Blütenwind - MMFF

MitmachgeschichteDrama, Angst / P16
05.02.2012
21.01.2014
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05.02.2012 1.656
 
-Kapitel 2 Neid-

Schallwellen sausten auf Ally zu. Sie sprang zur Seite und transformierte ihre Vektoren.
„Habt ihr euch so gedacht, ihr Bastarde!“, zischte sie aggressiv und ließ ein Dutzend auf die Leute zurasen die sie ausfindig gemacht hatten. Blut spritzte in sämtliche Himmelsrichtungen und gaben den Anblick eines schrecklichen Ortes an. Sie ging, denn sie hatte genug von so welchen Spielchen. Es waren keine Menschen mehr, nein! Am Anfang waren sie das vielleicht, als sie ihren Mund noch nicht aufgemacht haben! Aber jetzt war jeder von ihnen nicht mehr zu unterscheiden. Sie waren wie kleine Kriegsfigürchen die sie alle anschreien, sie sollte sie doch vernichten! Und das tat sie gerne. Ohne mit der Wimper zu zucken vernichtete sie Männer, Frauen und zerstörte Familien. Kleine unschuldige Babys..... alles nur kleine Spielzeugfigürchen die um den Tod betteln. Ja, so sah Ally die Menschen! So hatte man es ihr aber auch beigebracht! So hatten es ihr die Menschen beigebracht. „Sie sind dumm.... so dumm.... man sollte ihr die Intelligenz stehlen, mit der sie nicht umgehen können.... in der heutigen Zeit sind menschen noch nicht einmal Tiere! Sie sind es nicht Wert, Tier genannt zu werden!“, versuchte sich Ally zu beruhigen aber sie spürte etwas hinter sich. Es war aber kein unangenehmes Gefühl. Sie drehte sich um und sah in lila umspielten Augen. „Was machst du hier?“, gab sie gespielt kalt von sich und wich seinem Blick aus, starrte auf den See, der langsam vom Blut, ihrer Peiniger kontaminiert wurde. Der Anblick tat ihr weh, die Umwelt war eisn der schönen Dinge, die Ally an diesem Ort mochte.
„Ich bin hier weil Vater meinte, hier wären Dicloni in Gefangenschaft... wenn das stimmt nicht mehr lange!“, kam es an Allys Ohr. „Tu was du nicht lassen kannst, du krankes Monster...“, meinte sie nur kalt und ließ ihn an sich vorbei ziehen. Er musste Lachen, als er sie gerade geschnitten hatte. „Meinst du mich, oder die Menschen?“
„Ich meine euch alle damit! Ihr seid doch alle auf irgendeiner Art krank!“
„Du doch auch!“
„Aber ich akzeptiere es wenigstens nicht!“

„Verdoppeln!“, schrie ein Mann im weißen Anzug und eine Axialwelle sauste auf Grace zu, durchquerte sie und schwächte die Diclonius. Gefesselt und mit den Kopf nach unten gerichtet, da die Welle ihren ganzen Körper durchquert hatte, hing sie da.
„Wunderbar! Nr 27 hat uns gerade bewiesen das kein Atomkrieg der Welt einen Diclonius was anhaben kann! Diese Dinger sind gegen Radioaktivität resistent! Aufschreiben! Befahl der weißangezogene und wischte sich den Staub von seiner Schulter. Seit sie damals alle vernichtet wurden hatte er die Positionen als führendes Oberhaupt angenommen. Lucy, Nana.... sie waren alle Geschichte! Und das frühere Oberhaupt sowieso.... ließ sich doch von seiner eigenen Tochter köpfen.... Ja Lucy hatte ihren Vater mitsammt ihrem kleinen Bruder umgebracht... der einzige männliche Diclonius... das wäre eine Sensation geworden, wenn man ihn untersucht hätte.
„Nun gut, das sollte reichen.“

„War das schon alles, ihr Bastarde? Ich stecke noch mehr weg, kommt schon und ich zeige euch was ich kann!“, fluchte Grace mit offenen Augen den Boden anstarrend und zähneknirschend. „Ich werde euch alle umbringen und eure Familie in eurem Blut ertränken!“,knurrte sie. „Du wirst gar nichts tun! Meinte ein Angestellter unbeschadet und deutete auf die zwei Projektoren, die die Menschen an ihre Schläfen angebracht haben. Es waren wie zwei Sticker, innen drin ein Microchip. Bei kleinsten Ortungen von Vektorenvibrationen würde nur für Grace ein Ohrenbetäubendes und lahmlegendes Störsignal in ihr Hirn weitergeleitet und das würde ihr Hirn in gut zwei Minuten vollkommen zerstören. Grace ließ zitternd ab und wurde wieder in ihre Zelle gebracht. Ihre einsame kleine Zelle, die tief unten im Boden zu finden war. Sie wurde wieder in der Mitte an einer Stange angebracht, die es ihr unmöglich machte, sich zu bewegen. „Ihr habt doch nur alle Angst vor mir.... alle Angst.... vor mir! Alle...“, redete sie sich ein. SO könnte sie wenigstens etwas fühlen. Und zwar Rache.

Die Tür ging einen Spalt weit auf. Stimmen traten in den Raum hinein und eine Frau kam mit einem Tablett herein und stellte es auf den Boden. In der Dunkelheit sah man eine Serpelit, die an einer Eisenstange gefesselt war. In Bandagen eingehüllt, die die Narben etlicher Tests und Spielereien der Menschen verbargen und einen Reflexionshelm auf den Kopf, die ihr die Sicht wegnehmen sollte. Um sie herum befanden sich weitere Stangen, die einen Eisenreifen von zwei Meter Radius aufstellten. „Dein Essen, Rose!“, meinte dir Frau und schob das Tablett mit minderwertigem Essen in den Eisenkreis, ohne selber eine Hand oder auch nur einen Finger reinzustecken. Sie konnte sie zwar nicht sehen, aber die Frau wusste, dass die Vektoren schon am Rand gafften und nach ihr die Finger ausstreckte. Schon kurz nachdem das Tablett den Rand überquerte zog Rose es an sich. Die Frau erschrak leicht und ging schnell wieder aus dem Raum. Einer der schlimmsten Serpelits... zwar hatte sei nur eine Reichweite von ca. zwei Metern, aber das hinderte sie nicht Amok, in der Stadt herumzulaufen. Die Vektoren konnte man ihr nicht still legen, das wurde zu einer unbezwingbaren Aufgabe. Das Tablett konnte sie auch nicht als Waffe benutzen, es war am Boden fest magnetisiert worden.

Die Frau ging weiter und holte das nächste Tablett. Seufzend hielt sie mit den Wagen an einer Tür mit der Aufschrift 69 an. Sie holte das, für sie vorgeschriebene Essen heraus, vorgeschriebenen, da sie auch beim Essen getestet wurden, oder Pillen, Tabletten, etc. rein geschmuggelt wurden. Die meisten Dicloni und Serpeliten merkten es nicht! Sie waren so verhungert, dass es ihnen auch da nicht wirklich interessierte. Die Angestellte öffnete die Tür mit einer Karte um kam langsam herein. Drinnen lag ein ein 1.38 Meter kleines Mädchen und war an einer Liege angeschnallt. Abwesend starrte sie zur Decke und wurde mit Medikamenten, die durch mehreren Schläuche in ihren Körper geführt wurden. Manchmal hatte die Angestellte mehr Angst vor der Organisation, als vor den Monstern, die sie innehielt. Sie legte das Tablett neben den Beistelltisch, dass neben der Liege stand und musterte die Flektoren, an ihrer Schläfe. Ob sie auch tatsächlich „still gelegt“ wurde ? Jedenfalls war sie noch nicht tot... noch nicht. Während die Frau das Essen für Jasmine, oder 69 bereitstellte, bemerkte sie, dass Nummer 69 sie ansah. Die kristalblauen Augen starrten sie tatsächlich an. „Es ist bald wieder soweit...“, fing sie an. „Schön für dich!“, meinte die Frau und servierte das Essen und machte sich wieder schnell aus dem Staub.
„Bald ist mein Geburtstag... ich kann es fühlen!“

Die Frau ging weiter, während sie mitbekam, wie ein  neuer Doclonius auf irgend ein Kram getestet wurde. Es war wirklich nur Kram. Wer wollte denn wissen wie lange es braucht, bis ein Diclonius braucht, um zu verbluten? Krank war das! Aber sie konnte dagegen nichts tun. Nein sie konnte Yuki da drinnen nicht helfen. Ihr wurde etwas injektiert. Wahrscheinlich etwas hochgiftiges, oder irgendetwas, was sie zum explodieren bringen würde. Nackt und hilflos.... dass sich die Männer da auch noch satt sehen können.... Perverslinge! Heutzutage wird jedes Schwein Wissenschaftler und darf sich für etwas ganz besonderes halten, aber wenn es hart auf hart kommt merken sie , dass war alle im selben Boot sitzen! Yuki tat der Frau leid, aber ihr waren die Hände gebunden und sie hätte schwören können, dass die Diclonius einmal durch ihre langen schwarzen Haare durch auf sie sie geschaut hat, als hätte sie ihre Gedanken gelesen. Können Diclonius überhaupt Gedanken lesen? Sie wusste es nicht. Nein sie wusste nicht, dass man ihre Gedanken auf dem Gesicht ablesen konnte. Das konnten sogar diese perversen Wissenschaftlerschweine die sich, so feige sie doch sind,hinter der Glasscheibe verstecken.

Weiter immer weiter und leicht angeekelt ging die Angestellte weiter um kam wieder an einer Tür. Sie hatte keine Nummer. Doch die Buchstaben M.S. Waren eingekerbt. Die Frau drückte die Klinke und ging ins Zimmer hinein. Es war anders, als das der anderen Dicloni und Serpeliten. Es war eingerichtet. Ein richtiges Bett, Poster von Möwen, Wasser, Meer und abertausenden Meeresgetieren hafteten an der Wand. Leicht in ein Buch vertieft saß da die 14 jährige Melly und ließ leise aus dem Buch vor. Es war eine Seeräubergeschichte. „Spannend?“, meinte die Frau lächelnd. Melly drehte sich erschrocken um und nickte. „Ja, sehr sogar!“, antwortete sie und wandte sich wieder ihrem Buch um. Auch sie war leicht einbandagiert. Letztens traf sie eine Kugel frontal gegen die Brust, diese musste genäht werden. Die Frau stellte das letzte Tablett ab und wagte einen Blick ins Buch. Melly war immer recht ruhig gewesen. Somit stand ihr auch so ein Zimmer zu, da auch ihre Tante mit den Angestellten sprach und dies vereinbarte.

Zwei Männer stellten im Kontrollraum alles ein, was man für die nächsten Experimente benötigte bis dem einen ein Störgeräusch auffiel. „Du, Mike?“
„ja?“
„Ich glaube da stimmt etwas mit dem Übertragungsbildschirm nicht!“
„Wie kommst du darauf?“
„Ich glaube da versucht sich irgendwer rein zu....“ weiter kam er auch nicht, denn der Bildschirm flackerte an.
Eine unbekannte Person war auf den Bildschirm zu sehen. Der Hintergrund neutral. Lilane Halslange Haare zeigten sich und bedeckten das Gesicht des unbekannten. „Hier spricht die heilige Insel!“, kam es bedrohlich aus dem Bildschirm. „Da ihr wohl nichts weiteres zu tun habt, als eure kleine Spielche nan unsereins auszutesten haben wir beschlossen das gleiche mit euch zu machen! Wir werden jeden von euch und auch wirklich alle von euch bis aufs Blut foltern und euch die Lebensinhalte vernichten! Ihr werdet sehen was ihr davon habt unsere Kinder bestohlen zu haben!“
„Von was redest du da? Los.... ANTWORTE MIR!“, schrie der eine Techniker, während der Kopf des unbekannten sich hob und lilane verrückte Augen schauten durch die ebenso lilanen Haare. Die beiden erschraken und der Bildschirm zersprang in tausend Teile. Ein Räuspern drang von hinten an sie ran und sie drehten sich schnell um. Vor ihn stand er, der auf den Bildschirm. „Ich glaube nicht, dass ihr noch in der lage seid, Ansprüche zu stellen!“, lächelte er.
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