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Wie backe ich mir eine Nation

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Amerika Deutschland England Italien Preussen Russland
18.11.2011
15.03.2015
45
48.446
10
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337 Reviews
Dieses Kapitel
16 Reviews
 
18.11.2011 946
 
Bitte nicht schlagen D:
Ich hatte die Ferien über zu tun; hab viel genäht, vor allem für das Amerika Cosplay für den Hetalia Day hier in Hannover; hab viel mit meiner Schwester gemacht; war im Ausland und bei meiner Oma.
Aber das Entschuldigt das auch nicht wirklich, huh...

Viel Spaß mit dem nächsten Kapitel~

._._.

Ich lag in meinem Zimmer auf meinem Bett. Es war spät in der Nacht – ich glaube 2 oder halb 3 – und dachte über das bisher geschehene nach. Neben mir schlief Tino in aller Herzensruhe und auf dem Boden vor dem Bett, Matthias und Berwald. Wobei zwischen den beiden schon ein gutes Stück Abstand lag. Ivan hatte sich vor meinen Schrank gelegt und dort mit Kissen und Decken ein kleines Fort gebaut. Wo die Anderen waren, wusste ich nicht – ich tippte mal darauf, dass sie sich auch irgendwo einen Ort zum Schlafen gesucht hatten.

Jedenfalls zurück zu meinen Gedanken. Ich machte mir Sorgen. Um die Männer hier und um mich. Ich meine, so schön es ja auch hier ist; jeder Spaß hat mal ein Ende. Die Leute hier waren alles Länder und ich hatte durch mein 'beanspruchen' ihrer Anwesenheit hier bestimmt in deren Welt so einiges kaputt gemacht. Und hier ging es nicht anders zu. Sie hatten hier ein wahres Chaos in mein Leben gebracht, ob ich es gut fand, oder nicht. Ich musste wieder zur Arbeit und ich kann sie nicht hier alleine lassen. Allerdings, konnte ich auch meine Arbeit nicht vernachlässigen. Wenn sie länger blieben, würden die Nachbarn reden und vielleicht rutscht einem der Männer, oder mir, irgendwas mit 'Verkörperung von Nationen' raus und die schicken mir a) die Männer in weiß, oder b) die Staatspolizei vorbei. Beides hätte unschöne Folgen.

Ich seufzte leise und setzte mich auf. Ich war am verdursten und es war warm wie Hulle. Wieso es Tino nicht störte, wusste ich nicht wirklich, aber es war sicher irgendwas Stereotypisches.
Auf leisen Sohlen kletterte ich vom Bett und über Berwald und Matthias hin zu meiner Tür. Glücklicherweise war es nicht zu dunkel, da das Licht der Straßenlaternen hinein schien. Ich schlich durch den Flur und begegnete unterwegs Matthew, der es sich mit der Gartengarnitur im Flur gemütlich gemacht hatte, und Gilbert, welcher zusammen mit Francis und Antonio in einem Knäul aus Armen und Beinen nahe der Treppe zum Dachboden schlief. Was ich davon halten sollte, wusste ich nicht. Das untere Stockwerk war – soweit ich sehen konnte – leer. Vielleicht hatten sich Alfred, Arthur, Kiku, Im Yong Soo, Yao, Ludwig und Feliciano, Lovino und Ian im Keller verschanzt – oder im Gartenhaus.

Ich schmunzelte leicht. Ach ja, das Gartenhaus. Ich ging in die Küche und stolperte unterwegs beinahe über Matthews Bär – Kumajirou, oder so ähnlich – aber der schlief einfach seelenruhig weiter. Hatte der ein sorgloses Leben. Ich seufzte leise und nahm mir dann ein Glas aus dem Schrank. Danach suchte ich im Kühlschrank nach was zu trinken.
Ich fand noch einen Rest von meiner Limonade und dieser war auch in Windeseile verschwunden. Ich öffnete ein Fenster in der Küche und fast sofort wabberte mir die kühle Nachtluft um die Nase. Es roch nach feuchter Erde – ob es wohl genieselt hatte?

Ich lehnte mich gegen die – immer noch zerkratzte Kücheninsel – und verschränkte die Arme. Es war eine schöne Nacht, auch wenn mich solche Sorgen plagten.
Ich rollte meinen Kopf im Nacken. Irgendwie war ich voll verspannt. Vielleicht sollte ich Kiku nach einer weiteren Massage fragen.

Ich hörte ein leises Krachen und Fluchen aus dem Wohnzimmer. Hm? Als ich nachgesehen habe, war dort niemand. Vielleicht war ja irgendeiner aus dem Gartenhaus hereingekommen, um auch was zu trinken.
Ich holte schon einmal ein zweites Glas aus dem Schrank - aber ich hatte nicht wirklich was kaltes mehr hier. Na ja, wird sich eben jemand mit kaltem Leitungswasser zufrieden geben müssen.
Ich drehte meinen Kopf zur Tür, als ich hörte wie jemand herein trat...

… und blieb wie angewurzelt stehen. Das war keiner von denen, die hier wohnten! Ich konnte den Mann zwar nicht richtig erkennen, aber der wohnte bestimmt nicht hier.
„Was zur-?!“ Ich wollte gerade zu einer Tirade an unsinnigen, Horrorfilm-Sätzen anlegen, da hatte ich auch schon eine Hand auf meinem Mund und einen Arm um meine Hüfte.
„Halt die Klappe, Mäuschen. Mann, hab ich ein Glück, dass es keiner der Jungs hier ist.“ Fauliger Atem schlug mir entgegen und ich musste ein Würgen unterdrücken.

Die Hand an meiner Hüfte verschwand in meinem Top und strich mir über den Rücken. Uwah!
Ich zuckte automatisch zusammen. Vergewaltiger, oder Einbrecher? Im Sinne beides. Ich began mich heftig zu wehren. Ich drehte, wand und trat um mich, aber es brachte nichts – der Typ hatte einen echten Killergriff.
„Aber, aber. Beweg dich nicht. Eigentlich wollte ich ja nur die ganzen Wertgegenstände mitgehen lassen, aber du bist doch auch ein schöner Fang – und dich gehen zu lassen wäre viel zu schade.“ raunte mir der – nun auch noch – Dieb ins Ohr und schob seinen Daumen über mein Schulterblatt.
Widerlich.
Obwohl sich alles in mir gegen die gleich kommende Aktion streubte, öffnete ich meinen Mund hinter seiner Hand und und leckte leicht über seine Finger, diese lockerten sich augenblicklich mit einem Stöhnen, seitens des Mannes.
„Ah, doch nicht so schl-“ Und dann biss ich ihm so fest ich konnte in die Hand.
Der Mann brüllte auf und zog die Hand von meinem Mund und ich schrie den ersten Namen, der mir einfiel...


._._.

Ja~ Hier hör ich auf, weil ich ab hier dann die verschiedenen Endings für unsere Herren Nationen posten werde.
Sie werden keine bestimmte Reinfolge haben und auch keine bestimmte Länge, und sie werden generell richtig random werden, aber stört ja niemanden, nicht :D

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