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Rache ist nicht alles

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Xena
24.12.2011
05.11.2017
28
24.060
 
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24.12.2011 511
 
Endlich hatte ich mal wieder eine Idee wie es hier weiter gehen könnte. Es tut mir unglaublich leid, dass es so lange gedauert hat.
Es ist nicht sehr viel, aber besser als gar nichts :)

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Xena bringt ihr Pferd unweit eines kleinen Dorfes zum stehen. Hinter ihr, rutscht Anna etwas unruhig hin und her.
„Das ist aber nicht dein Dorf, oder?“, fragt die Brünette zaghaft.
„Ich bitte dich. Das ist ein kleines, unwichtiges Dorf. Meine Festung ist um einiges größer.“, antwortet ihr die Kriegerin, mit Verachtung für das Dorf vor ihnen, in der Stimme. „Und bedauerlicherweise, noch weit entfernt.“
In Anna kommt eine Befürchtung auf, warum die Beiden nun vor den Toren eines unschuldigen Dorfes und dessen Bewohnern stehen.
„Du willst doch nicht etwa dieses Dorf allein angreifen, oder?“, will Anna wissen und fürchtet die Antwort.
Argo wird unruhig und geht ein paar Schritte zurück, doch Xena bringt ihn schnell wieder zur Ruhe.
„Nein, auch wenn keiner der Bauern mir ein richtiger Gegner wäre. Aber nein, ich habe nicht vor, dieses Dorf anzugreifen.“, die Brünette entspannte sich etwas.
„Warum sind wir dann hier?“
„Warmes Essen, Wein, wohlschmeckendes Bier und ein Bett.“, die Kriegerprinzessin gibt ihrem Pferd die Sporen und sie reiten in das kleine Dorf.

Die Beiden sitzen in einer Ecke, weit ab von dem Rest der betrunkenen Leute in dem Wirtshaus. Xena hat sich so positioniert, dass sie alle Neuankömmlinge und die Bauern im Auge behalten kann, Anna sitzt ihr gegenüber. Jede von ihnen hat einen Becher Wein und etwas zu Essen vor sich stehen. Die Kriegerprinzessin kaut abgelenkt auf ihrem Fleisch, während sich Anna voll und ganz auf ihren Teller konzentriert.
Was soll sie auch sonst schon machen. Eine Weile hat sie die Kriegerin aus den Augenwinkeln beobachtet und fragt sich, was sie als nächstes geplant hat.
„Hey ihr zwei Süßen, braucht ihr ein wenig Gesellschaft?“, eine schwere Hand legt sich aufs Anna Schulter und drückt ein wenig zu. Die Brünette versucht sich von der Berührung zu befreien, doch vergeblich.
Xena lässt ihren Blick langsam von der Hand auf der Schulter ihrer Sklavin zu dem Gesicht des Mannes gleiten.
„Ich würde dir Raten, deine dreckigen Finger von ihr zu nehmen.“, sagt die Kriegerprinzessin mit fester Stimme und beißt ein weiteres Stück von ihrer Hähnchenkeule ab, dabei hält sie weiterhin Blickkontakt mit dem Mann.
„Oh, komm schon. Wir könnten viel Spaß haben.“, grinst der nur und entblößt dabei seine vielen Zahnlücken.
„Den werden wir sicher haben, aber ohne dich.“, Xena trinkt einen großen Schluck Wein und während sie den Becher wieder abstellt, erhebt sie sich von ihrem Stuhl. „Und nun verschwinde, bevor ich dir deine Hand abhacke und vielleicht noch mehr.“, droht sie dem Typen und lässt ihren Blick an dem Körper des Mannes herunter wandern.
Sein hässliches Grinsen verschwindet von seinem Gesicht und er schaut Xena wütend an: „Das wirst du noch bereuen, Kleine.“
Die Kriegerin schaute ihm mit einem Lächeln hinter her und setzt sich langsam wieder hin.
„Das werden wir ja sehen.“, murmelt sie und widmet sich so gleich wieder ihrem Essen, als wenn nichts passiert wäre.
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