Ares' Tochter

von Bacille
GeschichteAbenteuer, Humor / P16
Ares de SaintClaire Cedric Charney David Lucrezia de SaintClaire Robert von Metz Shareef
17.12.2011
18.03.2012
5
4729
 
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Chi
Ich kannte Ares mein ganzes Leben lang. Jedenfalls kam es mir immer so vor (Eigentlich nämlich erst seit ich fünfzehn war). Ich kannte ihn Lustig und Lebensfroh. Ich  sah ihn brutal und grausam. Ich kannte gute und schlechte Seiten.
Ich war bei ihm als er starb. Aber eigentlich lernte ich ihn  (wie schon erwähnt) erst kennen als ich fünfzehn war. Ich hatte eine der besten Kampfschulen Japans besucht. Hier sind ein paar Bilder zum Eindruck.
Je weiter unten die Bilder sind desto älter bin ich.

https://picasaweb.google.com/114214192292603181690/AresFFProjekt#5687036002153978962
https://picasaweb.google.com/114214192292603181690/AresFFProjekt#5687036283661113122
https://picasaweb.google.com/114214192292603181690/AresFFProjekt#5687036465400480882
https://picasaweb.google.com/114214192292603181690/AresFFProjekt#5687036465400480882

Tja. Für viele Mädchen ist es wahrscheinlich der größte Lebenstraum, von Ares de Saintclair entführt zu werden. Für mich nicht. Erstens macht es nicht besonders viel Spaß. Zweitens willst du wenn dir so was passiert nur noch zu deiner Familie, selbst wenn die dich hasst, und das ist echt traurig.
Drittens kannte ich Ares überhaupt nicht, und fand ihn einfach  nur unheimlich. Wenn man ihn so im Fernsehen oder so sieht, denkt man HOT oder so, aber ich schwöre dir, keiner will ihm in echt begegnen, wenn man weiß, das ist kein Schauspieler, sondern die bittere Realität. Er sah so aus:

https://picasaweb.google.com/114214192292603181690/AresFFProjekt#5687037951970575810

Und wenn einer so auf dich zukommt, und dich so anschaut, findest du es nicht mehr toll. Du findest es grausam.

Ares
Ich sah Chi-ay Al da auf der Wiese stehen und sich selbst finden, inmitten grüner Blumen (Man bin ich poetisch). Ganz ruhig blickte sie mir entgegen. Ich lief an ihr vorbei und sie drehte sich mit. Ich ging dann eben in die Kampfschule, aus der Chi kommen musste, und legte alle um. Die Schüler hatten alle nichts drauf. (sie waren aber auch alle erst 5 oder 6, Chi schien die älteste (und auch die beste) zu sein) Lucrezia meinte, dass sie könnten  uns irgendwann gefährlich werden. Verstand ich nicht. Das einzige an ihnen was wirklich gefährlich rüberkam waren die Beleidigungen (ich glaub jedenfalls dass es welche waren) die sie mir an den Kopf warfen, und die ich trotz japanisch-lehre nicht verstand. (Ich hab die anderen alle auf ähnlichen Wiesen wie Chi´s bei der ´Selbstfindung´ gefunden und umgelegt, war ein bisschen mühsam, weil alle schreiend weggerannt sind)

Chi
Da kommt so ein Kerl mit so nem Psychoblick auf dich zu... und doch... er war faszinierend. Unglaublich faszinierend. Ich glaube, ich habe ihn die ganze Zeit angeschaut. Gott sie dank ging er an mir vorbei. Zur Schule. Nur die kleinen waren grade da, alle anderen versuchten, sich selbst zu finden. Ich konzentrierte mich auch wieder, meinen Geist zu sammeln.
Ich hörte Ares nicht als er zurückkam. Ich erinnere mich nur noch an einen dumpfen Schlag, dann wurde alles dunkel.

Ares
Als ich zurückkam ging ich wieder an Chi´s Wiese vorbei, diesmal hintenherum. Sie stand immer noch am selben Fleck. Da sie mich faszinierte, und ich sie nicht töten wollte, nahm ich sie mit. Ich verpasste ihr einen Schlag auf den Hinterkopf und trug sie zum Auto. Ich legte sie in den Kofferraum und überlegte. Ich traute ihr wirklich zu, irgendwann einfach raus zuspringen, abgespaced wie sie aussah. Sie war ein freier Geist. Also fing ich an, ihre Füße zu fesseln. Ich hatte mich grade zu den Knien hochgearbeitet, als ich sah, dass sie aufgewacht war, sich aufgerichtet hatte und mich anstarrte. Ich hielt inne und erwartete einen Angriff.
``Lass dich von mir nicht stören`` sagte sie leicht ironisch, aber im besten Japanisch, und knallte sich wieder hin. Ich packte ihre Hände und erwartete Widerstand, doch er blieb aus. Seltsam.

Chi
Ich hatte meine Angst verloren. Ares hatte mich mehr oder weniger befreit. Von der Schule, in der mich alle hassten, von meinen Eltern, die mich auch hassten, und von meinen tausend Geschwistern. Die hassten mich sowieso. Es stand ihm also frei über mich zu verfügen. (Außerdem war er irgendwie cool) Jetzt wo ich drüber nachgedacht hatte, fiel mir alles leichter. Zum Beispiel fiel mir auf, das er ziemlich gut fesseln konnte. Es war nicht zu fest und abgeklemmt, aber auch (natürlich) nicht so locker das ich mich befreien konnte. Insgesamt war es eigentlich relativ bequem. Wenn ich mich nicht bewegte spürte ich die Fesseln überhaupt nicht.
Review schreiben