Götter machen Werbung

GedichtHumor, Parodie / P16
04.02.2012
25.02.2012
3
2011
 
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
 
Er ist ein Gott, der Gott vom Norden
Ist mit vielen Freuden groß geworden
Er kann den Frauen alles befehlen
Musst sich nie für eine bequemen

Sie tanzten alle nach seiner Pfeife
Und das schon seit der Kindesreife
In seiner Jugend auch mit Knaben
Er konnte einfach alle haben

Auch wenn er dann mal Jagen ging
Waren es nicht nur Tiere die er fing
Oft kam er mit vielen Frauen zurück
Sie haben sich alle für ihn gebückt

Die Göttinnen Freya und Ostara
Machte Odin in Sekunden klar
Dachte er doch, sie wären edel
Wollten doch nur an seinen Wedel

Auf einer seiner weiten Reisen
Wollt er es dann einer Heidin beweisen
Aber das Weib willigte nicht ein, sagte nur
"Nein, ich habe einen heiligen Schwur.

Darf mich Männern nicht hingeben,
Darf mich für niemanden hinlegen.
Hab geschworen zu Verzichten
Eine Andere muss deinen Dienst verrichten."

"Wie kannst du so etwas nur sagen?
Du kannst mir, MIR doch nicht verzagen!
Weißt du nicht, mit wem du es zu tun hast, Weib?
Ich bin dein Gott! Nun gehorche mir und reib!"

"Du bist nicht kein Gott, du bist der Satan!
Ich bin dem wahren Gott ein Untertan.
Such dir für deine Spielereien ein andres Schwein,
Ich werde dir nicht gefügig sein!"

Solche Worte waren seinen Ohren fremd
Niemand war bisher so gehemmt
Keiner hatte es ihm je verwehrt
So ist er verblüfft heimgekehrt

Sein Freund Thor, ein mächtiger Gott
Erklärte ihm dann diesen Komplott
''Nicht jedes Wesen wird dich ehren
Das muss man dir noch lehren.

Es gibt so viele Menschen auf der Welt
Doch du warst bis jetzt nie raus aus deinem Zelt."
So dachte Odin dann so langsam
''Ich sollte auch mal weiter wandern.''

Er packte seine sieben Sachen
wollte mehr als eine Übernachtung machen
Er wollte auf unbekannten Stuten reiten
Und auf fremden Bergen schreiten

In fremden Tälern wollte er gehen
Wollte fremde Höhlen mal sehen
Und auch einmal besehen werden
Auf sanften Betten und auf Erden

Auf seinem Weg in eine fremde Stadt
War er dann dieser Gedanken satt
Das Verlangen nach Bergen wurde kleiner
Und der Wunsch nach schmutzigen Höhlen wurde reiner

Er war kurz vor dem nächsten Orte
da dachte er an die Heidin und ihre Worte
Ein heiliger Eid Spaß zu vermeiden
Das brachte Odin nur das Leiden

Wie kann man nur das Glück aufgeben?
So entschied er sich gegen das Sololeben
In der erste Schenke, in die er kam
Machte er sich also an die Wirtin ran

Doch fühlte er sich beobachtet
Von jemanden wurde er mehr als nur beachtet
Er hörte nicht mehr auf der Wirtin Geschwafel
Die Heidin saß am Ende der der Tafel

Doch anders als beim letzten Mal
Trug sie keinen langen Schal
Groß und prall und rund ihr Busen
Odin wollt nur noch dran schmusen

Eng das Korsett um ihre Mitte geschnürt
Den Hüften all die Aufmerksamkeit gebührt
Im Blick ein Hauch von Sehnsucht und Verlangen
Odin musste mit all seiner Fassung bangen

Doch mit ein wenig Verstand
rief er ihr dann zugewandt
"Das Weib scheint nicht mehr so heilig zu sein
Will es sich nicht noch von ihrem Mantel befreien?"

Langsam befreite sie sich von dem obersten Kleid
Vor all den Leuten war Odin sehr bereit
Sie sah dies und verschwand im Hinterzimmer
Das kann nicht wahr sein, dachte Odin, nimmer

Er packte sie und warf sie auf die Liege dann
Sprang auf sie und fasste sie fest an
Doch mit Furcht blickte sie nun auf
Sie rief ''Hör auf, hör auf.''

''Du hast mich verwehrt
Das ist das Einzige womit du mich jetzt erst!''
Sie schlug im schnell die Hände weg
"Ich will dich ehren, doch nicht mit diesem Zweck!''

Er schaute sie ganz dumm nun an
"Sag mir was ich damit nun anfangen kann?''
Und zeigte mitleidig auf sein Glied,
das hungrig aus seinem Umhang trieb

''Sei ganz ruhig und nicht so in Eile
Entspanne, ich will es mehr als eine kurze Weile
Ich will es auch mehr als nur einen Tag
Ich will es mehr als nur einmal am Tag."

So lag sie wartend da und zog sich aus
Und holte aus ihrer Tasche eine Tube heraus
"Ich bin noch Jungfer, dank dem Schwure
Den ich nun breche und werde zur Hure.

Doch hab ich gehört, vom Hörensagen
Beim ersten Mal gibt es große Plagen
Also hier nimm diese Salbe, sie ist kühl
Doch gibt es damit ein viel schöneres Gefühl."

Nach langer langer Zeit ist sie bereit
Und macht für ihn die Beine breit
Zeigt ihm gern wie sie's haben mag
Langsam und schnell, weich und hart

Hämmern und im Doggystyle
Sein kleiner Freund immer steil
Ihre Freundin sehr zufrieden
Weiß nicht mehr, warum sie es gemieden

Nach draußen und drinnen
Und vorne und hinnen
Auf und ab, wie ein Reiter
Zurück und vor, es geht weiter

Nach Stunden dann schläft sie ein
Um ihn geschlungen ihr linkes Bein
Er liegt nur da und dankt für den Sex
"Geiles Zeug, dieses Durex."



_______________________________________________________________________________

Der nächste Teil folgt bald. Hoffe euch gefällt es, kommentiert!
Au revoir