Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Eine bessere Lösung...

von KyaStern
Kurzbeschreibung
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Elizabeth Hawke Toby Johnson
20.01.2012
07.02.2012
6
5.170
 
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
20.01.2012 512
 
Titel: Eine bessere Lösung...
Kapitel: 5/6
Autor: KyaStern

Kommentar: Es geht vorwärts! Das vorletzte Kapitel: kurz aber notwendig. Also lasst euch
                   überraschen, was passiert.

„..." reden
‚...' denken

Viel Spaß
---

‚Sie hat ein wunderschönes Lachen.’

„Was ist so amüsant?“, fragte Toby gespielt beleidigt.

‚Man sollte das öfter hören.’, dachte er und war selbst erstaunt, woher der Gedanke kam.

„Entschuldigung, es ist nur…“, doch Elizabeth unterbrach sich mit ihrem Lachen.

Sie hatte seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Deswegen holte sie einmal tief Luft und
versuchte sich in den Griff zu bekommen.

„Das klingt, als käme es von mir.“, erklärte sie.

Eine Sekunde lang stand er da wie erstarrt. Dann lachte auch er.

„Stimmt! So etwas hast du auf dem Ball gesagt, bevor-“ ‚Bevor Dina dazwischen
gekommen ist…’

‚Dina!’ Sie und Russ standen draußen in der Kälte!

Schlagartig verstummte er. Wenn die beiden herausbekommen würden, was vorgefallen
war, dann gnade ihm Gott! Dina würde ihn vierteilen!

Elizabeth fiel sein Stocken sofort auf. Und sie konnte sich sogar halbwegs denken, worum
es ging.

Der ganze Abend erschien ihm auf einmal so subreal. Er hatte total vergessen, weswegen
er gekommen war.

Langsam ließ er Elizabeth los und trat einen Schritt zurück um sich gedanklich zu
distanzieren. Nur ihr Handgelenk, das behielt er in seiner Hand.

„So war das nicht geplant. Oder?“, nahm sie ihm die Worte aus dem Mund.

Toby nickte nur.

„Eigentlich wollte ich den MFE anwenden…“

„…und mir meine Gabe nehmen.“

Ein weiteres Nicken. Er war leicht beschämt, aber doch froh darüber, dass sie es
aussprach. Mit Elizabeth war er auf einer ganz anderen Verständnisebene. Sie konnten
beide die Lügen des anderen durchschauen.

„Ich habe nichts anderes erwartet.“

Es klang kein Vorwurf in ihrer Stimme mit. Es war nur eine Aussage.

„Ich hätte nicht anders gehandelt.“, fügte Elizabeth hinzu.

Das brachte ihn zum Grinsen. ‚Das ist schon etwas mit uns Beiden…’

„Und? Willst du deinen Plan jetzt durchführen?“

Sie wusste die Antwort schon, bevor sie die Frage stellt, und Toby wusste, dass sie es
wusste.

‚Es geht nicht mit ihr, aber auch nicht ohne sie…’

„Eigentlich nicht.“

„Was ist mit deinem Kumpel und deiner Freundin? Werden sie nicht enttäuscht sein?“,
stachelte sie.

Das ließ Toby aufhorchen.

„Dina und ich sind nicht zusammen.“, versuchte er klar zustellen,

„Aber sie wäre es gerne…“

Bei seinem verpeilten Gesichtsausdruck konnte sie nicht anders als ebenfalls zu grinsen.
Erzählte sie ihm etwa etwas ganz neues?

„Sie ist nur eine Freundin. Da läuft nichts und Bianca…, die kann ich auch abharken...“

„Ich kann Dina verstehen.“, unterbrach Elizabeth sein Gestotter.

Nun war es an ihm sie fragend anzuschauen.

„Sag nur, es ist dir nicht aufgefallen.“

„Was?“

„Das ganze! Zwischen Dina und mir! Es ging immer nur…“ ‚…um dich.’

Toby war geplättet. Er wusste nicht, was er antworten sollte. Das war das nächste zu
einem Geständnis von Elizabeth, was er erhalten konnte.

‚Wieso habe ich nie etwas gemerkt?’ Er spielte verschiedene Erinnerungen im Kopf ab und
erkannte nur die kleinen Anzeichen. ‚Es lag doch auf der Hand!’

Ihm fehlten die Worte.

„Ähm… I-ich… Danke!“ ‚Mann, kann ich noch was dümmeres sagen?’
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast