Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Let the Past be the past

von Am17
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Ed Lane Julianna "Jules" Callaghan Kevin "Wordy" Wordsworth Mike "Spike" Scarletti Sam Braddock Sergeant Gregory Parker
30.11.2011
31.03.2012
6
3.203
1
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
30.11.2011 835
 
„Wisst ihr, als ich von der Armee aus zur SRU kam, wollte ich keine Rambo sein der einfach  los schießt, ich wollte niemandem mehr aus der Entfernung erschießt. Ich … wollte Menschen rette, aus der nähe. Aber der bei dem ich hätte es schaffen müssen, bei diesem einem konnte ich´s nicht. Ich war nicht Objektiv, habe mein Team in Gefahr gebracht. Ich gehöre nicht hier her.“ sprach Sam betroffen und verließ den Raum.
Alle aus dem Team sahen ihm erschrocken hinterher.
Ihm lief niemand hinterher, aber auch nur weil es keiner konnte.
Jeder war sich sicher, das Sam die Situation im Kolosseum hart getroffen hatte und er sich scheiße fühlen würde, aber dann so ein Statement aus seinem Mund zuhören war zu viel, selbst für sie.

Während Team Eins noch im Besprechungsraum saß, war Sam im Männer Umkleideraum angekommen.
Er setzte sich auf die Bank und lies das erste mal seit Jahren seinen Gefühlen freien lauf.
Die ersten Tränen liefen ihm auch schon über sein Gesicht, kurz nach dem er saß.
Ed war der erste der eine Regung zeigte.
„Ich wusste, das es ihn hart getroffen hat, aber das? Ich glaube … er kommt wirklich nicht wieder.“ sagte er mit einem Schmerz in der Stimme, der zeigte wie hart auch ihn das ganze getroffen hatte.
„Wie kannst du so etwas nur sagen Ed!“ kam es aufgebracht von Jules.
„Er kommt wieder, das ist er immer.“ fügte sie noch leise hinzu.
„Jules ich glaube Ed hat recht er kommt nicht wieder. Sam hat das deutlich gemacht.“ sagte Greg und schwieg kurz.
„Niemand kann daran etwas ändern.“
„Wo her willst du das wissen Sarge?“ fragte nun Spike, ohne von der Tischplatte auf zu sehen.
„Vor einigen Wochen kam Sam zu mir und hat mich gefragt … hat mich gefragt, ob ich ihn in ein anderes Team versetzen könnte. Wie ihr wisst hat Team Drei nach der Beförderung von Donner einen Mann zu wenig und da wollte Sam …“ weiter kam der Sarge nicht, denn Jules war aufgesprungen und aus dem Raum gestürmt, Richtung Männer Umkleide.

Jules wusste nicht was ihre Gefühle im Moment widerspiegelten, war es Wut, darauf das Sam das Team verlassen wollte, war es Freude, das er sich hätte versetzen lassen wollte und sie eventuell eine neue Chance bekommen hätten, oder Trauer das sie ihn vermutlich nun für immer verloren hatte.
Sie wusste es nicht.
In der Männer Umkleide ging sie sofort auf den Spind ihres besten Freundes zu und riss ihn auf, nur um ihn dann voller Wut wieder zu zuschlagen.

Ohne das sie es bemerkt hatte waren ihr Ed und die anderen gefolgt als sie aus dem Raum gerannt war.
Jeder hatte gesehen was passiert war, Sam hatte seinen Spind ausgeräumt.
Ed stellte sich neben Jules und legte ihr die Hand auf die Schulter.
„Es tut mir leid Jules.“ sagte er mit tröstender Stimme.

Gegen Abend saß Jules bei sich auf der Couch und wusste nichts mit sich anzufangen.
Seit der Sarge sie nach hause geschickt  hatte saß sie hier, war nur kurz duschen gegangen, ansonsten hatte sie sich nicht bewegt.
'Was mache ich jetzt nur? Ich kann nicht noch einen Freund verlieren.' dachte Jules.
Wie vom Blitz getroffen sprang sie auf und rannte Richtung Tür.
Mit schnellen Schritten hatte sie ihren Jeep erreicht und war los gefahren.
Zwanzig Minuten Später stand sie vor der Wohnung von Sam.

Die Zahlen an seiner Apartmenttür ließen sie kurz innehalten.
Hinter dieser Tür lagen viele gute Erinnerungen, die sie nie vergessen wollte und würde.
Als sie sich damals von Sam getrennt hatte, hatte sie vergessen ihm ihren Schlüssel zurück zu geben, was ihr nun zum Vorteil kam.
In all den Wochen und Monaten hatte sie denn Schlüssel nie von ihrem Schlüsselbund genommen, wo für sie sich jetzt dankbar war..
Sie öffnete die Wohnung und setzte einen Fuß über die Schwelle.
„Sam!“ rief sie in die Stille Wohnung, bekam jedoch keine Antwort.
Sie schloss die Tür hinter sich und ging vorsichtig, mit dem schlimmsten Rechnend in Richtung Wohnzimmer.
„Sam.“ reif sie erneut, aber es blieb genau so ruhig wie am Anfang.
„Samuel?“ fragte sie leise, als sie ihm Wohnzimmer stand, doch nichts.

In all ihrer Verzweiflung nahm sie den erst besten Gegenstand und schleuderte ihn gegen die Wand.
Sie hörte nur wie Glas splitterte und etwas dumpf auf den Boden aufschlug.
Von ihrer eigenen Tat überrascht ging sie zur wand und hockte sich hin.
In dem wenigen Licht das durch die Geschlossenen Fensterläden kam erkannte sie das es ein Bilderrahmen war, den sie geworfen hatte.
Vorsichtig hob sie den Rahmen aus dem Scherbenmeer hoch und drehte ihn um um das Bild z sehen welches in im Steckte.
Sie blickte eine Lange Zeit auf das Bild.
Es Zeigte sie und Sam an ihrem Geburtstag vergangenen es Jahr.
Sie und Sam streckten sich gegenseitig die Zunge entgegen, da sie sich kurz zuvor gegenseitig geärgert hatten.

Sie setzte sich auf das Sofa und hielt das Bild fest umklammert.
Sie saß dort und hoffte, das er noch kommen würde.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast