Toboes Geschenk.

von Mizu-san
GeschichteAllgemein / P12 Slash
Toboe Tsume
24.12.2011
24.12.2011
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Heyheey :DD
Jaja, ich spam mal wieder alles voll, ich weiß. :DD
Ist mir aber wayne, weil ich stolz drauf bin ! ^^-

Auch hier möchte ich mich wieder bei einer besonderen Person bedanken!
Traumblume, ich danke dir, dass du mir die Idee für diese Geschichte gegeben hast! Ich hoffe dir gefällt der OS, auch wenn du den Anime nicht wirklich kennst... (:


Und an den Rest; Ich wünsche euch viel Spaß und ein frohes Weihnachten. Wer weiß? Vielleicht irrt der Wetterbericht und heute schneit es tatsächlich? Lasst uns hoffen!

Und nun wünsche ich euch viel Spaß (:


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Toboes Geschenk

Es war Weihnachten und ein junger, aufgeweckter Junge war auf der Suche nach dem perfekten Geschenk für seine heimliche Liebe.
„Komm schon, Toboe. So schwer kann das doch nicht sein, oder?“, murmelte der Braunhaarige an sich gewandt und durchstöberte weiter das Regal. Seit zwei Stunden irrte er schon durch das große Einkaufszentrum und suchte ein Geschenk für IHN. Tsume. Heimliche Liebe seit einem halben Jahr.
Ein deprimiertes Seufzen verließ seine Kehle, als er sich wieder umdrehte und den Laden verließ. Er hatte Hunger bekommen, also steuerte er einen der Essensläden hier an. Nachdem er seine Bestellung bekam, setzte er sich an einen Tisch und fing an zu essen.

//Etwas, was Tsume mag… Nur was soll das sein? Er ist immer so kalt und emotionslos, wie soll ich da herausfinden, was er möchte? Er hat zwar gesagt, er möchte kein Geschenk, aber ich will ihm unbedingt was schenken!// dachte Toboe.
Nachdem er fertig war brachte er das Tablett weg und versuchte es erneut in einem der tausend Läden.
„Kann ich Ihnen helfen?“, ertönte eine freundliche Stimme hinter ihm. Erschrocken drehte er sich um und entdeckte eine junge Verkäuferin. Sie hatte große, blaue Augen und schulterlanges, glattes, blondes Haar. Sie lächelte ihn freundlich an.

„Ähm, ja. Ich suche ein Geschenk für einen… äh- Freund.“, stotterte er leicht und wurde rot. Irgendwie war ihm die Sache unangenehm.
„Soso, ein Freund? Schon eine ungefähre Ahnung, was dieser Freund bekommen soll?“, aus ihrem warmen Lächeln wurde ein breites Grinsen.
„Nein, nicht wirklich… Aber bitte keine Kleidung.“, erwiderte er. Sie nickte überlegend, dann lief so los.
„Komm mit. Vielleicht finden wir etwas.“, sagte sie und grinste ihn über die Schulter an.
Sie liefen an verschiedenen Regalen vorbei. Süßigkeiten, Kleidung für Mädchen und für Jungen.
„Vielleicht findest du hier ja etwas Nettes. Scheu dich ruhig nicht.“, sie zwinkerte ihm nochmal zu und verschwand dann.

Als er sich wieder dem Regal widmete, sah er… Stofftiere. Haufenweise Stofftiere. Von Teddybären bis hin zu Hunden. Und neben diesem Regal voll Stofftieren stand ein weiteres mit verschiedenen Porzellanfigürchen. Leicht überfordert kratzte sich Toboe am Hinterkopf. Da ihm die Stofftiere dann doch etwas zu kitschig waren, entschied er sich, sich etwas bei den Porzellanfiguren umzusehen.
Kaum wandte er sich dem Regal zu, sprang ihm etwas förmlich ins Auge. Eine kleine Wolfsfigur, dessen Fell die Selbe Farbe besaß, wie seines, starrte ihn aus großen Augen an. Um sein Hals hing ein Schild, dessen Aufschrift ‚Love you‘ war. Seufzend drehte sich Toboe wieder um. Hier fand er auch nichts für Tsume.

Scheu dich ruhig nicht.

Dieser eine Satz spukte ihm plötzlich im Kopf herum. Kurz zögerte er, biss sich auf die Lippe und drehte sich dann wieder um. Etwas unsicher, aber dennoch entschlossen griff er nach der Figur und steuerte dann die Kasse an.
Als er sie bezahlt hatte, verließ er den kleinen Laden wieder. Das kleine Lächeln, das ihn dabei die ganze Zeit verfolgt hatte, bemerkte er nicht.

Zuhause angekommen verschwand er sofort in sein Zimmer. Die Begrüßungen von Hige und Kiba erwiderte er zwar, aber mehr war auch nicht. Tsume war wahrscheinlich wieder mal in seinem Zimmer. Vorsichtig holte er die Wolfsstatue aus seiner Jackentasche und stellte sie auf den Tisch. Dann kramte er das Geschenkpapier und eine Schere heraus. Zuerst legte er die Statue so hin, dass das Papier die perfekte Größe besaß und schnitt es dann aus. Dann umwickelte er alles und klebte alles mit Tesafilm zusammen. Auf einen kleinen Zettel schrieb er groß ‚TSUME‘ rauf, bevor er auch diesen auf das Geschenk klebte. Einen Blick auf die Uhr sagte ihm, dass es bereits ziemlich spät war. Gähnend zog er sich um und legte sich ins Bett, bevor er kurz darauf eingeschlafen war.

~*~*~ Derweil bei Tsume ^^ ~*~*~

Noch immer starrte er auf das kleine, quadratische Päckchen vor sich. Ob es wirklich eine gute Idee war, Toboe so etwas zu schenken? Noch einmal seufzte er und strich über das rote Geschenkpapier. Er ließ sich nach hinten aufs Bett fallen und dachte an den Kleineren.
//Ob ich es ihm wirklich schenken solle? Vielleicht versteht er es ja falsch und die Botschaft drückt… Freundschaft aus.// überlegte er, doch schnell schüttelte er den Gedanken wieder ab. Wird schon schief gehen. Lautlos seufzend zog er sich die Decke über den Körper und schloss die Augen. Morgen war Weihnachten. Wie schnell doch die Zeit vergeht.

~*~*~ Nächster Morgen :D ~*~*~

Aufgeregt wuselten Hige und Toboe noch immer durch den Raum. Ob auch wirklich alles gut aussah? Die Keksschale war prallvoll, die Geschenke lagen unter dem Baum und überall tönte laute Weihnachtsmusik aus den Lautsprechern. Toboe hatte sich einen seiner Lieblingspullis angezogen. Ein grauer Wollpullover, der ihm zwar etwas zu groß war, aber schön wärmte. Außerdem eine Jogginghose und eine Weihnachtsmannmütze. Zum x-Millionsten Male schon checkte er, ob auch wirklich alles perfekt war. Weihnachten war für ihn das wundervollste, was er kannte. Natürlich neben Tsume, versteht sich.

„Könnt ihr Beide euch denn nicht einfach mal hinsetzen?“, erklang es ‚leicht‘ genervt von Tsume. Dieser hatte sich lediglich ein schwarzes Shirt und eine schwarze Jeans angezogen.
„Könnten wir, wollen wir aber nicht.“, grinste Hige nur und verschwand wieder in die Küche.
„Aber es ist doch Weihnachten… Da ist das doch erlaubt.“, verlegen kratzte sich Toboe an der Wange. Trotzdem ließ er sich auf das Sofa sinken. Er ließ den Kopf in den Nacken sinken und schloss die Augen. Unbemerkt schielte Tsume zu dem Kleineren und beobachtete ihn dabei.
Plötzlich hörte man ein Klicken und ein verschlafender Kiba taumelte in den Flur.

„Morgen.“, nuschelte er und verschwand in der Küche, wo er sich erst einmal eine Tasse Kaffee machte.
„Auch endlich mal wach?“, grinste ihn Hige an. Als Antwort erhielt er lediglich ein Murren. Nach weiteren zehn Minuten hatte sich Kiba richtig angezogen und gesellte sich zu den anderen im Wohnzimmer.
„Bescherung!“, riefen Hige und Toboe gleichzeitig und grinsten wie ein Honigkuchenpferd. Schnell waren alle Geschenke verteilt und geöffnet.
„Hey, seht mal, draußen schneit es!“, schrie Hige plötzlich und rannte zum Fenster. Tatsächlich fielen kleine Eiskristalle auf die Erde hinab. Sofort hatte sich Hige die Jacke angezogen und zwang Kiba ebenfalls dazu, mit raus zu kommen. Kurz darauf waren Toboe und Tsume alleine im Wohnzimmer.

Unsicher räusperte sich Toboe und sagte: „I-Ich hätte da noch ein… Geschenk für dich.“
„Ich auch.“, antwortete Tsume und verschwand kurz in sein Zimmer. Auch Toboe holte sein Päckchen hervor. Leicht ängstlich übergab Toboe dem Größeren sein Geschenk und nahm selber das eigene Geschenk in die Hände. Er öffnete das Band und schaute auf die Schokolade.  Mit großen Augen starrte er auf das Wort, das auf der Verpackung stand.

Merci.

Er schielte zu Tsume, der nun auch anfing sein Geschenk zu öffnen. Mit pochendem Herzen starrte er auf dessen Gesicht und versuchte jede Regung herauszufinden. Nachdem das Papier entfernt war, erschien noch immer keine Regung von Tsume, doch plötzlich hob er den Blick und schaute Toboe in die Augen. Er legte die Statue zur Seite, beugte sich leicht vor und legte einen Finger unter Toboes Kinn. Sacht hob er es an und näherte sich dessen Gesicht.
„Ich dich auch, Kleiner.“, hauchte er. Bei jeder Silbe berührten sich ihre Lippen leicht. Toboe regte sich nicht. Noch immer war er wie erstarrt. Plötzlich drückten sich zwei Lippenpaare auf seine und übten leichten Druck aus. Automatisch schloss Toboe seine Augen und erwiderte den Kuss.

Als sie sich lösten, schauten sie sich lange in die Augen.
„Na komm. Ich weiß doch, wie sehr du den Schnee liebst.“, leicht grinsend erhob sich Tsume und zog den Kleineren dabei mit sich. Schnell hatten sie sich ihre Jacken angezogen und traten hinaus.
Als sie dort im Schnee standen, wanderte Tsumes Hand zu Toboes und verhakte seine Finger mit dessen. Er hauchte einen Kuss auf dessen Wange und lief mit ihm dann händchenhaltend zu Hige und Kiba, die sich gegenseitig mit Schnee einseiften.


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Ich hoffe, euch hat meine kleine Idee gefallen. (:

Wäre schön, wenn ihr ein Kommi hinterlasst. ^.^

Und noch einmal; FROHE WEIHNACHTEN !


LG; Mizu-san~ =3 *griins, zwiinker und laach*
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