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Our desire is everything!

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Azmaria Hendrique Chrno Fiole/Florette Harvenheit Joshua Christopher Rosette Christopher Sathela Harvenheit
02.11.2011
07.01.2012
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02.11.2011 1.228
 
In weniger als zwanzig Minuten sollte ich sterben.
Ich saß auf einer Veranda auf einer Schaukel in den Bergen, und genoss die letzten Sonnenstrahlen.
Die Sonne ging unter und mit ihr mein Leben.
Das sanfte Warme Licht wärmte mich und ich schloss müde die Augen.
Bald, sehr bald war es so weit. Dann war es vorbei. Ich war nicht sehr alt geworden aber das machte mir nichts, ich wusste schon vorher das es früher oder später so weit war.
Im Grunde war es Okay, wen da nicht diese Angst wäre. Die Angst vor dem Tod.
„Rosette, mein Engel.“ Sprach Chrono, mein Partner und mein Liebster, und kam aus der kleinen Blockhütte. „Hm?“ gab ich von mir und sah auf.
Er sah genau so müde aus wie ich und mir war klar das er mit mir gehen würde. Mit mir in den Tod.
Er sah mich an, tiefe Augenringe zierten sein Gesicht, ich konnte es mir nicht verkneifen als noch eine Spur Ängstlicher zu werden. Ich lies mir das nicht anmerken und Lächelte sanft.
„Möchtest du nicht her kommen? Es ist so schön Warm in der Sonne.“ sagte ich und sah wie er Lächelte.
Ich sah zu der Unter gehenden Sonne. Es war fast so weit. „Es ist so schön, eine so herrliche Landschaft vor Augen zu haben ist wunderbar. Es tut meinem Herzen wohl, ich könnte ewig hier sitzen und schau´n.“ Sagte ich und lächelte den strahlen schwach entgegen.
Chrono Seufzte und kam zu mir. Ich machte ihm Platz und er setzte sich neben mich.
Er lies sich schwach neben mich Sinken und ich seufzte traurig bevor ich wieder nach vorne sah..
Ich war schuld das es ihm jetzt genau so ging wie mir. Schwach und zum sterben verurteilt.
Kurz blieb es still zwischen uns bevor ich die stille durchbrach. „Sag mal, Chrono..“ Fing ich an und überlegte wie ich es sagen sollte, das was ich die ganze zeit schon auf dem Herzen hatte.
„Hm?“ kam es fragend von ihm und ich musste es ihm jetzt einfach sagen. „...sollen wir das Siegel brechen?
Ja, weist du Chrono dann könntest du deine Wunden heilen und endlich Gesund werden, mein Liebster.“ Sagte ich und faste die Uhr um meinen Hals an bevor ich auf sie hinab sah.
Chrono legte seine Hand auf meine die das Siegel fest hielt.
„Oh nein. Das ist etwas so wichtiges, ich möchte es nie wieder verlier´n. Mit dir zusammen zu sein bedeutet mir einfach alles.“ Sagte er und sah mich entschlossen an.
Ich zuckte mit der Hand die um das Siegel lag und er lies mich los bevor ich die Hand weg zog und wieder zur untergehenden Sonne sah. Seine Hand legte er neben mich auf die Schaukel und ich legte meine auf seine.
„Weist du, ich denke manchmal darüber nach was unsere, unsere Freunde jetzt wohl machen.“ sagte ich nachdenklich und musste an Azmaria denken. „Tja“ gab er von sich und sah genau so Nachdenklich wie ich in den Himmel. „Aber im Moment, möchte ich nur mit dir allein sein.“ sagte ich und schloss die Augen bevor den Kopf in den Nacken legte und den Moment Genoss. Irgendwo in der ferne hörte man das traben von Pferden die eine Kutsche zogen und wo anders, näher an der Hütte, hörte man wie die Grillen anfingen ihre Lieder zu spielen. Es war für meine Letzten Minuten, das spürte ich, ein wirklich sehr schöner letzter Abend.
Ich sah wieder zu der Sonne und mir kamen die Tränen. Es war fast so weit.
„Ich habe immer gedacht das ich so viel zu erzählen hätte wen ich einmal mit dir alleine sein könnte. Doch jetzt fällt mir nichts ein was ich dir sagen wollte. Es ist als wäre alles schon längst gesagt worden.“ sagte ich und fiel mit dem ober Körper halb nach vorne. Meine Tränen Tropften auf  das Siegel und ich spürte, ich spürte das der Moment immer näher. Je näher er kam desto mehr Angst bekam ich.
Chrono sah mich an, das spürte ich. Ich spürte das er genau so angst hatte wie ich. Ich spürte es einfach.
„Lass uns rein gehen Rosette, du musst dich ausruhen..“ sagte er und versuchte mich dazu zu bewegen aufzustehen aber ich ignorierte seinen versuch. „Wer war ich eigentlich? Ich bin ich. Rosette Christopfer und habe trotzdem Angst. Ich habe schreckliche Angst!“ flüsterte ich und brach nun völlig in tränen aus. Wie ein Stich im Herzen war es das ich trotz allem sterben sollte. Warum half der der mein Schicksal bestimmt hatte den nicht?
Warum überließ er mich meiner Angst und meinem Schmerz? Warum...?
„Ich will noch nicht sterben. Ich will Leben, mit dir! Ich will noch nicht sterben und der Gefahr laufen das du nicht da bist wo ich bin. Ich will Leben nur mit dir und unseren Freunden bis es wirklich an der zeit ist zu gehen!“  Weinte ich und warf mich Chrono in die Arme. Ich spürte wie er sich mit den Hand in meinen Rücken krallte und mich so mit näher an sich zog. Ich konnte nicht anders und drückte mich so nah an ihn das ich seinen Herzschlag an meiner Wange spürte.  Ich schluchzte und merkte nicht das Chrono auch anfing stumm zu weinen.
„Ich will nicht sterben!“ Beteuerte ich immer und immer wieder doch ich spürte wie mich die Kraft langsam verließ. „Ich will Leben. Ich will  mit dir leben!“ stieß ich gepresst aus und musste wieder ein Schluchzen von mir geben was selbst mich in Mark und Bein erschütterte. „Liebste, Rosette. Meine aller liebste Rosette...“ Stieß Chrono aus und schluchzte jetzt genauso wie ich. Ich konnte nicht verhindern das ich es zutiefst bereute ihn in unser verderben mit rein zu ziehen. Ich wollte nicht das es so enden musste, aber daran konnte ich nichts ändern. Er hatte sich dafür entschieden, so soll es dann auch sein...  Ich merkte aus den Augenwinkeln verschwommen wie die Sonne sich ihren Ende neigte und spürte auch wie es mit uns zu ende ging. Das Ticken der Uhr um meinen Hals wurde Lauter und ich schluckte. Ich sah zur Sonne und es war als würde man meine Zeit mit ihr vergleichen.
Sie ging unter und unser Leben nahm sie mit sich. Ich zuckte leicht zusammen bei dem Gedanken und senkte den Blick. „Chrono...“ flüsterte ich und hörte auf zu Weinen. Wen es wirklich zu ende ist dann nehme ich es hin.
Aber ich nehme es nicht hin wen man uns beide trennte. Er war vielleicht mal böse, aber er hatte sich entschlossen diesen weg zu gehen und ich wollte es nicht zu lassen das er  wegen seiner Vergangenheit nicht mit mir gehen konnte. „..ich danke dir für alles.“ flüsterte ich zu ende und verschränkte meine Hände mit seinen bevor ich mich aufrichtete und an ihn lehnte. Die Uhr tickte unaufhörlich in ihren letzten Schlägen weiter und ich spürte wie immer mehr  Kraft mich verließ. Chrono drückte meine Hand aufmunternd  bevor er sich auch an mich lehnte und wir gemeinsam der Sonne beim untergehen zusahen. Die Sonne verschwand und die Uhr schlug zum letzten mal.
Meine Sicht verschwamm und ich spürte wie mich endgültig die Kraft verließ, ich lächelte zum letzten mal den wenigstens das wollte ich noch mache.. Das Letzte was ich noch merkte war wie Chrono meine Hand drückte und „Rosette..“ flüsterte. Dann war nichts mehr. Es war vorbei.
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