Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Lazy Town / Pain

Pain

von Meg-Giry
GeschichteRomanze / P16 Slash
Freddie Faulig Sportacus
03.01.2012
03.01.2012
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Pain

Energiegeladen und mit viel Fantasie toben die Kinder von Lazy Town über den Sportplatz. Normalerweise ist dies so gut wie eine offizielle Einladung für unseren Beschwerdeboten und „Meister der Verwandlung“. Aber heute fehlt, wie auch die letzten drei Tage, jede Spur von ihm. Langsam bereitet mir dies wirklich Sorgen.


Zugegeben, vielleicht bin ich einfach überfürsorglich, aber als von Robbie selbst gegen Abend noch jede Spur fehlt, muss ich einfach nachsehen. Zudem leuchtet mein Kristall seit einer Weile so merkwürdig. Als würde mich jemand rufen.
Der Eingang ist nicht verschlossen und so schleiche ich, erst das zweite Mal überhaupt, in die Wohnung meines „Feindes“.
Überraschend laut hallt mir das Lachen und Rufern der spielenden Kinder entgegen. So laut, dass ich das Nörgeln einer gewissen Person schon fast verstehe. Hier sollte man wirklich mal die Isolation verbessern.
Aber wo steckt Robbie denn?
Eine leise Wimmer lockt mich zu einem grossen, flauschigen, orangen Sessel, wo der gesuchte liegt – eng zusammengerollt mit kreide-bleichem Gesicht.
„Was hast du nur?“ frage ich besorgt. Doch seine einzige Reaktion besteht in einem leisen, vermutlich unbewussten Wimmern. Als es kurz darauf von draussen her wieder einmal laut scheppert zuckt der Arme heftig zusammen und verzieht, sein sonst schon alles andere als entspanntes, Gesicht.
Hier kann er unmöglich bleiben – nicht in dem Zustand.

***

Weisse Wände, gleissend helles Licht, ein weiches Bett, das nicht das meine ist.
Wo bin ich hier? Ist das ein Krankenhaus?
Mein ganzer Körper scheint noch immer vor Schmerzen zu dröhnen. Mir ist übel, ich kann nur verzerrt sehen und wünsche mich gleich wieder zurück in die Bewusstlosigkeit oder tiefen Schlaf – einfach die Schmerzen los zu sein…
Eine blaue Gestallt schiebt sich in mein Sichtfeld. Ist dies ein Arzt?
„Du bist ja wach – endlich!“ raunt eine sanfte und zum Glück leise Stimme. „Ich habe Medizin für dich. Es ist eine Kräutermischung und sehr stark!“
Mein Kopf wird vorsichtig angehoben und eine bittere Flüssigkeit läuft in meinen Mund. Ich schlucke es hinunter, in der Hoffnung, dass es zumindest ein wenig hilft. Viel schlimmer kann es eh nicht mehr werden…

***

Ein Glück – er trinkt die ganze Medizin. Dabei frage ich mich ob seinem leeren Blick, was er überhaupt mitbekommt.
So kühle ich seine Stirn und bleibe bei ihm, bis er wieder wegdämmert.

***

Als ich erneut erwache ist alles in gedämpftes Licht gehüllt. Ich begreife erst mit Verzögerung, dass der Vollmond durch die grossen Scheiben scheint. Immer noch weiss ich nicht wo ich bin, aber mein Kopf und Körper schmerzen nicht mehr. Neugierig schlage ich die Decke zurück um aus dem Bett zu steigen, halte aber im letzten Moment inne. Beinahe wäre ich auf den Blauelf getreten. Der liegt da einfach neben dem Bett auf dem Boden und schläft tief und fest.
Moment: weiss, hell, Blauelf… Ich bin in seinem Luftschiff!
Die Erkenntnis kommt mit einer Ladung schmerzen. Und ich kann nicht mal verschwinden – hier in luftiger Höhe. MIST!

***

„Robbie?“ Ich weiss nicht was mich geweckt hat, aber als erstes sehe ich meinen Patienten, der aus dem Bett zu fallen droht. So springe ich auf, ihn festzuhalten.
„Alles in Ordnung? Fühlst du dich etwas besser?“
Er zögert lang bevor er „einiges“ raunt.
„Aber noch nicht gut“, ergänze ich und erkenne sofort, dass ich richtig liege. So drücke ich ihn in das Kissen zurück und bereite neue Medizin zu.

***

„Bäh – wieder dieses scheusslich bittere Zeug! Hast du nichts was nach Schokolade schmeckt?“ frage ich leicht angewidert nach und ernte ein helles Lachen.
„Leider nichts das hilft.“
Dann runter damit.

Ich weiss nicht wie lange ich in der Pflege des Hüpfelfen bliebe. Bald vergesse ich ob es Stunden oder Tage sind – es ist auch nicht mehr wichtig. Denn er ist immer da. Ich kann nicht sagen ob er mich überhaupt aus den Augen lässt. Denn meine Erinnerung in jener Zeit ist äusserst verschwommen. Aber immer wenn mich die Schmerzen wieder heimsuchen, ich jemanden in meiner Nähe brauche, ist er da – bevor ich ihn rufen muss.

***

Robbies Schmerzen scheinen ihren eigenen Rhythmus zu haben. Manchmal ist er fast schmerzfrei und wir reden offen – wie noch nie zuvor. Aber schon im nächsten Augenblick verdreht er die Augen, verliert jegliche Farbe aus seinem Gesicht und Schmerzenslaute entweichen seinen Lippen.
So bleibe ich fast immer in seiner Nähe – Medizin griffbereit. Wenn ich mal nach Lazy Town muss, sorge ich dafür, dass ich auch ja nicht aufgehalten werde und behalte immer meinen Kristall im Auge. Der leuchtet zuverlässig auf, wenn mich mein Patient braucht.
Natürlich sind die Kinder und auch der Bürgermeister enttäuscht, dass ich so wenig Zeit habe. Aber was soll ich machen?!

Es ist in der zweite Nacht in welcher Robbie mein Gast ist. Immer wieder suchen ihn die Schmerzen heim, reissen ihn gar aus dem Schlaf.
Und als die Wirkung der Medizin auch nur schwächer als sonst einsetzt, fällt mir nichts Besseres mehr ein als ihm irgendetwas zu erzählen, in der Hoffnung es würde ihn etwas ablenken.
So setze ich mich auf das Bett und beginne zu erzählen; von meiner Familie, meiner Herkunft – dass ich wirklich etwas Magie in meinen Adern fliesst, dass sich mein ganzes Volk nur von Obst, Gemüse und sehr frischem Fleisch ernährt und meinem Vater, der früher mal Gast in Lazy Town war.
Als ich schon ganz heiser vom Erzählen bin, grinst Robbie matt aber offenkundig belustigt zu mir auf.
„Willst du mich damit ins Koma langweilen?“ fragt er mit einen Augenzwinkern. „Das meiste weiss ich doch schon – Sportylein. Oder hast du als heller Elf wirklich noch nicht bemerkt, dass ich ein Dunkelelf bin?“
„Ja, ich hatte das schon vermutet, aber…“
„Bin ich dir zu nett?“ lacht er.
„Nein – ich meine ja – ich meine…“
„Schon gut Süsser“, sanft wie ein Schnurren raunt er mir die Worte zu, deren Klang sich mir direkt ins Herz schleicht.

***

Richtig süss ist er so verlegen. Daran könnte ich mich gewöhnen!
Und während er mich gerade noch mustert, schlinge ich meinen Arm um seinen Oberkörper und zieh ihn einfach zu mir hinunter.
Verwirrt – damit weiter so unglaublich süss – und müde von der langen Nacht, legt er den Kopf an meine Brust. Als ihm kurz bewusst zu werden scheint, was er da grade tut, ersticke ich seine aufkommende Gegenwehr, indem ich einfach die Decke über ihn lege und ihm sanft über den Rücken streiche. Schon kann ich zusehen wie ihm die Augen zufallen und er innert weniger Sekunden einschläft.
Das hat er sich schliesslich auch verdient.

***

Ich friere – die Kälte, gegen die ich doch sonst so resistent bin, scheint diesmal an meinen Knochen zu nagen. Noch im Halbschlaf suche ich nach einer Wärmequelle und finde sie schliesslich, erstaunlich dicht neben mir.
Wohlig schmiege ich mich an, geniesse wie die Wärme die mich schnell einhüllt, zu umschlingen scheint, bemerke wie mein Zittern nachlässt und ich wieder in den tieferen Schlaf übergleite.

***

Wir müssen uns im Schlaf voneinander weg gedreht haben. Jedenfalls weckt mich eine eisig-kalte Hand, die sich tastend nähert und schliesslich schmiegt sich der süsse Sportelf zitternd und bibbernd an meine Brust.
Ich schlinge die Arme um ihn und achte, dass wir beide gut in die Decke eingehüllt sind, während er leise schnarcht.
Ob ich wohl morgen wieder mit Kopfschmerzen erwachen werde – diesmal aber von einem Faustschlag her?

***

Es ist bereits heller Tag als ich erwache – aber heute mag ich nicht aus dem Bett springen.
Ich bin nicht krank – bin nicht müde von der kurzen Nacht – mag mich einfach diesmal nicht von meinem warmen, weichen Kissen trennen.
Sanft wandert eine Hand über meinen Rücken. Ich dränge meinen Verstand zurück, der sich an etwas erinnert, und geniesse einfach nur. Schliesslich kann ich nicht jeden Tag so erwachen.

***

Die blaue Sprungfeder scheint meine Brust als Kopfkissen ganz dienlich zu finden. Jedenfalls scheint er gar nicht aufzuwachen.
Als ich ihn sanft über den Rücken streiche, entweicht ihm gar ein leiser, wohliger Seufzer.
Wieso wollte ich ihn nur die ganze Zeit loswerden? Gut ich hatte auch nicht erwartet, dass er verschmust wie eine kleine Katze sein kann. Aber wenn ich ihn so in meinen Armen halte, hoffe ich doch, dass er gar nie feststellt, dass es schon kurz vor Mittag ist.
Als ich auch noch dazu übergehe meine Hand in sein weiches Haar zu vergraben und ihn zu kraulen, beginnt er auch noch zu schnurren! Ich glaube da sind wirklich Katzengene in seiner Familie. Aber ich wünschte mir ja schon immer ein Haustier. Vielleicht habe ich ja diesmal mehr Glück als mit meinem Roboterhund…

***

Zufrieden bis in die letzte Faser meines Körpers und völlig entspannt räkle ich mich auf meinem Kissen. Geniesse einfach wie diese grossen, sanften Hände mich verwöhnen bis mir klar wir, dass mein Kristall jeden Moment Alarm geben kann und vermutlich auch wird.

***

In einer Sekunde scheint er noch meilenweit weg mit seinen Gedanken und nur meine Zuwendung zu geniessen und in der nächsten stemmt er sich entschieden auf seine Hände die er links und rechts neben meinem Kopf platziert.
Erschrocken zucke ich zusammen, lasse ihn augenblicklich los und warte auf die schmerzen eines Schlages oder zumindest einer, nicht sonderlich netten Belehrung oder gar Drohung.
Aber er starrt nur auf mich hinunter, dann auf seinen Kristall und wieder auf mich.
„Ich muss runter in die Stadt“, verkündet er schliesslich tonlos, zupft seine Kleider zurecht und springt aus dem Luftschiff.
Zu mehr als mit offenem Mund hinterher zu starren komme ich gar nicht.

***

Mit diesmal erzwungener guter Laune und viel Energie hüpfe ich durch die Strassen von Lazy Town.
Natürlich bemerken alle, dass ich sehr spät bin, dass es nicht meine Art ist, mich erst nach Mittag zu zeigen. Aber niemand hat was Wichtiges zu vermelden und die ewig langen Erzählungen des Bürgermeisters habe ich mir schon früher nur selten angetan.
Schliesslich wandert mein Blick eh alle zwei Minuten nach oben, zu meinem Luftschiff, zu Robbie.
In meiner Eile habe ich ihn nicht mal gefragt, wie es seinem Kopf geht…
Aber ich kenne doch die Kinder. Nach den letzten Tagen würden die vermutlich versuchen in mein Luftschiff zu kommen, wenn ich hier nicht auftauche. Es ist ja lieb, dass sie sich um mich sorgen, aber die leider vergessen die dabei bestimmt jegliche Gefahr…

***

Unruhig gehe ich im Luftschiff auf und ab. Könnte ich mich hier einfach verdrücken, ich würde es augenblicklich tun. Auch wenn Sportacat mich nicht rausgeschmissen hat, scheint er nicht länger auf meine Gesellschaft Wert zu legen.  Oder war das etwa nicht der Grund für seine Überstürzte Flucht?! Oder er überlegt sich jetzt wie er mich zurechtweisen kann? Immerhin habe ich ihn einfach in meine Arme gezogen…
Könnte ich doch einfach hier weg!

„Robbie?“
Mit einem Mal steht er vor mir, mustert mich besorgt, streckt eine Hand nach mir aus.
„Ich habe heute noch gar nicht gefragt, wie du dich heute fühlst, wie es deinem Kopf geht…“

***

Was genau tue ich hier eigentlich? Gerade streiche ich meinen „Erzfeind“ die Wange während ich sanft auf ihn einrede. Doch er reagiert nicht, starrt mich nur an – als wäre ich ein Geist oder so etwas.
„Robbie, was ist denn los?“ frage ich erneut nach.
„Tu… tut mir leid, dass ich noch hier bin, aber ich wusste nicht wie ich hier wegkann. Ich wollte dir auch nicht zu nahe treten – letzte Nacht – heute Morgen, ich dachte nur, du solltest dich auch ausruhen und… und… und – es tut mir leid, ich…“
„Robbie! Robbie…“
Ich muss ihn festhalten, dass er nicht davonrennt. Auch wenn er nicht weit käme – immerhin reagiert die Stimmsteuerung meines Luftschiffes nur auf die exakten Wörter und die entsprechenden Stimmen, wobei mein Gast noch nicht dazu gehört. Ich hatte einfach noch nicht die Zeit dazu…
„Robbie, höre mich an, bitte.“
Endlich wehrt er sich nicht länger, bleibt stehen, dass ich wieder dichter auf ihn zu treten kann. Diesmal schliesse ich ihn sicherheitshalber gleich in meine Arme.
„Ich habe mich schon lange nicht mehr so wohl gefühlt wie heute Morgen“, versichere ich ihm sanft.
„Wirklich?“ fragt mein Gegenüber mit einem scheuen Lächeln, das breiter wird, als ich bestätige.

***

Schnell erklärt Sportakitten den Grund für seine Flucht. Und als er mir diesmal über die Wange streicht, schnappe ich mir seine Hand und hauche einen Kuss auf die Fingerspitzen. Es kommt einfach so über mich, doch es verfehlt seine Wirkung nicht im Geringsten. Mein Sportelf strahlt mich glücklich an und kurz darauf treffen seine Lippen auf die meinen.

***

Wer hier wen verführt ist uns wohl beiden nicht klar. Aber seit letzter Nacht ahne ich, wie glücklich mich seine Nähe machen kann.
Seine Küsse aber hinterlassen ein Kribbeln, das schnell mein innerstes erfasst und süchtig macht. Wie kann ich da anders als ihn immer wieder und noch leidenschaftlicher küssen zu wollen?!
Vermutlich dauert es keine Minute, bis ich ihm komplett verfalle.

***

Wie wir ins Bett kommen, kann ich nicht sagen. Noch weniger wie es mir gelingt den süssen Sportacat so um den Verstand zu bringen. Aber er liegt unter mir, mir völlig ergeben und ich will ihm ganz gewiss nicht schaden – ich will was ganz anderes. Und ich komme mit jedem Kleidungsstück, dass ihn die nächste Ecke fliegt, komme ich dem näher, lasse mich einfach fallen und geniesse nur noch meinen „Triumpf“.

***

Diesmal benutzt er mich als Kopfkissen – oder besser gesagt meine Schulter. Während ich sein zerzaustes Haar ordne und ihm sanft den einen oder anderen Kuss auf die Stirn hauche, frage ich mich, was nun werden soll.
„Siehst du: Den Tag im Bett verbringen ist doch gar nicht so schlecht!“ verkündet mein Süsser. Ich kann sein Grinsen noch mehr hören als ich es sehe.
„Ja“, gestehe ich, „aber nur mit dir!“
„Dann muss ich wohl noch etwas bleiben – Sportakitten…“
„Oh und wie du bleiben musst. Willst du mich den nicht mehr loswerden?“ Ich muss es einfach fragen, egal wie lächerlich es sein mag, ich muss es JETZT und aus seinem Mund hören.
„Wieso sollte ich?! Jetzt bist du ja mein…“
In seiner Antwort schwingt so viel Ungewissheit mit, dass ich ihn fest an mich drücke ehe ich antworte: „Ja, ich bin dein – und du mein.“
Er seufzt zufrieden und glücklich auf.
„Ich bewundere dich ja schon lange, aber nun liebe ich dich mein süsser Hüpfelf.“

***

Er starrt mich an – ich kann es nicht sehen, aber fühlen. So drehe ich mich, bis ich ihm in die weit offenen Augen starren kann.
„Ich meine das ernst“, versichere ich ihm mit fester Stimme. „Ich liebe dich, Sportacus!“
Er blinzelt zweimal, ehe er mir sanft zuraunt: „Ich liebe dich auch, Robbie – und nenn mich doch wieder bei meine Spitznamen. Irgendwie mag ich die…“

***

Aus der Ferne beobachte ich meinen früheren Feind und jetzigen Gefährten, wie er mit den Kindern von Lazy Town spiel. Etwas was bis vor wenigen Tagen noch unmöglich war. Aber heute toben sie gemeinsam als Tiger umher – natürlich alle in von Robbie entworfenen Kostümen – und lassen sich von nichts und niemandem um ihren Spass bringen.
Schon immer hatte ich den leisen Verdacht, dass es ihm mehr Freude mach, als er sich selber eingestehen kann, sich mit den Kindern in Fantasiewelten zu begeben. Auch wenn er dies immer tat um seine Ruhe wieder zu haben. Doch seit wir sein Domizil renoviert und mit einer dicken Isolationsschicht versehen haben, ist das ganze nun kein Problem mehr. Robbie kann in Ruhe ausschlafen, seine Migräneanfälle kurieren oder an seinen Basteleien arbeiten.
Wobei… nun ja, soviel zum Arbeiten kommt er nicht mehr. Und dies ist meine Schuld…

***

Der glaubt ernsthaft ich sehe ihn nicht, wie er mich mit diesem sanften lächeln beobachtet?!
Bald verabschiede ich mich von den Kindern, mit dem Versprechen morgen wieder da zu sein. So lang es nicht Sport im eigentlichen Sinn ist, bin ich gerne dabei. Das andere überlasse ich doch lieber meinem süssen Hüpfelf.

Grinsend und laut mauzend schleiche ich dicht den Beinen meines Liebsten entlang. Ganz offensichtlich hat er mein Anschleichen nicht bemerkt, denn er zuckt zusammen ehe er seine Hand nach mir ausstreckt und mir über den Rücken streicht. Wie ich es doch liebe mit ihm zu „Spielen“.

***

„Robbie, Süsser, was genau hast du vor?“
„Rausfinden ob du eine Wildkatze zähmen kannst“, schnurrt er zu mir auf.
Hmm, wenn ich so überlege bleibt eigentlich nur noch die Frage ob wir zu ihm oder zu mir gehen um uns auszutoben.
Ich liebe seine verrückten Einfälle!
Ach und die Stimmsteuerung meines Luftschiffes umfasst seine Stimme nun natürlich auch.

Ende
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