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Wie backe ich mir eine Nation

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Amerika Deutschland England Italien Preussen Russland
18.11.2011
15.03.2015
45
48.446
10
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Dieses Kapitel
4 Reviews
 
18.11.2011 743
 
I'm on a runnn

Nächster Charakter ist Vlad!

Viel Spaß!

._._.

Bevor ich überhaupt einen Namen schreien konnte, hatte mir der Mann auch schon wieder seine widerliche Hand auf den Mund gedrückt. Ich bis mir auf die Zunge und schloss meinen Mund. Ich wollte keinesfalls die Bakterien dieses Mannes in meinem Mund haben.
Ich begann stärker in den Armen des Typen zu kämpfen und versuchte ihn zu treten – möglichst da, wo es am schlimmsten weh tat, versteht sich.

Ich hatte den Mann gerade am Knie erwischt, als ich wie aus Zauberhand plötzlich frei war. Der Mann knallte gegen die Wand hinter uns und blieb auf der Höhe hängen, auf der er aufgeprallt war. Ich war recht verwirrt, sieht man doch so etwas nicht alle Tage.
Ich wankte auf meine Beine und wollte gerade ins Wohnzimmer und somit aus dem Haus laufen, als mich jemand von hinten in eine warme Umarmung nahm. Der Geruch von Blut und frisch gebackenem Brot stieg mir in die Nase. Vlad.

„Geht man so mit einer Lady um?“ fragte er in hämischen Ton und drückte mich gegen seine Brust. Seine Augen glühten in einem ominösen rot und seine Eckzähne ragten aus seinem Mund. Er sah wirklich vampirisch aus.

Der Mann stöhnte unter Schmerzen und sackte heftig gegen den Boden, als würde ihn seine gesamte Kraft verlassen. Indes nahm Vlad mich bei den Schultern und begutachtete den möglichen Schaden, den der Mann angerichtet haben könnte. Er lächelte zwar, aber in seinen Augen stand die Sorge. Und in meinem Bauch zog sich alles zusammen. Ich wollte so einen Gesichtsausdruck nicht bei ihm sehen.
Viel lieber ist mir da das perverse Blitzen.

„Die Polizei ist bereits unterwegs.“ wisperte er, während ich zu dem Mann zurück sah, doch dieser war keine Gefahr mehr – er war ohnmächtig.
Ich nickte nur und starrte weiter in sein Gesicht. Es war merkwürdig und auf gruselige Weise schön und mein Herz schlug so schnell. Ich wusste, er konnte ihn hören. Vielleicht sogar fühlen, meinen Herzschlag.

Er grinste mich an.
„Hab ich dir die Sprache verschlagen, înger [Engel]?“ Vlad strich mir eine Strähne aus dem Gesicht und seine Augen wurden warm. Das rot dimmte etwas und simmerte nur noch. Er lehnte sich nach vorne und drückte mir sanft einen Kuss auf die Lippen, um zu testen ob ich weg schrecke, oder nicht, aber...
Es fühlte sich richtig an. Das mag vielleicht etwas kitschig klingen, so wie Twilight vielleicht, aber ich hatte das Gefühl, dass das hier echter war. Auch wenn Vlad Rumänien war, dies hier war echt und nicht irgendeine Teenagerromanze. Nichts glitzerte und Vlad war auch nicht so ein Arschloch wie Edward.
Aber er war immer noch ein- mein Vampir. Und ich, naja, ich war sein Engel.

Ich vertiefte den Kuss etwas, bevor ich mich von Vlads Lippen löste und lächelte.
„Ich liebe dich, Vlad.“ Vlads Gesichts leuchtete auf wie ein Feuerwerk. Sein breites Grinsen und die roten Augen. Er zog mich näher und vergrub sein Gesicht in meiner Halsbeuge.
„Ich liebe dich auch, inima mea [mein Herz].“
Er legte seine Lippen an meinen Hals und küsste meinen Puls.


~ Omake ~

Ich streckte mich auf dem King Size Bed und schmiegte mich näher an die seidige Bettwäsche, die Vlad extra für dieses Bett besorgt hatte. Er hatte gesagt, dass es nur richtig wäre, für ein solch extravagantes Bett auch extravagante Bettwäsche zu besitzen.
Die Seide war kühl und fühlte sich wahnsinnig gut an.
„Oho, was haben wir denn da?“ Vlads Stimme hallte durch den Raum und als ich aufsah, sah ich meine Lieblingsnation im Türrahmen stehen.
In vollständiger Dracula-Montur. Ich blinzelte verwirrt. Vlad sah zwar abgöttisch gut aus, wenn er sich als Vampir verkleidet, doch war weder Halloween noch Fasching.

Vlad ging in gemächlichem Schritt auf das Bett zu und kletterte langsam auf das Bett und auf mich zu. Er drehte mich auf den Rücken und grinste mich mit seinem teuflischen, schiefen Grinsen an.
„Frische Beute, huh?“ Ohhh, ich verstand! Rollenspiele! Ich biss mir auf die Lippe und sah gespielt ängstlich zu Vlad hoch, welcher nur noch breiter grinste und sich über mich lehnte.
„Keine Angst...“ raunte er mir ins Ohr.
„Ich werde dir nichts tun... Du bist meine Königin.“ Ich schauderte wohlig und seufzte zufrieden, als Vlad mir einen leichten, kurzen Kuss auf die Lippen drückte. Sein Mund wanderte weiter zu meinem Hals und biss leicht zu.
„Wie wohl dein Blut schmeckt, Regină [Königin]“ murmelte er gegen meine Haut und biss zu.

._._.

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