Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Rache ist nicht alles

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Xena
24.12.2011
05.11.2017
28
24.060
 
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
16.03.2015 759
 
Lange hat es gedauert, aber endlich habe ich es geschafft, das nächste Kapitel fertig zu bekommen. Ich hoffe es gefällt euch :)
Und vielen Dank an CsiMiamiLover, DeinUntergang, Nachtschatten und frozenB für eure lieben Reviews :D

**********************************************************************************************


Anna und Xena sitzen um das kleine Feuer und essen den Fisch, den die Kriegerin aus dem nahegelegenen Bach gefischt hat. Die Beiden hatten seit dem Vorfall in der Früh kaum ein Wort gewechselt. Immer wieder spürt Anna die Blicke der Kriegerprinzessin auf sich.
„Wie geht es deinem Hals?", durchbricht Xena die Stille zwischen ihnen und betrachtet die Brünette eindringlich.
„Geht...geht schon. Es tut so gut wie nicht mehr weh.", antwortet Anna leise und wagt nicht sie anzusehen.
„Gut."
„Ich...ähm...Danke.", stammelt Anna und zwingt sich endlich aufzusehen. „Du...hast mir das Leben gerettet."
„Gern geschehen, aber sag es bitte Niemanden."
„Das würde mir ja doch niemand glauben.", murmelt die Brünette laut genug, dass Xena es hört und bereut es im nächsten Moment auch gleich.
Doch anstatt auszurasten, wie erwartet, lacht die Kriegerin nur: „Da hast du wahrscheinlich recht."
Anna starrt die Kriegerprinzessin ungläubig an. Noch nie hat sie die Kriegerin so erlebt, das Lachen erreicht tatsächlich ihre Augen. Auf dem Gesicht der Brünetten bildet sich bei dem Anblick der Kriegerin ein breites Lächeln aus und sie kann einfach nicht ihren Blick von den leuchtenden Augen von Xena lösen. Die Frau, die da gerade vor ihr sitzt, hatte nicht das geringster mit der Frau zu tun, mit der sie in den letzten Tagen ihre Zeit verbracht hat.
„Vielleicht sollten wir uns langsam schlafen legen. In der letzten Nacht haben wir ja nicht sonderlich viel Schlaf bekommen und der Tag ging ziemlich Ereignisreich los.", durchbricht Xena die Gedanken der Brünetten.
„Da hast du wahrscheinlich recht.", pflichtet Anna ihr leise bei.

Am nächsten Tag wacht die Brünette auf und schaut sich nach Xena um, doch kann die Kriegerin nirgendwo entdecken.
Xena hat sie doch nicht etwa sich selbst überlassen, oder? Nach dem sie ihr gestern das Leben gerettet hat kann sie Anna doch nicht einfach im Nirgendwo allein lassen. Das machte absolut keinen Sinn.
Fast schon hektisch dreht Anna ihren Kopf von einer Seite zur anderen, um vielleicht doch ein Zeichen von Xena zu finden. Irgendwann versucht die Brünette schließlich aufzustehen.
Doch bevor sie richtig steht durchbricht eine Stimme hinter ihr die Stille: „Bitte sag mir nicht, dass du schon wieder versuchst zu fliehen."
Erleichtert atmet Anna aus und dreht sich zu der Kriegerin um.
Moment, erleichtert? Wieso war sie auf einmal erleichtert Xena zu sehen? Natürlich war sie froh, dass die Kriegerin nicht einfach auf und davon war, aber hier ging es immerhin um die Kriegerprinzessin. Wie konnte man da nur erleichtert sein.
Abwartend studiert die Kriegerprinzessin Anna.
„Ich...ich wollte nicht fliehen.", bringt Anna schließlich nach einer weile des Schweigens heraus.
„Das sah aber anders aus."
„Ich dachte nur, dass...dass du weg wärst und mich hier zurück gelassen hättest."
„Wie du sehen kannst, habe ich das nicht. Ich war nur unten am Bach und habe mich etwas frisch gemacht und noch etwas Essen für uns besorgt.", um ihre Worte zu bestätigen hält sie ihre Beute hoch. „Und außerdem habe ich keine Absicht dich einfach irgendwo zurück zu lassen."
Anna schaut in Xenas eisblaue Augen und kann sich nicht daran hintern zu fragen: „Und warum nicht? Ich meine seien wir mal ehrlich, welchen nutzen habe ich schon für dich?"
Für eine ganze Weile herrscht Stille zwischen den Beiden und Xena mustert Anna nur.
„Die Götter zeigen großes Interesse an dir und bevor ich nicht weiß, warum und vor allem was sie mit dir vorhaben, werde ich dich nicht aus den Augen lassen.", antwortet die Kriegerin schließlich und geht auf die Brünette zu, direkt vor ihr bleibt sie stehen. „Und außerdem...keine Ahnung...Ich habe das Gefühl, dass du etwas besonderes bist. Und irgendwie genieße ich deine Gesellschaft."
Was? Das...aber...Das musste sie sich gerade eingebildet haben. Xena, die gefürchtete Kriegerprinzessin...sie...
Perplex und mit offen stehendem Mund sieht Anna die Frau vor sich an und weiß rein gar nicht, was sie jetzt dazu sagen soll.
„Wenn ich du wäre, würde ich das für mich behalten. Es würde ja doch niemand glauben.", sagt Xena und geht an Anna vorbei um sich um das Frühstück zu kümmern.
Was soll das nur alles bedeutend? Schon gestern war Xena wie ausgewechselt und jetzt das…War das am Ende alles nur ein Spiel von ihr?
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast