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Devil May Cry - Verworrene Pfade

von Nightlord
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Dante Lady OC (Own Character) Trish
04.12.2011
09.03.2021
31
113.932
6
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04.12.2011 568
 
Irgendwo im Zwielicht hörte man einen Schrei. Eine junge Frau rannte durch die Gassen, Wasser spritze hoch wenn sie in eine Pfütze trat und ihr Atem ging stoßweise. In den Armen trug sie ein Kind das aus Leibeskräften brüllte und nicht älter war als ein paar Monate. Huschende Schatten nährten sich ihr, die gackernd zu Lachen schienen.
Plötzlich sprang einer der Schemen vor, er war größer als die übrigen und man konnte die Klinge der gewaltigen Sense im Licht einer Straßenlaterne aufblitzen sehen als er nach ihr hackte. Die Frau schrie auf und Blut verteilte sich an den schäbigen Hauswänden als sie zu Boden stürzte, das Kind schlug eine Armlänge entfernt von ihr auf. Ihre Hand steckte sich nach dem kleinen Wesen aus, doch die Sense kannte kein Erbarmen und sauste erneut nach unten...


Sie schreckte aus dem Schlaf hoch.
„Diese scheiß Alpträume...“, fluchte sie mit bedrückter Stimme und schlang die Arme um ihren zierlichen, zitternden, Körper. Ihr schwarzes Haar fiel ihr seidig über die Schultern und reichte ihr beinah bis zur Hüfte, auch wenn es gerade etwas wild aussah da einige Strähne sich selbständig gemacht hatten. Langsam ließ das Zittern nach. Draußen war es noch dunkel. Sie holte noch einmal tief Luft und ließ sich wieder in das weiche Kissen fallen, in der Hoffnung die Alpträume nicht erneut ertragen zu müssen.

Auf der anderen Seite der Stadt hatte ein Mann mit weißen Haaren, beeindruckendem Körperbau und einem Aussehen das so mancher Frau den Kopf verdrehte, die Füße auf einen massiven Schreibtisch gelegt, ein Modemagazin ruhte über seinem Gesicht, während ein etwas älterer Herr in Trenchcoat und mit Schnauzbart mit ruhiger Stimme etwas erklärte.
„Ich hab den Job nicht an Land gezogen damit du jetzt weiter schläfst, Dante. Vergiss deine ganzen Schulden nicht“.
„Mann..Morrison, bei deinen Aufträgen kommt doch so gut wie nie was rum ...“, entgegnete der Weißhaarige nur gelangweilt.
„Das liegt daran, dass du sie einfach zufriedenstellend erfüllen solltest, also los ... in einer Stunde soll die Sache über die Bühne gehen. Ein einfacher Geleitschutz-Auftrag und die Bezahlung ist gut. Bis die Sache nicht erledigt ist bekommst du bei keinem Pizza-Dienst der Stadt mehr was.“ Morrison lächelte Siegessicher, die letzte Bemerkung war genau der Anstoß den Dante brauchte. Mit einem gelangweilten und zugleich ärgerlichen Seufzer erhob sich Dante, warf Morrison einen säuerlichen Blick aus seinen blau-grauen Augen zu, griff nach seinem roten Ledermantel und marschierte hinaus. Ihm seine geliebte Pizza streichen … so weit würde es noch kommen!

An wieder anderer Stelle der Stadt, genau genommen in einer keinen Bar, saß ein Mann. Er war ähnlich groß und sah sogar fast so aus wie ein allseits bekannter Teufelsjäger, hatte allerdings grüne Augen, rabenschwarze Haare  und trug einen Mantel der ebenso schwarz war wie diese. Gelangweilt trank er ein Bier und beobachtete das bunte Treiben in dem Raum. Neben ihm auf einem Bar-Hocker saß jemand.
Eine Frau mit langen blonden Haaren und eng anliegender Lederkleidung. Sie lächelte selbstbewusst als der Mann nur resignierend nickte.
„Du bist wortwörtlich ein Teufelsweib ,Trish ...“, lachte er dann halb ironisch.
„Also bist du dabei?“, sie lächelte noch immer.
„Muss ja … so wie ich dich kenne hab ich sonst einen … elektrisierenden … Augenblick“, aus seinem Lächeln wurde ein Grinsen. Trish lachte.
„Revillion … wenn du so weiter machst, machst du mit solchen Sprüchen noch Dante Konkurrenz“.
„Naja … muss wohl in der Familie liegen“, gab er mit einem schiefen Lächeln zu.
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