Blutaar

GeschichtePoesie, Freundschaft / P12
06.12.2011
06.12.2011
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Am Himmel Sammelt sich ein Schwarm Raben,
sie wollen sich an deinem Leib labend.
Sie beobachten uns von den Bäumen,
dies sah ich schon oft in meinen Träumen.

An den Boden hab ich dich gefesselt
und von Fackeln wird dein Gesicht erhellt.
Ich seh dich, voll angst an den Stricken zieh'n,
aber von hier wirst du niemals entflieh'n

Mein Schwert schimmert kalt und scharf in der Hand,
nichts von der Freundschaft die uns einst verband
ist mehr, für den Verrat wirst du sterben.
Heut' wird dein Blut den Boden rot färben.

Das Schwert fährt auf deine Brust hernieder,
laut hallt dein Schmerzensschrei im Wald wieder.
Schnell reiße ich die Rippen nach außen,
und ziehe diene Lunge nach draußen.

Langsam breitet der Adler die Schwingen,
bald schon hörst du die Valküren singen.
Dein leben hattest du leichtsinnig verwirkt,
und selbst der Tod noch Schrecken für dich birgt.