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DragonBall Z : A hell Feldtrip (Gohan x Videl)

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Son Gohan Videl
04.02.2012
31.08.2018
19
43.459
8
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Dieses Kapitel
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04.02.2012 1.823
 
„Einen Moment bitte noch“, meinte der Lehrer zu seiner Klasse, als die beim Klingeln sofort aufsprang. Ein allgemeines Stöhnen ging durch die Klasse, schließlich war gerade die letzte Stunde vor dem Wochenende um, die letzte Stunde und sie sollten länger bleiben! „Wieso das?“, jaulte Sharpner und ließ sich missmutig auf seinen Stuhl fallen.
„Nur ruhig Blut, Mr. Sharpner, sie können gleich in Ihr, nicht verdientes, Wochenende“, meinte der Lehrer und fing an Zettel zu verteilen. „Das sind die Erlaubniserteilung für den Überlebenstrip, der am Montag stattfindet. Ihr werdet von Mr. Satan und Coach Steve beaufsichtig“ „Ein Überlebenstrip mit Mr. Satan, cool! Was meinst du Videl?“, fragte Sharpner und legte einen Arm um Videls Schulter.

„Finger weg, oder ich reiß dir den Arm aus“, knurrte Videl den Blondhaarigen an. „Wow ruhig Süße“, meinte Sharpner und wollte Videl gerade an ihn ziehen als er von einen Bleistift getroffen und vom Stuhl geworfen wurde. „Tut mir Leid Sharpner. Das war keine Absicht. Ich habe für einen Moment nicht aufgepasst. Entschuldige bitte“, entschuldigte sich der schwarzhaarige Junge, welcher neben Eraser saß und ausversehen Sharpner den Bleistift an den Kopf geworfen hatte. „Nicht schlecht getroffen Son-Gohan, aber ich brauche keine Hilfe von einem Streber, welcher gleichzeitig ein Lügner ist“, wurde Son-Gohan von Videl angefaucht.
In den Onyxfarbenden Augen spiegelte sich kurz wider, wie sehr die Worte des Mädchens ihn getroffen hatten. Doch das war schnell wieder verschwunden und Son-Gohan setzte ein Lächeln auf. „Tut mir Leid Videl. Aber das eben war wirklich keine Absicht, es war ein Versehen. Also wir sehen uns Montag“, meinte Son-Gohan mit einem Lächeln und verließ den Klassenraum als Erstes. Schnellen Schrittes schritt Son-Gohan die Treppe zum Dach des Schulgebäudes empor. Oben angekommen holte der Schwarzhaarige erst einmal tief Luft.

Wieso hatte er sich entschieden in der Schule möglichst kein aufregen zu erregen und sich lieber als Streber abstempeln zu lassen? Er könnte Jeden an dieser Schule besiegen, ohne überhaupt auch nur annährend außer Atem zu geraten. Er war derjenige, der Cell besiegt hatte. Mit gerade Mal Neun! Und davor war er schon auf anderen Planeten und wurde zweimal von Aliens gekidnappt! Im Alter von Fünf hatte er schon mitgeholfen, die Erde zu beschützen, mit Fünf! Und was bekam er als Dank von den Menschen? Nichts, rein gar nichts, nicht mal ein bisschen Respekt. Nein, er wurde gleich als Streber abgestempelt.
Er, der die Welt schon so oft gerettet und mit gerettet hatte und jetzt gerade mal 16 war, wurde einfach als Streber abgestempelt. Nein, er durfte nicht so denken. Es war richtig so, wüssten die Menschen wer, oder besser gesagt was, er wirklich war, könnte er diesen Planeten nicht mehr beschützen und kein einiger Maßen normales Leben führen. Er schaute zum Himmel, perfektes Wetter. Das perfekte Wetter für einen kleinen Flug und genau den brauchte er jetzt.

Er lief los, zum Rand des Daches, welches von einem Geländer umgeben war, und sprang rüber. Fiel aber, gegen der Naturgesetze, nicht runter, sondern flog einfach weiter und das noch um einiges höher. Ein Lächeln schlich sich auf sein Gesicht, kein falsches, so wie in der Schule, sondern ein echtes. Über die Wolken zu gleiten, den Wind gegen sein Gesicht und durch sein Haar wehen zu spüren, das war seine Welt. Er flog schneller und nach knapp zehn Minuten kam ein kleines Häuschen in Sicht. Lächelnd verlangsamte er sein Tempo und landete einen Meter von der Haustür entfernt, nur um sofort umgerissen zu werden.
„Großerbruderdubistendlichzuhause“, brabbelte ein kleiner Sieben-jähriger Junge, welcher auf Son-Gohans Brust saß, in einem Atemzug so schnell, dass man es kaum verstand. Son-Gohan lächelte, als er sich aufsetzte und wuschelte den kleinen Jungen durch sein unbändiges Haar. „Hey Kurzer“ „Spielstdumitmirmommysagte dukönntestmitmirspielenwenndunachhausekommst“ „Woha, langsam Kurzer, ich bin eben erst nach Hause gekommen. Lass mich doch erst mal Luft holen, könnte dir auch nicht schaden. Du erstickst mir sonst noch“, lächelte Son-Gohan liebevoll auf den kleinen Jungen herab.

Der Junge holte einmal tief Luft und fing dann sofort wieder an zu reden, diesmal aber so, dass man ihn auch verstand. „Spielst du mit mir Großer Bruder? Mommy meinte ich könne mit dir spielen, wenn du nach Hause kommst“ „Gerne Goten, aber vorher muss ich mit Ma reden und vielleicht auch eine Kleinigkeit essen“, meinte Son-Gohan und stand auf, während er seinen kleinen Bruder auf seine Schulter setzte. „Hi Ma“, grüßte Son-Gohan seine Mutter, als er in die Küche kam. „Oh Gohan, du bist ja schon Zuhause. Ist etwas in der Schule passiert?“, fragte ChiChi ihren ältesten Sohn und sah zu ihm, wandte sich dann aber wieder der Bratpfanne zu in der sie gerade etwas briet. „Och eigentlich nichts…naja bis auf das wir an Montag auf einen Überlebenstrip gehen. Oh und ich hatte kurz meine Saiyajin Seite nicht ganz unter Kontrolle und hab einen Klassenkameraden mit einem Bleistift abgeworfen“ erzählte Son-Gohan, nachdem er und Son-Goten sich auf zwei Stühle am Küchentisch gesetzt hatten. Es war ein etwas lauteres Dong zu hören, als ChiChi die letzte Platte auf den Küchentisch stellte, damit ihre Söhne etwas essen konnten. „Du hast was gemacht? Lebt er noch?“, fragte ChiChi, während sie sich selbst an den Tisch setzte.

„Joa, hab ihn nur fast ausgeknockt“, antwortet Son-Gohan wahrheitsgemäß und füllte sich nach Son-Goten was zum Essen auf. ChiChi seufzte leicht und murmelte etwas, was sich an hörte wie `Typisch Saiyajins´. „Was ist mit dem Überlebenstrip großer Bruder?“, fragte Son-Goten, mit vollem Mund, an seinen großen Bruder gewandt.
„Es ist ein Überlebenstrip in die Wildnis, nichts im Vergleich zu meinen früheren. Naja als Beaufsichtigung wird Mr. Satan mit kommen. Der Trip macht fünfundsechzig Prozent meiner Endnote aus. Ich brauche nur deine Unterschrift Mom“


Nach dieser unnötigen Aktion seitens Son-Gohan machte sich nun auch Videl auf den Weg nach Hause. Vor der Schule angekommen, holte sie ihr Flugzeug aus einer Kapsel und flog damit nach Hause. Auf dem Weg passierte sonst nichts Spannendes, wie sonst. Keine Aufträge, keine Überfälle, Garnichts, also kam sie nach kurzer Zeit entspannt an und ging in ihr Haus. „Ich bin wieder da, Dad!“, rief sie, während sie zu ihm ins Wohnzimmer ging.
Wie so oft schaute er sich gerade seine großen Siege gegen irgendwelche schwachen Gegner an. „Na Videl, wie war die Schule heute?“, fragte Mr. Satan nach einem kurzen Blick zu ihr. „Nichts wichtiges, wie immer eben. Wie du weißt, machen wir am Montag einen Überlebenstrip, bist schließlich eine der Begleitpersonen. Außerdem hat Son-Gohan es geschafft, Sharpner mit einem Bleistift von seinem Stuhl zu werfen. Frag‘ nicht wie“, setzte sie hinzu, als ihr Vater den Mund aufmachte, um eben dies zu fragen.

„Gut, wenn du Hunger hast, in der Küche ist noch etwas“ Ohne weiteres ging Videl in die Küche und nahm sich etwas von der Lasagne. Nachdem sie gelangweilt zu Ende gegessen hatte, ging sie in ihr Zimmer und fing an ihre Hausaufgaben zu machen, womit sie auch schnell fertig wurde. „Hm…“, machte Videl. Sie wurde einfach nicht schlau aus diesem Streber! Das Mädchen hatte jetzt keine Lust, weiter über ihn nachzudenken, es war auch schon spät, und so ging sie Schlafen. Am Montagmorgen flog sie wie immer zur Schule, zusammen mit ihrem Vater. Als sie ankamen wurden sie sofort von einer Traube Fans umringt, die Videls Vater nur zu gerne sah, im Gegensatz zu ihr selbst.
Die nervten eh nur, also verscheuchte sie die Fans und ging grummelnd ins Klassenzimmer. Musste ja toll werden, ein paar Wochen mit ihrem Vater und Autogramm-süchtigen Fans. Sie verstand echt nicht, wie ihr Vater das aushielt. Während sie sich an ihren Platz setzte, ging Mr. Satan zum Lehrer, der bereits da war, weil sie früh aufbrechen wollten. Sharpner nervte sie noch etwas, Anmachsprüche und so.
„Hey, Videl! Wenn dein Vater mich sieht, wird er sicher sehr begeistert sein und meinen Heiratsantrag an dich annehmen“, sagte Sharpner überheblich und eingebildet.


„Hey Son-Gohan“, rief Erasa und winkte zu Son-Gohan, als dieser auf den Schulhof kam. „Guten Morgen Erasa, Videl, Sharpner“, wurden die drei höflich von Son-Gohan gegrüßt, als dieser zu den Dreien kam. „Son-Gohan“, meinte Videl nur und sah ihn wie üblich skeptisch an.
„Traust dich wohl doch aufzutauchen, hm Streber?“, meinte Sharpner höhnisch, da er meinte, Son-Gohan würde nach fünf Sekunden nachhause zu seiner Mami laufen. „Wieso sollte ich mich nicht trauen? Es sind doch nur drei Wochen“, meinte Son-Gohan, welcher eine verwirrte Miene aufgesetzt hatte. „Nur?!“, fragte Sharpner, welcher ziemlich erstaunt war so etwas von dem Klassenstreber zu hören.
„Ja, nur. Ich meine: wäre das ein halbes Jahr oder so, wäre es was anderes, obwohl ein halbes Jahr auch leicht wäre“, entgegnete Son-Gohan, ohne zu merken dass er dabei war sich zu verplappern. „Hast du schon Mal einen gemacht, Son-Gohan?“, fragte Videl skeptisch.

„Ja, mit vier. Piccolo hatte mich damals ein halbes Jahr irgendwo im Nirgendwo ausgesetzt und ich durfte meinen Weg zurück nach Hause selbst suchen“, erzählte Son-Gohan mit dem typischen Son-Grinsen, wandte sich dann aber ab, um zu zuhören was Mr. Satan und der Sportcoach zu sagen hatten, bevor sie aufbrachen. Nachdem alle der Erklärung der zwei Erwachsenen zu gehört hatten, stiegen alle in die zwei große Busse ein. Videl, Son-Gohan, Erasa und Sharpner stiegen zusammen in den ein, wo Mr. Satan mitfuhr und setzten sich zusammen an einen vierer Platz.
Videl und Son-Gohan an je einem der beiden Fensterplätze, wobei Videl mit den Rücken zur Fahrtrichtung saß. Sharpner saß neben Son-Gohan und Erasa saß so neben Videl. Son-Gohan schloss nach gut 15 Minuten genervt die Augen, auch wenn niemand ihm anmerkte das er genervt war. Wieso war er noch mal ein diesem Bus?

Musste er etwa die ganze Zeit das Gelaber des so genannten ‚Weltretters‘ anhören? In Gedanken betete er schon zu Dende, damit dieser dafür sorgte dass er endlich seine Ruhe hätte. Er seufzte leiste und schnappte sich seinen ZPod um damit Musik zuhören und dem Weltretter nicht mehr zuhören zu müssen.


Was war nur mit diesem Typen? Kommt der an und meint, er habe ein halbes Jahr in der Wildnis überlebt. Alleine. Und wer war dieser Piccolo?!  Von ihrem Platz ihm gegenüber konnte sie ihn gut beobachten, auch wenn es nicht viel zu sehen gab.
Nach gut einer viertel Stunde schloss er anscheinend müde die Augen und hörte mit seinem ZPod Musik. Sie hörte Eraser kaum zu, sie brabbelte die ganze Zeit von etwas, was sie denn beim Überlebenstrip machen sollten.

„Hey Videl, du brauchst keine Angst zu haben, ich werde dich schon beschützen, wenn etwas passiert“, sagte Sharpner und sah Videl vielsagend an. Nun wieder in der Gegenwart verdrehte sie die Augen und meinte: „Wenn etwas passiert, werde wohl ICH diejenige sein, die DIR hilft.“ Nach weiteren Stunden kamen sie endlich an. 3 Wochen in der Wildnis. Nun konnte der Trip losgehen!
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Wir freuen uns das wir an diesem FF zusammen arbeiten können und hoffen auf Reviews.
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