So einfach ist es nicht...

GedichtRomanze, Schmerz/Trost / P12 Slash
03.01.2012
03.01.2012
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Was ist los?
Erzähl es mir.
Weinend stehst du neben mir.
Stehst einfach völlig neben dir.
Sag, was hat man dir getan?
Nein, ich ahne es bereits.
Es liegt an ihm, nicht wahr?
Nur an ihm.
Davon lässt du dich runterziehn.
Ich kann dich nicht mehr weinen sehn.
Nur voll Trost, Verständnis, Liebe,
still an deiner Seite stehn.
Doch in Wirklichkeit,
willst du nicht mich.
Das weiß ich.
Und es tut weh, so schrecklich weh.
Nie zuvor hab ich gekostet,
vom bittren Wein der Herzen,
dem Ursprung aller Schmerzen,
der Liebe.
Du blickst mich an.
Mit großen Augen.
Tränennass,
fast will man glauben,
dass es keine Hoffnung gibt,
wenn man in deine Seele sieht.
Was ist los?
Erzähl es mir.
Zerstört am Boden stehst du hier.
Unwissend hat er dich verletzt,
der Liebe Monster losgehetzt.
Was ich dir geben kann,
mein liebes Herz,
ist nichts.
Nicht das, was du wirklich brauchst.
Nur Trost, nur Fleisch, nur kühle Lust,
Verständnis, selten auch den Frust,
den du in mir erweckst,
wenn du mich vor ihm versteckst,
vor ihm und vor der Welt.
Du hast früh genug bemerkt,
dass du ihn liebst.
Deinen besten Freund.
Ich habe es nie verstanden.
Der Blick durch deine Augen,
war nie bei mir vorhanden.
Yamato…
Sag, wieso muss es so enden.
Kann ich mein Schicksal wenden?
Nein. Du liebst nicht mich,
und ich, ja ich benutze dich.
Was ist los?
Erzähl es mir.
Stöhnend liegst du unter mir.
Blickst durch mich hindurch,
genießt süße Befriedigung,
fernab der Erinnerung,
fernab allen Lebens,
fernab allen Gebens,
fernab der wahren Welt,
bau´n wir uns ein Zelt,
gesponnen aus dem Netz der Lügen,
mit dem wir auch uns selbst betrügen.
Was ist los?
Erzähl es mir.
Lass mich dir doch helfen.
Vergiss ihn doch.
Und liebe mich.
Doch nein, ich weiß.
So einfach ist es nicht.
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