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Fear Street - Eine Verhängnisvolle Nacht

GeschichteMystery, Freundschaft / P12 / Gen
04.02.2012
14.04.2012
10
9.785
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04.02.2012 1.048
 
Verzweifelt klammerten wir uns aneinander zitterten. Wir wollten nur noch Simon finden. Er ist weg! Er reagiert auf unsere Rufe nicht. Ein Busch raschelte.
„Ich geh mal vor uns schaue.“ Larissa trat vor und ging auf den Busch zu.
„Sei vorsichtig!“ rief Max ihr noch hinterher.
„AAAAAAAAAAAAAAAAA!“Ein langer und schriller schrei erklang und Larissa war verschwunden.
„Oh, Scheiße!“ Max rannte ihr hinterher. Ich stoppte ihn und zog ihn zurück.
„Wir werden die beiden finden aber wir müssen erst mal kühlen Kopf bewahren.“ Alex schaute in die Runde.
„Wir suchen morgen weiter. Es ist zu spät. Sonst gehen wir auch noch verloren. Bei tageslicht können wir besser suchen.“ Alle nickten Alex zu und wir gingen noch immer mit panik, eng zusammen aus dem Friedhof.

„Ich habe Angst!“ Max ging neben mir her. Das war das 1 mal dass er zu mir sagte ich habe Angst.
„Ich auch.“ Ich schaute ihn an. Er sah so aus als würde er gleich losheulen. Ich glaube wir alle sahen so aus. Es war furchtbar. Larissa und Simon waren verschwunden, wenn nicht sogar Tod. Wir kamen bei und Zuhause an. Niemand wollte jetzt zu sich selbst nach hause. Unseres war am nähesten. Luna schloss leise die Haustüre auf.
„Schnell rein.“ Unsere Clique war schon öfter bei uns. Die Eltern störten halt einfach nicht. Morgen ist Freitag. Der letzte Schultag. Das ist gut.
„Hoch in unser Zimmer.“ Das Haus hatte genügend Zimmer aber Luna und ich wollten nicht getrennt werden. Ich ging voran, die Treppe hinauf und stieß unsere Zimmertür auf. Das Fenster stand Sperangelweit offen. Ich konnte mir nicht daran erinnern das Fenster je aufgemacht zu haben.
„Lisa, haben wir das Fenster aufgemacht?“ Lunas Stimme zitterte.
„Nein... Ich kann mich nicht erinnern.“ Zittern schloss Maxi das Fenster und gleich danach hielt er Lottes Hand wieder fest. Luna hatte anscheinend eine Idee und öffnete unseren Schrank. Alle Klamotten waren Durcheinander in den Schrank geschmissen worden.
„Es war jemand hier.“ Jetzt war Luna es die den Tränen nahe war, aber nicht aus Trauer oder Freude sondern aus Angst.
„Leute wenn wir dann schlafen...“ Eva wollte noch etwas sagen bis die sonst so stille Lotte etwas sagte.
„Wir werden nicht schlafen.“ Wir guckten sie alle verwundert an. Normalerweise war sie es die nicht viel von 'Die Nacht durchmachen' hielt.
„Wieso? Wir brauchen den Schlaf.“ Alex ist nahe zu explodieren.
„Aber es ist zu gefährlich. Es war schon mal jemand hier, wollt ihr das dass nochmal passiert?“
„Nein!“ Eva schrie fast.
„Leute, schaltet mal ab.“ Alex lehnte sich lässig an die Wand.
„Wir müssen doch nur noch diesen einen Schultag überstehen und dann sind erst mal Ferien. Am Montag um 11 Uhr. Dann sehen wir wieder Hugo und Rose. Und alle anderen, Alb... Du weißt ja. Da kommen sie vom Skilager zurück.“ Luna hatte ein lächeln auf den Lippen.
„Wie kannst du jetzt nur lächeln?“ Schrie ich hysterisch. Ich schaute auf die Uhr: 2 Uhr.
„Davor müssen wir Simon und Larissa finden.“ Max runzelte die Stirn und ließ sich auf mein Bett fallen.
„Was ist wenn sie morgen nicht auftauchen?“ Maxi wurde kreidebleich, er erinnerte mich an meinen Vater. Eher an Roberto, wie er eigentlich hieß. Meine Mutter heißt Gundula.
„Hast du einen Schlüssel?“ fragte Eva mich.
„Nein.“
„Scheiße. Was machen wir jetzt?“ Lotte wischte sich schnell eine Träne weg.
„Am besten wir sagen morgen in der Schule Bescheid damit Simon und Larissa nicht kommen und dann sehen wir weiter.“ Alex setzt sich auf einen Stuhl und holte einen Plan des Friedhofes den wir vor 2 Jahren mal gemacht haben.
„Also wie viele sind wir?“ fragte sie. Max antwortete: „7! Lisa, Alice, Eva, Alex, Lotte Maxi, Luna und Ich.“ Alice zuckte als sie ihren Namen hörte, so als wäre sie aus einer Starre erwacht. Sie hatte noch kein Wort gesagt.
„Wo ist die Toilette?“ fragte sie. Mir fällt auf dass ihre sonst so schönen, schon fast goldene Augen schwarz geworden sind.
„Alice alles in Ordnung?“ Luna hielt sie am Arm fest doch sie schüttelte ihn weg.
„Ja, außerdem geht es dich nichts an!“ faucht sie.
„Alice?“ Lotte schaute sie besorgt an.
„Ich gehe jetzt!“ Sie fauchte uns noch einmal an und verschwand dann blitzschnell.
„Ich habe Angst.“ Ich setzte mich zu Max und schaute alle an: Lotte die auf meiner Couch saß, Maxi der neben ihr saß und ihre Hand hielt, Max der auf meinem Bett saß und in die Luft starrte, Alex die uns anschaute und den Zettel immer noch in der Hand hielt und Eva, die neben ihrer Schwester saß, die Hände im Gesicht vergraben.
„Also ich denke wenn wir den Friedhof absuchen, sollten wir einen Plan machen, wer wo hinläuft. 2Er Gruppen am besten.“ Sie begann auf dem Blatt herumzukritzeln.
„Also wer mit wem?“ Jetzt schaute sie wieder uns an.
Ich begann: „Ich mit Max, Lotte mit Maxi, Eva und Alex... Luna... Luna kommt noch Alex und Eva.“ Luna nickte.
„Morgen gleich nach der Schule?“ fragte Maxi und lehnte sich zurück.
„Jap.“ Lotte nickte begeistert.
„Ich würde vorschlagen wir kopieren dass jetzt alles. Und ich glaube wir können gut alleine nach hause gehen, schließlich sind wir hier alle zwischen 15 und 17.“
Alle nickten.
„Ich bleibe hier.“ Max hob die Hand und deutete zur Tür. Jemand muss doch Wache halten. Ich meine hier war schon mal jemand drin.“ Er hatte recht. Ich lächelte ihn an.
„Also Gut, dann bis morgen.“ Wir umarmten uns alle und Lotte, Maxi, Alex und Eva gingen aus der Tür nach draußen bis wir sie nicht mehr hörten.
„Ich zieh mal meinen Schlafanzug an, bin ganz dreckig vom Friedhof und so.“ Luna lächelte abwesend und ging ins Bad. Max drehte sich um und gab mir das Zeichen dass ich mich umziehen konnte. Ich beeilte mich.
„Du kannst wieder gucken.“ lachte ich und holte einen Haargummi. Ich habe lange blonde Haare und eine sehr blasse Haut. Meine Figur war normal. Mit dem Haargummi machte ich mir einen Dutt und bekam einen Lachanfall als ich Luna sah. Sie hatte ihr Hellblaues Nachthemd an wo kleine Hippogreife darauf gedruckt waren.
„Also, ihr legt euch hin und.... Maxi?“ Maxi kam zu Tür herein.
„Ich hab Lotte nur ein Stück mit nach hause gebracht. Halte jetzt auch Wache.“
„Okay. Also Lisa und Luna werden jetzt schlafen und wir werden jetzt wache halten.“
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