Eragon Band 5-Jedes Ende ist ein Anfang

von Traeumer
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
22.11.2011
19.02.2012
66
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76
Dieses Kapitel
133 Reviews
 
 
 
Hallo zusammen!
Wie ich schon im Vorwort erklärt habe, handelt es sich bei dieser Geschichte um eine mögliche Fortsetzung der Ereignisse in Alagaesia. Ich baue sie auf meinem OS " Eragon Buch vier - Epilog "auf. Ich hoffe sie gefällt euch. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen. Natürlich freue ich mich immer über Reviews.





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Nun noch das rechtliche: Alagaesia und alle Charaktere gehören Christopher Paolini ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld, und schreibe sie nur zu meinem persönlichen Vergnügen.




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Als Eragon aus seinem Wachschlaf in die Realität zurückglitt fühlte er sich seit langer Zeit zum ersten Mal glücklich. Arya, welche neben ihm lag und noch immer schief, hatte die Nacht bei ihm verbracht.
Es war nichts geschehen. Sie hatten sich nicht körperlich vereinigt. Er hatte sie nur im Arm gehalten. Ihre Augen waren das letzte gewesen das er gesehen hatte als er einschlief und ihr Gesicht das erste als er aufwachte.
Sie hatten nicht viel geredet. Es hatte nichts zu sagen gegeben. Zu sehr hatten sie einader vermisst. Beide wollten sie einfach nur die Gesellschaft des anderen genießen.
Schließlich schlug auch die Elfe ihre smaragdenen Augen auf und blickte ihn an. Eine Weile sahen sie sich einfach nur an. Es war Arya die das Wort ergriff:
"Ich würde dir gern erklären warum ich gekommen bin."
Eragon nickte einfach nur. Zwar hatte Arya in ihren Gedanken schon viel erklärt, aber er verstand die Elfe. Er verstand sie, seit sie sich ihre wahren Namen genannt hatten. Er begriff das es für sie wichtig war manche Dinge zusätzlich in Worte zu fassen.
"Du weißt, dass es einem hohen Adligen unseres Volkes gelungen ist mich zu überzeugen, dass es der Wunsch meines Vaters gewesen wäre, dass ich den Thron besteige. Es war nicht der einzige Grund für mich einzuwilligen, aber der Wichtigste. Meine anderen Gründe habe ich dir genannt. Dieser aber erschien mir damals zu persönlich. Ich habe meinen Vater nie wirklich kennen gelernt, ihn auf diese Weise, in gewisser Hinsicht etwas näher zu kommen war mir wichtig. Aber mit der Zeit begann ich mich......"
Arya suchte nach den richtigen Worten um ihre Gefühle auszudrücken.
"Dich leer zu fühlen? Innerlich hohl, jeden Tag ein bisschen mehr?" schlug Eragon vor. "Schien es dir als wenn die Aufgaben immer größer werden würden und deine Kraft immer mehr abnehmen würde? "
"Ja."
Die Antwort der Elfe war nur ein Wort. Doch in ihren Augen konnte der junge Drachenreiter lesen, dass sie begriff, dass auch er sich so gefühlt hatte. Wieder blickten sich die beiden eine Weile schweigend an.
"Wie hast du herausgefunden, dass man dich hintergangen hat?"
Ein tiefer Schmerz trat in Aryas Blick.
Sie rückte etwas näher zu Eragon. Dieser legte seinen Kopf in ihren Haarschopf. Fast erschrocken stellte der junge Drachenreiter fest, dass sich Aryas Körper verspant hatte. Ein leichtes Zittern durchlief ihn. Es glich dem Wind der über eine glatte Wasseroberfläche strich und diese leicht in Bewegung versetzt. Er begriff: Dieser Betrug hatte die Elfe in seinen Armen bis ins Innerste getroffen.
Aryas Antwort war gekleidet in ein brüchiges Flüstern: "Angela hat es mir offenbart. Wieso sie in Ellesméra war kann ich nicht sagen. Aber sie hat ein konspiratives Gespräch belauscht indem  Lord Efron vor einem anderen Adligen damit prallte, dass sein Einfluss auf mich immer größer würde. Meine Aufgaben als Reiterin würden mich oft aus Ellesméra fort führen und schon bald würde er es sein, der die wichtigen Entscheidungen trifft. Er würde sich mehr und mehr das Vertrauen der wichtigsten Adelshäuser verdienen und ich wäre nur noch eine Marionette auf den Thron. Du musst wissen: Kein Herrscher unseres Volkes kann bestehen ohne die Unterstützung der Ältesten und der Adelshäuser. Efron hätte gelingen können was er plante. Er hätte die eigentliche Macht bei sich vereinen können."
Arya musste sich kurz sammeln bevor sie fortfuhr.
"Ein Teil von mir hätte ihn am liebsten sofort getötet. In den vergangenen Monaten war er für mich wirklich zu einem Vertrauten geworden. Er hat sich geschickt bei mir eingeschmeichelt. Ein paar Andeutungen über seinen alten Freund, meinen Vater, hier, einige über meine Mutter dort."
Auch Eragon begann vor Wut zu kochen. Soviel hatte die junge Elfe durch Galbatorix verloren: Ihren Vater hatte sie nie kennen lernen können. Ihre Mutter war in der letzten Schlacht gefallen. Arya war stark und unabhängig aber auch sie hatte Gefühle und Wünsche. Eine Brücke anzubieten, zu den geliebten Wesen die man verloren hatte, kam ihm über alle Maßen schäbig vor.
"Die Ältesten, und hohen Adelshäusern stimmten meinem Wunsch zurückzutreten zu, als sich die Wahrheit offenbarte. Meine Wahl war nicht mehr rein, ebenso meine Gründe Königin zu werden. Nachdem ich meine Nachfolge geregelt hatte, bin ich schließlich zu dir aufgebrochen. Unser neuer Herrscher heißt Maranus. Er wird ein guter König sein und auch mit Nasuada, Orik, Orrin und den anderen Herrschern gut zusammenarbeiten. Erinnerst du dich noch als wir das erste Mal zu meinem Volk gereist sind? Als ich dir erzählt habe, dass sich Intrigen bei uns teilweise über Jahrzehnte oder länger erstrecken? Nun bin ich das Opfer einer solchen Intrige geworden. Lord Efron muss das schon lange vorbereitet haben. Alle Völker Alagaesia kämpften gegen Galbatorix um ihre Freiheit, dennoch hatte er nichts anderes im Kopf als seine persönliche Macht zu steigern. "
Eragon drückte Arya einen Kuss in den Haarschopf und strich ihr sanft über den Rücken.
"Solche Wesen hat es zu allen Zeiten gegeben und wird es wohl auch immer geben."
"Ich habe zunächst darüber nachgedacht in Ellesméra zu bleiben. Den Völkern als Drachenreiterin hilfreich zur Seite zu stehen. Ich glaube ich gehöre da einfach nicht mehr hin. Mein Volk ist geduldig Eragon. Manchmal kriechen unsere Gedanken mit der Geschwindigkeit eines wachsenden Baumes. Die meiste Zeit meines Lebens habe ich unter Menschen und Zwergen verbracht. Das hat mich verändert. Ich habe diese Geduld nicht mehr. Deshalb bin ich jetzt hier."
Eragon drehte  Arya sanft zu sich herum, damit sie sich in die Augen sehen konnten. Er hatte den Hauch eines Zweifels in ihrer Stimme gehört.
"Aber du hast Bedenken, nicht wahr?"
Ein trauriges Lächeln huscht über Aryas Gesicht.
"Nicht was meine Gefühle für dich betrifft. Aber bin ich nicht selbstsüchtig? Wäre es nicht meine Pflicht den Völkern zu helfen als Drachenreiterin? Sicher auch hier kann ich viel Gutes tun. Ich kann bei der Ausbildung neuer Reiter helfen, die Seelenhorte beschützen und helfen die wilden Drachen aufzuziehen. Aber dennoch......"
Wieder breitete sich Schweigen in Eragons Schlafzimmer aus. Was sollte der junge Drachenreiter seiner Geliebten sagen? Dass sie gehen sollte? Er wollte sie nicht verlieren und er wollte sie nicht mit ihrem Schmerz alleine lassen. Aber war nicht auch das selbstsüchtig von ihm? Gleichzeitig fragte er sich aber auch ob er nicht auch einmal das Recht auf etwas Selbstsucht hätte, wenn sein Glück davon abhing.
"Da fällt mir noch etwas ein!" Nahm Arya das Gespräch wieder auf. "Angela hat mir auch etwas für dich mitgegeben."
Die Elfe fischte aus ihrer Tasche, welche neben dem Bett stand, eine kleine Schriftrolle hervor. Diese reichte sie Eragon.
Vorsichtig entrollten der junge Drachenreiter sie. Nur ein Satz stand dort geschrieben:

Bist du noch derselbe, der du warst als wir uns in Terim begegnet sind?

Zunächst verstand Eragon nicht, doch dann traf ihn die Erkenntnis wie ein Blitz. Ruckartig setzte er sich auf! Seine Augen leuchteten und ein aufgeregtes, fast lautloses Lachen entfuhr ihm.
Neben ihm setzte sich auch Arya auf, vorsichtig legte sie in die Hand auf die Schulter.
"Diese alte Füchsin! "Flüsterte Eragon. "Jetzt ergibt alles endlich einen Sinn! "
" Was meinst du?" Wollte Arya wissen." Was ergibt jetzt Sinn?"
"Alles!"
Der junge Drachenreiter musste lachen als er das Unverständnis auf Aryas Gesicht sah. Er begann zu erklären:
"Angela hat mir einmal prophezeit, dass ich eines Tages Alagaesia für immer verlassen werde."
"So ist es auch gekommen. Du bist gegangen."
"Ja aber seit ich hier bin habe ich mich gefragt, warum ich für immer an diesen Ort gekettet sein soll! Die Welt wird irgendwann die Drachenreiter wieder brauchen. Warum sollte ich nur meine zukünftigen Schüler in den Kampf schicken? Warum sollte ich sie nicht unterstützen können? Oromis musste sich zurückziehen. Er konnte aufgrund seiner Verletzung nicht mehr kämpfen. Aber ich bin nicht verletzt! Warum sollte ich mich nicht  gemeinsam mit einer neuen Generation von Drachenreitern den Gefahren dieser Welt entgegenstellen, auch wenn es mich zurück nach Alagaesia führt? Nur weil es mir prophezeit worden ist?"
"Du sprichst immer noch in Rätseln Eragon. Erkläre dich!"
Ein Moment ordnete Eragon seine Gedanken. Die Erkenntnis hatte ihn so in Aufregung versetzt, dass sich die Informationen in seinem Gehirn praktisch überschlugen. Alles fiel an seinen Platz!
"Als mir diese Prophezeiung gemacht wurde Arya, reiste ich noch mit Brom. Es war bevor wir uns trafen. Ich stand ganz am Anfang! Ich war immer noch nur ein Bauernjunge aus Carvahall. Es war mein fester Vorsatz dorthin zurückzukehren. Aber dieser Junge bin ich nicht mehr! Das habe ich vor meiner Abreise erkannt. Selbst wenn ich es gewollt hätte, ich hätte nicht nach Carvahall zurückkehren können. Diesem Leben bin ich entwachsen. Du kennst meinen wahren Namen Arya. Und du hast es einmal selbst gesagt: dass die Personen, den dieser Name beschreibt, nicht dieselbe ist die du einmal kennen gelernt hast! Dieser Bauernjunge ist verschwunden. Er musste gehen. Er hätte Galbatorix niemals besiegen können. "
Nun begann auch Arya zu verstehen.
"Man könnte also sagen er hat Alagaesia für immer verlassen. Denn du hast erkannt dass es wirklich keinen Weg zurück gibt. "
"Ganz genau! "
"Aber warum sagt sie dir das jetzt? Bedeutet das, du hättest in Alagaesia bei deiner Familie bleiben können? Wieso weißt sie dich jetzt darauf hin, nachdem du abgereist bist? Hättest Du das gar nicht müssen?"
Wieder konnte Eragon ein Lachen nicht unterdrücken.
"Weil ich sonst vielleicht geblieben wäre."
"Ich kann dir nicht folgen."
Arya verstand nicht, aber als Eragon erneut auflachte konnte sie nicht verhindern, dass seine Heiterkeit auf sie abfärbte.
"Es ist ganz einfach! Es war richtig abzureisen. Die Drachenkücken brauchen einen sicheren Platz zum aufwachsen. Einen isolierten Ort wo sie niemanden stören. Und auch die Eldunari brauchen Schutz. Die Welt ist im Wandel Arya. Alle Völker sind im Begriff sich neu zu erfinden. Die Wunden von Galbatorix Herrschaft müssen geheilt werden, zerstörte Städte neu errichtet und ein neues besseres Zusammenleben geschaffen werden.
Alle Völker haben unter dem Schatten der Wyrdfel gelitten aber du wirst mir sicher zustimmen, dass niemand mehr erdulden musste als die Drachen. Sie sind fast ausgestorben. Sicher, alle Völker einschließlich der Elfen haben einen Niedergang erlebt aber sie sind noch stark und zahlreich genug um sich selbst neu zu erschaffen! Sie brauchen uns nicht, uns: Die Drachenreiter. Die Menschen haben in Nasuada eine starke Anführerin, sowie die Zwerge in Orik. Die Urgals haben wir auf einem guten Weg gebracht. Und du selbst hast einen gerechten neuen Elfenherrscher gesorgt, der die anderen Völker respektieren wird und mit ihm zusammenarbeiten kann. Das einzige Volk, welches sich nicht aus eigener Kraft neu erschaffen kann, welches Schutz und Hilfe braucht sind die Drachen! Deshalb musste ich gehen um sie zu schützen. Aber auf diese Weise will Angela mir sagen, dass es keinen Grund gibt wieso ich nicht eines Tages zurückkehren kann! Das Rad des Schicksals wird sich weiter drehen und eines Tages wird man die Drachenreiter wieder brauchen um den Bund zu verteidigen der nun alle Völker Alagaesias umfasst: Menschen, Zwerge, Urgals, Elfen und die Drachen. Wir alle sind eins! Verbunden in einem großen Pakt! Glaedr hat mir einmal beigebracht: wenn ein Volk leidet betrifft das alle. Alle teilen dieses Leid auf eine gewisse Weise. Deshalb gibt es die Drachenreiter! Die Wächter, die Beschützer, die Verteidiger aller Völker dieses Paktes! Aber frag dich selbst Arya: wären wir zwei bereits in der Lage diese Verantwortung auf unsere Schultern zu laden? "
"Ich denke nicht. Wir würden auf jeden Fall Hilfe brauchen."
"Und von wem?" Fuhr die Eragon aufgeregt fort. "Würden wir die Hilfe von deinem Volk anfordern Arya, oder von irgend einem andern Volk des Paktes, dann würde der Rest von Alagaesia sofort vermuten, dass wir ihre Marionetten wären. Unser Handeln würde immer im Verdacht stehen, dass nur ein Volk uns für seine Pläne benutzt. Dieses Misstrauen wäre allgegenwärtig. Deshalb mussten wir gehen! Hier beschützen wir das eine Volk, das noch zu schwach ist um das selbst zu tun. Und hier können wir die neuen Reiter ausbilden, wo sie nicht von ihren Völkern und deren Problemen beeinflusst werden. Es ist unsere Aufgabe, wenn die Zeit kommt und die Reiter wieder gebraucht werden bereit zu sein. Wie lange das dauern mag kann keiner sagen aber Angela will mir mitteilen dass ich mich an diesem Tag nicht zu verstecken brauche!"
Nun konnte Eragon verfolgen, wie auch Erkenntnis bei Arya aufblitzte. Er konnte sehen wie auch die Gedanken der Elfe anfingen zu rasen.
"Du hast recht! Es macht alles Sinn! Auch dass ich jetzt hier bin. Erinnerst du dich: als ich dir meinen Drachen vorgestellt habe hattest du Bedenken, dass ich eine Reiterin bin und gleichzeitig die Königin meines Volkes. Ich habe das dadurch gerechtfertigt, dass du ein Reiter bis welcher stärker mit Menschen und Zwergen verbunden ist. Meine Verbindung zu den Elfen sorgte für ein Gleichgewicht. Aber dieses Gleichgewicht existiert nicht mehr! Dadurch das du gegangen bist. Sicher hätte ich immer auf einen Hilferuf von Nasuada oder Orik geantwortet. Doch der Verdacht wäre immer da gewesen, dass ich als Königin nicht neutral bin sondern versuche die Position meines Volkes zu festigen. Ihm Vorteile zu verschaffen."
"Wäre es nicht sogar deine Pflicht gewesen zuerst an die Interessen deines Volkes zu denken?" Warf Eragon ein. "Ich glaube dir, dass du als Drachenreiter immer zum Wohl aller Völker gehandelt hättest aber es wäre die Gefahr da gewesen, dass du irgendwann in eine Situation kommst wo ein Konflikt entsteht zwischen der Königin Arya und der Drachenreiterin."
"Genau!" Bestätigte die Elfe." Denk nur an all die Geschichten, die dein Volk über meines erzählt. Verdächtigungen und Misstrauen wäre allgegenwärtig gewesen. Deshalb hat Angela mir die Wahrheit offenbart. Deshalb ist sie nach Ellesméra gekommen. Indem sie den Betrug offen gelegt hat und mich dazu gebracht hat abzureisen hat sie das Gleichgewicht wiederhergestellt! Nun hat erst einmal keines der Völker einen Reiter auf seiner Seite. Es wird sicher Probleme geben das Zusammenleben der Völker zu regeln aber letztlich werden sie eine neue Ordnung erschaffen. Wir wären dabei nur im Weg! Denn die Verdächtigungen würden die Völker auseinander treiben anstatt zu vereinen. Es gehen viele mächtige Kräfte in Alagaesia um und nicht alle sind den Völkern wohlgesonnen. Hier kann ich helfen die Drachenreiter wieder aufzubauen und die jungen Drachen beschützen. Hier kann ich dafür sorgen, gemeinsam mit dir, dass wenn die Völker, wenn der Pakt wieder einen Verteidiger braucht die Drachenreiter bereitstehen! Ich gehöre hierhin. Es ist nicht selbstsüchtig. Ja ich möchte auch bei dir sein, aber hier widersprechen sich meine Wünsche und meine Pflicht nicht!"
Eragon blickte Arya an, und sie ihn. Verständnis leuchtete nun auf beiden Gesichtern.
"Wir haben eine Menge Arbeit vor uns." Sagte schließlich Arya.
"Und endlich ist es keine Pflicht, sondern Freude für mich." Bestätigte Eragon.



So, das war das erste Kapitel.
Ich hoffe es hat euch gefallen.
Noch einige erklärende Worte: ich habe deshalb angemerkt, dass es zwischen Eragon und Arya noch nicht "körperlich" geworden ist, weil mir das etwas zu sehr von null auf 100 in ihrer Beziehung wäre. Ein paar Dinge müssen sich der einfach erst noch entwickeln. Ich denke das das realistischer ist.
Auch schließe ich Zeitsprünge in dieser Geschichte nicht aus. Sicher wäre es unlogisch, wenn in (sagen wir mal) zwei Wochen Alagaesia Hilfe brauchen würde und es unseren beiden Turteltauben bis dahin bereits gelungen wäre einen Orden der Drachenreiter zu gründen. Ich möchte Anfänger und Entwicklung eines solchen neuen Ordens darstellen, und auch Murtagh nicht vergessen. Aber auch besonders bei ihm wäre es unlogisch wenn er bereits 2 h später bei Eragon und Arya auf der Matte stehen würde. Paolinis Lösung passt einfach zu Murtagh und Dorn! Ihr ganzes Leben lang waren sie fremdbestimmt auf die eine oder andere Weise. Das sie Zeit für sich brauchen um "sich" erst einmal selbst zu finden macht nur Sinn.
Hoffe ihr schickt mir Reviews.
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