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Abaddon

von CherryCat
Kurzbeschreibung
GeschichteAngst, Übernatürlich / P16 / Div
Engel & Dämonen Fabeltiere & mythologische Geschöpfe
16.11.2011
17.02.2012
11
40.399
1
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
16.11.2011 455
 
Tya, kaum ist "Leere Geister" beendet, gibt es auch schon die Fortsetzung *g* Ich muss doch ausnutzen, dass ich tatsächlich gerade Internet hab, denn wer weiß, wie lange noch...

Die Geschichte setzt genau dort an, wo LG aufgehört hat (der Prolog während der letzten Minuten aus der Sicht eines anderen, das erste Kapitel dann ab dem Moment, in dem Selon Andras in seinem Zimmer absetzt) und man sollte die Geschichte unbedingt gelesen haben. Alles andere wird nur verwirrend, weil die Story komplett darauf aufbaut.

Gibt's nen Grund für Warnungen? In späteren Kapiteln, ja, da wird es ein wenig blutiger. Vom Slash her passiert hier so ziemlich gar nichts, wie das Rating schon vermuten lässt. Und sonst... alles okay, denke ich.
Naya, außer halt, dass ich wieder die biblische Geschichte ziemlich auf den Kopf stelle und im Sinne der Story interpretiere. Hoffe, das stört euch nicht...

Damit wünsche ich euch viel Spaß und hoffe, dass euch auch diese Geschichte gefällt *smile*
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Prolog

„Ist es endlich soweit?“
„Ja, mein Meister. Er wird gerade eingeschwört.“
Auf den schmalen Lippen breitete sich ein diabolisch vorfreudiges Lächeln aus. „Wie lange dauert es?“
„Nicht mehr lange, Meister. Einige Minuten. Sie lassen noch zu, dass er sich von seinem Schützling und dem Gefallenen verabschiedet, dann wird er voll und ganz Euch gehören.“
„Sehr gut.“ Raphael drehte sich zum Fenster um und sah nach draußen auf die helle Straße, auf der ein reges Treiben herrschte, beobachtete abfällig die vielen Menschen dort unten.
Er hasste sie aus vollem Herzen, jeden einzelnen, selbst seine Schützlinge. Aber was konnte er schon tun? Er hatte einen Job und den würde er gewissenhaft erledigen und wenn auch nur, um besser zu sein als die Anderen. Immer besser als jeder, denn das konnte ihn weit bringen. Das hatte die jüngste Vergangenheit gezeigt. Welche Ehre ihm jetzt zuteil wurde …

Er verschränkte die Arme hinter seinem Rücken und wandte sich wieder seiner Gehilfin zu. Der Begriff „Sklavin“ traf es allerdings um einiges genauer.
„Weiß er es schon?“, fragte er.
Sie schüttelte den Kopf. „Nein, Meister. Wie Ihr es befohlen habt, habe ich dafür gesorgt, dass es ihm niemand sagt.“
„Sehr gut“, wiederholte er leise, nickte mehr zu sich selbst und warf noch einen kurzen Blick aus dem Fenster, ehe er zur Tür ging. Es wurde langsam Zeit. „Ich werde mich zuerst um Selon kümmern. Sorg dafür, dass Andras genau dort bleibt, wo er gerade ist. Ich will ihn nicht erst suchen müssen.“
„Natürlich, mein Meister.“ Sie verneigte sich vor ihm und verschwand.
Raphael fuhr sich mit einer Hand durch seine rotbraunen Haare, atmete tief durch, dann tat er es ihr gleich.
Endlich war es soweit. Er hatte so lange gewartet und jetzt würde er es genießen.
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