Die Erlösung der Kriegerin

GedichtPoesie, Fantasy / P6
Clare Raki
16.12.2011
16.12.2011
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16.12.2011 512
 
Ein Mädchen, klein und voller Schmerz,
wurde misshandelt, ihr brach das Herz,
doch der Traum ihrer Rettung wurde wahr,
eine Kämpferin kam, mit hellblondem Haar,
und silbernen Augen, wild sah sie aus,
mit ihrem Schwert, löschte sie den Dämon aus.

Zuerst mochte die Kämpferin sie aber nicht,
und nahm sie mit aus reiner Pflicht,
doch bald waren sie wie zwei Schwestern,
solch eine Zuneigung wird nie vergessen,
eine Bande Räuber quälte das Mädchen,
die Kriegerin tötete alle, um sie zu rächen.

Das Glück der beiden sollte nicht lange sein,
bald holten andere Kämpferinnen sie ein,
vier waren ausgeschickt, um sie zu töten,
doch sie befreite sich aus den Nöten,
eine von ihnen verlor die Kontrolle, erwachte,
und dann als erstes die Kriegerin umbrachte.

Das Mädchen zerbrach erneut innerlich,
eine Kämpferin zu werden, entschied sie sich,
stets auf der Jagd nach der Erwachten,
konnte sie nun viele Dämonen schlachten,
dabei rettete sie auch einen kleinen Jungen,
ihre Schicksalswege waren nun verschlungen.

Zunächst als ihr Koch, dann mochte er sie,
so menschlich wie sie, war ein Mensch nie,
trotz dessen, sie zu Hälfte Dämon war,
vor einem schlimmen Schicksal er bewahr,
die Kriegerin, beinahe auch erwacht,
hat er ins Menschsein zurückgebracht.

Dann kam ein Dämon, war früher ein Mann,
den Kampf sie nur durch Glück gewann,
drei Verbündete fand sie dann nun,
sie wollten nun nur noch das Richtige tun,
die Organisation erweckte ihr Misstrauen,
da sagten sie sich los, die vier Frauen.

Dann kam er, der Kampf mit der Sadistin,
ließ die Kämpferin und den Jungen fliehen,
er sagte ihr, er wolle für immer bei ihr sein,
ihr war klar, was er für sie empfand, war rein,
ihr ging es nicht anders, das tat sie kund,
und küsste ihn ganz sanft auf den Mund.

Die Trennung war schwer, doch nicht von Dauer,
nun verfolgte die Sadistin sie, und war sauer,
doch eine alte Freundin, war eine Rettung,
und rettete die Kriegerin am tiefen Abgrund,
sie gab ihr schließlich den eigenen Arm,
und die Kriegerin blieb an den Kämpfen dran.

In einer dunklen Höhle, im inneren Berg,
machte sie sich dann erneut ans Werk,
ein gruseliges Pärchen, beides Erwachte,
das Kriegerinnen zur Verwandlung brachte,
nach hartem Kampf, verließ das Paar den Ort,
und die Kriegerin ging mit einer Verbündeten fort.

Nun war der Kampf sehr weit im Norden,
dort waren viele Erwachte, ganze Horden,
auch der Junge zog alsbald nach dort,
seine Liebste war solange schon fort,
er traf auf zwei sehr starke Erwachte,
ein Mädchen, es schlafend weinte und lachte.

Der Kampf in der Stadt war unglaublich schwer,
an den vielen Kämpferinnen zehrte er sehr,
doch am Ende, kaum einer es später glaubte,
die Kriegerin dem stärksten Dämon das Leben raubte,
nun hatte sie selbst, beinahe ihre Grenzen erreicht,
und bat um ihren Tod, schnell, sanft und leicht.

Doch ihre Erzfeindin war nun auch zugegen,
so bekämpften sie sich, wild und verwegen,
am Ende des Kampfes, verschonte sie sie,
denn der Junge war da, und umarmte sie,
ihr Erwachen, von der Verbündeten verneint,
waren sie und der Junge, nun in Liebe vereint.

ENDE
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