Maledicta

GeschichteAbenteuer, Tragödie / P12
Hige Kiba Toboe Tsume
09.11.2011
30.10.2012
15
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Hallo erstmal!
Diese FF erzählt einen Teil der Wolfs Rain Geschichte aus der Perspektive meines OC-Wolfes Maledicta. Um gleich vorzuwarnen, sie beeinflusst den Originalen Plot von WR nur minimal, und alle Handlungen des Rudels bleiben im großen und ganzen gleich. Bis auf diese Minimalen Abwandlungen, um Platz für Maledicta zu schaffen. Die Fanfic setzt in der vierten Folge „Scars in the Wastland“ ein, ich werde wahrscheinlich nicht über jede Folge bzw. Handlung schreiben und lasse zwischendrin Zeitsprünge.
Der einzige Sinn und Zweck meines OCs ist es, die Geschichte wiederzugeben und neu zu erzählen. Ich hoffe es wird was XD
Es kann sein, dass zwischen den Kapis etwas größere Abstände entstehen, da ich momentan viel in der Schule zu tun habe und noch zwei weitere FFs schreibe. Also verzeiht mir das bitte^^

Disclaimer: Mir gehört nichts von Wolfs Rain, sieht man von Maledicta und ihren Gedanken ab. Geld verdienen tu ich auch nicht, außer vielleicht ein paar Reviews ( Das war eine indirekte Aufforderung *höhö*)
Jetzt genug geschwafelt.
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Kapitel Eins

Epilog




Wollt ihr eine Geschichte über eine wunderschöne, mutige, selbstlose Wölfin lesen? Eine, die immer alles zum Guten wendet? Eine spannende Geschichte mit Happy End? Dann seid ihr hier falsch.
Denn ich bin weder wunderschön noch mutig. Wohl eher das Gegenteil. Ich bin ein ganz normaler Wolf. Ein grau-braunes Fell mit hellem Bauch und dunkler Augenzeichnung, die Standardfassung eben. Vielleicht etwas klein geraten. Aber sonst…
Aber von meiner Geschichte will ich eigentlich gar nicht erzählen, sie ist mehr eine Begebenheit, die wichtig ist, meine Sichtweise zu verstehen. Ja, meine Sichtweise. Denn sie ist unter Wölfen einzigartig. Das hoffe ich zumindest, denn ich würde mein Schicksal niemandem wünschen.

In meinem ersten Leben als Wolf habe ich einen unverzeilichen Fehler gemacht. Einen Fehler, den ich seit geraumer Zeit bereue.
Denn jetzt, und auch den Rest meiner unendlichen Leben, bezahle ich für diesen Fehler. Wollt ihr wissen, was für eine Strafe mir die Blumen erteilt haben? Ja richtig, die Blumenjungfern. Sie haben mich für mein Verbrechen bestraft, und dass zurecht. Dass weiß ich. Es ändert aber nichts an den Fakten.
Meine Strafe, oder eher, mein Fluch, besteht aus drei Teilen, die für sich allein gar nicht so schlimm sind. Aber zusammen, sind sie die Hölle auf Erden.

Der erste Teil besteht darin, dass ich immer wiedergeboren werde. Oder… Nein. So kann man das nicht ausdrücken. Ich werde nicht geboren… Ich bin einfach da. Wenn das Ende naht, fange ich an zu existieren.
Der zweite Teil: Ich weiß über das ‚Paradies’ bescheid. Mehr kann und will ich momentan noch gar nicht sagen. Es wird noch früh genug herauskommen, was ich damit meine.
Das letzte Fragment meines Fluches ist Stummheit. Ich kann nicht reden. Nicht heulen. Nicht lachen, nicht bellen, nicht knurren, ja noch nicht mal winseln.
Und das ist der ausschlaggebende Punkt: Ich kann niemandem von meinem Wissen erzählen. Ich kann sie nicht warnen.

Damals, ich weiß nicht mehr wann, haben mir die Blumen einen Namen gegeben: Maledicta. Die Verfluchte. Aber es ist nicht mein richtiger Name, denn den habe ich schon lange vergessen.

Um zurück zum Anfang zu kommen, diese Geschichte handelt, wie ich bereits sagte, nur am Rande über mich.
Es geht um ein fünfköpfiges Rudel und eine Blumenjungfrau namens Cheza. Ich bin eher durch Zufall auf das Rudel gestoßen, und bin ihnen gefolgt. Ich habe ihre ganze Geschichte miterlebt, ohne eine größere Rolle dabei zu spielen. Und diese Geschichte möchte ich erzählen, denn jeder einzelne von ihnen tut mir Leid. Und gleichzeitig beneide ich sie. Weil sie unwissend sind.
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tbc
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