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Rache ist nicht alles

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Xena
24.12.2011
05.11.2017
28
24.060
 
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24 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
24.12.2011 743
 
So, endlich geschafft, das Kapitel fertig zu bekommen.
Vielen lieben Dank an Nachtschatten und DeinUntergang für eure Reviews :)

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Die Beiden Frauen liegen neben einander in einem eher unbequemen Bett, auch wenn Anna sich sicher nicht darüber beschweren wird. Denn es ist das erste Mal seit über einem Jahr, dass sie in einem Richtigen Bett schlafen kann. Und doch kann sie kein Auge zu machen. Woran das liegt, weiß sie jedoch auch nicht so richtig. Die Kriegerin liegt seelenruhig da und schläft friedlich, also muss sie sich eigentlich keine Sorgen machen, dass Xena plötzlich auf sie einschlägt oder sonst etwas. Und um ehrlich zu sein, hat Xena ihr seit dem Vorfall im Wald nicht mehr weh getan. Wenn überhaupt, dann hat sie alles dafür getan, dass es Anna besser geht. Sie wird einfach nicht schlau aus der Kriegerprinzessin, was hat sie nur geplant?
Anna dreht sich langsam auf die Seite, darauf bedacht Xena nicht zu wecken und betrachtet diese im schwachen Licht des Mondes, welches durch das kleine Fenster den Raum spärlich beleuchtet.
Sie sieht so friedlich aus, man kann sich kaum vorstellen, dass sie die am meist gefürchtete Person in ganz Griechenland war. Anna muss sich zusammen reißen,, um nicht die Hand nach ihr auszustrecken und ihr die Haarsträhne, die der Kriegerin in das Gesicht gefallen war, hinter ihr Ohr zu schieben.

Auf einmal wird die Stille in dem Raum durch das laute brechen von Holz direkt neben Anna durchbrochen. Die Brünette dreht sich erschreckt um und sieht sechs Schatten den Raum betreten. Als die Männer mit großen Schritten auf das Bett zuschreiten, sieht Anna ihr Ende schon sehr nahe. Doch da nimmt sie auch schon eine Bewegung im Augenwinkel wahr und nur eine Sekunde später erledigte die Kriegerprinzessin einen nach dem anderen. Alle bis auf einen.
Einer der Männer hatte sich als letztes hinter seinen Freunden in das Zimmer geschlichen und war direkt auf Anna zugelaufen. Diese presst er nun mit ihrem Rücken gegen seine Brust und hält ihr ein Messer an die Kehle.
„So sieht man sich wieder, was.“, sofort erkennt Anna die Stimme des Mannes und versucht sich von ihm zu befreien, doch der Typ festigt seinen Griff nur noch mehr und die Klinge bohrt sich leicht in ihre Haut. Noch nicht wirklich lebensbedrohlich, jedoch genug, dass langsam Blut über ihren Hals läuft. Er geht ein paar Schritte rückwärts und zerrt Anna mit sich. Nur einen Augenblick später liegt sie wieder in dem Bett und der Typ steht bedrohlich über ihr: „Was hältst du davon, wenn wir jetzt ein wenig Spaß haben, Kleine?“
Gerade als er sich über Anna beugt, durchbohrt eine Klinge seinen Körper und er lässt vor schreck sein Messer aus der Hand fallen. Xena tritt einen Schritt näher an ihn heran und flüstert in sein Ohr: „Du hättest wirklich auf meinen Rat hören sollen.“, langsam zieht Xena ihr Schwert wieder aus dem Mann heraus und dieser fällt zu Boden. Und nach ein paar Sekunden macht er seinen letzten Atemzug. Die Kriegerin steht über ihm und säubert ihr Schwert mit einem Grinsen auf dem Gesicht.
„Ich hatte dich gewarnt.“, murmelt sie und schaut schließlich von dem toten Körper zu Anna, die immer noch verängstigt auf dem Bett liegt. „Alles in Ordnung?“
Anna nickt langsam mit dem Kopf und starrt immer noch den Mann an.
„Du blutest.“, bemerkt die Kriegerin mit Sorge in der Stimme, was die Brünette endlich dazu bringt Xena anzuschauen.
Langsam hebt sie die Hand und tastet zaghaft ihren Hals ab. Im nächsten Moment sitzt Xena auch schon neben Anna und wischt das Blut weg, um einen genaueren Blick auf die Wunde zu werfen.
„Es scheint nicht tief zu sein.“, nuschelt die Kriegerprinzessin mehr zu sich selbst.
Für einen kurzen Augenblick treffen sich ihre Augen und für diesen kurzen Moment, vergisst Anna alles um sich herum, auch den stechenden Schmerz an ihrem Hals. In den blauen Augen erkennt sich nichts als Sorge.
Was hatte das nur zu bedeuten? Anna wurde einfach nicht schlau aus dem Verhalten der Kriegerprinzessin. Immer, wenn Anna denkt, sie weiß wie Xena tickt, passierte so etwas.
„Die Sonne geht bald auf, wir sollten weiter reiten.“, schnell beendete die Kriegerin den Blickkontakt zwischen ihnen und erhebt sich von dem Bett.
Xena hat ihre Sachen schon fast alle zusammen gepackt, als sie aufsah und zu Anna schaut, die nach wie vor auf dem Bett sitzt.
„Beeil dich, bevor wir noch mehr Besucher bekommen.“, kommandiert die Kriegerin mit fester Stimme, die keine Widerworte zulässt.
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