Ich Liebe dich, Tali  - Verzeih

von St89rn
GeschichteFantasy, Schmerz/Trost / P12 Slash
26.12.2011
26.12.2011
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Also NICHTS MEINS, WILL ABER HABEN UND IMMER WIEDER KNUSCHELN WENN MEIN FREUND MAL NICHT DA IST (ALSO ÖFTERS MAL)

Ich habe keine Rechte an dieser Geschichte, sie ist kein Kommerz und die einzige Bezahlung sind mehr oder weniger nette Kommentare (Hoffentlich nette).

Da sich kein Beta - Leser gefunden hat, musste ich das ganze so schicken, ich schenke euch jeden Fehler und hoffe ihr könnt sie besser verwenden als ich.

Kapitel 1

Langsam nahm Seregil Alec in den Arm, sie hatten in letzter Zeit eine ganze Menge hinter sich gebracht. Erst waren sie 2 Jahre durch die Lande gezogen, dann waren sie in Seregils Heimat gereist um dort zu helfen, was beinahe in einer Katastrophe geendet wäre. Mehr Intrigen und Lügen fand man in keinen Königshaus.

Direkt nach ihrer Ankunft hatte Seregil begonnen den „Hahn wieder aufzubauen. Alec hatte ihn in allen unterstützt, jeder Alptraum, jede Träne die er weinte, immer war Alec da gewesen um ihn zu stützen.

Jedoch hatte er sich selbst so stark zurückgenommen, er hatte nicht mehr über die Dinge gesprochen die ihn belasteten, er sprach es nicht aus wenn er von den vielen Banketten erschöpft war, und einfach ein paar stunden für sich haben wollte. Er war immer bei ihm, ließ Seregil tun was er wollte und stand dabei einen Schritt hinter ihm.

Natürlich wusste er genau warum Seregil das tat. Er wollte die schlechten Erinnerungen der letzten 2 Jahre verdrängen. Doch Alec kam es vor als würde er auch ihn verdrängen, es fiel ihm nicht einmal mehr auf, dass Alec nicht mehr bei ihm im Bett schlief, sondern meistens in der Bibliothek auf dem Sofa nächtigte. Er fühlte sich einsam und Vernachlässigt, innerlich war er langsam zu der Ansicht gekommen das er Seregil egal geworden war und es besser wäre zu gehen. Das Band das sie miteinander teilten hatte er von seiner Seite aus schon vor Wochen blockiert.

Seregil zog ihn sanft an sich, vorsichtig strich er dem Schlafenden eine Strähne aus dem Gesicht. Die wievielte Nacht war das wohl in der Alec hier schlief. Ihm war schon vor einiger Zeit aufgefallen das Alec morgens nicht mehr neben ihm im Bett lag wenn er aufwachte, damals hatte er sich noch nichts dabei gedacht. Schließlich waren sie fast jede Nacht auf irgendeiner anderen Feier und tranken dort nicht geraden wenig, zumindest er trank nicht gerade wenig.

Alec hielt sich meist im Hintergrund. Seregil vergaß ihn oftmals ganz, bis er irgendwann, wenn er einmal mit niemanden Plauderte oder als Alleinunterhalter tätig war an seinere Jacke zupfte und ihn bat Nachhause zugehen, da er müde war.

Meist wurde Seregil von ihm vertröstet und irgendwann von einen der Sofas aufgelesen und geweckt. Nie hatte er sich Gedanken über dieses Verhalten gemacht. Schließlich war Alec immer da wenn er ihn brauchte. Ob er jetzt Alpträume hatte, oder Heimweh, vermisste er Nysander oder seine  Familie, Alec war da, er fing ihn auf.  Er schenkte ihm warme Worte und tröstende Umarmungen, gab ihm Geborgenheit und Sicherheit, Liebe und Vertrauen. Einfach alles was er brauchte und wünschte.

Doch was gab er Alec in letzter Zeit, dass dieser es nicht einmal mehr ertrug neben ihm im Bett zu schlafen und was konnte er tun um es besser zu machen.

So sanft wie er nur konnte nahm er den zierlichen Körper in seine Arme, selbst wenn Alec nicht mehr neben ihm schlafen konnte, wollte Seregil nicht das er sich den Tod holte, indem er hier war sondern in ihren gemeinsamen Schlafzimmer, lieber schlief er woanders. Denn er hatte das alles verschuldet. Bei genaueren Überlegen war er doch an all dem Schuld. In der letzten Zeit hatte ihn immer nur eines Interessiert, wie er sich ablenken konnte, und es sich selbst leichter machte. Dabei hatte er seinen Talimenios fast gänzlich vergessen. Er schämte sich zutiefst, es tat ihm so unendlich leid, das hatte Alec nicht verdient.

Vorsichtig stieg er die Treppe nach oben, öffnete die Tür und legte den schmalen Körper in das große Bett in seinen Zimmer. Seregil setzte sich an seine Seite, nachdem er ihn zugedeckte legte er sich hin und streichelte immer wieder mit der Hand seine Wange. Seregil nahm sich fest vor bis zum Morgen wach zu bleiben und da zu sein wenn Alec aufwachte. Wie lange hatte er den morgendlichen Blick in seinen Augen nicht mehr gesehen, dieses verschlafene, noch in seinen Träumen verfangene Gewirr, in dem man jede Gefühlsregung ablesen konnte.

Wenn er so darüber nachdachte, wann hatten sie sich das letzte mal richtig geküsst, geschweige denn dass sie weitergegangen wären, wann hatten sie sich zuletzt zusammen amüsiert.
Bisher hatte sich Seregil immer gesagt das dass was ihm Spaß machte doch auch für Alec gut sein müsste, schließlich hatten sie sich, aber es schien nicht so zu sein.

Er sah in das Geliebte Gesicht. Erschöpfte Züge und Dunkle Ringe unter den Augen, beim Heben hatte er gemerkt das Alec abgenommen hatte, zum einen wog er sehr viel weniger, zum anderen hatte er die Rippen deutlich spüren können.
Der Junge an seiner Seite brauchte Ruhe, Ruhe und Geborgenheit.

Sanft Küsste er Alecs Schläfe, er hatte ihn in letzter Zeit zuviel zugemutet, hatte zuviel genommen und zuwenig gegeben. Jetzt konnte er nur noch hoffen das es sich wieder richten ließ, wenn nicht dann ….

Seregil wollte gar nicht darüber nachdenken, Alec gehörte zu ihm und  er würde alles für ihn tun. Sogar sterben, das würde er wohl auch wenn sein Talimenios ginge, das einzige für das es sich noch zu leben lohnte, seine Familie, seine Heimat. Wie sehr er ihn doch Liebte.

Er fragte sich wie er ihn nur so vernachlässigen konnte, schließlich hatte er auch eine Menge mitgemacht, er hatte einiges über seine Vergangenheit erfahren.

Während sich Seregil Gedanken über die nächste Zeit machte, ging langsam die Sonne auf, man konnte die ersten Wagengeräusche hören und der Hahn im Hinterhof krähte. Auch im Haus hörte er wie der junge Runker und der Koch sich regten und den ersten Tätigkeiten des Tages nachging.

Seregil wusste das Alec in ca. 2 – 3 Stunden erwachen würde, er selbst erst später. Früher hatte Alec dann immer gewartet bis Seregil aufwachte, hatte ihm beim Schlafen zugesehen und gewartet bis er erwachte um ihm als erstes am Morgen einen schüchternen Kuss auf die Lippen zu geben. Doch dann war er Morgens irgendwann nicht mehr da gewesen, am Anfang hatte Seregil ihn nicht einmal vermisst, doch mit der Zeit konnte er sich des Eindrucks nicht erwehren das etwas nicht stimmte.


Seregil konnte nicht anders, sie würden sich für ein paar Tage davonstehlen, einfach weg. Aber nicht auf Watermead, sie würden für einige Zeit in eine nette Hütte in den Wald gehen und dort Zeit verbringen, damit sie in Ruhe ihre Beziehung sortieren konnten. Aber er würde Alec noch nichts sagen, er würde es als eine Einladung nach Watermead tarnen, das konnten sie nämlich danach immer noch tun.

Zart küsste er Alec auf die Stirn. „Ich liebe Dich, Tali“




Es wird erst weitergepostet, wenn ich mindestens ein Review habe, das nächste Kapitel ist schon halbfertig.

Alles Liebe ST89RN
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