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Rache ist nicht alles

GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Xena
24.12.2011
05.11.2017
28
24.060
 
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24.12.2011 570
 
Anna bemerkt, wie Xena sich an ihren Kleidern zu schaffen macht. Verwirrt schüttelt sie ihre Starrheit ab.
„Was…“, setzt Anna an, wird jedoch sofort von der Kriegerprinzessin zum schweigen gebracht.
„Meine Sklaven haben alle sauber und gepflegt zu sein. Und dein Bad ist schon lange überfällig.“
Annas Kleidung landet neben den beiden auf dem Boden. Xenas Blick wandert über den Körper ihrer Sklavin. Die brünette fühlt sich zunehmend unwohler in ihrer Haut.
„Und außerdem müssen deine Verletzungen gereinigt werden.“, fügt sie etwas sanfter hinzu und geht den Wag zum See wieder zurück, Anna hinter sich herziehend.

Xena zieht sie immer weiter hinter sich in das Wasser. Dabei hält Anna die Luft an, da das Wasser einfach zu kalt für sie ist. Auf ihrer Haut breitet sich eine Gänsehaut aus. Die Kriegerin dreht sich zu ihrer Sklavin und sieht das vor Kälte gequälte Gesicht, worauf sie ihre Hand los lässt und kurz unter taucht.
Xena taucht nur wenige Zentimeter vor der Brünetten wieder auf, dabei bekommt Anna einige Wassertropfen ab und zuckt zusammen. Sie atmet tief durch, während sie von den blauen Augen der Kriegerin in den Bann gezogen wird.

„Was willst du, Ares?“, durchbricht Xena die Stille zwischen den beiden und löst nur langsam den Blick von ihrer Sklavin.
„Ich wollte euch nicht stören. Macht ruhig weiter, ich hab Zeit.“, antwortet der Kriegsgott und Anna kann das Grinsen auf seinem Gesicht schon hören.
Xena schwimmt an der Brünetten vorbei, zurück an das Ufer. Anna bewegt sich kein Stück und hat dem Kriegsgott und seiner Kriegerprinzessin den Rücken zu gewand.
Was war da gerade bloß passiert? Xenas Blick verwirrte sie. In ihren Augen hat sie etwas gesehen, was sie sich einfach nicht erklären kann. Und dann auch noch diese vorsichtigen, fast schon sanften Berührungen.
Sie verstand nicht, was das zu Bedeuten hat. Aber vielleicht bildet sie sich das alles auch nur ein.
Anna hört nur Gemurmel, um wirklich etwas zu verstehen, ist sie zu weit vom Ufer entfernt und daran will sie auch nichts ändern.

Dass Ares wieder verschwunden ist, spürt Anna sofort. Nicht nur an dem kurzen Blitz und dass Xena wieder zu ihr schwimmt.
Sobald der Gott des Krieges in der Nähe ist, kann man nichts anderes als zu hassen. Als Aphrodite auf der Lichtung erschienen war, war es das genaue Gegenteil. In ihrer Gegenwart wird einem warm ums Herz und an Hass ist nicht zu denken. Man fühlt sich beflügelt und will die ganze Welt umarmen.

Xena bleibt hinter Anna und lässt einige Sekunden verstreichen, in denen sich keine der Beiden bewegt.
Schließlich fährt die Kriegerin über die Verletzungen auf Annas Schulter. Diese zuckt leicht zusammen und hält kurz die Luft an. Nicht nur wegen den Schmerzen, sondern auch, weil sie überrascht ist. Die Berührungen brennen auf ihrer Haut.
Die Finger von Xena wandern an dem Arm ihrer Sklavin hinunter und Anna beißt sich leicht auf ihre Unterlippe.
„Beeil dich, wir müssen weiter.“, befiehlt die Kriegerprinzessin Anna harsch und lässt von einer Sekunde auf die andere von ihr ab.
Hinter sich hört Anna, wie Xena den kleinen See verlässt, die Sachen zusammen sucht und anfängt sich ihre Rüstung anzulegen.
Für einen Augenblick kann die Brünette sich weder bewegen noch einen klaren Gedanken fassen. Diese Berührungen waren einfach zu viel für sie.
Was geschieht nur mit ihr?
Sie atmet tief durch und schwimmt zu dem Ufer, um sich schnell zu trocknen und für ihre Weiterreise fertig zu machen.
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