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Komm nach Hause...bitte!

von Chase
SongficSchmerz/Trost / P12 / Gen
Demir Azlan
31.12.2011
31.12.2011
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so eine kleine Story zum Silvestertag:) is eine mischung zwischen songfic und kurzgeschichte fiel mir so spontan ein. aber bei mir sind die zwei kein paar sondern einfach freunde. das in den sternchen sind demir´ s gedanken.
viel spaß beim lesen:) ich wünsche euch einen guten rutsch und ein schönes jahr 2012!!!
Lg mia


31.12.11 23.15Uhr

Demir Aslan sitzt in seinem Wohnzimmer. Er hängt seinen Gedanken nach. Ihm ist überhaupt nicht nach Silvester und feiern zumute. Der Deutsch-Türke denkt an seinen besten Freund und Kollegen Konstantin von Brendorp. Das Licht hat Demir ausgeschaltet. Nur ein paar Kerzen spenden Licht. Im Radio läuft "Nach Haus" von Silbermond:

"Ich war so lange weg, das trägst du mir nicht nach, du empfängst mich doch noch mit offenen Armen, mit offenen Armen."

Demir flüstert leise vor sich hin: "Ja Konny, du bist schon verdammt lange weg und ich würde dich so gern wieder in die Arme schließen! Warum ist das alles so schief gelaufen???" Er sieht zum Fenster raus. Leise fallen die dicken Schneeflocken vom Himmel.
Er lächelt. Wie oft hatten er und Konny wie die kleinen Kinder eine Schneeballschlacht veranstaltet. Er nippt an seinem Glas Tee. Demir´ s Blick fällt auf das Bild, welches auf dem Tisch steht.
Es zeigt ihn und Konny bei Geb´ s Geburtstagsfeier im letzen Jahr. Da war die Welt noch in Ordnung, das SET 50 noch komplett.

Silbermond "Wir beide kennen uns gut, besser als gedacht
Durch deine Straßen zogen wir so manche Nacht, du hast mich bewacht"

*Ja wir beiden sind mehr als nur Freunde und Kollegen. Wir sind wie Brüder, trotz unserer kleinen Streitereien* Wieder stahl sich ein Lächeln auf sein Gesicht. Irgendwie vermisste er die Kabbeleien mit Konny.

Silbermond: "Und jetzt Zeigst du mir, dass wir uns nie verlieren
was uns verbindet das, krieg ich nur bei dir, nur bei dir"

*Nein, wir werden uns nie verlieren, egal wo wir sind. Und auch wenn du mich nicht mehr sehen kannst, wirt du immer in meinem Herzen bleiben! Denn uns beide verbindet nicht nur der Beruf, sondern vor allem eine tiefe Freundschaft!* Er seufzt. Noch immer ist sein Kopf nicht bereit einzusehen, dass Konny nicht mehr wieder kommt. Dass er tot ist. Tot... dieses Wort lässt ihn erschaudern. *Natürlich müssen wir jeden Tag damit rechnen zu sterben, aber wenn es dann passiert, ist es umso härter*
"Warum muss es immer die Menschen treffen, die einem so verdammt wichtig sind????", diese Worte schreit er schon fast. Einzelne Tränen beginnen langsam seine Wangen hinunter zu laufen.

Silbermond: "Ich komm nach Haus, Ich komm nach Haus, zurück nach Haus, zurück nach Haus. Ich komm nach Haus....."

Diese letzen Textzeilen geben dem sonst so toughen Beamten den Rest. Er kann nicht mehr. Lässt all seinen Schmerz raus und weint. Er kann nicht aufhören, aber es ist ihm egal.
Er wusste nicht, wie lange er so da saß, als es an der Tür klingelt. *Wer kommt denn jetzt noch?*, fragt er sich.
Demir stellt sein Teeglas ab, um seinem Besuch die Tür zu öffnen. Alles in ihm schreit: "Es ist Konny!" Er weiß selbst nicht, warum ihm sein Herz sagt, dass da Konny steht. Auch wenn Demir es nicht akzeptieren will, es ist so: Konny ist tot! Irgendwie ist er trotzdem enttäuscht, als nicht Konny sondern etwa Petra vor seiner Wohnungstür steht.
"Hallo, Demir!", sagt sie. Ihre Augen sind rot, man kann deutlich erkennen, dass sie geweint hat.
"Darf ich reinkommen? Ich halte es zu Hause nicht mehr aus. Alleine da zu sitzen und an Konny denken zu müssen. Ich wette, dir geht es genauso, hab ich recht?", meinte Petra leise. "Ja, mir geht es nicht anders!", antwortet Demir, während er Petra sanft umarmt und anschließend ins Wohnzimmer führt. "Willst du was trinken?", fragt der Deutschtürke seine Kollegin. Diese antwortete ihm: "Ein Tee wäre nett." Dann sitzen beide gemeinsam auf dem Sofa und unterhalten sich über die alten Zeiten mit Konny und ab und zu lachen sie über irgendwelche Dummheiten. Kurz vor Mitternacht holt Demir eine Flasche Sekt aus dem Kühlschrank. Eigentlich wollte er nicht auf das neue Jaht anstoßen, aber jetzt war ja Patra da.
Als die Rakaten in den Himmel steigen hebt Demir sein Glas und meint: "Frohes neues Jahr, Konny!!"

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