin lernen sie was sie alles zu tun haben.
Wir treffen uns hier.“

Victoria nickte und ging zurück zu Mrs. Lovett‘s Fleischpasteten-Laden.

Dort angekommen riss sie die Tür auf und rief: „Nellie, ich hab ‘nen Job!“

Zuerst verblüfft, doch dann freudestrahlend rannte die Bäckerin auf sie zu und die beiden warfen sich überglücklich in die Arme.

„Das ist fantastisch!
Was für ein Job ist es?
Wo ist es?
Wann fängst du an?“, Nellie überhäufte Victoria mit Fragen.

„Ich arbeite für eine Fischfabrik.
Dort kümmere ich mich um die Listen.
Es ist unten am Hafen.
Morgen um 8:00 Uhr geht‘s los.
Dann erklärt mir Mr. Goldbridge was ich zu tun habe.“, die Worte überschlugen sich in ihrem Mund.

Fragend sah Mrs. Lovett sie an: „Mr. Goldbridge?“

„Mein Chef.“, antwortete Victoria.

Am Abend legte sie sich ins Bett, aber es dauerte lange bis sie einschlief, da sie so aufgeregt war.

Pünktlich um 8:00 Uhr stand sie am nächsten Morgen vor der Fabrik.

Dort erwartete sie bereits ihr neuer Arbeitsgeber Fabian Goldbridge.

„Guten Morgen.“, begrüßte er sie.

„Danke.
Ihnen auch.“, wünschte Victoria auch ihm.

Sie gingen in Victoria‘s neues Büro und Mr. Goldbridge erklärte ihr was sie tun musste.

Er gab ihr einen Arbeitsplan, auf dem stand wann die Boote ausliefen.

Wenn Fischerboote ankamen musste sie die Fische zählen die sie aus den Fischernetzen in Körbe umluden und die Anzahl, den Ort wo sie die Fische fingen, und die Zeit von wann bis wann aufschreiben.

Den ersten Arbeitstag erledigte sie mit Bravour.

Die nächsten Jahre verbrachte sie gleich:
Zuerst ging sie morgens zu Nellie in den Laden und frühstückte mit ihr.
Danach ging sie zur Arbeit.
Dann aß sie zu mittag wieder mit Mrs. Lovett.
Nachmittags redeten die beiden.
Jeden Samstag Nachmittag besuchte Victoria Johanna, worüber die Jüngere sich immer wieder auf‘s neue wahnsinnig freute.

Fünf Jahre später als sie gerade wieder vormittags mit der Arbeit fertig war machte Victoria noch einen kleinen Spaziergang am Hafen.

Es traf ein Schiff ein und viele Menschen kamen vom Steg auf die Straße wo sich alle zersträuten.

Victoria sah zu den Leuten die auf die Straße strömten.

Am Ende der Menschenmasse waren zwei Männer.

Einer der wahrscheinlich ungefähr im Alter von Johanna war, oder etwas älter.

Doch der Mann neben ihm kam Victoria unheimlich bekannt vor...

~~~~~~~~~~~~~~~~~

Uhh, wer ist wohl dieser Mann, der ihr so bekannt vorkommt?
Ihr kennt ihn alle^^
Im nächsten Kapitel kommt der Mann vor,
auf den ihr alle gewartet habt!
Und damit das nächste Kapi so schnell wie möglich kommt,
seit brav und reviewt fein :DD

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