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Wie backe ich mir eine Nation

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Amerika Deutschland England Italien Preussen Russland
18.11.2011
15.03.2015
45
48.446
10
Alle Kapitel
337 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
15.03.2015 838
 
Uh hallo? //staub von der FF blas

Ja uh sorry? Ich bin einfach faul x.x

._._.

Der Name des Engländers hallte durch das Haus mit solch einem Echo wie ich es kaum für möglich hielt. Irgendwie war ich da ein bisschen stolz drauf. Bis zu dem Moment hin, als gar nichts passierte. Arthur erschien nicht in dem Flur wie ein weißer Ritter und er schwang auch nicht graziös ein Schwert.

Enttäuscht wurde ich von dem Einbrecher aus meinem Haus gezogen. Ich versuchte mich natürlich weiter zu wehren, aber eine mickrige Person wie ich kann bei so einem kaum was ausrichten und so musste ich mich wohl oder übel geschlagen geben. Ich blinzelte die Tränen weg die sich verräterisch in mein Gesicht geschlichen hatten, doch als ich aufsah, war ich nicht mehr in den Armen des Verbrechers, sondern denen Arthurs.
Was hab ich denn jetzt verpasst?

Verwirrt blickte ich zu ihm hoch und konnte gerade noch sehen, wie er einen Stock schwang und irgendeinen Wusel faselte, bevor der Einbrecher in perfekter Team Rocket Manier in den Nachthimmel schoss. Stimmt. Hatte ich ja fast vergessen. Arthur war Magier!
Sein Gesicht war eine grimmige Maske und er schnaubte noch einmal bevor er mich eine Armlänge von sich hielt.
Er schaute an mir auf und ab, in seinen Augen blitzte Besorgnis.

„Are you alright, love? Er hat dir doch nichts angetan, oder?“ Er drückte mich wieder an sich, als könnte er nicht glauben, dass ich noch da war. Ich schüttelte den Kopf und vergrub mein Gesicht in seiner Halsbeuge. Ich seufzte und genoss die Umarmung. Er war wundervoll warm in der kalten Nachtluft und er roch nach Tee und Regen und Mann und Arhur und ich schmolz gegen ihn.
Fast verzweifelt klammerte ich mich an ihn, als der Schock langsam aus meinen Knochen wich und ich fast schon lethargisch in seinen Armen hing.

„Müde...“ murrte ich an seinen Hals und ich konnte ihn lachen spüren. Arthurs Lachen fühlte sich echt gut an. So lebendig. Ich spürte, wie er mir einen Kuss aufs Haar drückte, bevor er mich hoch hievte – und ich meine hieven, ich bin schließlich ein ausgewachsener Mensch! - und zurück ins Haus trug.



Ich muss während der ganzen Aktion weg geratzt sein, denn als ich aufwachte, war es hell und ich lag in meinem Bett. Ich blinzelte gegen das Licht und drehte meinen Kopf weg von dem Fenster. Arthur saß auf einem Stuhl neben meinem Bett. Er schlief und bei seiner Position fing bei mir schon alles an zu Schmerzen.
„Arthur.“
Mit einem Ruck war der Engländer wach und in vollem Mama Modus, als er mir irgendwelche Fragen zu meinem Wohlbefinden entgegenschleuderte und wie von Wespen gejagt um das Bett huschte.
„Arthur, schhh, komm runter, mir geht’s gut!“ Ich lächelte müde. Arthur kam zu abruptem Stillstand und setzte sich wieder auf seinen Stuhl. Erst jetzt sah ich die Augenringe unter seinen Augen. Er hatte wohl kaum geschlafen. Ich schlug meine Decke auf und bedeutete ihm, dass er doch bitte ins Bett schlüpfen soll, bevor er noch in ein Koma der Erschöpfung verfiel.
Nach einigen Sekunden zögern und strengen Blicken meiner Seite her, seufzte er und kroch zu mir ins Bett.
Ich warf meinen Arm um seine Hüfte und kuschelte mich näher an ihn heran, und obwohl es Sommer war, mochte ich die Art, wie er mich wärmte. Er lachte leise und zog mich zu ihm. Ich presste mein Gesicht gegen seine Brust und atmete tief ein. Arthurs Hand streichelte durch meine Haare und ich weiß nicht wann, aber irgendwann in diesem Moment veränderte sich etwas zwischen uns. Und ganz ehrlich, es war das beste, was mir jemals passiert ist.



~Omake~

Zu sagen Arthur Kirkland war ein wundervoller Ehemann ist genauso wie als würde man sagen, England hat eine Queen.
Er war der beste Ehemann den man sich vorstellen konnte, auch wenn er manchmal ein bisschen hibbelig war. Besonders wenn es ums Familienleben ging.
„Arthur, hör auf mir deinen Staubwedel ins Gesicht zu halten!“ murrte ich.
„Es wird schon alles gut gehen, also beruhige dich! Du bist ja kaum auszuhalten. Die Queen wird schon entspannt darüber sein, dass ihr Land 'ne Frau heiratet.“
Ich lungerte auf der Lounge herum und als ich endlich genug von Arthur hatte, zerrte ich ihn an seinem Ärmel zu mir und setzte mich auf seinen Schoß. Ich legte meine Arme auf seine Schultern und drückte einen kurzen Kuss auf seine Lippen.
„Hey, wird schon schief gehen.“ Ich lächelte ihn an, während er einer Tomate in Farbe glich.
„[N-name], geh runter von mir, Sie wird gleich hier sein!“ Er versuchte unter mir weg zu rutschen, aber ich presste mich an ihn und grinste. Ich küsste ihn erneut, doch dieses Mal länger und leidenschaftlicher und ich schwöre, es war nicht ich, der mir aus eigenem Willen die Zunge in den Hals steckte.
Und wir merkten auch nicht, wie die Tür zu dem Zimmer sich öffnete und eine nette, alte Dame hineintrat.

„Arthur, dear, where's the lovely lady you wanted to introduce to me?“
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