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Was einen nicht umbringt, macht einen nur noch stärker

von MeAtze
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P16 / Gen
02.12.2011
01.06.2012
53
154.148
6
Alle Kapitel
626 Reviews
Dieses Kapitel
18 Reviews
 
 
02.12.2011 1.609
 
In drei Stunden würde die Jubiläumsfeier für meinen Vater beginnen… In drei Stunden weiß ich ob er mir verzeihen kann, dass ich ohne viele Worte verschwunden bin.
Ich musste gehen, nachdem ich Er mich verlassen hat und nachdem mein bester Freund eine Werwolf geworden ist und mit den ganzen Vampiren zu tun hatte, die nur wegen mir da waren musste ich einfach gehen um Charlie und die anderen nicht noch weiter in Unruhe zu bringen.
Auch wenn die anderen vom Rudel gesagt haben das es nicht so war ich wusste es besser..


Rückblende..

Wieder war ich allein im meinen Zimmer und hing meine Gedanken nach. Mein Dad war wieder den mysterösischen Anrufen nachgegangen und Jake und sein Rudel Jagten die Vampire die immer bedrohlich nah nach Forks gekommen sind.  

Warum jetzt? Warum gerade kommen so viele Nomaden nach Forks und La Push, nachdem Sie verschwunden sind.
Seit Er und seine Familie mich verlassen haben, ist mein Leben eine einzige Hölle geworden.

Ich frage mich wie ich es schaffe jeden morgen aus dem Bett zu kommen, es hat doch alles seinen Sinn verloren. Ach ja Charlie ist der Grund.

Er hat schon genug zu tun mit den mysteriösischen Anrufen, das Menschen verschwinden und nie mehr wieder auftauchen… Und wenn er nach Hause kommt soll er kein Wrack vor sich haben. Ich versuche Ihn eine sorgen weniger zu nehmen, aber ich schätze egal wie viel ich mir mühe gebe, er merkt das ich ihn alles nur was vorspiele.

 Ich sehe wie er mich heimlich beobachtet beim essen, was ich mir  rein zwänge, bei der Hausarbeitet oder wenn ich meine Hausaufgabe machen, wenn er sich mal wieder ein Baseball Spiel im Fernsehe anschaut.  Er leidet, auch wenn er nichts sagt tut. Nun sitz ich hier vor meinen Hausaufgaben und beobachte aus dem Fenster wie das Erste Frühlingsbot über Forks auftaucht.

Seit fast einen Jahr bin ich nun in Forks und in einen Jahr ist so viel passiert. Ich habe mich in einen Vampir verliebt, wurde von einem Vampir angegriffen und fast getötet. Mein Sandkastenfreund ist ein Werwolf und ich das arme schwache Mädchen habe gelernt was es heißt innerlich tot zu sein.

Er hat mir gezeigt wie es ist zu lieben, aber mir auch gleichzeitig gezeigt was es heißt, nicht gut genug zu sein. Er wollt mich nie Verwandeln, ich war nur ein Spiel für ihn, das dumme Menschenmädchen, Ja so dachte ich langsam darüber.

Warum habe ich es nicht schon vorher gemerkt? War ich so Naiv, das Er mich lieben könnte? Ja ich war dumm und naiv und was habe ich jetzt davon? Nichts rein Garnichts, ich bin innerlich tot und er lacht sich bestimmt über mich tot, das ich sein krankes spiel mitgemacht habe.

 Ich seufzte, komm schon Bella, vergiss dieses Idioten und seine Familie, konzentriere dich auf deine Hausaufgaben.

Ich war mitten in einer Mathe Aufgabe als ich ein Kalter Windstoß am Hinterkopf merkte, das konnte nicht sein? Er hat doch selbst gesagt, es wird so sein als hätte es ihn nie gegeben. Ich traute mich nicht mich umzudrehen. Meine Atmung ging stoßweise.
Nein nein nein das gibt es nicht. Bella du wirst langsam verrückt. Als ich plötzlich eine fremde Männerstimme vernahm.

„Isabella, Mhh du duftest besser wie Viktoria behauptet hat.“ Ich versteifte mich, Oh Gott Viktoria, an die habe ich schon ewig nicht gedacht.

Langsam drehe ich mich zu der fremden Männerstimme um und versteifte mich schlagartig, als ich den fremden Vampir hier in meinem Zimmer sah. Er war ein Nomade eindeutig, seine Kleidung glich den einen Obdachlosen. Dreck und Blätter hingen im von Kopf bis Fuß und seine Auge, sie  waren Blutrot.
Er leckte sich die Lippen als er mich von Oben bis unten anstarrte. Meine Atmung wurde immer unkontrollierbar, ich dachte ich werde gleich Ohnmächtig.

Er kam ein Schritt auf mich zu „ Isabella , habe keine Angst, Viktoria schickt mich“

„Viktoria, Warum??“ fragte ich mit meinen letzten Atemzug, die meinen Lungen noch hergaben.

Er lachte, er genoss meine Angst. „Nun, Sie meint dass du sterben sollst, weil  deinen Edward, James getötet hat und nun soll dein Edward genau so leiden wie Sie es tut.“ Ich konnte ihn nur anstarren, kein Wort verließ meinen Mund. Er kam immer näher, bis ich seinen kalten Atemzug auf meiner Wange zu Spüren bekommen.

„Aber wie ich sehe, ist er nicht da und seine Familie auch nicht“ Ein weiter stich durchfuhr mich in meinen Herzen. Er lachte amüsiert, als er mein schmerzverziertes Gesicht sah. „ Sie habe dich verlassen“ Stellte er mehr fest.
„HHMMM, das ändert die Lage natürlich“ meinte er mehr zu sich selbst.

Welche Lage, was meinte er damit??? dachte ich mir, als er ein paar Schritte weiter von mir ging und mich nochmal von Oben bis Unten anzustarren.
„Ja sie sind weg“ . Ich habe meine Blicke auf den Boden geheftet, damit ich nicht wieder anfangen konnte zu weinen, keiner sollte es sehen, wie sehr es mich verletzte. Und Ich hasse mich dafür, dass ich so fühle. Er soll mich endlich erlösen und sein Vorhaben zu beenden.

Aber nichts geschah. Nach unendlichen Minuten, ich hebe meinen Blick und schaute in das amüsierte Gesicht dieses fremden Vampires.
Warum tötet er mich nicht und was ist bitte schön so lustig?? Ich wurde wütende und nahm meinen ganzen Mut zusammen, jetzt musste alles raus

„ Was ist so witzig? Macht es dir Spaß mich leiden zu sehen?? Warum beendest du es nicht?? los töte mich. Darum bist du doch hier!!“  

Nun wurde sein grinsen noch breiten. Er ging auf und ab und sah sehr nachdenklich aus. Ich habe Ihn nicht aus den Augen gelassen.

„Du willst sterben? Einfach so? „ Er blieb stehen, strafte seine Schulter und fixierte mich mit seinen Blicken. Jetzt ist es vorbei, dachte ich mir. Gleich werden die schmerzen vorbei sein. Ich schloss die Augen, aber was dann passiert, damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet.

„Ich werde dich nicht töten, auch wenn dein Blut so verführerisch für mich ist, das ich mich kaum halten kann“ Ich öffnet meine Augen und konnte ihn nur fassungslos anstarren.

„Du willst mich nicht töten?“

„ Nein“ kam es nur ruhig von Ihm. Er kam wieder gefährlich nah, ich habe aufgehört zu Atmen und dann sagte er, was mein Leben schlagartig geändert hat. „Du leidest mehr als man es sich vorstellen könnte. Er, den du so sehr liebst, hat dich verlassen und wird nie wieder herkommen. Dich zu töten wäre eine Erlösung und das liegt nicht in Viktorias sinne. Du solltest leiden, sowie Viktoria leidet. „

Ich konnte ihn nur geschockt ansehen.

“ Viktoria hat eine Armee geschaffen um dich zu töten, deswegen sind in letzter Zeit so viele Vampire hier aufgetaucht, nur um dich zu TÖTEN, aber leider kam ums immer diese Stinkigen Köter im Wege. Naja ich habe es geschafft.“ Er packte mich am Hals und hielt mich in die Höhe, so dass meine Beine in der Luft hingen.

Ich japste nach Luft.

„ du verdirbst uns den ganzen Spaß, Isabella!“ Dann flogt ich quer durch den Raum und schlug gegen die Wand und das letzte was ich noch weiß das alles schwarz um mich wurde.

Als ich meine Augen aufschlug, brummt mir der Schädel. Es war stockduster, das hieß das es spät abends oder mitten in der Nacht war. Ich wusste im ersten Moment nicht was passiert ist. Meine Blicke fuhren zum Fenster, das weit offen stand und schlagartig wurde es mir klar:

.. Vampir…in meinem Zimmer…

…Viktoria..

..Armee hier in Forks wegen MIR..

..Unschuldige Menschen starben wegen MIR..

..Charlie..

… Jake und das Rudel..

..alles meine schuld..

Ich fing an zu weine. Das kann alles doch nicht wahr sein?? Warum hat er mich nicht getötet?

Ich musste etwas tun, so geht es nicht weiter. Da entschloss ich mich Forks zu verlassen, die Gefahr aus Forks zu bringen. Obwohl mir der Schädel höllisch weh tat, schnappte ich meine Tasche und fing wahllos an zu packen. Als wenn der Teufel hinter mir her packte ich rasend schnell und holte mein letzte Ersparnisse aus der kleinen Blechbuchse unter meinen Bett hervor. Mein einziger Gedanke war ich muss hier weg, egal wohin, Hauptsache weg. Ich lief die Treppe runter und versuchte mich zu sammeln als mir Charlie einfiel.

Oh Gott ich kannnicht einfach abhauen, er würde das nicht überleben, er würde denke das ich ebenfalls ein Opfer der mysterösischen Ding hier bin. War ich es denn nicht? Ich lief in die Küche und fing an zu schreiben:

Charlie, ich kann nicht mehr ich muss hier weg, suche mich nicht, es geht mir gut. Ich werde mich melden sobald ich kann.

Ich liebe dich

Bella..


Ich legte den Brief auf den Küchentisch und ging ohne mich umzudrehen zum Transport und gab Gas.

Rückblende Ende….


Und nun war ich wieder auf den Weg zu meinen Vater nach Forks, drei Jahre sind vergangen. Drei Jahre indem ich innerlich gewachsen bin, nicht mehr das zerbrechliche Mädchen von damals war. Ich bin eine starke selbstbewusste Frau geworden und heute Abend werde ich meinen Vater um Verzeihung bitte, dass ich ihn einfach verlassen habe…

Noch drei Stunden. ..

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Und wie finde es ihr bis jetzt??
Kritik?? Bin für alles offen..

MFG Kleinatze0
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