Misery

GeschichteAllgemein / P16
13.11.2011
13.11.2011
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Hey!

Auf der Suche nach einer American Dragon Story bin ich über die englische Fanfiction "Misery" von Onej6 gestolpert. Nach dem Lesen habe ich mir sofort seine Erlaubnis geholt sie ins deutsche zu übersetzen, damit sie euch nicht vorenthalten bleibt.
Ich hoffe wirklich, dass ihr genauso viel Freude an dieser Fanfiktion haben werdet wie ich.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich dies zum ersten Mal tue? Ich hoffe euch werden meine "supertollen" Englischkenntnisse genügen. Und Rechtschreibfehler sind natürlich beabsichtigt. (Wäre toll, wenn mich jemand auf eventuelle Fehler aufmerksam machen würde^^)



Titel: Misery
Autor: Onej6
Link zum Original: http://www.fanfiction.net/s/6699979/1/Misery
Kapitelanzahl: Prolog + 29 Kapitel + Epilog
Disclaimer: Mir gehört weder die Serie American Dragon, noch die Geschichte. Ich übersetze sie nur!



Und nun viel Vergnügen beim Lesen!


Prolog


Dass ein einfaches Geheimnis den Lauf des Lebens so sehr ändern könnte, hätte Jake Long nie erwartet. Noch tat seine Mutter dies, als sie ihrem Ehemann ihr Familiengeheimnis erzählte.

Sie haben außerdem nie erwartet, dass Jonathan, der Vater von Jake, ein Jäger sein würde. In dieser Geschichte will ich euch mitnehmen zu dieser ereignisreichen Nacht und der Zeit danach, die die Welt des Jungen veränderten.

Es war eine ruhige Nacht in der Stadt New York, für den normalen Standart fast zu ruhig. Es war die Nacht, die Jakes Leben veränderte.


In einer Ecke gedrängt zitterte Jake vor Angst, während ihn seine Mutter beschützte. Sehr zu seiner Verachtung, vor seinem eigenen Vater.

"Jonathon, du musst das nicht tun", flehte Susan, "Du weißt ich liebe dich, genau wie Jake auch."

Jonathon hielt einen Jägerstab in seinen Händen. Tränen flossen ihm übers Gesicht. "Du bist ein Drache", sagte er, seine Stimme bei jedem Wort angespannt, "Drachen können nicht lieben."

"Wir können, Jonathon. Du weißt das so gut wie ich. Oder waren all die Jahre falsch."

"Du versuchst mich ohne Gewalt zu zerstören. Du tötest mich mit Gefühlen", sagte er, während seine Augen glasig wurden und er seine Waffe erhob. "Drachen sind abscheuliche Kreaturen, die es nicht verdient haben zu leben." Die Worte klangen, als glaubte er sie selber nicht, sondern als würde er sie glauben wollen. Er brüllte und griff seine Frau an.

Susan erstarrte im Schock, schloss ihre Augen, wartend auf den Schlag. Sie hörte einen Schmerzensschrei und das Splittern von Glas.

Sie öffnete ihre Augen und sah, dass das Fenster im Raum zerbrochen war. Jonathons Jägerstab lag davor. Brandspuren übersäten die Wand rund um das Fenster. Sie drehte sich nach Jake um, der gegen die Wand gelehnt da saß. Sein Kopf in Drachenform und in der Verwandlung zurück zum Menschen.

Sie lief in Richtung des kleinen Jungen, hob ihn hoch und zog ihn in eine feste Umarmung. Jake begann zu weinen. Susan streichelte sein Haar um ihn zu trösten. Von Neugier getrieben lief sie zu dem zerstörten Fenster. Sie keuchte, als sie ihren Mann zwei Stockwerke weiter unten liegen sah, seinen zertrümmerten Schädel offen auf dem Bürgersteig. Tränen stiegen ihr in die Augen.

"Jonathon...", flüsterte sie.

Einige Tage später...

"Aus Staub wurdest du geboren und zu Staub wirst du wieder werden", sagte der Priester, als der Sarg in die Erde gesenkt wurde.

Jake und Susan saßen in der ersten Reihe. Jake niedergeschlagen, Susan sich die Augen ausweinend.

Susans Vater Lao Shi Luong und sein Hund saßen neben Jake und Susan. Sein Gesicht frei von Emotionen.

Jonathon hatte eine ziemliche Menschenmenge angezogen. Nicht nur Freunde und Familie tauchten auf, sondern auch Menschen von seiner Arbeit und welche, die selbst Susan noch nie gesehen hatte.

Nach der Zeremonie ging Susan auf das Auto zu, welches sie zum Flughafen bringen sollte. Sie hatte beschlossen, dass es das Beste war, wenn sie Amerika verließen.

Bevor sie ins Auto steigen konnte, kam ihr ein glatzköpfiger Mann mit Sonnenbrille entgegen. Aus Anstand heraus hielt sie inne und sah den Mann an. Er hielt ihr die Hand entgegen und sie ergriff sie.

"Mein Beileid, Misses Long." Er nahm seine Sonnenbrille ab, seine Augen gefüllt mit Trauer. "Jonathon war ein guter Freund und ein...", er hielt inne, "großartiger Mann. Wenn sie irgendetwas brauchen sollten, rufen sie mich an."

Susan schüttelte den Kopf. "Das wird nicht nötig sein, wir werden heute verschwinden. Zu viele Erinnerungen."

Ohne ein weiteres Wort stieg sie in den Wagen und fuhr los.

"Wer war das, Mami?", fragte der sechsjährige Jake.

"Niemand, mein Schatz. Niemand."


Ende des Prologs





So das wars erstmal, ich denke nächste Woche könnt ihr mit dem 1. Kapitel rechnen.

Reviews werde ich an Onej6 weiterleiten.

Bis dann!
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