Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Wie backe ich mir eine Nation

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Amerika Deutschland England Italien Preussen Russland
18.11.2011
15.03.2015
45
48.446
10
Alle Kapitel
337 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
18.11.2011 943
 
Aloha~

So nach etlichem Nachdenken über 'Wie soll ich das nächste Chapitel angehen?' ist hier meine Lösung, weil ich's kann :D

Viel Spaß

._._.

Meine Mum sah mich mit glänzenden Augen an. Anscheinend hatte sie nun auch gemerkt, wie gutaussehend die Männer in diesem Haus aussahen und bestimmt hatte sie schon den ein oder anderen Gedanken an eventuelle Enkelkinder gemacht. Eins gesagt, wenn sich meine Mum etwas in den Kopf gesetzt hat, dann passiert das auch so.
Ich seufzte innerlich.

„Jetzt mal das beiseite. Jungs, ich muss ganz dringend mit euch etwas im Keller klären. Ganz schnell.“ Ich schielte hilflos an den bohrenden Augen meines Vaters vorbei, der es anscheinend gar nicht gerne sah, dass sein 'kleines Mädchen' von solchen 'schmierigen Halbpubatierenden' umworben wird.

Glücklicherweise schienen die Männer zu sehen, wie unangenehm es gerade war, eine solche Notlüge raus zu bringen und trotteten dann, meine Eltern nett anlächelnd, mit mir in den Keller. Ich schloss die Tür hinter ihnen und achtete darauf, dass ja niemand lauschen könnte.
„Wir haben ein Problem.“ flüsterte ich ihnen dann zu nachdem sich die Nationen auf dem Boden ausgebreitet hatten.
„What are you going to do, love?“ Arthur legte mir beruhigend die Hand auf die Schulter.
„Wahrscheinlich das 'Programm' solange durch zu ziehen, bis sie hoffentlich bald wieder abziehen“ Ich seufzte erneut, dann sah ich jedem einzeln in die Augen.
„Eins muss jedenfalls allen klar werden: Niemand tut irgendwas 'Out of the ordinary' während meine Eltern da sind! Wenn sie erfahren, wer ihr wirklich seid, dann kriegen die Beiden noch einen Herzkasper!“

„Und wie sollen wir die Maskerade aufrecht erhalten, wenn wir nicht wissen wie?“ Tino legte den Kopf schief.
„Genau! Was ist denn dieses 'The Bachlor'?“ wandte Antonio ein, der es sich zu Aufgabe gemacht hatte, Lovino die Wange zu zerpieksen. Dieser versuchte sich nicht darüber aufzuregen, nach dem ich ihm einen bittenden Blick zu geworfen hatte.
Gerade als ich anfangen wollte, dass preis zu geben, was ich wusste (und das war nicht wirklich viel), erhebte Ludwig seine Stimme.
„Das ist eine Art Kuppelsendung, in der eine Person sich in einer Gruppe aus anderen Leuten mittels Aufgaben und Ausflügen in eine der Personen verlieben will.“
Er sagte es mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass es kein Stück banal klang. Ganz anders, als wenn ich es gesagt hätte.

„Ah~ Also wie 'Rock of Love' auf MTV? Cool!“ Alfred 'fist pumped' in die Luft und schien äußerst begeistert von der derzeitigen Situation sein.
„Heißt das dann, wir alle müssen so tun, als würden wir hinter [Name] her sein?“ Gilbert grinste breit. Er schien ebenfalls keinen Hehl aus seiner Begeisterung zu machen.
„Ohonhonhon. Das würd sischerlisch se'r interesont. Trés bien!“ Francis haute Gilbert freundschaftlich auf die Schulter, allerdings sah man sofort, dass die beiden in sich jeweils einen Feind sahen.
„Ich werde mein bestes geben, der mir zugeteilten Rolle gerecht zu werden, [Name]-san.“ Kiku verbeugte sich vor mir und lächelte mich dann wohlwollend und warm an.
Ian hingegen legte einen Arm um meine Hüfte und zog mich näher an sich.
„Wir wissen ja alle, wer gewinnen wird, also braucht ihr euch keine Mühe machen, back off!“ Er grinste arrogant in die Runde und ich sah Arthur zusammenzucken.

„Aber, aber, mein Freund, wenn einer gewinnt, dann ich.“ Ivan – immer noch lächelnd – legte eine Hand auf Ians Schulter und drückte zu. Ian biss sich auf die Unterlippe und ich konnte im ansehen, dass er ein auf grummeln unterdrückte. Sein Bauch spannte sich in meinem Rücken an – und ich musste sagen, es fühlte sich herrlich an.

„Also, Leute klar ist auf jeden Fall erst einmal den Schein zu waren. Bitte?“ Ich wand mich aus Ians Umarmung und stemmte die Hände in die Hüften. Ich versuchte so ernst wie möglich zu wirken, aber es war doch schon irgendwie aufregend ein paar heiße Kerle an der Hüfte kleben zu haben. Auch wenn es nur zum Schein war.
Feliciano klammerte sich an meinen Arm.
„Dann wollen wir deine Eltern mal nicht warten lassen, veh!“ Er blinzelte mir mit seinen Rehaugen entgegen und ich konnte nichts anderes als 'Ja!' zu sagen. Gemeinsam gingen wir alle dann die Treppen hoch.
Ich betrat das Wohnzimmer und setzte mich zu meinen Eltern, während sich die Männer ebenfalls ihr Plätze suchten.
„Willst du uns nicht mal bekannt machen?“ meinte mein Vater darauf hin ruhig. Er deute mit einem Nicken zu den Männern.
„Äh ja, Mama, Papa, dass sind Alfred, Arthur, Vlad, Ludwig, Feliciano, Gilbert, Antonio, Francis, Ian, Ivan, Berwald, Tino und Kiku.“ Ich deute mit jedem Namen auf die Person. Die angesprochen erwiderten darauf hin mit einer Geste der Begrüßung.
Dann sprang Feliciano auf und hüpfte freudestrahlend zu meinen Eltern.
„Veh~ Jetzt weiß ich wieso [Name] so hübsch ist! Sie sind beide wirklich gutaussehend!“ Er gestikulierte dabei wild und grinste.
Meine Mum wurde bei dem Kompliment rot und bedeckte ihre Wangen.
„Ach, dass sagst du doch nur so.“ Aber ich sah ihr an, wie sehr sie es liebte.
Mein Vater hingegen erwiderte das Kompliment mit einem warmen Lächeln und plötzlich entspannte sich der ganze Raum. Mein Vater schien seine Zustimmung zu geben.

Jetzt kamen von allen Seiten her Komplimente an meine Eltern über mich oder über meine Erziehung, sowie meine Kochkünste und weiterem Schnickschnack. Ich lief indess Rot an und versuchte via Mimik die Männer zum schweigen zu bringen. So sehr sie ihre 'Rolle' auch ernst nahmen, sie übertrieben gerade doch ein wenig, oder? Oder?
Aber irgendwie fühlte es sich gut an, auch mal Komplimenten zu gehagelt zu werden.

Ich lächelte ein kleines Lächeln und seufzte.

._._.

Reviews?
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast