Survive in new Mombasa

GeschichteAbenteuer, Sci-Fi / P16
12.12.2011
03.05.2013
7
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12.12.2011 579
 
Dicker Staub hing in der Luft wie Nebel. Steine flogen durch die Luft und wurden zu tödlichen geschossen. Zahlreiche Krater und löcher im Boden und in den Wänden glühten feuerrot und wirkten bereits leicht glasig.
Ein weiteres Donnern erklang als das Nachbargebäude zusammenbrach und alles unter sich begrub. Menschen schrien und Schüsse erklangen. Schwere Allianzpanzer gegen Mariens die verzweifelt versuchten zu fliehen. Der ungleiche Kampf dauerte nicht lange.
Nachdem der Staub sich gelegt hatte war von dem einst so stattlichen Bürogebäude nichts als ein Haufen verbrannter Trümmer übrig. Doch der Anblick von Tod, Verwüstung und Zerstörung trübte.
Unter einem großen Mauerteil zwischen Scherben und Gestein lag Ian auf den Bauch und versuchte sich nicht zu bewegen.
Es war ein Wunder das er nicht von dem Gebäude zerquetscht oder vom Plasma Verbrannt wurde. Der erste Treffer schlug genau über ihm ein. Danach ging alles ganz schnell.
Hinter einigen Fahrzeugwracks dröhnte immer noch das Geräusch ihrer Antigravitationsmaschinen die die Kriegsmaschinerie der Allianz am leben erhielten.
Es verging einige Zeit, ob es sich dabei um Minuten oder Stunden handelte konnte Ian nicht einschätzen, langsam kehrte Stille ein.
Vorsichtig befreite er sich von den kleinerem Schutt und kroch so gut er konnte unter dem Mauerfragment hervor.  Von den Außerirdischen war zu seiner Erleichterung weit und breit nichts zu sehen. Die ramponierten Straßen des Viertels waren nun leer.
Mit zusammengekniffenen Augen richtete er sich auf und Atmete tief durch.
Er hatte es also überlebt.
Ian stand nun inmitten eines Trümmerhaufens und war erst einmal Sprachlos.
Noch vor wenigen Minuten blühten hier prächtige Bäume und die gläserne Fassaden der Geböude umzingelten sie. Jetzt lag alles in Scherben oder hatte Feuer gefangen.
Ein schock fuhr ihm durchs Gebein. Seine Kameraden!
Hastig kletterte er durch die Ruine um nach ihnen zu suchen. Nach einigen Minuten erfolgloser Suche fing Ian an zu zweifeln. Das Team bestand aus mehr als zehn Männer und Frauen, die konnten doch nicht alle Tot sein!
Kurz darauf musste Ian zu seinem tiefsten bedauern feststellen das dies doch der Fall war. Lediglich  Zwei seiner gefallenen Kameraden lagen nun vor ihm. Der Rest lag unter den Trümmern oder war komplett ausgelöscht.
Zitternd Stand er von ihnen. Dies waren Menschen  mit denen er seit vielen Jahren lang zusammen gelernt, gelebt und gekämpft hatte. Nun waren sie Tot … alle …
Doch Ian wusste dass er jetzt nicht in Trauer verfallen durfte, er musste Überleben.
Schwermütig salutierte er vor seinen gefallenen Kameraden. Er konnte nun nichts mehr für sie tun, noch nicht einmal ein angemessenes Begräbnis konnte ihnen bieten.

Als er sich vor zwei Jahren zum Dienst hat verpflichten lassen, hätte er nie gedacht dass es jemals so weit kommen würde.
Die Menschheit hatte Verloren. Die übermächtigen Außerirdischen hatten das Letzte Bollwerk
der Menschen überrannt,Tausende Planeten hatten sie zuvor schon vernichtet und Milliarden von Menschen getötet.
Es stieg ein finsterer Wunsch in ihm auf., der Wunsch Nach Rache!
Unendlicher Rache! Rache an denen die Seine Familie, seine Freunde und seine Kameraden ermordet hatten. Er würde Leiden lassen.
Er wandte sich von dem grausigen Anblick ab und schritt von dannen.

Die befehle die sie hatten waren simpel: „Halten Sie die Stellung, Beschützen sie die Stadt.“
Von der Stellung war nicht mehr viel übrig und der Stadtteil sah auch nicht mehr danach aus dass er noch beschützt werden könnte.
Er würde Hilfe brauchen um hier zu Überleben. Also musste er sich irgendwie durch die besetzte Stadt zum Hauptquartier durchschlagen.
Das HQ … er Hoffte inständig das dies überhaupt noch existierte.