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__ for a thousand years

GeschichteMystery, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Cristina Vespucci Desmond Miles Ezio Auditore da Firenze Lucy Stillman
25.01.2012
05.03.2012
2
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25.01.2012 708
 
Herzlich Wilkommen bei meiner neuen Story!
Jaaaa, ich bin in den letzten 2 Monaten zu einem richtigen Assassins Creed Fan geworden.
Insbesondere von Ezio Auditore :)
Und für mich war klar, das ich mindestens ein OS schreiben muss.
Jetzt wird mehr draus.
Ich freue mich auf Feedback und neue Kontakte.
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Stille um ihn. Er sah herum.
Wie sooft in den Jahren seines unendlichen Lebens war niemand  hier.
Niemand an seiner Seite. Er seufzte leise und ließ seinen Blick zur Decke wandern.

Alle waren sie nun seit Jahrzehnten von ihm gegangen.
Und immer noch führte er den unendlichen Kampf gegen die Feinde, die versuchten Italien zu erobern.
Hätte er gewusst, das er diesen kleinen Fehler hätte vermeiden können um das Jetzt zu verhindern – er hätte es damals anders gemacht.

_Ca. 500 Jahre zuvor_
„Hast du ihn gut versteckt?“ fragte Claudia als er Bruder Ezio den Raum betrat.
Alle – die Bruderschaft – hatte sich in der Diebesgilde versammelt und blickten hoffnungsvoll zu ihm.
Seinen Blick ließ er über jeden einzelnen der Personen schweifen bevor er antwortete.
Er sah zu Claudia und nickte. Jedoch ohne weitere Worte.
Die Bruderschaft jubelte auf. Zumindest die meisten.
Claudia kniff ihre Augenbrauen zusammen und musterte Ezio misstrauisch.
Sie kannte ihren Bruder – besser als er manchmal dachte. Und so wusste sie, was die Wahrheit war.



_Gegenwart_
Wieder seufzte er und richtete sich auf.
Die Uhr verriet ihm, das er seit geschlagenen fünf Stunden wach in seinem Bett lag ohne jegliche Regung. Er setzte seine Füße auf den Boden und verharrte mehrere Sekunden in dieser Position.
Anschließend stand er auf und bewegte sich auf seine Küche zu. Die Neuzeit war modern – elektronisch wie es die meisten hier nannten. Arbeit war sowas Leichtes geworden.
Ezio kannte die andere Welt. Die Welt, in der man Geld verdiente, indem man hart arbeitete. Oftmals Tag und Nacht. Natürlich gab es Leute – adelige Leute – die es leichter hatten als normale Bauern. Doch selbst jene hatten nie die Zeit sich auf die faule Haut zu legen. Die Familie Auditore hatte ihr Geld verdient. Harte Arbeit, und die Disziplin von Ezio’s Vater brachten sie dorthin wo sie einmal waren. Aber die Familie zahlte einen Preis dafür. Verrat…

Ezio öffnete den Kühlschrank – Leere.
Seit mehreren Tagen hatte er nichts gegessen. Nicht weil es an Geld mangelte. Auch nicht an Faulheit zu einem so genannten Supermarkt zu gehen. Einfache Appetitlosigkeit. Das war es!

Und Schuld an allem waren die Erinnerungen an die Zeit, die ihn nicht mehr los ließ.
An die Zeit mit ihr – ihr…
Es war sie, die er liebte.
Es war sie, die er wegen seiner Rache und der Flucht zurück ließ.
Es war sie, die er ohne Kampf einem dreckigen Kerl überließ.
Und es war sie – sie – die er am Ende in den Armen hielt und zusehen musste, wie sie starb.

Die Erinnerung zerrte an ihm.
Zerstörte ihn und verursachte seine Veränderung.
Am Ende war da ein gewisser Ezio Auditore da Firenze der nur sich selber im Sinne hatte.
Das Credo der Assassinnen war Vergangenheit damals.

Ezio tötete wenn es ihm behagte.
Er nahm was er haben wollte – so auch den Edensplitter.
Und er nahm in Kauf, einen Fluch auferlegt zu bekommen der nicht zu brechen war.

Der Fluch besagte, das er auf Ewigkeiten auf der Erde leben würde ohne zu altern.
Unsterblichkeit war es.
Doch er wurde schwächer…erlitt Qualen. Natürlich gab es einen Kompromiss.
Die Schmerzen würden nachlassen, wenn er weiterhin den Kampf gegen die modernen Templer antrat.
Qual oder Kampf?
Wofür entscheidet man sich?
Ezio wählte letzteres…jedoch aus einem Grund.
Was sonst sollte er mit seiner Zeit anfangen?

Ja, wenn man eines über Ezio Auditore sagen konnte, dann war es, das er kalt geworden war.
Eiskalt. Ohne Gefühle.
Er wusste es.

Und das Wissen über seine eigene Kälte im Herzen bestätigte ihn darin, das er niemals den Fluch von sich lösen könnte.

Finde wenn, der dich so liebt, wie du bist!
Finde wenn, der dich ändert!
Jemanden, der dich dazu bringt, die Person mehr zu lieben als dich selbst…

Das war es.
So stand es in der alten Schrift.
Und wieder ein Stich im Herzen Ezio’s. Denn die Einzige die dies schaffen hätte können, ging von ihm…

…und das vor über 500 Jahren…

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Was sagt ihr?

xoxo
Brit
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