Star Fox Challenges - Memories of the Future

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
06.11.2011
12.11.2011
7
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STARFOX CHALLENGES



Memories of the Future







Hallo zusammen!

Schön, dass ihr auf die Geschichte geklickt habt und hoffentlich weiterlest! Dies ist meine erste ff über die STARFOX-Reihe, ich liebe alle Teile (bin vorallem ein absoluter Wolf– Fanatiker und Falco-Supporter…aber ich hasse Krystal!). Von dieser Geschichte habe ich bestimmt dreimal geträumt und beschloss, sie somit aufzuschreiben.

Wenn ihr Fragen habt oder mir eine ff von euch über Star Fox empfehlen wollt, dann nur zu, ich freu mich!

Und nun sage ich: Play time is OVER…start reading!










Mission 1







„Fox, du alte Socke! Kannst du nicht irgendwas machen, damit uns nicht mehr so langweilig ist?“
Der junge Fuchsmensch blickte auf. Seine klaren, grünen Augen verrieten einen genervten Ausdruck. „Falco, ich freu mich, dass du wieder dabei bist, aber das heißt noch lange nicht, dass hier wieder viel los sein muss, damit dir nicht langweilig wird!“
Sein Gegenüber, ein großer Falkenmensch, stand von seinem Sitz auf und grinste. „Ich bin ja auch nur wegen dir zurückgekommen, du Blindfuchs! Nachallem bist du leider immer noch derjenige, den ich am meisten von diesem Haufen okay finde.“
„Und was ist mit uns?“, quietschte ein Froschjunge vom anderen Ende des Raumes. Slippy Toad saß am Computer und entwickelte ein neues Alarmsystem für die Great Fox, in der sich alle befanden.
„Ach, Slip, du machst uns sowieso nur Ärger. Außerdem lässt ihr Schwachköpfe euch alle von Frauen blenden!“, rief Falco verächtlich und sah aus den großen Scheiben ins All.
„Sag nichts gegen Arnanda!“, quengelte Slippy.
„Warum spielst du auf Krystal an? Ich will nicht darüber reden!“, fauchte Fox.
Falco unterdrückte ein Lachen. „Da seht ihr es. Ich habe doch gar keine Namen gesagt? Und ihr werdet alle direkt FUCHSteufelswild. Bei dir ist ja alles fein, Slip, bald Hochzeit mit Arnanda, ja, ja…aber was ist denn mit euch wieder, Fox?“
Fox zuckte mit den Schultern. „Ach. Die ist eine totale Zicke. Sie ist abgehauen, weil sie einfach genervt von mir ist, dass ich sie nicht oft genug beschütze. Deswegen hat sie ihre Siebensachen gepackt und ist abgehauen. Aber ich denke nicht, dass sie sich noch einmal Star Wolf anschließt.“
„Wolf wird sie bestimmt nicht nochmal einstellen. Dann soll sie halt zuhause bleiben und Tee trinken“, sagte Falco verächtlich, „dumme Weiber.“
„Hattest du nie Interesse an einer Frau, Falco?“, wollte Fox wissen.
Sein Kamerad sah ihn an und zog eine Augenbraue hoch. „Dass ich nicht lache.“
In diesem Moment öffnete sich die Tür des Aufenthaltsraumes der Great Fox. Ein Hasenmensch, der schon deutlich älter war als die anderen, kam herein. „Falco! Fox! Ich finde es nicht richtig, wenn ihr hier rumsitzt und über Frauen sprecht. Ihr solltet lieber nach Corneria fliegen. Ich habe ein virtuelles Telegramm von General Pepper empfangen, eine beunruhigende Nachricht.“
„Was für eine Nachricht, Peppy?“, erkundigte sich Fox.
Peppy blickte auf den Zettel in seiner Hand. „Anscheinend treiben seit einiger Zeit merkwürdige Androiden im All ihr Unwesen…sie greifen diverse Planeten in der Nähe von Corneria an.“
Slippy war überrascht. „Tatsächlich? Wie kommt es, dass wir nichts davon erfahren haben?“
„Weil wir uns ganz einfach weit von Corneria abgesetzt haben, du Froschkopf“, entgegnete Falco.
„Na dann ab zur Basis! ROB, gib den Kurs nach Corneria an!“, befahl Fox und der treue Roboter, der bisher neben Slippy gestanden hatte, begab sich ins Cockpit.


Stunden später erreichte Star Fox Corneria und das Hauptquartier von der Cornerian Army.
Der besorgte General empfing Fox mitten auf dem  Weg. „Gut, dass du da bist, Fox!“, rief er erleichtert, „ich habe einen neuen Auftrag für euch…“
„Wir sollen die einzelnen Planeten vor diesen Androiden beschützen, nicht wahr?“, ergänzte Fox.
Der Hundemensch nickte. „Ja, aber nicht nur das. Ich möchte, dass ihr herausfindet, wer der Drahtzieher dieser mechanischen Kämpfer ist! Meiner Ansicht nach müssen sie von jemanden gesteuert und kommandiert werden!“
„Und wo wurden sie zuletzt gesichtet, Sir?“, fragte Peppy.
„Laut Berichten sollen sie vor Fortuna sich neuerdings gesammelt haben. Ich habe die Befürchtung, dass sie größere Pläne haben, gegen die wir machtlos sind, wenn etwas geschieht!“, sagte Pepper ernst.
„Ich verstehe. Jungs, wir machen uns auf den Weg!“, rief Fox, „ich halte Sie auf dem Laufenden, General!“


Auf dem Weg nach Fortuna flogen Fox, Falco und Slippy einzeln in Airwings.
„Slippy, siehst du irgendetwas auf deinem erweiterten Radar?“, fragte Fox per Funk.
„Nein, alles ok! Wir gelangen in ungefähr sechs Stunden auf Fortuna“, antwortete Slippy.
„Ich will nichts sagen, aber irgendwie hab ich ein mulmiges Gefühl…“, rief Falco mit ernstem Unterton, „so, als ob uns irgendwas die ganze Zeit beobachten würde.“
Fox sagte nichts dazu, aber insgeheim machte er sich etwas Sorgen. Falco war derjenige des Teams, der immer einen kühlen Kopf behielt und sich nicht so leicht aus seiner Bahn werfen ließ. Aber wenn er erst einmal mulmige Gedanken hatte, dann waren sie begründet.
Weitere Minuten verstrichen, als plötzlich Slippy schrie: „Fox! Hinter dir!“
Ein Laserstrahl traf Fox‘ linken Airwingflügel. Schnell flog er eine Wende, um zu sehen, wer der Angreifer war.
„Was zum…?“, Fox hielt inne. Ein seltsamer Roboter mit stechend roten Augen und langen Armen schwebte vor seinem Airwing. Die langen Arme glühten vor Laserenergie auf.
„Das müssen diese Androiden sein, von denen Pepper gesprochen hat!“, warf Falco ein und griff direkt an. Plötzlich ertönte Peppys Stimme aus der Great Fox per Funk. „Halt! Nein! Falco, greif sie nicht an – ich habe sie eben analysiert. Sie beinhalten eine ganze Menge Wasserstoff in ihren Körpern und im Kopfbereich Sauerstoff. Zerstörst du sie, werden beide chemischen Stoffe sich vermischen, hochkant explodieren und euch allesamt mitreißen. Versucht zu fliehen! Euch bleibt im Moment nichts übrig.“
„Verdammt, Peppy! Ich fliehe vor niemanden!“, fluchte Falco.
„Deinen schwachsinnigen Stolz kannst du hier nicht gebrauchen, Falco, hier geht es um euer Leben!“, erwiderte Peppy wütend.
„Rettungsmanöver! Versucht zu fliehen!“, forderte Fox auf. Doch es war nicht leicht. Die seltsamen Androiden waren extrem schnell und versperrten Star Fox immer wieder den Weg.
„Wird man diese Monster niemals los?“, rief Fox erschöpft und wich knapp einem weiteren Laser aus. Falcos Airwing flog vor dem von Fox.
„Ich versuche, ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Dein Airwing ist beschädigt, also musst du am ehesten hier wegkommen!“, wandte Falco ein.
„Danke, Mann“, rief Fox dankbar, als er sah, dass ein weiterer Android nah an Falcos Airwing von hinten heranflog und zu einem Schlag mit seinen ausfahrbaren Arm ausholte.
„Mist, Falco!“, brüllte Fox, doch dann geschah etwas Eigenartiges. Aus dem Nichts tauchten zwei Flugschiffe, sehr ähnlich den Airwings nachgebaut, nur deren Flügel waren violett, auf und schossen gezielt die Köpfe der Androiden ab. Sie zerbrachen in tausende Teile.
„Wer sind diese beiden?“, fragte Slippy überrascht, „sie haben uns gerettet!“
„Ich wüsste das auch zu gerne“, rief Fox nachdenklich, „aber seid auf der Hut! Sie werden uns auch vielleicht angreifen!“
Auf Fox‘ Cockpitmonitor tauchte ein Bild von einer Person auf, dessen Gesicht von einem roten Helm mit unerkenntlichen, schwarzen Augenschlitzen verdeckt war. Mit einer verzerrten Stimme rief sie: „Diese Runde geht an uns, Star Fox.“

„Wer seid ihr?“, funkte Fox zurück und versuchte, in die beiden fremden Airwings reinzuschauen.

„Wir wollen euch jedenfalls nicht töten, also macht euch keine Sorgen“, antwortete die geheimnisvolle Person, „vielleicht treffen uns bald wieder.“ Mit diesen Worten flogen beide fremden Airwings davon.

„Und wer war das bitteschön? Dass wir von Fremden gerettet werden!“, knurrte Falco.
Fox runzelte die Stirn. „Fragen wir Peppy, er kann die Signale zurückverfolgen. Peppy, kannst du die Spur dieser Airwings ausfindig machen?“
Eine Weile kam zurück: „Es tut mir leid, Fox, aber die Identitäten dieser Airwings und die Flugmodelle an sich sind komplett unbekannt und nicht auffindbar. Aber ich kann dir sagen, wohin sie gerade unterwegs sind, sie wollen auch nach Fortuna!“
„Ihr wisst, was das heißt? Wir müssen nach Fortuna!“, rief Fox, „ich möchte wissen, wer diese beiden sind und ob sie uns zu den Androiden weiterbringen.“