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Solange du bei mir bist

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18
Draco Malfoy Hermine Granger
25.12.2011
26.12.2018
47
97.863
135
Alle Kapitel
464 Reviews
Dieses Kapitel
36 Reviews
 
 
25.12.2011 1.523
 
Liebe Leserinnen & Leser,

ich begrüße alle Neuankömmlinge zu meiner ersten Hermine Granger - Draco Malfoy Story. Da es das erste Mal ist, dass ich diese beiden Hauptcharaktere wähle und mit ihnen eine Geschichte schreibe, bitte ich um ein wenig Nachsicht. ;)

Die Geschichte wird mindestens 40 Kapitel haben und ich verspreche euch, dass ich versuchen werde, sie stetig spannend zu halten.

Ich freue mich immer sehr über Lob, Kritik oder generell eure Meinung. Auch bin ich sehr dankbar für alle Reviews, die ich bekomme. Ihr könnt mir gerne in euren Reviews alles mitteilen, was euch zu meiner Fanfiktion so einfällt. Ich lese immer alle Kommentare, auch wenn ich nicht jeden beantworte. Ihr könnt euch also stets Gewiss sein, dass ihr euch die Arbeit des Review-Schreibens nicht umsonst gemacht habt. ;)

Die Altersfreigabe habe ich ab 18 Jahren gewählt, da ich gerne detailiert schreibe und auch mit Sicherheit einige Sexszenen in die Fanfiktion mit einbauen werde. Natürlich ist jedem selbst überlassen, ob er die Fanfiktion liest oder nicht - aber hiermit habe ich das gesagt, was ich sagen muss.  

Zum Disclaimer: Die Personen gehören der wunderbaren J.K. Rowling, ich leihe sie mir nur aus.

Und nun wünsche ich euch allen viel Spaß beim Lesen!
Eure Midnightflower <3



Kapitel 1:

Hermine Granger saß an ihrem Schreibtisch und trank einen Schluck aus ihrer Kaffeetasse. Der Morgen hatte angefangen wie jeder andere Morgen auch. Sie war um 6:30 Uhr aufgestanden, hatte sich fertig gemacht, beim Bäcker ein Brötchen gekauft und war schließlich durch den Mitarbeitereingang in das Zaubereiministerium gelangt.

Nun wartete sie auf ihren Chef, der sich heute Morgen mit einem neuen Fall angekündigt hatte, den sie übernehmen würde.

Hermine war in ihrem letzten Ausbildungsjahr als Aurorin und strebte nun einen höheren Job an. Nachdem sie ihr 7. Schuljahr gemeinsam mit Harry und Ron wiederholt und ihren Abschluss mit Spitzennoten abgeschlossen hatte, entschied sie sich für diesen Weg. Lord Voldemort war bei der Schlacht in Hogwarts getötet, doch trotzdem gab es noch immer Todesser, die seinen Fall rächen wollten. Sie lungerten in den dunklen Gassen, warteten auf den richtigen Zeitpunkt, doch bis heute – drei Jahre nach der Schlacht in Hogwarts – war nichts geschehen.

Wie auch immer, Hermine wusste, dass das Böse nicht endgültig besiegt war und wollte deshalb so viel Gutes wie nur möglich tun.

Ihre Entscheidung hatte sich als überraschend gut herausgestellt. Sie hatte sich hervorragend in die Abläufe einarbeiten können und war schnell eine weit geschätzte Mitarbeiterin geworden. Seit nun mehr als fünf Monaten hatte sie ihre letzte Station der Ausbildung erreicht – sie schützte berühmte Zauberer und Hexen auf öffentlichen Veranstaltungen oder vor verrückt gewordenen Fans.

Die Arbeit machte ihr Spaß, sie hatte Kontakt zu vielen Menschen, knüpfte Kontakte und fand neue Bekanntschaften, doch wirkliche Freundschaften hatten sich in den letzten Jahren nicht entwickelt. Dafür sah sie Harry, Ron und Ginny regelmäßig und besuchte häufig den Fuchsbau.

Hermine rührte ungeduldig in ihrem mittlerweile kalt gewordenen Kaffee, trank noch einen Schluck und warf einen Blick auf die Uhr.

8:54 Uhr.

Sie hatte noch genau 6 Minuten, die sie verstreichen lassen musste, bevor sie ihren nächsten Auftrag bekam. Welche Berühmtheit es dieses Mal wohl sein würde?

Bis vor einer Woche hatte sie den Bodyguard für eine magische Schauspielerin gespielt. Die Frau war eingebildet, arrogant und gleichzeitig verdammt hübsch gewesen, weshalb einige Zauberer meinten, ihr nachstellen und sie belagern und verführen zu müssen. Hermine hatte sich vier Tage mit der Hexe, Holly Walkin, herumgetrieben, sich ihre Klagen angehört, wie schrecklich ihr Leben sei, und den Job letztendlich abgegeben, als Holly sich aus lauter Frust einen ihrer Fans ins Bett geholt hatte. Für Hermine hatte diese Aufgabe verschwendete Zeit bedeutet und sie hatte bei ihrem Chef um eine anspruchsvollere Aufgabe gebeten – die sie hoffentlich in wenigen Minuten bekommen würde.

Mit einem Seufzen stand die junge Hexe auf, lief hinüber zum Fenster und öffnete es einen Spalt weit.

Ihr Büro war klein aber hübsch. Sie hatte es in ihrer Lieblingsfarbe eingerichtet – die Regale und Schränke bestanden aus einem dunklen Mahagoniholz, dekoriert mit der Farbe Rot. Auf einer Kommode standen zwei Bilderrahmen: Der erste zeigte ein Muggelfoto, auf dem ihre Eltern zu sehen waren. Das Bild hatte Hermine vor ca. einem Jahr in ihrem Skiurlaub in den österreichischen Alpen aufgenommen, in einer kleinen Hütte in den Bergen.  Auf dem zweiten Foto waren Ron, Harry und Hermine bei einem Besuch in den Drei Besen abgebildet. Auf Hermines Wangen erschienen während der Aufnahme leichte rosa Flecken und ihr Grinsen wurde breiter, während Harry und Ron sich vielsagende Blicke zuwarfen. Bei der Erinnerung an diesen höchst amüsanten Abend musste Hermine lächeln.

Sie ging zu ihrem Schreibtisch und stapelte Mappen und Berichte, bis es plötzlich an der Tür klopfte.

„Herein!“, rief die junge Hexe und ließ sich auf ihren Stuhl sinken.

Wenige Sekunden später öffnete sich die Tür und ein kleiner, rundlicher Mann mit Schnurrbart und Brille schob seinen Körper in den Raum.

„Miss Granger, ich hoffe, Sie warten noch nicht allzu lange auf mich. Ich wurde leider von Mr. Finnigan aufgehalten – nun ja, nicht der Rede wert. Ah, setzen wir uns doch.“ Hermine nickte ihrem Boss zu und bot ihm den Stuhl gegenüber des Schreibtischs an, in den sich der rundliche Zauberer sofort sinken ließ. In seiner rechten Hand konnte sie die Mappe mit allen Informationen zu ihrem neuen Auftrag erkennen und sie rieb sich vorfreudig die Hände.

„Nun, Miss Granger. Ich habe Ihnen die Unterlagen mitgebracht. Ich denke, dieser Fall wird Sie mehr fordern, Sie intensiver beschäftigen und Ihre volle Aufmerksamkeit verlangen. Ich nehme an, das ist genau das Richtige für Sie“, erklärte Mr. Robwards und lächelte Hermine neugierig an. Diese nickte nur, rückte auf ihrem Drehstuhl nach vorn und blickte auf die Mappe. „Um wen handelt es sich?“, wollte sie wissen, doch Mr. Robwards schüttelte nur den Kopf.

„Lassen Sie mich zuerst einige Dinge erklären. Wir haben Sie nicht nur wegen ihres Wunsches nach mehr Abenteuer für diesen Job ausgewählt. Wir denken, dass Sie die beste für diesen Job sind, da Sie die Person kennen und zusammen mit ihr in Hogwarts waren. Sie werden einige Zeit miteinander verbringen müssen und es schadet wohl nie, sich früher schon einmal begegnet zu sein.“ Mr. Robwards legte die Akte vor sich auf den Tisch, schlug sie jedoch nicht auf.

Hermines Neugierde war geweckt. Würde sie einen ihrer damaligen Freunde wiedersehen? Möglicherweise Luna Lovegood, von der sie seit einigen Jahren nichts mehr gehört hatte? Oder eine der Patil-Zwillinge? Möglicherweise ein Hufflepuff, Ernie Macmillian? Oder doch eher Cormac McLaggen? Beim Gedanken an den letzteren Kandidaten wurde Hermine gleichzeitig heiß und kalt. Sie musste augenblicklich an Slughorns Party in ihrem 6. Schuljahr denken.

„Miss Granger?“, riss ihr Chef sie aus ihren Gedanken. „Verzeihung, sagten Sie etwas, Sir?“, entschuldigte Hermine sich und schüttelte leicht den Kopf, um McLaggen aus ihren Gedanken zu verdrängen. „Nun, es handelt sich bei dem neuen Auftraggeber um einen Quidditchspieler. Um genau zu sein, handelt es sich um den momentan beliebtesten und besten Sucher der Chudley Cannons. Er fordert quasi rund um die Uhr Personenschutz, warum wollte er mir nicht sagen.“

Hermine warf ihrem Boss einen verwirrten Blick zu.

„Sie nehmen einen Auftrag an, ohne zu wissen, wieso wir denjenigen überhaupt beschützen müssen?“, fragte sie skeptisch und ihr Gegenüber zuckte nur mit den Schultern.
„Er wird seine Gründe haben. Im Übrigen wollte er sie nur Ihnen mitteilen. Weshalb ich ihm gesagt habe, er soll am besten direkt hierher kommen und selbst mit Ihnen reden“, erklärte Mr. Robwards und Hermine nickte.

Er hatte zumindest von >Ihm< geredet. Quidditchspieler? McLaggen war Spieler, dass er jedoch neuerdings als Sucher fungieren sollte, war ihr neu. Mit einem weiteren Seufzen lehnte sie sich zurück. Sie würde anscheinend nicht ohne einen Tipp herausfinden, wer ihr neuer 'Schützling' war.

„Nun, Mr. Robwards, dürfte ich mir die Mappe ansehen?“, fragte Hermine und blickte ihren Gegenüber an. Dieser nickte nur, schob ihr die Unterlagen über den Schreibtisch und stand langsam und mit gebeugtem Rücken aus seinem Stuhl auf. „Lesen Sie sich ein. Es wird Sie einige Vorbereitungen kosten. Und denken Sie daran -“ Doch er wurde von einem lauten Klopfen an der Tür unterbrochen und blickte begeistert auf. „Wunderbar, das wird er sein. Nun, Miss Granger, ich schlage vor, Sie unterhalten sich selbst mit ihm.“

Er ging zur Tür, während Hermine sich erhob und ihren Umhang glatt strich. Ihre Haare band sie in einem lockeren Zopf zurück.

Sie hörte das „Guten Tag. Schön, dass Sie so schnell kommen konnten“ von Robwards und ging um ihren Schreibtisch herum. Die Stimme, die ihrem Chef daraufhin antwortete, ließ Hermine jedoch erstarren.

„Es geht hier um meine Sicherheit. Ich will, dass es so schnell wie möglich geregelt wird!“, zischte eine tiefe, männliche Stimme und wenige Sekunden danach schob sich ein großgewachsener, gut gebauter und – wie es schien -  in einen sündhaft teuren Mantel gekleideter Blonder durch die Tür und blickte sich im Zimmer um, bevor er Hermine entdeckte. Seine Augen verengten sich zu Schlitzen und Hermine stieß erschrocken die Luft aus.

„Granger!“, fluchte Draco Malfoy leise und sie krampfte ihre Hände zu Fäusten.

„Malfoy!“, erwiderte sie nur und blickte ihn mit einer Mischung aus Hass, Verzweiflung und Wut an.
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