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Als das Cats Zelt davon flog

KurzgeschichteHumor / P12 / Gen
Jana Stelley
12.01.2012
12.01.2012
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Als das Cats Zelt davon flog
One Shot

Nix an der FF gehört mir, außer der Idee und ich verdiene kein Geld damit.
Wieder habe ich mit M. zusammengearbeitet ;)

Wer vorher „Wie Wien dem Erdboden gleich gemacht wurde“ gelesen hat, versteht einige Andeutungen besser ;).
http://www.fanfiktion.de/s/4f00add20000a0b606d01b58

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Jana seufzte, warum hatte sie gesagt, sie würde sich etwas überlegen? Nach der Aktion in Wien hatte sie sich geschworen, dass sie nie wieder Partys mit mehr als drei Leuten planen würde. Doch Matthias hatte sie überrumpelt und nun plante sie den Abend. Ein Abend, an dem ein paar Leute von der RHS Tour mit ein paar Leuten der Cats Tour, Matthias und Johanna, beide spielen gerade bei Dirty Dancing, weggehen wollten.
Grummelnd saß sie in ihrer Kölner Wohnung, als Dominik zur Tür reinkam und strahlte wie ein Honigkuchenpferd, das konnte nur Ärger bedeuten.

„Schatz, ich hatte eine fantastische Idee.“
„Die da wäre?“
„Karaokebar.“
„Nein, bloß nicht.“

Mit einer Schmolllippe verzog sich Dominik ins Bad, um sich fertig zu machen. Jana indes telefonierte mit einem Lokal in Oberhausen und reservierte Tische für 12 Personen. Danach ging sie ins Schlafzimmer und suchte sich etwas zum Anziehen heraus. Dominik verließ das Bad und sie nahm es in Beschlag, gut 30 Minuten später waren sie auf dem Weg nach Oberhausen, sie würden im Hotel neben dem Cats Zelt schlafen, also stellte Jana ihr Auto dort ab. Vor dem Hotel warteten schon Marleen, Adamo, Theano und Karen. Gemeinsam gingen sie Richtung Kino, dort warteten Matthias und Johanna. Bevor sich alle vorstellen konnten, stießen noch Jon, Daisy, Matt, Elliot und Andy zur Gruppe dazu.
Gemeinsam gingen sie über den Platz in ein Restaurant. Dort wurde unter großem Gelächter Essen bestellt und natürlich Cocktails. Die Gesellschaft wurde beim zweiten Cocktail lockerer und ehe sich Jana versah steuerten sie eine Bar an.
Auf dem Weg zu dieser sah Elliot „Disneyland“, also eigentlich die Kinderattraktionen an der Promenade. Ein Leuchten stahl sich in die Augen aller Darsteller. Mutig und betrunken wie sie waren strahlen sie sich auf das Gelände.
Dort gab es einiges, was jetzt in der Nacht, ausgeschaltet war aber auch zwei Sachen, von denen die Darsteller angezogen wurden, zum einen ein Karussel, Matthias sah Dominik an und Dominik verstand das als Aufforderung. Er war schon einmal auf so einem Karussel gewesen, dabei war ihm die Hose geplatzt. Kaum hatte er das Karussel betreten und zwei drei Umdrehungen gewagt, da passierte es. Die Hose platzte erneut und Matthias hatte es wieder gefilmt.

"Nicht schon wieder"

Matthias und Jana konnten nicht mehr vor Lachen, auch der Rest stimmte ein und zum Schluss lachten alle. Sie hörten erst auf, als sie eine leere Eisbahn sahen. Mit Freude und Gebrüll stürmten alle auf die Eisbahn.
Das konnte nicht gut gehen, Daisy rutschte aus, landete auf ihrem Hintern und zog Andy sowie Marleen mit aufs Eis.
Wieder mussten alle lachen, außer den dreien, die nun nasse Hosen hatte, Marleen war sehr froh, sich nicht für den Rock entschieden zu haben. Mit drei nassen Hosen und einer gerissenen verliesen sie das Gelände und steuerten eine Bar an.
Eine Karaokebar.
Jana blieb plötzlich stehen.

„Nein, nein. NEIN.“
„Kein Widerspruch möglich, du wurdest überstimmt.“

Dominik schnappte sich seine Freundin und warf sie sich über die Schulter. Jana konnte noch so viel zappeln wie sie wollte, er ließ sie erst in der Bar runter, doch auch dort bot sich keine Fluchtmöglichkeit. Matthias hatte seine Kamera rausgeholt und filmte das Geschehen.
Jana saß fest zwischen Daisy und Dominik. Frustriert bestellte sie sich einen Cocktail, es sollte nicht der letzte sein.

„Lets sing together.“

Andy grinste in die Runde und erntete Beifall, schnell wurden Songbooks herumgereicht. Jeder suchte sich seinen Lieblingssong aus und bestellte diesen beim DJ.
Bevor der erste dran war, kam die vierte Runde Cocktails für den Abend, Jana schwante böses.

„We need some rules.“

Jon hatte eine Idee.

„You are not allowed to sing a song, you sung in Vienna or you ever sung in a musical.“

Alle pflichteten ihm bei, auch wenn er erst einmal erklären musste, was in Wien passiert war. Erst lachten alle bei der Vorstellung des Karaoke Battles, doch als sie hörten, wer den Stephansdom so zugerichtet hatte, waren sie erschrocken. Daisy kicherte in einer Tour, sie war so viel Alkohol nicht gewöhnt.
Es sollte dieses Mal nur eine Runde geben und es waren keine Duette erlaubt.

Marleen wählte „Stronger“ von Britney Spears und machte den Anfang.

Theano hatte sich für „Fighter“ von Christina Aguilera entschieden und sorgte für staunende Münder, keiner hätte der zarten Frau so ein Powerlied zugetraut.

Als nächste sorgte Karen für erstaunte Gesichter, sie hatte sich für ihr Lieblingslied „May it be“ von Enya entschieden, den Titelsong des ersten Herr der Ringe Films.

Adamo fragte sich, womit er die Frauen überbieten könnte und wählte mehr aus Verzweiflung als aus eigenem Antrieb Stings „English man in New York“ und versagte auf ganzer Linie. Jana tröstete ihn mit den Worten, sie würde auch nicht gegen die Mädels ankommen, dafür wurde sie von den RHSlern belächelt, ihnen war Janas Auftritt in Wien nachhaltig im Gedächtnis geblieben.

Da Matt ein großer Stevie Wonder Fan war, wählte er den Song „I just called to say I love you“, während seines Auftrittes schaffte er es, mit sämtlichen weiblichen Gästen zu flirten und lies alle anderen Männer verzweifeln.

Auch Jon hatte ein großes Vorbild. Buddy Holly. Und sein Lieblingssong von ihm war „Oh boy“. Zum Schrecken von Dominik und Matthias sang er das Lied so genial, dass alle ausflippten. Die beiden ehemaligen Buddys saßen ziemlich bedröppelt da, Jana fand das war die richtige Strafe für die zwei, immerhin hatten die beiden den Besuch der Karaokebar vorgeschlagen.

Elliot fand, es war Zeit für etwas Witziges und legte eine grandiose Parodie auf Justin Biebers „Never say never“ hin, dass einige ihm Standing Ovations gaben.

Bevor Andy singen konnte, kam eine neue Runde Cocktails.

Andy verstand sich eher so als Player und ahmte Robbie Williams mit dessen Song „Sexed up“ nach, damit brachte er alle Frauen zum schmelzen und die Männer ins schwitzen.

Nicht nur die Männer haben Vorbilder, auch die Frauen und eines der Vorbilder von Daisy war Kelly Clarkson, so gab sie deren Song „Because of you“ zum Besten und es klang richtig gut im Vergleich zu Wien, die Jungs grölten.

Mit „Ironic“ von Alanis Morisette legte Johanna die Messlatte für Jana noch ein bisschen höher, als bisher gedacht, die sonst so ruhige Johanna hatte diesen Song zu ihrem eigenen gemacht.

Mit vielem hätte man bei Dominik gerechnet, aber bestimmt nicht mit dem Song, den er gewählt hatte „In the air tonight“ von Phil Collins. Alle staunten und klatschten ordentlich Beifall, Matthias wurde unbehaglich, da er als nächster dran war.

Matthias hatte sich als einzigter für ein Lied auf Deutsch entschieden, nämlich für „Demo, letzter Tag“ von Herbert Grönemeyer. Er sang so schön, dass auch denen die Tränen kamen, die ihn nicht verstanden.

Da Jana in Wien gewonnen hatte, sollte sie als letzte auftreten. Sie wäre nicht Jana, wenn sie nicht noch ein Ass im Ärmel gehabt hätte, so wählte sie „So what“ von Pink, am Ende des Songs standen alle auf Stühlen und Tischen und machten Party. Da das etwas ausartete, wurden sie hinausgebeten. Singend und tanzend gingen sie wieder in Richtung Cats Zelt. Der Wind hatte wieder zugenommen.

„What, if the tent will fly away?“
„There is no chance, it can not fly away, I will show you why.“

Jana, die die frische Luft genoss, wurde aufmerksam auf Dominik und Matt. Sie ahnte böses, als die zwei schnellen Schrittes voraus eilten. Matthias war ihnen mit der Kamera auf den Fersen, bald waren die drei am Zelt und Dominik versuchte Matt die Bodenbefestigung zu erläutern und zog einen der Haken raus. Erstaunt betrachtete er diesen und ging zum nächsten weiter, einen nach dem anderen löste er. Er kam bei Nummer sieben an, als Jana und der Rest dazukamen. An sich wäre es nicht schlimm gewesen, wenn er die Haken rausgezogen hätte und sie danach wieder versenkt hätte, aber genau das hatte er vergessen.

Plötzlich gab es eine heftige Böe und das Zelt wurde angehoben und füllte sich mit Luft. Schneller als irgendwer reagieren konnte, zog es das Zelt zum Himmel, nacheinander wurden alle Haken aus ihren Verankerungen gerissen.

„It can not fly?“
„I was sure.“
„You were wrong.“

Kaum hatte Matt das gesagt, wurden die letzten Haken herausgerissen und das gesamte Zelt erhob sich in den Nachthimmel.
Jana schwor sich, nie wieder Cocktails und Karaokebar.
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