Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Warum?

Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Brennan Mulwray Shalimar Fox
26.11.2011
26.11.2011
1
835
1
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
 
26.11.2011 835
 
Mitten in der Nacht kam Shalimar, nachdem sie sich aus der Zelle von Bishop befreit hatte, zurück in die Zentrale. Noch völlig in Gedankten über das Gespräch mit dem Wahrsager stieg sie im Hangar von ihrem Motorrad und nahm auf einmal einen ihr vertrauten Geruch wahr. Leise wie eine Katze schlich die Wilde zu den anderen Motorrädern. Kurz davor blieb sie stehen. Brennan saß mit dem Kopf auf den Armen an seinem Bike gelehnt und schien zu schlafen.
„Brennan?“ Bei dem plötzlichen Klang ihrer Stimme zuckte der Elementar zusammen und fuhr hoch.
„Shalimar… wo warst du?“ Fragte er müde und rieb sich die Augen.
„Ich äh…“ Sie überlegte ob sie ihm die Wahrheit sagen sollte
„… ich musste mal wieder raus.“ Sie entschied sich dagegen.
„Was machst du so spät noch hier?“ Stellte sie die Gegenfrage.
„Ich hab nicht schlafen können also hab ich trainiert bis Lexa sich beschwert hat das man mich in der ganzen Zentrale hört und sie schlafen will, dann bin in der Zentrale rumgelaufen, an den Computern gesessen und bin schließlich hier gelandet. Zu viele Dinge gehen mir durch den Kopf und da dachte ich, ich könnte mich ablenken und mich mal wieder meiner Maschine widmen.“
„Gute Idee.“ Lächelte Shalimar. „Denkst du an Riley und das Kind?“ Fragte sie dann vorsichtig.
„Unter anderem ja…“ Brennan rieb sich mit der Hand über den Nacken.
„Brennan, kann ich dich etwas fragen?“ Fragte Shalimar plötzlich.
„Ja nur zu.“ Der Elementar stand auf, klappte den Sitz der Maschine zu und ließ sich darauf nieder.
„Warum bist du nicht mitgegangen?“ Fragte sie leise. „Ich meine versteh mich nicht falsch ich bin froh dass du hier bist aber was hält dich hier?“ Fügte Shalimar dann hinzu.
„Das Team braucht mich.“ Bekam sie als Antwort.
„Ist das der einzige Grund?“ Shalimar klang etwas enttäusch.
So wie er sie damals ansah, als Riley ihn gebeten hatte mit ihr und dem Kind zu kommen, hatte sie gehofft dass sie der Grund war warum er blieb. Scheinbar ein Irrtum.
„Nein…“ Die Wilde blickte ihn an. „Sicher es gäbe einige Gründe zu gehen. Zum einen weil dieses Kind ja irgendwie mein Sohn ist und Riley, sein wir ehrlich diese Frau ist verdammt scharf. Wir hätten sicher unseren Spaß zusammen gehabt und ich hätte sie vielleicht sogar geliebt aber ich hätte dann Dinge zurückgelassen die mir viel wichtiger sind und die es nur hier in der Zentrale gibt.“
„Welche Dinge?“ Fragte die Wilde sanft.
Brennan sah sich kurz im Hangar um und dann auf seine Hände bevor er weiter sprach.
„Familie, Freunde, mein Zuhause…“ Brennan sah ihr in die Augen. „…Liebe.“ Beendete er dann.
Sanft nahm der Elementar Shalimars Hand, zog sie zu sich und nahm sie in den Arm.
„Ich könnte dich niemals verlassen Shal.“ Flüsterte er an ihr Ohr.
Die Wilde drückte ihn daraufhin noch fester.
„Na komm, es ist schon sehr spät gehen wir schlafen.“ Langsam löste er sich von der Wilden und gemeinsam gingen die beiden in Richtung der Schlafzimmer.
„Gute Nacht Shal.“ Flüsterte Brennan als sie vor ihrer Tür standen.
Er gab ihr einen Kuss auf den Mund und wand sich zum Gehen als Shalimar plötzlich seine Hand festhielt. Die Wilde wollte nach der schrecklichen Prophezeiung auf keinen Fall allein sein.
„Kannst du in meinem Zimmer schlafen?“ Fragte sie nervös.
„Und wo schläfst du dann? In meinem?“ Grinste der Elementar.
„Wir könnten beide hier schlafen.“ Platzte Shalimar heraus worauf Brennan sie mit einem Mix aus Verwunderung und Belustigung ansah.
„Ich äh… ich will im Moment einfach nicht alleine sein das ist alles.“ Flüsterte sie.
„Na gut, ich zieh mich nur schnell um und bin dann wieder bei dir ok?“ Meinte Brennan, die Wilde nickte und er eilte in sein Zimmer.
Er wusste zwar nicht was los war aber er wusste dass Shalimar ihn brauchte sonst hätte sie ihn nicht gebeten in ihrem Bett zu schlafen und bei ihr zu bleiben. Abgesehen davon erfüllten sich damit seine innigsten Träume. Zwar würde nichts weiter passieren aber was nicht ist konnte ja noch werden. Nach nicht mal fünf Minuten war Brennan zurück und auch Shalimar war fertig fürs Bett. Beide lächelten sich an als Brennan ins Zimmer trat. Im weißen Spagettiträger Top und schwarzen Hosen sah die Wilde einfach umwerfend aus. Auch Brennan war in seiner schwarzen Hose und seinem ebenfalls schwarzen Ärmellosen Oberteil, welches seine muskulösen Arme betonte, nicht zu verachten. Beide machten es sich im Bett gemütlich und Shalimar sah Brennan tief in die Augen.
„Danke.“ Wisperte sie und küsste ihn auf die Wange.
„Ich bin immer für dich da. Gute Nacht Shal.“ Brennan lächelte, strich zärtlich mit dem Handrücken über ihre Wange und gab ihr ein Kuss auf die Stirn.
„Gute Nach Bren.“ Glücklich drehte die Wilde ihm den Rücken zu und Brennan schlang die Arme um ihre Taille damit sie noch besser die Wärme seines Körpers spüren könnte. Es dauerte auch nicht lange bis beide, nach den Strapazen der letzten Tage, in ein erholsamen Schlaf wegdrifteten. Egal was die Zukunft bringen würde sie würden alles überstehen…zusammen.
ENDE
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast