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Wie backe ich mir eine Nation

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Amerika Deutschland England Italien Preussen Russland
18.11.2011
15.03.2015
45
48.446
10
Alle Kapitel
337 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
18.11.2011 1.113
 
- Rage-Mode -

Sollte ich noch irgendwann einmal eine Mail bekommen von wegen:

Uhh~ Du hast seit 7 Tagen, 5 Stunden, 43 Minuten, und 2 Sekunden kein Kapitel mehr geschrieben! Wenn du dich nicht sofort an eins setzt und es binnen 20 Minuten hochlädst, find ich heraus wo du wohnst und kill dich!

Brech ich das gesamte Projekt ab und gut ist. Ernsthaft, ich schreib das nicht, weil ich muss, sondern weil ich will! Ist ja nicht so, als hätte ich nicht noch andere Dinge zu tun.
Außerdem: Was bringt es jemanden, mich killen zu wollen, um ein Up Date zu bekommen, wenn ich die FF nicht weiter schreiben kann, wenn ich gekillt bin?
NUN GUT.
Das zum einen, nun zum anderen:

WTF? Wenn jemand die FF ins Englische übersetzten will, um sie auf anderen Seiten hochzuladen, von mir aus. ABER vorher bitte fragen! Und schon gar nicht ins Disclaimer schreiben:

Charaktere gehören nicht mir, lediglich die Handlung entspricht meinen Vorstellungen.

Damn it! Ist ja nicht so, als wäre ich total verklemmt, aber trotzdem! Himmel, Arsch und Zwirn!
Danke an Miume, dafür das er mir das gezeigt hat.

- Rage Mode Ende -


So. Viel Spaß mit dem nächsten Kapitel.

._._.

Hatte ich eigentlich schon einmal erwähnt, wie scheißen weh es tut, mit Iod Wunden zu desinfizieren? Nein? Von Arthur verstümmelt zu werden ist da fast wie ein Feder streicheln. Lovinos eine Hand hielt mich an der Hüfte fest, damit ich ihm nicht vom Klo fiel, während die andere sich mit dem Wattebausch dem Stich widmete.
Ich schrie und ich versuchte es auch in keinster Weise zu verbergen. Ich war generell schon keine toughe Frau, aber das war Folter.
Selbst Robins Folter, die er von Joker abgekriegt hat,als dieser ihn zu seinem 'Sohn' machte, war nichts im Gegensatz hierzu!

Ich kreischte mir die Seele aus dem Leib und hatte dabei das Gefühl, meine Stimmbänder wurden zerfetzt. Das ist kein schönes Gefühl.
Da knallte die Badezimmertür auf und Ludwig stürmte herein, ohne Feliciano im Schlepptau.
„Was ist denn hier los?“ donnerte er. Lovino fror sofort mit seiner Handlung ein, glücklicherweise nicht mit dem Wattebausch auf dem Stich.
„Was willst du denn hier, potate bastard?“ Lovinos Stirn legte sich verärgert in Falten. Ich wischte mir die Tränen aus den Augenwinkeln.

Ludwig starrte uns etwas entsetzt an.
„Es hörte sich an, als würdest du [Name] jeden einzelnen Nagel einzeln langsam ausreißen.“ Hat sich bestimmt nicht schön angehört. Ich lächelte zittrig.
„Nein, Lovino versorgt nur gerade den Wespenstich.“ Ich deutete auf meine Bauch und dann zu dem Wattebausch.
„A-ach so.“ Lovino nickte. Sein Gesichtsausdruck sagte nur: Duh!

Ludwig kratze sich verlegen am Hinterkopf.
„Dann stör ich auch nicht we-“
Er wurde von Gilbert in die Wanne geschubst, als dieser hereinstürmte.
„Oi! Keine Folterspielchen ohne mich!“
„Dann kannst du ja wieder zurück zu mir kommen, Gilbert, da?“ Ivan schaute über die Schulter des Preußen, welcher sichtbar erschauderte.

Ich sah verwirrt von einem zum anderen. Hab ich was verpasst? Die waren ein Paar? Das hätte ich von Gilbert kein bisschen erwartet. Aber nun gut.
Ich seufzte und nahm das Pflaster entgegen, dass mir Lovino reichte.
„Leute, hier wird niemand gefoltert. Höchstens durch Klaustrophobie! Ihr nehmt einen ja den Platz zum Atmen, raus!“
Ich scheuchte die Männer aus dem Bad und bedankte mich bei Lovino noch einmal für seine Hilfe.

Ich seufzte und kratze mir über das Pflaster. Ich hasste diese Teile. Ich schlenderte den Flur entlang Richtung mein Zimmer und wurde auch gleich von Antonio umgeworfen, der vor Francis floh, welcher anstatt seiner blonder Haarmähne nun Neongrüne hatte. Ich verschluckte mich beinahe vor Lachen an meiner Zunge. Das war ein Bild für die Götter.
Arthur schien dies genauso zu sehen, denn er sprintete sofort hinterher, sein Handy mit Kamerafunktion im Anschlag.
Da fiel mir ein, vielleicht sollte ich mir auch ein neues zu legen. Meines besaß als Special Feature ein Farbdisplay. Außerdem war es viel zu klobig und nahm den Großteil meiner Handtasche ein. Und das Vieh war meiner Meinung nach Gigantomanisch.

Ich wischte mir die Lachtränen aus den Augenwinkeln – schon das zweite Mal,dass ich heute heule!.
Vlad kam unterdessen seine Treppe zum Dachboden herunter stolziert und musterte mich mit einem amüsierten Gesichtsausdruck.
„Was ist denn hier los?“ Er reichte mir die Hand und half mir hoch. Ich ließ mich von ihm hochziehen und schniefte.
„Vielleicht hat allen die Pizza doch nicht so gut getan.“ nuschelte ich und grinste Vlad an. Dieser schüttelte nur den Kopf.
„Hast du vielleicht noch eine Flasche Wein?“ fragte er mich dann nach wenigen Augenblicken.
Irgendwie schien der Rumäne nur Wein zu trinken.
„Keine Ahnung, ich hab nur ein paar hier gehabt. Notfalls fliegt irgendwo noch Traubensaft herum.“ Ich zuckte mit den Schultern und bedeute ihm, mir zu folgen.

Zusammen gingen wir in den Keller. Es schien als wäre das der einzige Raum zu sein, der nicht vollkommen im Chaos versank – vielleicht lag es auch daran, dass Ludwig hier residierte. Ich fühlte mich auf einmal ein bisschen verarscht. Vom Leben vor allen Dingen. Wieso hatte ich auch so ein kleines Haus? Vielleicht sollte mich nach was neuem umsehen, oder so.
Aber doch nicht extra für die Männer. Ich wollte sie ja schließlich nicht hier haben, oder? Ich seufzte innerlich. Was mache ich mir eigentlich noch etwas vor? Ich hing an der Chaotentruppe. Sie waren wirklich cool und es machte Spaß mit ihnen zusammen zu leben. Auch wenn sie schon bald wieder verschwinden würden.

Ich kramte in dem dürftig befüllten Weinregal nach der letzten Flasche und reichte sie Vlad, welcher sie mit strahlenden Augen entgegennahm. Er drückte mir einen Kuss auf die Stirn und verschwand dann nach oben. Ich starrte ihm mit offenem Mund hinterher. Boah, wie dreist!
Nach der Film-Couch-Arm-Aktion sollte er sich doch ernsthaft beherrschen können.

Ich stolzierte wieder nach oben, nur um von Alfred auf die Arme gehieft zu werden.
„Ich mach den Homerun!“ brüllte er Finland und Japan zu, welche anscheinend dazu verdonnert wurden, mit ihm zu spielen.
Ich klammerte mich an den Amerikaner, als hinge mein Leben davon ab – was nicht ganz falsch war.
„Hiii! Alfred, was machst du daaaa!“ kreischte ich ihm ins Ohr, als er die Treppe hoch sprintete und sich beinahe hingelegt hätte.

„Ich spiel Baseball, and you're the ball! Gonna hit on ya nice and wide!“ Er grinste mich an und ich wurde tomatenrot. Holla. Anmachsprüche und meiner bescheidenen Meinung nach sogar ein ziemlich Guter.
Alfred sprang die Treppe zum Dachboden hoch, rannte an Vlad vorbei, der sich am Wein labte und öffnete das Fenster. Zuerst stellte er mich aufs Dach und dann kam er selbst hinterher. Worauf das wohl hinauslief? Ich jedenfalls wollte es nicht wissen.

._._.

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