russias rabbit(s)

von -Cloud-
KurzgeschichteRomanze / P16
Preussen Russland Ungarn
09.01.2012
09.01.2012
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Ein weiterer OS aus dem Hause  -Cloud-
Ich hoffe sehr, dass es den Lesern gefällt.
Mal wieder steckt eine um die Ohren geschlagene Nacht dahinter, also bitte nicht meckern wenn ihr
Rechtschreibfehler findet, da? (wer einen findet darf ihn gern behalten)
Kritiken/Morddrohungen/Lob und/oder Kekse bitte als Review dalassen :D

LG
Eure  -Cloud-



Russias Rabbit(s)
Russland x Preußen (snowrabbit)


Russland saß gelangweilt auf seinem Bett und seufzte leise. Seit seinem Geburtstag von vor einigen Tagen hatte niemand ihn mehr besucht oder angerufen, geschweige denn geschrieben. Ihm war einfach so langweilig, nichts gab es in diesem öden Hause zu tun.  Er hatte alle Bücher in seinem Arbeitszimmer mindestens 4-mal durchgelesen und konnte einzelne  Passagen aus ihnen schon auswendig aufsagen. Wenn er noch ein einziges Mal Shakespeare las würde er sich höchst wahrscheinlich erbrechen müssen. Ein leises scharren zog Ivans Aufmerksamkeit auf das zweite Lebewesen im Zimmer.
„Häschen es ist Zeit zum Kuscheln, da“
Ivan hob das kleine, zierliche Geschöpf aus seinem großen  Käfig und knuddelte es sanft.
Dieses Geschenk von Preußen zum Geburtstag war mit Abstand das allerbeste gewesen, das er je bekommen hatte. „Aaah du bist so süß, da!“ flötete der russische Mann seinem  Albinokaninchen, das er Vodka getauft hatte entgegen. Das süße Häschen  leckte Ivans Hand ab als wolle es ´Ich hab dich lieb, Ivan´ zu ihm sagen, was ein breites und glückliches Lächeln auf das Gesicht des russischen Mannes zauberte.  Eine Weile herzte und knuddelte er seinen kleinen Schatz und spielte auch etwas mit ihm. Der Russe strahlte wie ein Kind, das seinen Willen bekommen hatte und zog eine kleine  Möhre aus seinem warmen Umhang hervor. Vodka begann sofort an der  Karotte zu knabbern und ließ ein zufriedenes quieken verlauten, als Litauen das Zimmer betrat. „M-Mister R-Russia. B-Besuch für sie“ stammelte Toris, einer Herzattacke nahe und trat zur Seite, dass  Russland den Besucher sehen konnte.  Ein freudiges Grinsen breitete sich auf seinen Lippen aus, als er sah wer da vor ihm stand. Den Zweiten Besucher, von dem keiner der beiden etwas wusste brachte Litauen in die Küche. „Jo, Russland“ kam es gelassen von dem  uniformierten Albino vor ihm. Dieser  setzte sich entspannt neben den Russen und kraulte das kleine Kaninchen hinter den langen, flauschigen Ohren.  „Kümmerst du dich auch gut um ihn?“ meinte der awesome, auf dessen Kopf Gilbird glücklich piepste.
„Da“ bestätigte der Russe, der Vodka liebevoll auf dem  Boden absetze, wo dieser gleich zu Preußen rüber hoppelte, um diesen mit einem anschmiegen an dessen Hand zu begrüßen. Gilbert lächelte und streichelte durch das weiche Fell seines ehemaligen Haustieres.  „Hat er zugenommen?“ fragte der Preuße etwas verwundert über das kleine Bäuchlein des Rammlers. „Da“ kam es wieder von Ivan,  der noch einen kleinen Rest Karotte in der Hand hielt. „Ich hab ein Geschenk für dich, Prussii“ grinste der blonde auf einmal und stand auf.  Er verließ den Raum und ließ einen ziemlich verwirrten Albino zurück. Um die Wartezeit zu verkürzen setzte  er Vodka auf seinen Schoß und streichelte ihn liebevoll. „Na, kleiner? Er scheint dich ja sehr gut zu behandeln. Wenn´s dir gut geht, geht’s mir auch gut“ grinste der selbstverliebte, junge Mann nur und ließ sich von Vodka abschlabbern.  Von Gilbird kam ein eifersüchtiges piepsen, er pickte den Albino am Kopf und flatterte beleidigt auf den Schrank.
„Gilbird komm wieder her“ meinte der Preuße nur ruhig und tatsächlich hörte das kleine, gelbe Vögelchen auf sein mächtiges Herrchen. Es flatterte tschiepend zu ihm, ganz dich an seiner Wange vorbei und landete schließlich auf seinem Kopf, wo er es sich wie in einem warmen Nest bequem machte. Da kam Russland zurück  in den großen Raum und hielt ein kleines, längliches Paket in den Händen. „Hier für dich, da“ grinste der Russe und drückte ihm das Geschenk einfach in die zarten Hände.  „Ich hab aber gar nicht  Geburtstag, Warum schenkst du mir was?“ kam auch gleich die verwirrte Frage Preußens. „Ich wollte mich bedanken für dieses tolle Geschenk. Ich hoffe meins ist auch gut, da“ Russlands Stimme wirkte so vergnügt und kindlich,  dass Gilbert ihm beinahe durch die Haare gestreichelt hätte. Er konnte seine Hand gerade noch kontrollieren, doch ein Lächeln konnte er sich einfach nicht verkneifen. Manchmal war der blonde schon süßer als Feliciano. Leicht über seine eigenen Gedanken erschrocken schüttelte der Preuße automatisch seinen hübschen Kopf und begann das  Geschenk langsam auszupacken.  Was in der Verpackung war ließ ihn seine Augen weiten.  Es waren zwei lange, weiße, plüschig aussehende Hasenohren auf einem  Haarreifen und ein ebenso plüschig aussehender  Kaninchenschwanz, den man durch eine Spange hinten an der Hose befestigen konnte.  Gilbert sah Ivan an. War das sein Ernst? Er hätte fast einen spöttischen Kommentar losgelassen, doch fand auch er selber es klüger Russland nicht zu verärgern, könnte das doch schmerzhafte Folgen für ihn haben.  Er wurde wieder in die Realität zurückgeholt, als der blonde Russe ihm diese plüschigen Dinge am Körper befestigte und zufrieden über sein Werk grinste.  
„Jetzt  habe ich zwei Häschen, da?“ lachte der verspielte Russe vergnügt und fing an Gilbert, der immer noch Vodka auf dem Schoß hatte durchzuknuddeln.  Vodka erschrak zwar,  ebenso wie Preußen, aber beide ließen sich knuddeln.  Gilbird piepste erschrocken und flatterte auf das Dach des Himmelbettes, ehe er zeternd losschimpfte.  Hätte Der  ´Reichsadler´, der mehr einem zerrupften Entlein glich sprechen können wären es sicherlich äußert wüste Beleidigungen gegen Ivan gewesen, der den sich wehrenden Preußen mittlerweile auf seinem Schoß sitzen hatte.  Vodka war wieder in sein Gehege verfrachtet worden, wo er sich in seinem Unterschlupf versteckte und ins Stroh kuschelte.
„Lass mich runter!!“ meckerte der Albino du versuchte Russland von sich wegzudrücken, doch befand er sich in einer so klammernden Umarmung, dass er sich fast nicht mehr bewegen konnte.
Ivan hingegen schien glücklich mit sich und dem Rest der Welt zu sein und schmiegte seine Wange ganz eng an die des um einiges kleineren Gilbert. Dessen Gegenwehr erstarb rasch, als er merkte dass der blonde nicht mehr als kuscheln zu wollen schien und er konnte sich wieder beruhigen. Er hatte schon geglaubt der andere wolle über ihn herfallen und unanständige Dinge tun.
Aber entgegen der Erwartung von wahrscheinlich allen Ländern war Ivan Braginski KEIN Monster, sondern ein kindischer Mann, der zwar einen echt irren Zug hatte und mit Sicherheit spinnt, aber offensichtlich keinen Hang zu  Gewalttaten hatte. Zwar war er gruselig aber im Grunde so harmlos wie eine Fliege.
Gilbert konnte nicht anders als sanft Lächeln und so begann er die feste Umarmung des Russen zu erwidern.
Sie saßen einige Minuten so, ehe  Vodka sich wieder bemerkbar machte, indem er sich erst gähnend streckte und dann wieder mit den Vorderpfoten scharrte. Gilbert wusste, dass das ein Zeichen von Durst bei dem Kleinen war. Doch Ivan ignorierte das Signal des Kaninchens und zog Gilbert noch enger an sich.
„I-Ivan?“ stammelte dieser, da ihm langsam doch die Luft etwas abgeschnürt würde. Plötzlich hob Ivan den Kopf. Der bis eben noch auf der schmalen Schulter des kleinen Preußen gelegen hatte.
Sein Gesicht kam dem des Albinos immer näher und näher, bis ihre Lippen sich schließlich trafen. Ein wenig schockiert sagte der Hasenohren tragende zunächst gar nichts, doch nach der ersten Schrecksekunde begann er den Kuss schüchtern zu erwidern. Seine Hände glitten nach oben und  verschränkten sich im Nacken des Russen miteinander, währen dessen Hände bei seinem Hintern und an seinem Rücken lagen. Vodka und selbst Gilbird sahen neugierig was die beiden Menschen dort taten zu ihnen.  Russlands Finger strichen sanft über den schmalen Rücken Preußens und  kniffen hie und da leicht hinein. Jedes Mal zuckte sein kleines Häschen (Gilbert)  dabei so süß zusammen und war kurz davor sich zu beschweren, doch der Russe ließ ihn nicht. Auf Luftmangel lösten sich die beiden schließlich voneinander. Beider Wangen waren leicht rosa angehaucht und man sah das Verlangen in Ivans Augen sich den Preußen einfach zu nehmen, ob er wollte oder nicht. Doch etwas hielt ihn davon ab. Er wollte  nicht, dass Gilbert ihn danach vielleicht hasste, deshalb würde er ihn nur mit seinem Einverständnis nehmen. Der  Russe wusste genau, dass er um den Albino würde kämpfen müssen, hatte dessen kleiner Bruder, wie er wusste doch ebenfalls ein Auge auf ihn geworfen. Russland schauderte bei dem Gedanken. Die zwei waren doch Brüder. Gilbert sah den älteren mit einem fragenden Ausdruck in den Augen an. „Nichts nichts“ beantwortete der blonde die unausgesprochene Frage seines süßen  Häschens.
Vodka machte sich schon wieder bemerkbar, also füllte er eilig dessen Wasser nach.
Nun aber schien Gilbert sich vernachlässigt zu fühlen, also schmollte er einige Sekunden und stand dann einfach auf um Ivan von hinten zu umarmen. „schenk mir mehr Beachtung, Russe“ kam es in quengeligem Ton von dem großen Häschen. Besagter Russe drehte sich in der Umarmung, so dass er Gilbert ansehen konnte, der hochrot den Blick gesenkt hatte. Der kleine Albino war ja so süß fand der Russe und schloss den kleineren wieder in seine Arme, um ihn erneut in einen zärtlichen Kuss zu verwickeln.

Wieder sah keiner der beiden die Kamera, die sich  leise durch die Tür schob, die leuchtenden Augen einer hübschen Ungarin dahinter verbergend. Litauen stand nervös neben ihr. Wenn Russia-sama sie bemerkte wäre ER wieder derjenige der das ausbaden müsste.
Aber Elizabeta schoss ihr Foto lautlos und mit ausgeschaltetem Blitz, so dass  keiner der beiden knutschenden im Schlafzimmer etwas bemerkte. Fröhlich schritt sie wieder zurück in die Küche, in der sie und die anderen Baltics bis eben Kuchen gegessen hatten. Dieses Bild  würde sie ihrer Umfangreichen Sammlung mit Sicherheit hinzufügen.