Der Plan der Elemente

von Jelibaer
GeschichteAllgemein / P12
Ares Xena
25.12.2011
25.12.2011
9
13513
 
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Xena und Gabrielle waren auf den Weg nach Amphipolis, da bemerkte Xena plötzlich eine ältere Frau.
Sie trägt Lumpen und einen Korb mit Lebensmitteln, und an ihrer Hüfte einen Geldsack.
In diesem Augenblick näherten sich ihr zwei Banditen.

"Guck mal, was wir hier haben, ist das nicht der Geldsack, den du aus der Hand gelegt hast?", sagte der erste Mann und deutete auf den Geldsack.

"Ja, und ist das nicht der Obstkorb, denn du früher gesucht hast?", sagte der zweite Mann, und packte sogleich den Korb von der älteren Frau.

Der erste Mann schneidet dann die Schnur ab, die an den Dinarsack befestigt  war.

"Oh, bitte, ich bitte dich. Ich brauche den Obstkorb und den Dinarsack, um es in dem Waisenhaus abzuliefern.
Die Kinder dort sind darauf angewiesen", sagte die alte Frau, als sie versuchte, sich zu wehren.

Dann packte der zweite Mann die alte Frau am Arm und hielt sie fest.

"Nun, es ist absurd. Du wirst es doch nie schaffen. Bestell Hades liebe Grüße", sagte der erste Mann, als er sein Messer gegen den Hals der alten Frau hielt.

Doch dann kam Xenas Chakram aus dem Nirgendwo, und warf den Dolch aus der Hand des Mannes.
Er packte dann seinen Arm, als der zweite Kerl die alte Frau auf den Boden warf.
Als das Chakram zu Xena zurückkehrte, fing sie es aus der Luft auf, drehte sich dann in Richtung der beiden Männer.

"Was, in Tarterus, war das?", sagte der erste Mann, während er sein Arm hält.

"Hat deine Mutter dir nie beigebracht die Älteren zu respektieren" sagte Xena, nachdem sie einen Salto vollführte.

Xena schlug den ersten Mann ins Gesicht, dann packte sie ihn am Arm und warf ihn auf einen Haufen Pferdemist, der auf ihrer rechten Seite war. Dann zog der andere sein Schwert und bekämpfte sie.
Xena trat das Schwert aus seiner Hand, dann trat sie ihm ins Gesicht, und er flog.
Als die beiden Männer aufstehen, warf Xena ihnen ein Blick zu, der so viel heißt wie "wenn-ihr-mehr-haben-wollt-dann-kommt-und-holt-es-euch". Die beiden Männer rannten davon und der andere hielt seine schmerzenden Hüften.

"Bist du in Ordnung?" sagte Gabrielle, als sie die alte Frau aufhalf, und den Korb mit Früchten vom Boden hob.
Während Xena den Geldsack der Frau überreichte.

"Ja, prima, danke", sagte die Frau, als sie die Hände von Xena und Gabrielle schüttelte.

"Also ich bin überrascht, dass keiner dir geholfen hat", antwortete Gabrielle, während sie sich umsah.

"Ja, die Menschen hier in der Gegend sind nicht für ihre Großzügigkeit bekannt" sagte die Frau.

"Wir hörten, du sagtest vorhin, du wärst auf dem Weg zum Waisenhaus", sagte Xena.

"Oh ja, das bin ich. Ich hab versucht, was ich kann, um den armen Kinder zu helfen", antwortete die Frau.

"Wenn du willst, könnten wir dich dorthin begleiten. Wir wollten nach Amphipolis, die in der gleichen Richtung liegt.
Wir hätten nichts gegen diesen zusätzlichen Aufwand", sagte Xena und legte die Hand auf den Arm der alten Frau.

"Oh nein, du hast so viel für mich getan. Ich wünschte nur, ich könnte euch beiden als Gegenleistung für eure Güte was tun", antwortete die alte Frau.

"Das ist nicht von Nöten. Wir sind einfach froh, dass du okay bist", sagte Gabrielle, mit einem breiten Lächeln.

"Oh mein Gott, ich kenne nicht einmal euren Namen", sagte die Frau, indem sie ihre Hände an die Wange legte.

"Mein Name ist Xena und das ist Gabrielle", antwortete Xena, indem sie auf sich und dann auf Gabrielle zeigte.

"Danke, Xena, danke, Gabrielle", sagte die Frau, wieder schütteltelte sie ihre Hände.

Nach dem Abschiednehmen von der Frau, gingen Xena und Gabrielle zurück auf die Straße, die zu Amphipolis führte. Während sie davon gingen, sah ihnen die alte Frau nach, bis sie sie nicht mehr sehen konnte.

"Xena und Gabrielle? Warum kommen mir diese Namen so vertraut vor?" dachte die Frau, als sie sich den Kopf kratzte und in den Himmel schaute. "Oh, Xena die Kriegerprinzessin, und Gabrielle, die Bardin aus Poteidaia.
Wie konnte ich das nur vergessen? Ihre Güte wird nicht unbelohnt bleiben", sagte die Frau, dann ist sie plötzlich verschwunden. Ohne ein Anzeichen, dass sie überhaupt dort gewesen war.

Xena und Gabrielle wollten nach Amphipolis gehen, weil Eve ihnen einen Brief geschickt hatte, dass sie dort sein würde und konnte es nicht abwarten, sie zu sehen. Sie waren nur noch wenige Stunden von Amphipolis entfernt, als Xena plötzlich innehielt.

"Was ist los?" fragte Gabrielle, als sie auch stehen blieb.

"Ares" sagte Xena mit einer nicht allzu glücklichem Gesichtausdruck.

"Er ist hier?" fragte Gabrielle.

"Ares, zeig dich. Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit" sagte Xena, während sie sich fragte, ob sie versuchen sollte, genau herauszufinden, wo er war.

"Na hallo auch, meine Kriegerprinzessin" sagte Ares lächelnd in seiner üblichen schwarzen Lederjacke und seine dazu passenden Leder-Hose.

"Was willst du?" fragte Xena ihn mit einem angewiderten Blick.

"Kann ich nicht einfach meine Lieblings-Kriegerprinzessin besuchen ohne Hintergedanken zu haben" sagte Ares, und näherte sich Xena.

"Entschuldige mich, Ares. Wir sind nicht in der Stimmung für deine kleinen Manipulationsspiele, ach oder soll ich sagen ... NIEMALS" sagte Gabrielle, als sie und Xena sich in Bewegung setzen.

"Warte noch eine Sekunde, Xena, ich muss mit dir sprechen" sagte Ares.

"Und worüber möchtest du sprechen, Ares? Wie wäre es mit damals, als du versucht hast, meine Tochter dazu zu verführen, mich zu töten? Oder, dass du versucht hast, mich davon zu überzeugen, dass du mich liebst, oder möchtest du ein anderes Thema ansprechen?" sagte Xena, mit einem bitteren Gesichtsausdruck.

"Aber ich ..." sagte Ares und überlegte, wie er seine wahren Gefühle zum Ausdruck bringen konnte.

"Du tust, was?" fragte Xena. Sie kennt die Antwort, aber sie hoffte, er würde´s nicht sagen.

"Nichts, vergiss es" sagte Ares.

Er erkannte, dass die einzige Person, die er wirklich liebte, ihn nicht zurücklieben würde.
Er drehte sich um und verschwand.

"Ares warte", sagte Xena vergebens.

Sie wusste, was sie gerade gesagt hat war ein wenig hart, aber sie musste es tun, dachte sie.
Es würde nicht funktionieren.
Review schreiben