Fear Street - Eine Verhängnisvolle Nacht

GeschichteMystery, Freundschaft / P12
04.02.2012
14.04.2012
10
9.785
 
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
04.02.2012 1.137
 
Das ist meine erste FF über Fear Street.
Ich hoffe doch sie gefällt euch.
Reviews sind natürlich gerne gesehen ;)
***************************************************************************
„Lisa!“ Meine Schwester hämmerte gegen die Tür, so als würde sie sie gleich einschlagen.
„Komm ja schon.“ Genervt guckte ich auf die Uhr. 23:30. Wir haben noch ne halbe Stunde! Wieso will sie jetzt schon los? Bis zum Friedhof sind es doch nur 10 Minuten und wer weiß, vielleicht kommen die anderen ja gar nicht. Wenn ja, bringe ich die um. Alle! Alice, Larissa, Maxi, Max, Simon und Lotte. Fast hätte ich ja die Zwillinge Alex und Eva vergessen. Die natürlich auch.
„Ich komme Luna!“ Meine Schwester kam rein.
„Lisa, Dad wacht gleich auf wenn wir weiter so rumschreien.. Er soll es ja nicht merken.“
„Luna, ist gut.“
Also jetzt mal Klartext: Ich bin Lisa Lovegood und meine Schwester ist Luna Lovegood. So, also weiter.

Ich zog meine Schuhe an und ging in die Küche um aus dem Fenster zu schauen. Der Friedhof ist nicht weit weg, kann ihn aus dem Fenster sehen. Er sieht wie immer verlassen aus. Etwas anderes war auch nicht zu erwarten. Alte Grabsteine standen schief und mit Moos bewachsen in der Erde. So, als hätte man sie mit Gewalt reingehauen. Als ich noch kleiner war dachte ich immer Vampire und Gespenster würden dort leben. Manchmal höre ich Geräusche die ich nicht deuten kann. Es hört sich an wie ein seltsam schrilles heulen.

„Können wir los?“ Luna schaute mich mit ihren glasigen Augen an. Ich schüttelte den Kopf und ging aus der Haustür. Wir lebten nicht bei unserem leiblichen Vater. Er ist tödlich verunglückt. Unsere Mum starb als Luna 9 und ich 8 war. 3 Monate lebten wir im Heim und hofften dass uns jemand adoptieren würde. Eines Tages kamen doch tatsächlich ein Ehepaar ins Heim und entdeckte uns. Die beiden waren begeistert und haben uns adoptiert. Als wir bei ihnen Zuhause waren, staunten wir nicht schlecht. Das Haus ist wie im Mittelalter eingerichtet. Alte Möbel in Rot Gold gehalten. Die betten waren noch alte Himmelbetten. Die Bettwäsche riecht muffig, so als hätte man sie seid Jahren nicht gewaschen. Unsere Adoptiveltern schliefen viel am Tag. In der Nacht hörten wir sie nie. Wir mussten für uns selbst sorgen. Das waren wir gewohnt. Aber sie waren wirklich komisch. Ich habe mal versucht die Nacht wach zu bleiben, um 3 Uhr wurde ich auf einmal so müde dass ich im Stehen eingeschlafen bin, obwohl ich den ganzen Vor- und Nachmittag geschlafen habe.

Die Luft draußen war kühl, fast schon eisig. Ich mochte dieses Wetter, Sommer kann ich gar nicht leiden. Die Sonne und die ganze erstickerische warme Luft. Ich mied Sonne grundsätzlich.
„Wo sind denn deine Freunde?“ Luna sprach genau dass aus, was ich mir gerade gedacht habe.
„Sie kommen noch...“ Ich lächelte Luna schwach an. Plötzlich hörten wir ganz oben von dem Schlafzimmer Fenster von unseren Eltern ein Geräusch. Wir guckten erschrocken hoch. Das Fenster wurde geöffnet. Es knarrte fürchterlich. Wir sahen einen bleichen Kopf verschwommen da oben der sich aus dem Fenster lehnte. Luna nahm mich am Arm und zog mich schnell weg. Ich drehte mich nicht um. Hastig schritten wir Richtung Friedhof. Da sah ich sie. Alex und Eva am Eingang. Sie sahen sich wie immer zum verwechseln ähnlich. Die beiden waren gebräunt und hatten schwarze Haare. Ihre Mutter ist Türkin, der Vater deutscher.

Die beiden hatten ihre Schwarz Roten Jacken an.
„Alex, Eva!“ Ich rannte auf die beiden zu und umarmte sie.
„Ich dachte schon ihr kommt gar nicht mehr!“ Eva atmete erleichtert auf.
„Hey Luna.“ Alex ging auf Luna zu und umarmte sie. Die beiden verstehen sich echt gut obwohl sie so unterschiedlich sind.
„Wo sind die anderen?“ fragte ich und guckte mich um.
„Vielleicht haben sie ja gekniffen!“ Alex lachte.
„Nein, Alexandra, haben wir nicht.“ Simon und Maxi kamen um die Ecke.
„Na gut, aber die anderen sind noch nicht da.“ Jetzt grinste Alex nicht mehr so breit.
„Da ist Lotte!“ rief Maxi winkte Lotte zu.
„Maxi!“ Sie lächelte und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Die beiden sind jetzt schon seid einem Jahr zusammen.
Hinter Lotte tritt jetzt die flippige Alice hervor. Sie umarmte gleich mal alle und lächelte in die Runde.
„Wer fehlt noch?“ Ich guckte mich um: Alex, Eva, Lotte, Maxi, Simon und Alice. Es fehlten also noch... Larissa und Max. Dann war unsere Clique perfekt.
„Hallo Leute.“ Larissa grinste und ich bekam erstmal einen Schock. Die beiden hielten Händchen!! Larissa und Max hielten Händchen! Die beiden hassten sich doch! Wie kann das sein?!
„Lisa?“
„Hm... Was?“ Ich hatte Max Stimme nur leicht wahrgenommen.
„Alles Okey mit dir? Du siehst blass aus...“
„Wen interessiert es, wie es ihr geht?“ Larissa schaute spöttisch zu mir. Wir hassten uns. Ich weiß nicht mal wieso. Vielleicht hatte sie ja Angst Max würde sich für mich entscheiden oder so...
„Mich interessiert es, okay?“ Max wurde wütend. Er holte Luft und wollte etwas sagen aber die zeigte 24:00 Uhr an und schlug 12 mal.

„Also dann....“ Eva hakte sich bei mir unter und wir gingen als erstes auf den Friedhof. Wir mussten echt komisch aussehen. Vorne waren Eva und ich, dahinter Luna und Alex. In der 3. Reihe dann Larissa und Max. danach Lotte und Maxi und schließlich Simon. Ganz hinten. Es war komisch wenn er allein rumläuft. Sonst ist er immer von Mädchen umgeben. Wir sahen das erste Grab. Ein sehr mit Moos bewachsenes. Unser Ziel war in 1 Stunde das Grab ganz hinten zu erreichen. Es war das größte und unheimlichste überhaupt. Niemand wusste bis jetzt wie es aussieht, man erzählt sich nur schauergeschichten darüber. Man sagt dass Untot e aus dem Grab gestiegen sind wenn jemand dem Grab zu nahe getreten war. Sie sollten sie gegessen haben oder auf grausamst ermordet. So ähnlich wie Graf Dracula seine Opfer aufgespießt hat. Ich habe das Buch 2 mal gelesen und den Film mehrmals geschaut. Ich bin erst 15 aber das ist mir sowas von Egal.

„Ich habe Angst.“ Lotte drückte sich immer mehr an Maxi. Er legte einen Arm um sie und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Sie rackerte sich ein lächeln ab und schaut wieder nach vorne.
„Hey Simon, willst du mit nach vorne kommen, dann bist du nicht so allein!“ Ich drehte mich zu ihm um und sah nichts. Er war nicht mehr da.
„Leute.... WO...Wo ist Simon?“ Die Angst in meiner Stimme war deutlich herauszuhören.
„Simon?“ Luna hatte auch Angst, Wir rufen nach ihm. Fingen dern Weg zurück aber fanden nichts.
„SIMON!!“ Ich weinte. Wo ist er nur? Was ist wenn wir ihn verloren haben, was wir ja sowieso haben, und ihn nie wieder finden? Was sagen wir seinen Eltern? Sollten wir wirklich zu dem Grab vorgehen wenn doch jetzt schon einer verloren gegangen ist? Werden noch mehr verloren gehen?
*********************************************************************************
Na, gefallen?
LG Gin
Review schreiben