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Ablehnen oder annehmen?

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Catherine Parr
24.12.2011
24.12.2011
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587
 
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Dieses Kapitel
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24.12.2011 587
 
Frohe Weihnachten! Hier kommt mein Geschenk an euch!
Jetzt ist meine Reihe auch schon wieder vorbei, ich hatte echt Spaß daran zu schreiben, am Freitag hab ich sie einer guten Freundin geschenkt und sie war überglücklich :)
Bin ich auch, denn heute hab ich die Box mit allen Staffeln von den Tudors bekommen, yay :)
Viel Spaß beim Lesen wünsch ich euch, obwohl es seeehr kurz ist, hab es in ziemlich großer Eile geschrieben.

LG

+++++

Tagtäglich bekam sie neue Geschenke.
Kleider, Schmuck, exotische Früchte…

Seitdem ihr Ehemann verstorben war, nahm die Anzahl an Geschenken zu, er schrieb ihr auch einige Briefe.
Aber nein, sie wollte keine von ihnen werden.

Jeder wusste doch, was mit seinen Königinnen passierte.
Dieses Schicksal wollte sie nicht teilen, dafür war ihr Leben ihr zu kostbar.

Zwar hatte sie keine Kinder, aber am Leben zu bleiben lohnte sich immer.

Lady Katherine Parr war sich sicher, dass es nicht gut ausgehen könnte, wenn sie den König heiraten würde.

Seit Tagen war sie am Grübeln, was sie nun machen sollte.

Annehmen oder ablehnen, annehmen oder ablehnen, annehmen oder ablehnen…

Einerseits hätte sie Macht, andererseits könnte ihr eine Hinrichtung blühen…

Das wollte sie wirklich nicht.

Die Geschenke hatte sie ihrer Meinung ja gar nicht verdient, nichts hatte sie getan, was den König beeindrucken hätte können, aber natürlich wusste sie es sofort, als das erste Päckchen ankam.

Der König wollte sie unbedingt an seiner Seite sehen, als die neue Königin von England und wahrscheinlich Mutter seiner Kinder.

Vor zwei Wochen war ihr Lord Latimer verstorben und wenn Katherine ehrlich war, sie vermisste ihn nicht recht.
Er war schon sehr alt und krank gewesen, ein gebrechlicher Mann mit zwei Kindern aus einer anderen Ehe.

Während ihrer Ehe mit ihm verliebte sie sich in Thomas Seymour, Bruder von Jane Seymour und ein sehr angesehener Mann am Hofe.

Sie hielt diese Beziehung streng geheim, immerhin war sie damals immer noch verheiratet gewesen, nun war sie jedoch Witwe.

Aber seitdem der König an ihr interessiert war, hielt er Abstand, Katherine wusste nicht warum, und das bereitete ihr Sorgen.

Am liebsten wäre sie fort von hier gegangen. Religiöse Aufstände gab es immer noch und als Frau durfte man sowieso nichts sagen, ohne vorhin die Einverständnis dafür zu bekommen.


Ach, wie sie dieses Wetter hasste. Es regnete in Strömen und sie war alleine und langweilte sich. Zwar hatte Katherine Freundinnen am Hofe, aber die konnten auch nicht immer da sein, und mit sich selbst Karten spielen wäre doch ein wenig verrückt und seltsam gewesen.

Stattdessen stand sie auf, ging in ihr Schlafgemach undsuchte nach dem neuesten Paket vom König. Er hatte ihr teure Stoffe geschickt, aus denen sie sich Kleider machen konnte.
Sie beschloss, nun damit anzufangen und trug die mit Perlen bestickten Stoffe zurück zu ihrem Sessel vor dem kleinen Kamin, der einer der einzigen Lichtquellen in diesem Raum war.

Stich für Stich nähte Katherine einen Ärmel an und war sich sicher, dass dies hier ein schönes Kleid werden würde. Allerdings könnte sie ein wenig Hilfe gebrauchen, sie war immerhin keine gelernte Näherin.

Plötzlich öffnete sich die Tür und Edward Seymour trat herein, mitsamt seiner Gefolgschaft.

„Katherine Parr, mir wurde angewiesen, Euch, nachdem Eure Trauerzeit vorbei ist, eine Heirat mit seiner Majestät anzubieten. Er hat Euch allen anderen Frauen in seinem Königreich vorgezogen und Ihr würdet gewiss die glücklichste Frau in ganz England werden. Nehmt Ihr an?“

Ablehnen oder annehmen, ablehnen oder annehmen, ablehnen oder annehmen…

Was sollte sie nun machen?

Um Himmels Willen, jeder wusste doch, was mit seinen Königinnen passierte…


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