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...Ein Geheimnis von dem nur wir Zwei wissen...

KurzgeschichteLiebesgeschichte / P12
Inu-Yasha Kagome
28.11.2011
29.11.2011
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28.11.2011 1.217
 
Viel Vergnügen beim Lesen :D....

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Nur sie kannten es. Es war ihr kleines Geheimnis. Niemand wusste davon. Niemand bis auf sie. Sie wollten nicht, dass das Geheimnis um sie und ihn offenbart wurde. Es durfte nicht offenbart werden. Sie liebte ihn. Viele wussten davon. Freunde wie auch Feinde. Außer er. Zumindest glaubten die anderen das. In Wirklichkeit, hatte sie ihm bereits längst ihre Liebe gestanden. Er erwiderte ihre Liebe. Er liebte auch sie. Ohne Zweifel. Sie achteten einander. Akzeptierten einander. Brauchten einander. Sie waren zusammen. Ein richtiges Paar. Jedoch nur bei Nacht. Wenn sie allein waren. Ihre Zweisamkeit nicht gestört werden konnte.

Er hatte sich eine Hütte gebaut, weit abseits vom Dorf. Weil er wenigstens bei Nacht in Ruhe gelassen werden wollte, zumindest behauptete er das.

An jedem Abend, an dem sie zurück in ihre Zeit gehen wollte, führten sie ihre Schritte stets zum Brunnen. Doch sie sprang nicht hinein, um in ihre Zeit zu gelangen, so wie es ihre Freunde dachten. Nein, das tat sie ganz und gar nicht. Schon lange tat sie das nicht mehr. Sie kannten ihre wahren Absichten nicht. Sobald sie am Brunnen angekommen war, begann sie zu warten. Sie wartete auf ihn. Für gewöhnlich dauerte es nur wenige Augenblicke, bis er sie abholte. Mit einem liebevollen Lächeln, welches sie ihm nur zu gern gleichtat schritt er auf sie zu. Er schlang seine Arme um sie, drücke sie an seine Brust. Vorsichtig beugte er sich zu ihr vor, küsste sie. Leidenschaftlich. Er nahm sie zu sich. In seine Hütte. Beinahe jede einzelne Nacht, vorausgesetzt es war möglich. Es war ihr Geheimnis. Am Tage benahmen sie sich wie immer. Am Tage neckten sie sich. In der Nacht liebten sie sich. Die Nächte gehörten allein ihnen. Es war die Zeit, die sie miteinander nutzen konnten. Miteinander genießen konnten. Ohne jede Art von Verantwortung zu übernehmen.

Sie trat in seine Hütte. Wie immer. Er lief wie sonst auch in das hintere Zimmer der Hütte.

Ihre Freunde zeigten tagtäglich wie eine Beziehung auszusehen hatte. Miroku und Sango allen voran. Seit fast einem halben waren sie ein Paar. Sie scheuten sich nicht davor es auch zu demonstrieren. Anfangs machte sie es traurig, dass sie ihre Beziehung nicht auch wie sie handhaben konnten. Sie war sogar eifersüchtig gewesen. Für ihn hingegen war es anders. Er hatte sich nie um die Beziehungen anderer geschert. Er war zufrieden so wie es war. Natürlich könnte es ihm anders vielleicht noch besser gefallen. Doch die Umstände ließen es nicht zu. Er wollte sie nicht in Gefahr bringen. Ihre Feinde würden um so mehr nach ihrem Leben trachten, wüssten sie dass sie seine Geliebte war. Die Gefahr war viel zu groß, als dass sie dieses Risiko hätten eingehen können. Er würde es nicht ertragen, sie zu verlieren.

Gemeinsam setzten sie sich auf den Futon, dem wärmenden Feuer gegenüber. Sanft legte er einen Arm um ihre Schulter, zog sie näher zu sich. Mit einem Seufzer lehnte sie sich gegen ihn. Wie lange hatte sie diesen Moment herbeigesehnt? Zu lange wie es schien. Da sie die Suche nach den Juwelensplitter fortgesetzt hatten, waren sie seit einiger Zeit nicht mehr in seiner Hütte gewesen. Für mehrere Herzschläge schlossen sie die Augen. Angenehme Stille senkte sich über sie.

„Inuyasha?“ flüsterte sie leise in die Stille hinein.
„Hm?“ mehr sagte er nicht. Die Lider waren bei ihm noch immer geschlossen. Ihm war nicht danach die Ruhe dieses Moments ihrer Zweisamkeit zu zerstören.
„Ich werde nicht mehr zurückkehren“ sprach sie. Entsetzt riss er die Augen auf. Was hatte das zu bedeuten? Sie konnte ihn doch unmöglich verlassen wollen! Bitte nicht.
„Tu mir das nicht an“ hauchte er. Sicherlich hätte sie sich lieber einen späteren Zeitpunkt ausgesucht. Dennoch umso länger sie wartete desto schwerer würde der Abschied werden. Immerhin wollte sie mehr als nur die Nächte mit ihm. Sie wollte ein gemeinsames Leben mit ihm.
„Ich werde nicht mehr in meine Zeit zurückkehren. Morgen werde ich meine Familie verlassen, und ein neues Leben hier verbringen. Mit dir. Es ist schon alles vorbereitet“ Ihre Stimme zitterte leicht. Endlich richtete sich sein Blick auf sie. Fragend starrte er sie an.
„Wie–? Ich mein warum?“ fragte er vewirrt.
„Weil ich dich liebe, Baka! Ich liebe dich mehr alles auf der Welt und ich will den Rest meines Lebens mit dir verbringen“
„Ich...ich“ Er fand keine Worte, zu groß war die Freude. Deshalb verschloss er einfach seine Lippen mit ihren. Er zog sie in einen intensiven Kuss hinein. Etwas atemlos lösten sie sich voneinander. Sie schauten sich direkt in die Augen. Sie waren im Blick des jeweils anderen gefangen. Solange bis Inuyasha seine Stimme wiederfand.

„Willst du meine Frau werden?“ schoss es aus ihm heraus. Die Frage kam unerwartet. Kagome stand plötzlich vollkommen neben sich. Schier endlose Sekunden verstrichen.

„Du musst nicht wenn du nicht willst“
„Was will ich nicht?“ Kagome wusste nicht wie es um sie geschah. Träumte sie oder hatte er sie eben wahrhaftig gefragt, ob sie seine Frau werden wollte!?
„Mich heiraten“ kam es mit gepresster Stimme. Sie antwortete nicht.
„Ich würde es verstehen. Ich meine, wenn du mich nicht heiraten willst. Du weißt was du mit mir bekommst. Ich bin stur, arrogant, anmaßend -“
„Ja!“
„Was?“ Verwirrt runzelte er die Stirn.
„Ja, ja, ja tausendmal ja! Ich will deine Frau werden“
„Wirklich?“
„Wirklich Inuyasha!“ Sie lächelte zu ihm empor. Er beugte sich zu ihr vor, hielt jedoch kurz vor ihren Lippen inne.
„Ich liebe dich“
„Ich liebe dich auch“ Er küsste sie.

Schnell fanden sich ihre Kleidung zerstreut auf dem Boden wieder....Nur mit seinen Suikan bedeckt lagen sie eng aneinander geschmiegt auf dem Futon. Kagome bettete ihren Kopf auf seiner Schulter, während sich ihr Arm um seine Brust legte, als wollte sie ihn nie mehr loslassen

„Sag mal, Kagome, wünschst du dir eine eigene Familie?“ durchbrach er nach einiger Zeit die Stille.
„Ich kann mir nichts schöneres mit dir vorstellen“, antwortete sie ihm leise, aber glücklich.
„Und wie viele Kinder willst du haben?“
„So lange ich bei dir bin, ist es mir egal“ Seine Wange lehnte sich gegen ihr seidenschwarzes Haar.
„Wenn das so ist, dann kriegen wie 4...5...6 Kinder!“ beschied er ihr. Skeptisch und ungläubig schaute sie ihn an.
„Willst du nicht so viele Kinder haben?“ Ihr war schon immer klar, dass Inuyasha ein toller Vater werden würde. Doch gleich so viele Kinder?
„Doch...aber meinst du nicht wir sollten erst einmal ein wenig Zeit nur zu zweit verbringen?“
Bevor sie die Schar Kinder bekommen würden, sollte sie doch erst einmal ihre verlorene Zeit mit Inuyasha nachholen. Sie liebte ihre Zweisamkeit und wollte sie so lange behalten, wie nur möglich.
„Kann schon sein“ entfuhr es ihm leicht enttäuscht.
„Was hältst von 2 Kindern für den Anfang?“
„Hört sich gut an...“ hauchte er mit einem sanften Lächeln. Sein Lächeln wurde breiter.

„Und nächste Woche... unsere heimliche Hochzeit.“

Es brauchte beinahe ein Jahr bis auch die Freunde wussten, dass etwas anders war. Zwischen den Zweien. Allein die Tatsache, dass Kagome bei Inuyasha eingezogen war machte sie nachdenklich. Alle stellten sie Vermutungen diesbezüglich auf. Alle waren sie der Überzeugung, dass sie inzwischen ein Paar waren. Doch sie waren gute Schauspieler geworden. Zu gut. Es war Sango, die schließlich die mittlerweile deutliche Wölbung Kagome's Bauches auffiel. Aber der Tag ihrer heimlichen Hochzeit blieb einzig und allein ihr Geheimnis.









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