V wie Vergnügen (Arbeitstitel)

von Chad
GeschichteHumor, Sci-Fi / P12
Anna Chad Decker Erica Evans Joshua Kyle Hobbes Marcus
06.01.2012
21.11.2012
8
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Hiermit veröffentliche ich meine allererste FF (Surprise Surprise) und schließe mich mal der V-fandom an. Seit nicht zu streng zu mir, auch ich kann wohl noch eine ganze Menge (und das ist noch untertrieben xD) lernen aber ich versuche mein bestes zu geben und hoffe mich von Kapitel zu Kapitel zu verbessern.
Long Story short. Lest lieber selbst und bildet euch eine Meinung :)
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Ericas Tag begann wie jeder andere auch: Früh aufstehen, eine Tasse Kaffe um richtig wach zu werden, duschen, anziehen, zweite Tasse Kaffee, Tyler wecken und ihm nachdem dieser endlich aufgestanden war (und das konnte mitunter echt dauern) ein schönes Frühstück zaubern, doch anstatt wie üblich zur Arbeit zu gehen, nahm sie auf der Coach platz um zu entspannen.

Das hatte sie schon ewig nicht mehr gemacht, weil sie einfach immer viel zu viel zu tun hatte: Die Welt retten, Chefin einer riesigen Widerstandsbewegung sein, auf einen für sein alter viel zu unselbstständigen Sohn aufpassen, gegen Aliens kämpfen, den anstrengenden Job einer FBI-Agentin und ziemlich oft Dinge in die Luft sprengen, wobei sie für letzteres mittlerweile eine Schwäche entwickelt hatte, was vielen ihrer Kolonne -mitgliedern Angst einjagte.

Jedenfalls, blieb nicht viel Platz für nichts tun und entspannen.

Doch heute war alles anders, denn ein Anruf von ihrer Arbeit ,der sie zu ihrem Leidwesen um 4 Uhr Nachts erreichte, hatte ihr mitgeteilt, dass sie eine Woche frei bekommen sollte und nun wäre damit wenigstens ein Punkt von ihrer „Daily To-Do-List“ weggefallen.

Mit einer ziemlich guten Laune schaltete sie den Fernseher nach der gefühlten 10. Folge Grey's Anatomy ab und machte sich auf den Weg zum 5. Kolonne HQ.

Sie begrüßte die Gruppe wie jeden Morgen, warf leicht angewidert den Pizza-karton weg, der in der Mitte eines algengrünen Sofas lag und nahm dort platz.

„Gibts irgendetwas Neues?“, fragte sie fröhlich.

„Nein nichts.“, antwortete Jack.

„Anna ist immer noch böse und will die Welt beherrschen, hat sich über Nacht leider nicht geändert.“, fügte Hobbes sarkastisch hinzu.

„Wirklich gute Beobachtung Hobbes.“, erwiderte Erika ebenfalls sarkastisch, „und noch was Jungs, hatte ich nicht gesagt, dass ich in Zukunft keinen Müll mehr hier sehen will? Ich muss schon zuhause meinem Sohn immer hinterher räumen, also wärt ihr so nett, es hier ordentlich zu lassen?“

Darauf ging zunächst keiner ein, bis sich Sid schließlich zu Wort meldete: „Hobbes ist diese Woche mit aufräumen dran.“

Hobbes warf ihm einen tödlichen Blick zu. Petzte

Erica ignorierte es.

„Eine Frage hätte ich da noch.“, entgegnetet die FBI-Agentin schließlich, „dieses Sofa auf dem ich sitzte.. Seit wann steht das hier? und Was zur Hölle macht die Wii da?“

Chad und Hobbes stellten sich fast gleichzeitig vor die weiße Konsole und waren schon im Begriff  zu fragen „welche Wii?“ aber es fiel ihnen relativ schnell ein, dass es sinnlos wäre, da sie sie bereits gesehen hatte, stattdessen erklärte Hobbes: „ Uns ist so oft langweilig hier, da dachten wir...“

Erica verschränkte die Arme.

„ich meine, das hält uns fit... Wii-sports und so ..“, versuchte es Sid.

Erica verschränkte immer noch die Arme.

„Ähm wir haben sie gefunden?“, sagte Chad kleinlaut, worauf Erica noch wütender schaute.

eine noch schlechtere Ausrede wäre mir spontan nicht eingefallen , dachte Sie

„Ihr könnt mich nicht belügen, los raus damit, mit wessen Geld habt ihr das bezahlt?“

„Sagen wir einfach, dass wir in nächster Zeit etwas wenig Geld für Essen ausgeben sollten.“, antwortete Jack.

„oder für Waffen.“, kam von Hobbes

„Und wir können es uns auch nicht mehr leisten, ein neues Radio in Jacks Van einzubauen.“, gab Chad zu.

Sauer und mit den Nerven am ende lehnte sich Erica tief in die algengrüne Coach und musste leider zugeben, dass sie verdammt gemütlich war: „Ist echt eigentlich klar, dass die 5. Kolonne ein nicht allzu hohes Budget hat und ihr schmeißt das auch noch sinnlos zum Fenster raus … Die Coach war ja noch eine halbwegs sinnvolle Anschaffung, aber die Wii? Was habt ihr euch dabei gedacht?! Zur Strafe nehm ich sie mit nachhause und mach so Tyler eine Freude. Da gibt’s keine weitere Diskussion.“

****

In der selben Zeit auf dem New Yorker Mutterschiff, hatten sich einige Besucher zu einer spezial Sitzung, die Anna heute einberufen hatte, eingefunden. Anna saß auf einem extravaganten Stuhl, der ihre Macht demonstrieren sollte und ansonsten hatten noch Marcus, Samuel, Joshua und Thomas an dem runden Tisch platz genommen.

„Ich wollte euch nur informieren, dass wir einen Ausflug machen werden, der komplett aus Arbeit bestehen wird und dessen Grund ebenfalls beruflich ist, aber nennen wir es trotzdem Ausflug. Lange Rede kurzer Sinn: wir werden nach Washington fahren.“, erklärte Anna.

„Yeay Urlaub!“, freute sich Joshua zu früh.

„Hast du mir gerade nicht zugehört?!“, fuhr sie ihn an, „Wir machen das nicht aus Spaß.“

„Aber ein bisschen Erholung täte ihnen auch mal ganz gut.“, stellte Marcus fest und machte sich mental schon mal darauf gefasst verbal von ihr erledigt zu werden, doch sie lächelte nur leicht erzwungen und Thomas flüsterte etwas, dass sich wie „ich hoffe sie häutet dich irgendwann.“ anhörte.

„Meine Einkaufsliste liegt in meinem Zimmer und stellt euch darauf ein, dass wir morgen früh um 5 Uhr losfahren werden, also erwarte ich euch alle pünktlich am Auto.“, sagte sie schließlich.

„Moment, Auto?“, fragte Thomas mehr als verwundert.

„Einkaufsliste?“, stellte Marcus verdutzt fest.

„5 Uhr früh????“, kam nach einigen Zögern schließlich von Samuel, der aus allen Wolken zu fallen schien.

„Wir fahren Auto, da wir so menschlicher wirken und das besser ankommt und ja Marcus ich habe eine Lise geschrieben und möchte, dass du alles was darauf steht später zusammen mit Joshua und Samuel besorgst.“, antwortete Anna und ignorierte Samuels Frage einfach, „und noch was Herr Decker wird uns selbstverständlich begleiten, keine Angst in unserem Auto ist genug platz für 7 Leute + Gepäck.“

Sie verließ den Raum mit ihrem typischen Wehe-ihr-versaut-das-Blick und konnte es sich auch nicht verkneifen die Tür demonstrativ zuzuknallen.

„Das kann ja nur schief gehen.“, sagte Samuel um die Stille zu unterbrechen.

„Dito.“, kam von Joshua

„Glaubt ihr nicht, dass sie das etwas kurzfristig entschieden hat?“, fragte Thomas, der den Blick nicht von der Tür abwenden konnte, fast als hätte sie eine hypnotische Wirkung auf ihn.

„Glaubst du nicht, dass das Anna herzlich wenig interessiert.“, antwortete Marcus leicht genervt und machte mal wieder deutlich wie sehr er Thomas hasste.

„Naja wie dem auch sei ich habe noch viel wichtiges zu erledigen, wichtige Dokumente unterschreiben, extrem wichtige Dinge prüfen und naja existenzielle Sachen eben.“, meinte Thomas, wobei sein übermäßiger Gebrauch des Wortes „wichtig“ jeden ankotzte, doch er konnte es einfach nicht lassen, sich mal wieder als das wichtigste Glied des ganzen Systems hinzustellen, was nicht einmal der Wahrheit entsprach.

Als Thomas mit einem süffisanten Blick der Raum verließ, packte Joshua Marcus sofort an der Schulter und riss ihn zurück: „Marcus er ist es nicht wert.“

„Er provoziert mich.“

„Dann lass dich nicht provozieren, genau das will er doch, also-“

„YEHAA LASST UNS SHOPPEN GEHEN!“, rief Samuel plötzlich in die Runde, als hätte er nicht mitbekommen was in den letzten Minuten passiert ist und setzte ein dämliches Grinsen auf.

Zwei Augenpaare drehten sich zu ihm um: „Du .. ach vergiss es, lasst uns gehen.“

Die drei verließen das Zimmer und machten sich auf den Weg zu der Shuttlestation, wobei Marcus hoffte Thomas nicht noch einmal über den Weg zu laufen, da er ihm dann wirklich eine reinhauen würde, sollte er erneut das Wort ergreifen und zu seinem Glück erreichten sie den Shuttle ohne auf ihn zu treffen.

Auch Ryan, der die ganze Zeit über an der Tür gelauscht hatte, machte sich auf den Weg um das Mutterschiff schnellstmöglich zu verlassen und seinen Kollegen von dem Gehörten zu berichten. Dabei passte er natürlich tierisch auf von niemanden gesehen zu werden.

****

„Habt ihr eigentlich irgendetwas essbares da?“, fragte Erika nachdem sie die Wii in ihre übergroße Handtasche befördert hatte.

„Ähm .. Ich denke da ist noch... ….. Nö wir haben nichts.“, antwortete Sid.

Erica wollte sich gerade wieder aufregen, als plötzlich lautstark „Dota“ von Basshunter zu hören war.

„Was zur Hölle-“, begann Hobbes wurde aber von Chad unterbrochen:“ Nicht aufregen, das ist nur mein Handy.“, wollte er ihn beschwichtigen und zog sein Iphone aus der Tasche, „bestimmt nur der Sender.“

„Ja (…) Selbstverständlich (…) Nein nein sie könnten mich niemals stören (…) also jetzt gleich  (…) Nur keine Sorge (…) Ok, gut ich bin gleich da (…) Bis dann.“, Chad legte auf, hob seine Jacke vom Boden auf und drehte sich zu seinen Freunden um, „Es war Anna, ich bin auf ihr Schiff beordert worden, scheint wichtig zu sein. Wenn ich fertig bin komm ich wieder her.“

Er machte sich eilig auf den Weg und nach geschätzten 10 aber wegen der großen Langeweile gefühlten 30 Minuten, betrat Ryan den Kolonne-Keller mit den Worten:“ Leute ich hab interessante News.“

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Hell Yes, das erste Kapitel ist fertig!
Hoffe es bereitet euch Freude :)
Freue mich auf Reviews
lg, Chad
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